Wissenschaftler gegen „Aktivist“

Am Montag ist in Madrid der Weltklimagipfel gestartet. ARD-Moderator Frank Plasberg diskutierte daher mit seinen Gästen über den Streit um das Klima in Deutschland. Plasberg stellte die Frage: Führt der Klimawandel wirklich schon bald in eine Katastrophe? Dabei ließ Klimaforscher Hans von Storch einen Aktivisten in der Sendung ziemlich auflaufen. weiter bei FOCUS

  1. #1 von ingres am 04/12/2019 - 18:42

    Wir leben in einem perversen Irrenhaus in dem jeder „Extinction Rebellion“ Gammler mehr gilt als ein habilitierter Wissenschaftler.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 04/12/2019 - 20:10

    Hans von Storch zur UN-Klimakonferenz und zur Rede von Antonio Guterres 02.12.19

    *https://www.youtube.com/watch?v=QYih6pXjltI

    Im Studiogespräch am 02.12.19 spricht phoenix-Moderatorin Constanze Abratzky mit dem Klimaforscher Hans von Storch zur Pressekonferenz im Vorfeld der UN-Klimakonferenz und zur Eröffnungsrede von António Guterres (Generalsekretär Vereinte Nationen).

  3. #3 von CheshireCat am 05/12/2019 - 01:03

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1259-4-dezember-2019

    Dass unsere Hl. Greta, wie alle Heiligen vor ihr, lediglich – aber immerhin! – das Medium einer bedeutenderen Instanz ist, habe ich hier gelegentlich zum Unwillen mancher ihrer Jünger*innen gepriesen. Allmählich scheint die besagte Instanz willens zu sein, aus dem Hintergrund zu treten.

    Auf dem von George Soros finanzierten „Project Syndicate“, stellen Chucky und zwei Mitmarionetten nun klar, dass ihr Kampf gegen die „Klimakrise“ die Demontage der „kolonialistischen, rassistischen und patriarchalen Unterdrückungssysteme“ als Endsiegsziel ausersehen habe (hier).
    https://www.project-syndicate.org/commentary/climate-strikes-un-conference-madrid-by-greta-thunberg-et-al-2019-11
    „An den nächsten beiden Freitagen werden wir wieder auf die Straße gehen“, heißt es dort, „weil es die Wissenschaft verlangt.“
    Der wissenschaftliche Kommunismus? Ja, wahrscheinlich der.

    „Maßnahmen müssen wirkungsvoll und weitreichend ausfallen. Schließlich geht es bei der Klimakrise nicht nur um die Umwelt. Sie ist auch eine Krise der Menschrechte, der Gerechtigkeit und des politischen Willens. Kolonialistische, rassistische und patriarchale Unterdrückungssysteme haben sie geschaffen und befeuert. Wir müssen diese Systeme ausnahmslos demontieren.“

    Die Karten liegen also auf dem Tisch. Ich erinnere in diesem Zusammenhang immer wieder gern an die Worte von Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung: „Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. (…) Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“…