Eine kurze Geschichte von Israel

Von Arye Sharuz Shalicar, gefunden bei FB

1947 gab es einen UN-Teilungsplan für das britische Mandatsgebiet in einen jüdischen- und einen arabischen Teil. Die Juden sagten Ja; die Araber (leider) Nein und griffen den neuen jüdischen Staat mit 5 arabischen Armeen an, um die Juden, nur 3 Jahre nach der Shoah, ins “Meer zu werfen”.
1967 fand der 6-Tage Krieg statt. 1973 der Jom-Kippur-Krieg.

Jedesmal gewann Israel gegen mehrere arabische Armeen und eroberte auch Gebiete von der angreifenden Ägyptern, Syrern und Jordaniern. Es gab vor 50 Jahren noch kein “palästinensisches Volk”. Israel eroberte die Sinai-Halbinsel, die es vollständig für Frieden mit Ägypten 1979 zurück gab an Ägypten; die Golan Höhen, die mittlerweile zu Israel gehören und 3 umstrittene Gebiete: 1) Ost-Jerusalem, 2) Gazastreifen, 3) Westjordanland, bzw. Judea & Samaria.
Den Gazastreifen hat Israel bis auf den letzten Israeli 2005 verlassen, seitdem haben zwei Terrororganisationen, Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad, Gaza übernommen; Ost-Jerusalem gehört zu Jerusalem und es herrscht freie Religionsausübung; und das Westjordanland, dass die Jordanier im Krieg gegen Israel verloren haben.

Seitdem sind jene Gebiete “umstritten” und nicht wie fälschlicherweise immer wieder behauptet wird “besetzt”, denn die Jordanier wollen das Gebiet nicht zurück erhalten.

Jetzt kommt hinzu, dass Israel sowohl direkt nach dem 6-Tage-Krieg bereit war, dass im Westjordanland ein palästinensischer Staat gegründet wird, Arafat jedoch seine drei bekannten Neins von Khartum verkündete. Dann im Jahr 2000 Ehud Barak einen Friedensvertrag, bzw. eine 2-Staaten-Lösung unterschrieb, die Palästinenser jedoch wieder Nein sagten. Und im Jahr 2008 Ehud Olmert einen Friedensvertrag, bzw. 2-Staaten-Lösung mit den Palästinensern unterschrieb, die Palästinenser jedoch zum wiederholten Male Nein sagten.

Nur wer blind, naiv oder äußerst voreingenommen dem jüdischen Staat gegenüber eingestellt ist, kann der Annahme sein, dass die Markierung von jüdischen Produkten (!!) aus den umstrittenen Gebieten eine 2-Staaten-Lösung, bzw. Frieden näher bringen wird.

Die Amerikaner verstehen das.
Die Europäer nicht.
Ich frage mich warum?

Euer Arye

  1. #1 von Heimchen am Herd am 21/11/2019 - 19:24

    „Die Amerikaner verstehen das.
    Die Europäer nicht.
    Ich frage mich warum?“

    Es gibt auch Ausnahmen bei den Europäern!

    Niederländischer Abgeordneter stellt EU-Urteil zu Siedlungsprodukten in Frage

    AMSTERDAM / JERUSALEM, 20.11.2019 (TPS/IH) – Ein niederländischer Abgeordneter hat einen Antrag an die Europäische Union gestellt, in dem er das Urteil des Obersten Gerichtshofs zur speziellen Kennzeichnung von israelischen Siedlungswaren anficht. Der niederländische Politiker Joël Voordewind verlangt, dass sich das EU-Urteil auf Produkte aus allen strittigen Gebieten bezieht, ansonsten wäre es „ein Verstoß gegen den Grundsatz der Nichtdiskriminierung“.

    Laut Gerichtsurteil müssen israelische Produkte aus Judäa, Samaria, Ost-Jerusalem und den Golanhöhen gesondert etikettiert werden – in anderen umstrittenen Gebieten findet das Urteil keine Anwendung. (Fokus Jerusalem berichtete.) Obwohl es diverse Konfliktgebiete in Nähe zu Europa gibt – darunter die russische Besetzung der Krim, die türkische Besetzung Nordzyperns, die armenische Besetzung von Nagorno-Karabach und die marokkanische Besetzung der Westsahara, gilt die Entscheidung des EuGH nur für Israel.

    Israels Botschafter in den Niederlanden Naor Gilon bedankte sich bei Voordewind sowie allen Unterstützern des Antrags. Er äußerte die Hoffnung, dass „falls die niederländische Regierung die EU nicht davon überzeugt, die Umsetzung nur dann vorzunehmen, wenn sie für alle Konfliktgebiete gilt, sie ihre eigene Empfehlung annehmen und keine diskriminierende Lösung umsetzen wird“.
    Israel sowie mehrere Organisationen hatten angekündigt, gegen das EuGh-Urteil vorzugehen.

    https://www.fokus-jerusalem.tv/2019/11/20/niederlaendischer-abgeordneter-stellt-eu-urteil-zu-siedlungsprodukten-in-frage/

    Das EU-Urteil ist ein Verstoß gegen den Grundsatz der Nichtdiskriminierung! Da hat der
    niederländische Politiker Joël Voordewind, vollkommen recht!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 21/11/2019 - 19:26

    „Die Amerikaner verstehen das.“

    USA vollziehen Kehrtwende in Nahostpolitik – Israel begrüßt „historische Wahrheit“

    WASHINGTON, D.C. / JERUSALEM, 19.11.2019 (TPS/IH) – Die Vereinigten Staaten haben in den Nahostpolitik eine weitere Kehrtwende vollzogen: Die US-Regierung hält israelische Siedlungen in Judäa und Samaria nicht länger für illegal. Das teilte US-Außenminister Mike Pompeo in Washington mit.

    Israelische Siedlungen in Judäa und Samaria verstießen nicht „per se“ gegen das Völkerrecht. Es habe den Frieden im Nahen Osten nicht voran gebracht, die Siedlungen für illegal zu erklären, führte Pompeo aus. Die Wende beruhe auf den „einzigartigen Fakten“, der Geschichte und den Umständen, die den Bau von zivilen Siedlungen im Westjordanland mit sich bringt.

    Netanjahu: Historischen Fehler korrigiert

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu begrüßte den Schritt und sprach von der Korrektur einer „historischen Fehlentscheidung“: „Diese Vorgehensweise spiegelt eine historische Wahrheit wider – dass das jüdische Volk keine ausländischen Kolonialisten in Judäa und Samaria sind. Tatsächlich werden wir Juden genannt, weil wir das Volk Judäas sind“.

    Netanjahu bekräftigte, dass die Trump-Regierung im Recht sei. Wer dagegen kategorisch den Siedlungen jede Rechtsgrundlage abspreche, leugne nicht nur die Wahrheit, Geschichte und Realität vor Ort, sondern werfe auch die Friedensverhandlungen zurück. Frieden könne nur durch direkte Verhandlungen zwischen den Parteien erreicht werden, so Netanjahu. „Wir sind nicht in einem fremden Land, das ist unsere Heimat seit über 3.000 Jahren.“

    Oppositionsführer Benny Gantz begrüßte die Entscheidung ebenfalls. Er ist bis Mittwoch mit der Regierungsbildung beauftragt.

    Kritik von Palästinenserführung und EU

    Die Palästinenserführung kritisierte den Schritt der USA: „Israelische Siedlungen stehlen palästinensisches Land, beschlagnahmen palästinensische natürliche Ressourcen und beuten sie aus“, teilte Saeb Erekat, Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) mit. Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde ließ über einen Sprecher mitteilen, die Kehrtwende der USA widerspreche internationalem Recht.

    Kritik gab es außerdem von der EU: „Die Position der Europäischen Union zur israelischen Siedlungspolitik in den besetzten Palästinensergebieten ist klar und bleibt unverändert“, teilte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini mit. „Alle Siedlungsaktivitäten sind nach dem Völkerrecht illegal und unterhöhlen die Tragfähigkeit der Zwei-Staaten-Lösung, die Perspektiven für einen dauerhaften Frieden“.

    Vor wenigen Tagen hatte ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes in Israel hohe Wellen geschlagen. Der EuGH entschied, dass Waren aus israelischen Siedlungen gesondert etikettiert werden müssen. Die Bezeichnung „Hergestellt in Israel“ reiche nicht aus (Fokus Jerusalem berichtete). In diesem Zusammenhang bemerkte Israels Außenminister Israel Katz, die Entscheidung der US-Regierung sei „eine angemessene Antwort auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs und den Boykottversuch gegen Israel.“

    https://www.fokus-jerusalem.tv/2019/11/19/usa-vollziehen-kehrtwende-in-nahostpolitik-israel-begruesst-historische-wahrheit/

    Das freut mich sehr für Israel!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 21/11/2019 - 19:43

    Könnte die Unterstützung der USA für Israel zu einer Verschlechterung der Sicherheit führen?
    Wird die Frage der Legalität israelischer Siedlungen zu Instabilität im Nahen Osten führen?

    Rod Reuven Dovid Bryant und Jerry Gordon interviewen Dan Diker, den Direktor des Programms zur Bekämpfung des politischen Krieges im Jerusalemer Zentrum für öffentliche Angelegenheiten.

    Anlass ist die beeindruckende Entscheidung des US-Außenministers Mike Pompeo, dass israelische Siedlungen in den umstrittenen Gebieten Judäa und Samaria, auch bekannt als Westjordanland, legal waren. Die Entscheidung des Sekretärs basierte auf Studien internationaler Rechtsexperten und Gelehrten, die vom US-Außenministerium gefördert wurden.

    Diese Grundsatzentscheidung erfolgte an der Schwelle der EU, die eine antisemitische BDS-Kennzeichnungspflicht für israelische Produkte aus den umstrittenen Gebieten Judäa und Samaria herausgab. Insgesamt war die Reaktion in Bezug auf die israelische Körperschaft positiv, so Dan Diker.

    Es war ein positiver Angriff gegen die Delegitimierung und das allgemeine Missverständnis über die Präsenz der israelischen Siedlung in den umstrittenen Gebieten. Die US-Geschichte zu diesem Thema hatte sich ab 1967 dahingehend verändert, dass das Recht Israels auf verteidigungsfähige Grenzen unter UN Res anerkannt wurde. 242.

    In den letzten fast 53 Jahren gab es jedoch Fälle unter den Präsidenten Carter und Obama, in denen die gesetzlichen Rechte Israels verletzt wurden, was darauf hindeutete, dass der Bau von Siedlungen problematisch war. Das auffälligste Beispiel ist die Stimmenthaltung der Obama-Regierung bei der Resolution 2234 des UN-Sicherheitsrates im Dezember 2016, die den Bau neuer Siedlungen einschränken soll.

    Diker ist der Ansicht, dass Pompeos Entscheidung dem israelischen Recht entspricht, insbesondere der Meinung von Edmund Levy, mit der die Legitimität von Siedlungen in den umstrittenen Gebieten für fast 500.000 Israelis wiederhergestellt wurde.

    Seiner Meinung nach ebnet Pompeos Entscheidung den Weg zur Anwendung des israelischen Rechts auf israelische Siedlungen in Gebiet C, die 95 Prozent der 500.000 Einwohner der „Grünen Linie“ von 1967 abdecken.

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/272003

    Sollte ein Demokrat in den USA an die Regierung kommen, dann wird er das alles wieder
    rückgängig machen, was Donald Trump zu Gunsten von Israel angeordnet hat! Was macht
    Israel dann?

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