In Sorge um Europa

  1. #1 von Heimchen am Herd am 20/11/2019 - 10:03

    Kardinal Robert Sarah: „Ich fürchte, der Westen wird sterben“

    *https://www.youtube.com/watch?v=weyZyY1S4zU&feature=emb_title

    Am 19. Januar 2019 nach dem Erscheinen seines Buches „La force du silence“ („Die Kraft der Stille“) gab S.E. Kardinal Robert Sarah (* 15. Juni 1945 in Ourous, Guinea) ein Interview, in welchem er sich auch über den Niedergang des Westens äusserte.

    „Ein Baum, der keine Wurzeln hat, stirbt.“

    So ist es!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 20/11/2019 - 10:06

    Kardinal Robert Sarah: “Europa hat seine Wurzeln vergessen. Und ein Baum ohne Wurzeln wird sterben”

    Kardinal Robert Sarah, ein hoher Vertreter der katholischen Kirche und möglicher Kandidat für den päpstlichen Stuhl in Rom, hat sich in einem Interview (2016) mit einer französischen Journalistin von Boulevard Voltaire erneut kritisch gegenüber der Migrationspolitik Europas geäußert. Robert Sarah hat sich in der Vergangenheit schon öfter mit ähnlichen, sehr mahnenden Worten an die Europäer gewandt. Der afrikanische Geistliche sieht den alten Kontinent durch Islam, Masseneinwanderung und Verfall der kulturellen Identität in Gefahr. Seine Warnungen bekräftigte er gegenüber der freien Nachrichtenplattform Boulevard Voltaire vor kurzer Zeit:

    Zu Deutsch:

    «Meine größte Sorge ist Europa. Es will nicht mehr …oder hat das Gespür für seine Ursprünge verloren. Es hat seine Wurzeln verloren. Aber ein Baum ohne Wurzeln wird sterben. Und ich befürchte, dass der Westen sterben wird. Es gibt dafür hinreichend Anzeichen. Die fehlende Fruchtbarkeit; ihr werdet erobert, immer noch – durch andere Kulturen und Völker, die euch zunehmend durch ihre Anzahl dominieren werden und eure Kultur, Überzeugungen und Moral ändern werden.» Robert Sarah

    https://younggerman.com/2019/01/07/kardinal-robert-sarah-europa-hat-seine-wurzeln-vergessen-und-ein-baum-ohne-wurzeln-wird-sterben/

    Warum nur hört niemand auf solche Menschen wie Kardinal Robert Sarah?

  3. #3 von Heimchen am Herd am 20/11/2019 - 10:08

    Silence with Cardinal Robert Sarah

    *https://www.youtube.com/watch?v=WAhloYA49jY

    Warum wurde dieser Mann nicht zum Papst gewählt? Er wäre perfekt!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 20/11/2019 - 10:24

    Still – Hillsong United with Lyrics

    *https://www.youtube.com/watch?v=z3wwWFsSlNQ

    Schön…

  5. #5 von CheshireCat am 20/11/2019 - 16:47

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1250-14-november-2019

    Zugleich ist diese fortschreitende Zerbröckelung der geschichtlichen Völker in gefügelos-ungefügige Massen von einem Geschehen noch begleitet, das auf eine der Mania griechischen Altertums verwandte Krankheit deutet. Denn nun beginnen die vermassenden Völker mit ihrer eigenen Jugend- und Frühgeschichte auch ihre bis dahin heilig gehaltenen Überlieferungen, kraft deren sie an der verschütteten Urüberlieferung teilhaben, mit wütender Verbissenheit täglich mehr zu hassen. (…) In Vorgängen dieser Art vollzieht sich dann nicht sowohl der Untergang, als vielmehr der Selbstmord der Völker. (…)

    Entstaltung und Zerfall der Völker im Massenbrei setzt sich von da ab fort und fort mit steigender Beschleunigung. Dies kann nicht anders sein, weil die von der Vermassung befallenen Völker unabwendbar ihren Halt verlieren. Sie kommen ins Rutschen und entgleiten sich unaufhaltsam selber. Mit ihren Überlieferungen entäußern sie sich ihrer stärksten Stütze. Fahrlässig zuerst, dann vorsätzlich geben sie das Kerngehäuse ihrer Seelentümer der Fäulnis preis, um gleich darauf selber zu verfaulen. Jeglicher Eigenrichtung, jeglicher Eigenrichtigkeit verlustig, treiben sie unstet dahin, wohin die Winde sie wirbeln, wohin die Wasser sie wälzen. Schon sind sie, ohne es zu merken, die ’spielend‘ leichte Beute geworden ihrer jeweiligen Aufwiegler, Einpeitscher und Verhetzer, die bloß auf die Gelegenheit, die Macht zu ergattern, hinter allen Straßenecken lauern. (…)

    Es winkt in den endlich-eingeengten Raum der Geschichte die labende Luftspiegelung eines unendlich-grenzenlosen Fortschritts. In allen die unbedingte Gleichheit auch äußerlich herzustellen, kann nicht viel kosten, nachdem sich für das vermasste Volk die innere Gleichförmigkeit von selbst versteht. (…)

    Vorher muß allerdings noch etliches geschehen. Vorher müssen beispielsweise die Andern, die den Weg der Irre nicht bis ans Ende gehen wollen, auf die Knie gezwungen, notfalls ausgerottet werden. Gegen sie den Haß zu schüren, wird vordringliches Anliegen jener geist- und seelenmörderischen Massenabrichtung, welche jetzt an die Stelle früherer, manchmal gewiß mit Fehlern behafteter Jugend- und Volkserziehung tritt. Was es unter derlei Umständen mit dem Frieden im Zeitalter der Masse auf sich habe, malt jeder am leichtesten sich selber aus, der noch nicht selber Masse ist. Das Zeitalter der Masse ist wesensgemäß auch das Zeitalter vollendeter Friedlosigkeit. Im gleichen ist die Masse als solche wesensgemäß Massa Damnata, wenn nicht im augustinischen Sprachverstande, so doch in dem besonderen Begriffe, daß sich in ihr, die an und für sich leer ist, der Fluch der Friedlosigkeit erfüllt.“

    (Leopold Ziegler: Evangelischer Friede. Meinen Freunden zum Neujahrsangebinde 1952)