Lügenpresse wird Staatspresse

Von Prof Dr Jörg Meuthen, AfD

Liebe Leser, ein Teil Ihrer Steuergelder wird nun von der Bundesregierung an privatwirtschaftliche Zeitungsverlage verschenkt, darunter viele Verlage, an denen die SPD selbst zumindest mittelbar beteiligt ist.

Der Haushaltsausschuss hat nun nämlich, nachdem SPD-Minister Heil dies in einer Nacht-und-Nebelaktion in den Ausschuss eingebracht hatte, 40 Millionen Euro zur „Förderung der Zustellung von Abonnementzeitungen und Anzeigenblättern“ aus dem Bundeshaushalt zur Verschenkung (pardon: in der Sprache der Finanzverwaltung heißt das natürlich „Subventionierung“) an private Verleger bereitgestellt.

Das glauben Sie nicht? Dann schauen Sie in diesen hervorragenden Artikel von Roland Tichy, dort befindet sich sogar ein Foto des entsprechenden Dokuments:

https://www.tichyseinblick.de/…/millionen-fuer-tageszeitun…/

Die Verleger hatten um dieses Geschenk gebettelt, denn ihnen sind in den letzten Jahren die Leser – also die Kunden – in Scharen davon gelaufen.

Das ist aber kein Grund für irgendein im Wettbewerb stehendes Unternehmen, um Geschenke aus dem Bundeshaushalt zu bekommen – nein, das ist vielmehr das Grundprinzip der Marktwirtschaft: Sinkende Verkaufszahlen sind nichts anderes als das Zeichen eines schlechten Angebots.

Die Nachfrager nehmen sich nämlich die „Unverschämtheit“ heraus, sich nicht mehr jede journalistische Unverschämtheit bieten zu lassen – nicht jeder hat schließlich das unstillbare Bedürfnis, auch noch täglich für den Kakao zu bezahlen, durch den er gerade gezogen wird.

Dass es auch anders geht, beweist beispielsweise die von Dieter Stein herausgegebene, konservative „Junge Freiheit“, deren Auflage in den letzten Jahren kontinuierlich und deutlich gestiegen ist.

Woher das wohl kommt? Möglicherweise daher, dass sich die Berichterstattung der „Jungen Freiheit“ mit der Wahrnehmung von immer mehr entsetzten Bürgern deckt im Hinblick auf das, was vor unser aller Augen mittlerweile in Deutschland passiert?

Könnte es sein, dass immer mehr Leser die Nase gestrichen voll davon haben, in volkserzieherischen Artikeln ein undurchschaubares Mischmasch aus lückenhaftem Bericht und belehrender Moralpredigt vorgesetzt zu bekommen, anstatt sich kritisch insbesondere über Merkels Irrsinns-Politik informiert zu sehen?

Könnte es also sein, dass eine Verweigerung des kritischen journalistischen Diskurses zu essenziellen Fragen unserer Gesellschaft immer mehr Leser ihren jahrzehntelangen Lese-Gewohnheiten hat abschwören lassen?

Doch anstatt hieraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und endlich ohne Scheuklappen schlicht und einfach das zu beschreiben, was die Realität ist (nicht dagegen, wie man sie sich aufgrund des eigenen, häufig linksgrünen Weltbildes wünscht), ruft man nun nach dem Geld der Steuerzahler, um die eigenen Kosten doch noch irgendwie decken zu können.

Verleger und Journalisten, die dies tun, verschließen die Augen vor einem klugen deutschen Sprichwort:

„Wes Brot ich es, des Lied ich sing.“

Was werden vom Auflagenschwund bedrohte Journalisten in Zukunft wohl noch schreiben und was eher gar nicht mehr, wenn sie von den uns hier schon viel zu lange Regierenden finanziell am Leben gehalten werden?

Kann DAS Basis für einen objektiven, wirklich freien und unvoreingenommenen Journalismus sein? Wie will man denn noch wirklich frei und unabhängig – wahrhaftig kritisch! – über diejenigen berichten, die einen mit Subventionen finanziell und beruflich über Wasser und am Leben halten?

Und sind nicht die regierungstreuen Exzesse und geradezu pflichtschuldigen permanenten Attacken auf uns als größte Oppositionspartei in den zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medien Beleg genug?

Auch das ist letztlich Staatsfinanzierung, denn die Regierenden garantieren die üppigste Finanzausstattung dieser Sender und sitzen mit maßgeblichem Einfluss in den Verwaltungsräten – Vorsitzende des Verwaltungsrates des ZDF ist beispielsweise Malu Dreyer, zugleich SPD-Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, unterstützt wird sie von ihren Amtskollegen Söder (CSU) und Woidke (SPD).

https://www.zdf.de/z…/zdf-verwaltungsrat-mitglieder-100.html

Wen wundert da noch, welcher Skandal sich am vorgestrigen Donnerstag bei Maybrit Illner abspielen konnte, ohne dass diese Frau eingriff? Ein Diskutant konnte nämlich ohne jeden Widerspruch dieser wenig moderaten Moderatorin vor einem Millionenpublikum in schlimmster Nazisprache seine Hetze gegen unsere Bürgerpartei verbreiten – die AfD besteht nach seiner festen Überzeugung aus Menschen, die „ihr Menschsein verwirkt haben.“

IHR MENSCHSEIN VERWIRKT – Nazi-Sprache im ZDF. Unfassbar. Ich bin gestern Abend noch auf diesen Skandal eingegangen, lesen Sie hier:

https://www.facebook.com/…/a.5548855013268…/1451715781643789

Im ebenfalls zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunk konnte man neulich den Kommentar lesen: „Hassen ja – aber das Richtige!“ Der Autor Jens Balzer empfiehlt den Lesern recht unverhohlen, die „Neue Rechte“ zu hassen – die Vermutung liegt nicht fern, dass damit auch unsere Bürgerpartei gemeint sein dürfte.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/umgang-mit-rassismus-h…

Zurück nun zu den Geschenken an die privaten Verleger: Wollen wir dann künftig solche Exzesse wie die gerade genannten auch morgens in der Frühstückszeitung lesen? „Diese Zeitung wird zugestellt mit freundlicher Unterstützung Ihrer sie sponsernden Bundesregierung?“

Was nur spielt sich da gerade vor unser aller Augen ab?

Verleger und Journalisten, die sich in eine solche, selbstgewählte und durch ihre jahrelange Realitätsverweigerung auch selbstverschuldete Abhängigkeit begeben, schleifen eine tragende Säule unserer freiheitlichen Demokratie, nämlich die eigene Pressefreiheit. Sie werden nicht mehr frei sein in dem, WORÜBER sie schreiben und WAS sie darüber schreiben.

Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind aber untrennbar miteinander verbunden aus Gründen, die sich jeder Wähler leicht klarmacht: Wie soll sich ein Durchschnittsbürger seine politische Meinung vor dem Gang zur Wahlurne kritisch bilden können, wenn er in seinen gewohnten Informationsquellen nur noch Unkritisches über die ach so tolle, alternativlose Regierung liest?

Eine solche Entwicklung wäre also das Ende echter Presse- und damit auch echter Meinungsfreiheit.

Das wollen wir als Alternative für Deutschland auf keinen Fall. Wir stehen wie ein Fels in der Brandung für diese echte Meinungsfreiheit, und wir stehen für freien und komplett unabhängigen Journalismus!

Wir wollen einen breiten gesellschaftlichen Diskurs, gerne auch mit kräftiger Wortwahl, aber selbstverständlich ohne Hass auf Andersdenkende. Hass führt immer nur ins Unheil, und darum hat er zu unterbleiben, egal auf welcher Seite des Diskursbogens man steht.

Zeit, die Pressefreiheit ebenso zu erhalten wie die Meinungsfreiheit. Zeit, die Wünsche von Verlegern nach Steuergeld strikt abzulehnen. Zeit für die #AfD.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 21/11/2019 - 15:38

    Der Journalist denkt, Angela Merkel lenkt?

    38 Prozent der Deutschen vermuten politische Einflussnahme auf Berichterstattung. Aber 61 Prozent stufen die Informationen in den Medien als glaubwürdig ein

    Vier von zehn Bürger glauben, dass Staat und Regierung den Medien Vorgaben bei der Berichterstattung machen. Nach den Ergebnissen der neuesten Studie von Infratest Dimap zur Glaubwürdigkeit der Medien für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) gehen 38 Prozent der Befragten gehen davon aus; 58 Prozent sehen hingegen keinen Einfluss der Politik. In der Studie 2018 lag der „Einflussfaktor“ bei 40 Prozent, ist also um zwei Prozentpunkte gesunken, 2016 wurden 42 Prozent gemessen.

    Wer nun annimmt, dass als Folge des gesunkenen „Einflussfaktors“ der Wert für die allgemeine Glaubwürdigkeit gestiegen ist, der irrt allerdings. 61 Prozent der Befragten stufen die Informationen der deutschen Medien als glaubwürdig ein. In der Vorgängerstudie waren es noch 65 Prozent. Auf die Frage, ob man die Informationen in den deutschen Medien für glaubwürdig halte, antwortete ein Drittel (33 Prozent) mit „nicht glaubwürdig“. In der Studie im Jahr zuvor waren es 28 Prozent, in Befragungen davor lagen die Werte (42 Prozent im Jahr 2015 und 37 Prozent im Jahr 2016) allerdings über dem der jetzigen Studie.

    Nur 48 Prozent der Ostdeutschen sehen Glaubwürdigkeit

    Bei dieser Frage sind sich West- und Ostdeutsche nicht einig. Während im Westen 64 Prozent der Menschen die Medien-Informationen als glaubwürdig einschätzen, sind es im Osten nur 48 Prozent. Geht es nach der politischen Richtung, gibt es folgende Werte: Menschen, die sich politisch in der Mitte sehen, halten die Informationen in den deutschen Medien ebenso zu 59 Prozent für glaubwürdig wie jene, die sich eher rechts einordnen. Bei Menschen, die sich selbst als links bezeichnen, sind es 69 Prozent.

    Die höchste Glaubwürdigkeit wird mit 78 Prozent erneut öffentlich-rechtlichen Radiosendern attestiert. Die Informationen in den Fernsehprogrammen von ARD und ZDF schätzen 74 Prozent als glaubwürdig ein. Ähnlich gut schneiden Tageszeitungen mit 76 Prozent ab. Mehrheitlich als glaubwürdig eingeschätzt werden auch die Internetangebote öffentlich-rechtlicher Sender (59 Prozent) sowie die Internetangebote von Zeitungen und Zeitschriften (46 Prozent). Die Hauptquelle für Informationen zum politischen Geschehen ist für die Deutschen – wie bereits in den Vorjahren der Studie – das öffentlich-rechtliche Fernsehen, gefolgt von Tageszeitungen und dem Angebot des öffentlich-rechtlichen Radios. Hier gilt auch: Je jünger der Nutzer, desto mehr werden auch soziale Netzwerke zur politischen Information herangezogen.

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/studie-zur-glaubwuerdigkeit-der-medien-der-journalist-denkt-angela-merkel-lenkt/25248264.html

    Sind die Deutschen tatsächlich so dämlich und glauben was die Medien schreiben? Das kann
    ich mir eigentlich gar nicht vorstellen! Da wurde wohl wieder gelogen, seitens der Medien!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 21/11/2019 - 15:44

    Öffentlich-Rechtliche und Tageszeitungen sind „Vertrauensanker“

    „Die Studie zeigt, wie wichtig der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die Qualitätspresse weiterhin als stabile Säulen unserer Gesellschaft sind“, sagte WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn zu den Ergebnisse. „Obwohl die Nutzung digitaler Medien voranschreitet, sind die öffentlich-rechtlichen Angebote und die Tageszeitungen weiterhin Vertrauensanker für das Publikum

    Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk halten 16 Prozent der Befragten für verzichtbar, 82 Prozent für nicht verzichtbar. Die Studie gliederte die Ergebnisse auch danach, welcher Partei man anhängt. Demnach gibt es bei den AfD-Sympathisanten den vergleichsweise höchsten Wert mit 43 Prozent der Befragten, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk für verzichtbar einstufen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der AfD-Anhänger finden zugleich, dass es ohne öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht geht.

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/studie-zur-glaubwuerdigkeit-der-medien-der-journalist-denkt-angela-merkel-lenkt/25248264.html

    Ich glaube nicht, dass 55 Prozent der AfD-Anhänger finden, dass es ohne öffentlich-rechtlichen
    Rundfunk nicht geht! Das ist glatt GELOGEN!

  3. #3 von fritz am 21/11/2019 - 17:01

    Wie in der UDSSR.Da war die Prawda Pflicht…wurde aber meist als Klopapier benutzt.Daran erkennt man Sozialismus-dasKlopapier wird knapp…kein Witz!War überall so.

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