Die Leiden der Ärzte

Von Detlef Rogge

Als ich vor zwanzig Jahren bei der morgendlichen Katzenklosanierung schwungvoll in die Hocke ging, goutierte das linke Kniegelenk meine Leichtfertigkeit mit einem morbiden Knacken. Das war’s dann, klassischer Meniskusriss, selbst unter Schmerzen ließ sich das Bein nicht mehr strecken. Noch für den Abend des gleichen Tages erhielt ich einen Termin bei einem mir noch unbekannten Orthopäden, der mir nach manueller Untersuchung und ernstem Blick auf das Röntgenbild die unheilschwangere Frage stellte: „Haben Sie morgen schon was vor?“ Am nächsten Tag fand ich mich zur ambulanten Operation ein, bei der mir der Medikus mit sachkundiger Hand wieder zu gewohnter Mobilität verhalf. Abgerechnet wurden seine Bemühungen über die gesetzliche Krankenversicherung. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von CheshireCat am 28/12/2019 - 20:05

    „Die Leiden der Ärzte“

    Hilfe ist schon unterwegs.

    Ich Ali, Afghanistan,
    Ali sein viel gut Mann.
    Viel nix gut Afghanistan,
    Viel Bum bum, viel Taliban!
    Ali viel stark, viel Liebe machen,
    Deutsch Frau viel Aua, au
    Ali viel lachen …
    Ali viel gehen Uni hin,
    Viel studieren: Medizin!
    Wenn Ali Dokter dann,
    Viel helfen doitsch Frau, doitsch Mann

  2. #2 von Heimchen am Herd am 28/12/2019 - 20:37

    „Die Leiden der Ärzte“

    Also, diesen langen Roman lese ich jetzt nicht! In der Kürze liegt die Würze! 😉

  3. #3 von ingres am 28/12/2019 - 21:13

    Ich hab beim Lesen auch abgebrochen. Auch weil mich die Vorstellung frustriert zum Arzt zu müssen und das bei den heutigen Zuständen. Einen Hausarzt habe ich nur in der Kindheit gehabt. Da war ich mit 16 zuletzt beim Arzt (Mandeln). Dann war ich nochmal 1984 beim Arzt im Anschluß an den Blinddarm. Da war die Welt noch heil. Heute will ich da nicht mehr hin. Zwischen 2008 und 2013 habe ich viel wegen meiner Eltern mit Ärzten zu tun gehabt. Da konnte ich grundsätzlich nicht klagen. Machen konnten die Ärzte ja letztlich nichts, aber Termin- oder andere Schwierigkeiten gabs nie (leider Behandlungsfehler). Das hätte bei dem Streß der eh schon da war noch gefehlt.