Das Anti-Amerika-Land

Kein Land Europas verdankt den USA so viel wie Deutschland. Trotzdem zieht sich eine anti-amerikanische Haltung hier quer durch alle politischen Lager. Sogar China und Russland sind beliebter. weiter bei WELT

  1. #1 von Heimchen am Herd am 13/01/2020 - 14:25

    Deutsche halten Trump für größte Bedrohung für den Weltfrieden

    Laut Meinungsinstitut YouGov wird US-Präsident Trump als größte Gefahr für die Welt wahrgenommen. Weniger Angst hat man vor Chinas Präsident Xi Jingping.

    US-Präsident Donald Trump wird in Deutschland als größere Gefahr für den Weltfrieden wahrgenommen als Russlands Staatschef Wladimir Putin oder der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur wird Trump auch für gefährlicher gehalten als das politische und religiöse Oberhaupt des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, und Chinas Präsident Xi Jinping.

    41 Prozent der Befragten sagten, Trump sei von diesen fünf Persönlichkeiten die größte Gefahr für den Weltfrieden. 17 Prozent entschieden sich für Kim, jeweils 8 Prozent für Putin und Chamenei sowie 7 Prozent für Xi.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/gefaehrlicher-als-putin-oder-kim-jong-un-deutsche-halten-trump-fuer-groesste-bedrohung-fuer-den-weltfrieden/25366340.html

    Da fragt man sich, ob die Deutschen noch alle Tassen im Schrank haben?!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 13/01/2020 - 14:33

    „Kein Land Europas verdankt den USA so viel wie Deutschland. Trotzdem zieht sich eine anti-amerikanische Haltung hier quer durch alle politischen Lager.“

    Ja, sogar hier bei QQ!
    Die Kommentare von CheshireCat triefen nur so von Antiamerikanismus!
    Ist es Bosheit oder einfach nur Dummheit? Man weiß es nicht!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 13/01/2020 - 14:39

    Warum Europa Trump mehr hasst als den Iran

    BERLIN – Rücksichtslos, illegal, nichts.

    Wenn es darum geht, Adjektive zu finden, die die Ermordung des iranischen Militärgurus Qassem Soleimani durch US-Präsident Donald Trump beschreiben, die die Iraner dazu veranlasste, über Nacht Raketenangriffe auf Stützpunkte im Irak zu starten, in denen US-Truppen untergebracht sind, haben europäische Beamte seltene Einigkeit bewiesen. Zumindest privat.

    Hinter den nüchternen öffentlichen Äußerungen aus Brüssel und den nationalen Hauptstädten über die Notwendigkeit der „Deeskalation“ brodeln die Beamten.

    Plus eine Änderung ? Während Trump wurde geschmäht von Europas Einrichtung aus dem Tag , als er sein Amt antrat, seine anderen großen „Schandtaten“ – wie die Entscheidungen des Paris Klimaabkommen zu ziehen und das iranische Atomabkommen oder Tarife auf EU – Stahl zu verhängen – waren gut telegrafiert.

    Niemand sah die iranische Eskalation kommen. Innerhalb weniger Stunden nach Soleimanis Ermordung verwandelte sich Europas Schock über die Ermordung des iranischen Generals in Wut über Trump.

    Bisher konzentrierte sich die europäische Reaktion darauf, den Iran zu beschwichtigen, anstatt Solidarität mit den USA zu zeigen

    Eines der indirekten Opfer des US-Streiks dürfte das transatlantische Verhältnis sein.

    Wie schlimm ist es? Gerade als der oberste iranische Regierungschef am Wochenende „schwere“ Vergeltungsmaßnahmen für den Mord versprach, lud der EU-Außenpolitiker Josep Borrell den iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif zu einem Treffen nach Brüssel ein. Die USA, die kürzlich Sanktionen gegen Zarif verhängt haben, werden ihm nicht einmal ein Visum für den Besuch der Vereinten Nationen erteilen.

    Angela Merkel, die de facto oberste Führungskraft Europas, reagierte auf die Krise, indem sie später in dieser Woche ein „Arbeitstreffen“ in Moskau arrangierte .

    Berlin scheint zu dem Schluss gekommen zu sein, dass ein Treffen mit Wladimir Putin (der sich diese Woche mit dem syrischen Starken Baschar al-Assad getroffen hat, um seinen Erfolg bei der Niederschlagung des Bürgerkriegs in Syrien zu feiern) produktiver wäre als eine Reise nach Washington, auf dem Papier immer noch Deutschlands wichtigster Verbündeter .

    Die Weigerung Europas, in Bezug auf den Iran an der Seite der USA zu stehen, ist in Washington nicht unbemerkt geblieben.

    „Ehrlich gesagt waren die Europäer nicht so hilfsbereit, wie ich es mir gewünscht hatte“, sagte Außenminister Mike Pompeo am Wochenende und fügte hinzu, dass „die Briten, die Franzosen, die Deutschen alle verstehen müssen, was wir getan haben, Was die Amerikaner taten, rettete auch Leben in Europa. “

    Weiterlesen hier: https://www.politico.eu/article/why-europe-hates-trump-more-than-iran/

    Dabei sollten wir Trump dankbar sein! Vielleicht werden die eingebildeten Europäer Trump
    noch mal um Hilfe bitten müssen und er uns dann den Rücken zuwendet, verstehen könnte
    ich es!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 13/01/2020 - 14:47

    Aber auch in Amerika wird Trump von den Linken gehasst!

    Michael Bloomberg: Ich werde mein ganzes Geld ausgeben, um Trump loszuwerden

    Der demokratische Präsident ist zuversichtlich und der ehemalige Bürgermeister von New York gelobt, sein gesamtes Vermögen dafür zu verwenden, „Trump loszuwerden“.

    Der frühere New Yorker Bürgermeister und demokratische Präsidentschaftskandidat Michael Bloomberg erklärte am Wochenende, er sei bereit, sein gesamtes Vermögen in den Versuch zu investieren, Präsident Donald Trump bei den Parlamentswahlen im November zu besiegen.

    Bloomberg, einer der zehn reichsten Menschen in den USA mit einem geschätzten Nettowert von 56 Milliarden US-Dollar, erklärte Reuters am Samstag, er sei bereit, sein Vermögen zu trennen, um „Trump loszuwerden“.

    „Oberste Priorität ist es, Donald Trump loszuwerden. Ich gebe mein ganzes Geld aus, um Trump loszuwerden “, sagte Bloomberg am Samstag in seinem Wahlkampfbus. „Soll ich mehr oder weniger ausgeben? Ende der Geschichte.“

    Bloomberg, ein ehemaliger Republikaner, der sich später bis 2018 als Unabhängiger anmeldete, pries seine Wahlfähigkeit bei allgemeinen Wahlen im Vergleich zu eher ideologisch-demokratischen Rivalen an und sagte, seine Fähigkeit, Trump zu besiegen, würde letztendlich die Hauptwähler in sein Lager locken.

    „Einer der Gründe, warum ich ziemlich zuversichtlich bin, Trump schlagen zu können, ist, dass ich für die gemäßigten Republikaner, die man haben muss, akzeptabel wäre.“

    „Ob es Ihnen gefällt oder nicht, Sie können die Wahl nur gewinnen, wenn Sie gemäßigte Republikaner dazu bringen, die Grenze zu überschreiten. Die anderen sind viel zu liberal für sie und würden mit Sicherheit für Donald Trump stimmen. “

    Bloomberg, ein verspäteter Einstieg in das demokratische Umfeld, belegt derzeit den fünften Platz mit durchschnittlich 5,8% in nationalen demokratischen Primärumfragen gemäß dem rollierenden RealClearPolitics-Durchschnitt der Umfragen.

    Der frühere Bürgermeister hatte jedoch größere Schwierigkeiten, in wichtigen frühen Staaten Fuß zu fassen.

    Er hat im Iowa-Caucus im Durchschnitt nur 0,5% der Stimmen hinter sich und wird nicht einmal für die New Hampshire-Vorwahl gewählt.

    In Nevada liegt Bloomberg im Durchschnitt unter einem Prozent. mit Umfragewerten nur geringfügig besser in South Carolina, wo er laut RCP-Durchschnitt mit 2,5% auf dem achten Platz liegt.

    Mit seinem eigenen Vermögen, das für die Finanzierung seiner Kampagne zur Verfügung steht, kann Bloomberg sein Angebot jedoch auch über die frühen Wahlstaaten hinaus fortsetzen – und nachdem viele seiner Konkurrenten aus dem Rennen ausgeschieden sind.

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/274450

    Was für ein Hass dieser Bloomberg gegenüber Präsident Trump hat! Das ist nicht mehr normal!

  5. #5 von ingres am 13/01/2020 - 15:22

    Ich sehe keinerlei direkte Gefahr für den Weltfrieden, bzw. für einen Weltkrieg (denn Frieden gibts ja nicht, aber der Terror ist wie gahant). Wer sollte den denn riskieren, außer Kim drückt auf den Knopf. Der Iran hat die Bombe ja noch nicht. Wer also soll den Selbstmord wollen? Aber natürlich kann es jederzeit zivile Entwicklungen geben, die einem Atomkrieg gleichkommen. Das ist ja alles im Gange. Die Lunten der Merkel-Bombe brennen lichterloh.

  6. #6 von tacheles am 13/01/2020 - 18:43

    Insbesondere das ZON Forum gibt frauenveractenden, homophoben, antisemitischen und TRUMP bashenden Foristen die Gelegenheit ihre Bewunderung der faschistischen MULLAH Folterdiktatur zum Ausdruck zu bringen.

  7. #7 von tacheles am 13/01/2020 - 19:00

    Immerhin gibt BLOOMBERG offen und ehrlich zu das er die Wähler kaufen will.
    Und das es ihm nicht um das Wohlergehen der US Nation, sondern nur um die Befriedigung seines perfiden Hasses geht.
    Nach
    POCAHONTAS
    CRAZY BERNIE
    SLEEPY JOE
    CROOKED HILLARY
    NERVOUS NANCY
    bin ich auf den
    Nickname von BLOOMBERG gespannt.
    Als die sog. DEMOKRATEN,
    die ja 1865 aus den 3 Sklavenhalterparteien der unterlegenen Südstaaten entstanden sind,
    nach den Midterms das Tragen frauenverachtender Symbole im Kongress erlaubten war die Wahl für TRUMP so gut wie gewonnen.
    Denn in den USA gibt es z..Z. nur 1% Musulmanen.
    Und durch den gerichtlich bestätigten MUSLIMBANN kommen auch kaum neue ins Land.
    Die Neutralisierung von 2 Staatsfeinden in jüngster Zeit hat TRUMP neue Wähler beschert.
    Nach den drohenden Zöllen hat der Mex. President 16500 Soldaten nach Norden und 8500 nach Süden zum Schutz der Grenzen gesandt.
    Damit hat sich das Illegalenproblem kostengünstig gelöst ohne eine Erwweiterung der Grenzmauer.
    Die florierende Wirtschaft und der niedrige Arbeitslosenstand sowie die Steuersenkungen bewirken ein Übriges.
    Die DEMOKRATEN werden nur noch als Miesmacher und Schlechtredner wahrgenommen.

  8. #8 von Antipode am 13/01/2020 - 20:55

    Das ist eine Folge der allseits propagierten Hypermoral. Die USA werden einerseits als bombenwerfende Chauvies dargestellt, andererseits als Ignoranten, wenn sie sich nicht ad hoc um die Probleme dieser Welt kümmern und die damit verbundenen Lasten tragen.

    Außerdem sind die Altparteien bereit das Bündnis mit Amerika auf dem Altar der „Europäischen Einigung“ zu opfern: Wenn man sich auf die Amis „nicht mehr verlassen kann“, dann brauchts halt eine EU-Armee (unter Frankreichs Führung). An der entsprechenden „Erzählung“ arbeiten die Parteien schon seit geraumer Zeit.

  9. #9 von CheshireCat am 14/01/2020 - 00:41

    „Trotzdem zieht sich eine anti-amerikanische Haltung hier quer durch alle politischen Lager.“

    Nun, Deutschland ist hier keine Ausnahme.
    Nach der Wende hat Anti-Amerikanismus überall zugenommen.


    Gallup International

    Der Grund: AMERIKA HAT SICH GEÄNDERT.

    Vor der Wende hat Amerika im Großen und Ganzen eine positive Rolle gespielt – es war das Bollwerk der Freiheit, das gegen die Expansion des Sozialismus kämpfte (den üblichen amerikanischen Imperialismus hat man deswegen in Kauf genommen).

    Nach der Wende ist Amerika aber zum BOLLWERK DES GLOBALISMUS geworden, das versuchte, Globalismus mit seinen ekelhaften „Werten“ ohne Rücksicht auf Verluste überall durchzusetzen, was zum Anti-Amerikanismus selbst in den früher sehr pro-amerikanischen Ländern (wie Russland) führte.

    Die Wahl Trumps hat da wenig geändert.
    Trump hält zwar die wahren westlichen Werte verbal hoch, praktisch hat es aber keine Wirkung: die Globalisten wüten in Amerika weiter, was nur noch Brechreiz erzeugt.
    Außenpolitisch hat Trump Globalismus durch den primitiven, nackten Imperialismus (mit viel unnötigen Blödsinn) ersetzt und versucht nicht einmal (wie früher) den Schein zu wahren, was auch keine Sympathien weckt.

    Selbst bei Amerika-Freunden lösen z.B. seine Handelskriege / Sanktionen nur Kopfschütteln aus. Was sollen z.B. die Sanktionen gegen Nord Stream oder europäische Waren?
    Es sieht aber so aus, dass es Trump überhaupt nicht kümmert.
    Wer sich aber so verhält, muss sich nicht wundern, dass er immer weniger Freunde hat.

    Kim ist traurig: nur auf dem 2. Platz

  10. #10 von tacheles am 14/01/2020 - 01:00

    Kann mich noch gut an den Slogan
    „AMI go home“ der Alt 68iger erinnern.
    Wenn TRUMP das nun verwirklicht beginnt bei den linksgrünen Ökofaschisten das grosse Jammern.

  11. #11 von tyrannosaurus am 14/01/2020 - 02:29

    Als ROM fiel kamen Jahrhunderte des Schreckens über EUROPA.
    Die völkerwandernden Barbaren, sprich die vielweibernden fertilisierenden Herden- und Steppenvölker, aus den Wüsteneien, Einöden Urwäldern und Savannen fielen über die sesshaften Bauernvölker und Städter her.
    Erst KARL der GROSSE schaffte wieder Ordnung.

  12. #12 von ingres am 14/01/2020 - 10:21

    #9 von CheshireCat am 14/01/2020 – 00:41

    Wieviel Trump falsch macht könnte man besser feststellen, wenn die BRD und die EU mal irgendetwas (Wesentliches) richtig gemacht hätten (von machen würden will ich bewußt nicht reden, das gibt es nicht) also Regierungen hätten, mit denen man sich identifizieren könnte. So kann ich leider wenig dazu sagen wieweit Trumps Parole gerechtfertigt ist. Letztlich ist das was Trump macht nebensächlich, weil die BRD und die EU nichts richtig machen, da Trump so auch keine erfolgreiche Konkurrenz hat.

  13. #13 von ingres am 14/01/2020 - 10:36

    #12 von ingres am 14/01/2020 – 10:21

    Und Trump hat eben einen Vorteil: er macht im Gegensatz zur BRD und EU eben aus meiner Sicht einiges richtig. Ob das alles zum Erreichen bestimmter Ziele geeignet ist (seine Hadelspolitik irritiert mich zumindest, aber das müßte man eben in der Tiefe kennen) und dann auch zum Ziel führt ist in der Politik nie gesichert. Ein Problem ist auch, dass es „uns“ durch Trump nicht besser geht, da wir nie eigenverantwortlich waren (insbesondere in der Verteidigung das Gegenteil) müssen wir jetzt klagen, wenn die USA nicht mehr alleine zahlen wollen. Außerdem haben wir ein verkommenes Regime, dass eben sogar gegen die eindeutig positiven Aktionen von Trump hetzerisch agiert, so dass keine Zusammenarbeit mehr möglich ist. Wenn ich also Trump beurteilen soll, dann werde ich auf die Beurteilung der BRD und EU zurückgeworfen.

  14. #14 von CheshireCat am 14/01/2020 - 22:37

    @#12, 13 ingres

    Warum müssen Sie unbedingt als Maßstab für Trump die degenerierten Länder nehmen?

    Nehmen Sie als Maßstab z.B. China, dann sieht es schon anders aus.

  15. #15 von ingres am 14/01/2020 - 23:15

    #14 von CheshireCat am 14/01/2020 – 22:37

    Also ich habe das sogemeint. Es ist nicht so gemeint, dass man einfach nur bestimmte konkrete Aussagen und Handlungen gegeneinanderstellt (etwa zur Flüchtlingsfrage an der Grenze zu Mexiko der der BRD). Ich bin der Ansicht, dass z.B. handeln im eigenen Interesse für einen Staat keine Schande ist. Trump hat dies nun zu einer Parole gemacht. Trumps Gebaren in dieser Hinsicht wäre besser zu beurteilen, wenn sich auch andere Staaten in diesem Sinne rational verhalten. Die Frage wäre also wie kann man nationale Interessen vertreten. Ist das so angemessen wie Trump das macht oder ginge das anders. Aber die BRD und die EU kann ich da nicht heranziehen, da die planvoll keine eigenen Interessen und auch nicht die der Bevölkerung vertreten. Ob China dafür ein Beispiel ist überlege ich wohl gleich vor dem Einschlafen.

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