Europas gefährliche Arroganz

Seine Bücher „Der Selbstmord Europas“ und „Wahnsinn der Massen“ haben Douglas Murray zum bürgerlichen Vordenker gemacht – und zum Hassobjekt linker Gedankenpolizisten. Ein Interview über Vergebung, frustrierte Technokraten und das notwendige Ende des Parteiensystems. weiter bei Tichys Einblick

  1. #1 von Heimchen am Herd am 15/11/2019 - 19:35

    „Seine Bücher „Der Selbstmord Europas“ und „Wahnsinn der Massen“ haben Douglas Murray zum bürgerlichen Vordenker gemacht – und zum Hassobjekt linker Gedankenpolizisten“

    Der Mann schreibt sehr viele gute Bücher! Aber als gut informierter Bürger braucht man keinen
    Vordenker, man denkt selbst! Leider fällt es vielen Menschen schwer, selber zu denken, sie lassen sich lieber von den Linken manipulieren!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 15/11/2019 - 19:37

    Interview mit Douglas Murray über den Wahnsinn der Massen (DE)

    *https://www.youtube.com/watch?v=s_Z9T0Nj32A

    Nach seinem Weltbestseller über die Einwanderungspolitik „Der Selbstmord Europas“ erscheint jetzt das neue Buch „Wahnsinn der Massen“ von Douglas Murray: Warum lassen wir zu, dass der erkennbare größte Unsinn zur Politik wird? Der Erfolgsautor über den Wahn, der naturwissenschaftliche Erkenntnisse über Bord wirft, immer neue Glaubenssätze verkündet und immer neue Minderheiten gegen die Mehrheit und andere Minderheiten aufhetzt. Roland Tichy und Achim Winter im Interview mit Douglas Murray.

  3. #3 von ingres am 15/11/2019 - 20:30

    Nun der Murray erkennt ja, dass es unfair ist Bexit Gegner zu verteufeln und in dem Gespräch analysiert er ja auch den Irrsinn der Gesellschaft. Den erkennt er ja richtig. Freilich kann ich das selbst. Der große Fehler eines Murray ist freilich von „wir“ zu sprechen. Damit wird die Entwicklung neutral gesehen. Sie ist aber nicht neutral. Es geht anständig gegen das Böse. Das ist kein neutraler Kampf. Das Böse einer Merkel oder der EU ist zwar eine reale, aber keine legitime Position

  4. #4 von CheshireCat am 15/11/2019 - 22:15

    „Stattdessen müssten wir sagen: Ja, es kann schiefgehen – aber alles kann schiefgehen.“

    Globalismus mit seinen Erscheinungen (Masseneinwanderung, Buntheit, Selbstaufgabe durch Toleranz usw.) wird garantiert schief gehen (= Zerfall mit Blutbad).
    Beweise: siehe Geschichtsbuch.

    „Menschen mit unterschiedlichen Meinungen reden kaum noch miteinander – wenn sie überhaupt miteinander kommunizieren, schreien sie sich an. Meistens meiden sie sich ganz. Der politische Gegner ist zum Feind geworden. Warum erscheint die Sprachlosigkeit zwischen den verschiedenen politischen Überzeugungen heute größer als früher?“

    Kann man mit einem Nachbar reden, der sein Müll ständig auf die Straße kippt, obwohl es verboten ist?
    Muss solcher Nachbar nicht damit rechnen, dass er von anderen Nachbarn angegriffen und beschimpft wird?
    Dieser Nachbar muss erst seinen Müll von der Straße nehmen und mit dem Unfug aufhören, dann kann man vernünftig über Müllentsorgung und alle anderen Fragen diskutieren.

    „Zu wichtigen Fragen haben wir keinen wirklichen Konsens: zur Frage der Einwanderung zum Beispiel, weil WIR zwar viel darüber geredet, uns aber in Wahrheit keine wirkliche Debatte dazu gestattet haben. WIR haben nur eine Position zugelassen und alle anderen verteufelt, das ist keine Debatte.“

    Also, ich bezeuge, dass mich niemand gefragt hat.
    Folglich kann von WIR keine Rede sein.
    Mann soll WIR durch DEGENERIERTE „ELITE“ ersetzen, dann stimmt das Zitat.

    „Warum wird die Debatte vermeiden?
    Weil die Politiker dem ganzen Volk nicht trauen, obwohl nur einem kleinen Teil des Volkes nicht zu trauen ist.“

    FALSCH.
    Weil die Politiker der Alt-Parteien nicht das Wohl ihrer Völker als Ziel haben, sondern Globalismus im Interesse der kleinen reichen Oberschicht.
    Praktisch führen sie Krieg gegen ihre eigenen Völker.

    „Da sollten wir anfangen: uns aus dieser abstrakten Online-Anonymität zu befreien.“

    So so,
    wir sollen unsere echte Namen preisgeben, damit die Antifa kommt, um mit uns zu diskutieren.

    „Die Rettung, in einem Wort?
    Vergebung.“

    So so,
    man soll dem verrückten, aggressiven Selbstmörder vergeben, der dich in den Tod mitnehmen will.

    Es geht gar nicht um solche Kategorien wie Schuld / Vergebung, sondern um bloße Rettung des eigenen Lebens vor völlig Wahnsinnigen.

    FAZIT
    Insgesamt ein guter Artikel, obwohl zu lange.
    Die letzten 3 Absätze allerdings unbrauchbar.

  5. #5 von CheshireCat am 15/11/2019 - 22:22

    Halb OT

    WOHLTUEND

    Ein Paar Tage ohne GEZ-Funk

    https://www.sueddeutsche.de/medien/warnstreik-br-ndr-programm-1.4681928
    Der Warnstreik der Angestellten des Bayerischen Rundfunks wird spürbar: Sendungen wie der „Zündfunk“ entfallen. Seit Mitternacht streiken auch NDR-Mitarbeiter.

    *https://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/1933326/streik-beim-ndr-in-hamburg-tagesschau-betroffen
    Moderatorin vor blauem Bildschirm Warnstreik beim NDR:
    „Tagesschau“ am Morgen ohne Bilder

  6. #6 von ingres am 16/11/2019 - 07:05

    #4 von CheshireCat am 15/11/2019 – 22:15

    Man muß zu Leuten wie Murray zweierlei feststellen. Das gilt eigentlich für alle Kritiker die den Irrsinn der Gesellschaft korrekt erkannt haben. Deren Analyse ist korrekt (wenn man davon absieht, dass bestimmte Ansichten nicht beweisbar sind), aber sie reden so, als ob es sich um Fehlentwicklungen handelt die „wir“ zu verantworten haben. Sarrazin z.B. wohl weniger als Murray, Sarrazin attackiert ja auch direkt die Politik. Murray muß freilich möglichst unparteiisch vom „wissenschaftlichen“ Standpunkt aus analysieren. Ich denke aber nicht, dass das boshafte Absicht ist. Dieder unparteiische Standpunkt ist einerseits anerzogen, andererseits vom sog. Anstand erzwungen. Das berücksichtigt freilich eben nicht, dass es Leute gibt, die die Zustände zu verantworten haben, bewußt herbeigeführt haben und dass diese Leute eben keinen Anstand besitzen. Aber das ist wohl eben Aufgabe einer politischen Partei.

  7. #7 von ingres am 16/11/2019 - 07:30

    #6 von ingres am 16/11/2019 – 07:05

    Warum müssen Leute wie Murray von „wir“ schreiben? Wie gesagt er erkennt ja die Phänomene korrekt. Wieso erkennt, bzw schreibt er nicht, was die Ursache dieser Phänomene ist. Die Ursache mag letztlich nicht intersubjektiv, objektiv feststellbar sein. Aber die Ursache bin z.B. nicht ich und damit nicht „wir“. Eher sind die Ursache konkret benennbare Personen (oder Interessen) die man einfach offen legen kann. Das aber wird gescheut zu sagen. Ich denke aber wie gesagt nicht, dass das boshaft ist oder ideologisch geplant ist. Das ist es bei Fleischhauer, der ja zu diesem Zweck bewußt die Phänomene verfälscht. Ich wills mal per Analogie erklären: Es ist das Problem, dass diese Kritiker eigentlich feststellen müßten, dass wir bereit im Totalitarismus leben. Deshalb kommen sie nicht zur Ursache der Phänomene und greifen aus Scheu vor der letzen Konsequenz aufs „Wir“ zurück.

  8. #8 von ingres am 16/11/2019 - 07:40

    #7 von ingres am 16/11/2019 – 07:30

    Man muß das noch klarer erklären können, aber ich schaffs im Moment noch nicht ganz. Das „wir“ verniedlicht die Situation jedenfalls dahingehend, dass es sich nicht um bewußt herbeigeführte Zustände, sondern um Fehlentwicklungen handele und scheut eben Roß und Reiter direkt zu benennen. Bei Sarrazin, der auch in diesem Sinne angepaßt ist blitzt freilich die Erkenntnis durchaus auf, wenn er z, B, gesagt hat, dass Angela Merkel eventuell einer uns unbekannten Agenda folgen könne. Aber Murray versucht halt völlig unparteiisch zu erscheinen, wodurch er dann keinerlei Ursachen benennen kann, auch wenn die Phänomene in ihrer Schädlichkeit korrekt analysiert sind. Das macht er wie gesagt, aber nicht bewußt, das ist der demoktatische Zwang zum „Anstand“, der freilich bei den Merkels nicht vorhanden ist.

  9. #9 von ingres am 16/11/2019 - 09:56

    OT

    Ich will das hier zwar nicht für die Crash-Prognose mißbrauchen, aber ein solcher Fakt sollte nicht untergehen.

    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/landgrabbing-im-osten-investoren-kaufen-in-grossem-stil-bauernland-auf/25233532.html

    Landgrabbing im Osten Investoren kaufen in großem Stil Bauernland auf

    „Investoren aus Finanzbranche, Möbel- und Pharmaindustrie stecken ihr Geld in Ackerland. Das treibt die Preise in die Höhe. Bauern bringt das in Schwierigkeiten. “

    Ein klares Crash-Vorbote. Leider, aber ist nun mal so.

  10. #10 von CheshireCat am 16/11/2019 - 15:45

    @#7 von ingres am 16/11/2019 – 07:30

    „Warum müssen Leute wie Murray von „wir“ schreiben? Wie gesagt er erkennt ja die Phänomene korrekt. Wieso erkennt, bzw schreibt er nicht, was die Ursache dieser Phänomene ist.“

    Die allermeisten Kritiker machen es genau so: die Phänomene werden korrekt beschrieben, die Ursachen aber nicht genannt (nur ein Paar Schuldige, die exponiert sind).
    Manche versuchen es zu erklären, kommen aber nicht weiter als böse NWO und gehirngewaschene Masse.
    Die nächsten logischen Fragen – warum wollen die „Eliten“ Selbstmord begehen (obwohl sie ja gut leben) und warum lässt sich die Masse derart Gehirn waschen – bleiben unbeantwortet.

    Für Antworten reicht aber ein Blick ins Geschichtsbuch.
    Der ähnliche Wahnsinn wie heute erfasst große Zivilisationen regelmäßig an ihrem Ende und führt zu ihrem Niedergang (bekannteste Beispiele sind Altes Rom und Byzanz).
    Es handelt sich um LEBENSZYKLUS DER ETHNIE, der durch die Degeneration in der Endphase beendet wird, also um ein im Grunde biologisches Phänomen.
    Dabei degenerieren die Elite und das Volk zum großen Teil und überrollen die wenigen Gesunden, was zum Niedergang führt.
    Diese Theorie ist schon lange bekannt, findet aber keine große Verbreitung, was auch nicht verwunderlich ist – Degeneraten mögen nicht, dass bei ihnen Degeneration diagnostiziert wird (die sehen sich ja als besonders die besten Moralmenschen).

    Wer sich zur degenerierten Mehrheit zugehörig fühlt, kann natürlich mit Recht WIR sagen – die Gesunden wollen aber mit wahnsinnigen Degeneraten nichts zu tun haben und wenden sich mit Abscheu ab. So ist die typische Gefühlslage (zurzeit als „Spaltung der Gesellschaft“ beklagt).

  11. #11 von CheshireCat am 16/11/2019 - 16:04

    Anmerkung zu #10 von CheshireCat am 16/11/2019 – 15:45

    Das Erstaunliche an der heutigen Degeneration des West-Europas ist, dass sie zu schnell geht (normalerweise dauert es ein Paar Hundert Jahre), und ihr Ausmaß (selbst unter der berühmten römischen Dekadenz kam man nicht auf die Idee eingedrungen Barbaren zu begrüßen und freiwillig zu futtern ).

    Möglichen Erklärungen:
    – die historische Entwicklung hat sich wegen des technischen Fortschritts enorm beschleunigt
    – in zwei Weltkriegen wurde das genetische Potenzial West-Europas erheblich geschwächt

    Es ist deshalb nicht klar, ob es wirklich das Ende West-Europas ist oder es nochmals zu einer Erholung kommt.
    Die degenerierten „Eliten“ tun allerdings alles (Masseneinwanderung, Buntheit, Euro, EU usw.), um West-Europa endgültig zu zerstören.

  12. #12 von ingres am 16/11/2019 - 16:36

    #10 von CheshireCat am 16/11/2019 – 15:45

    Mit dem was Murray als Ursache verschweigt meinte ich nicht die Degeneration, sondern eher die Verursacher. Die gehen ja im „Wir“ unter. Degeneration ist ja nach ihrer Ansicht unvermeidlich. Dann können Merkel und die Grünen ja nichts dafür. Ich stelle einfach fest, dass die Verursacher verschwiegen werden. Nun kann sich der Rest ja nicht ganz frei sprechen zur Ursache zu gehören. Die Leute haben ja die Verursacher gewählt (ich habe ja bis 2005 auch noch gewählt und dann wieder 2013). Insofern sind wir alle die Ursache, aber die Politik eben im besonderen, so dass das „Wir“ nicht angebracht ist. Ich wollte einfach darauf aufmerksam machen, dass man sich einfach scheut die Verursacher zu nennen, obwohl das für mich das Wesentliche ist. Leider kann ich den Murray nicht fragen warum er die Verursacher und die Ursache nicht bennent und mußte orakeln, bzw. plausibel spekulieren.

  13. #13 von ingres am 16/11/2019 - 17:01

    #12 von ingres am 16/11/2019 – 16:36

    Man kann im übrigen darüber streiten, wieweit man bei den Ursachen durchaus von „Wir“ sprechen kann. Denn Feminismus, Genderismus,Multikulti kurz der Zeitgeist wird ja doch durch breitere Schichten gestützt. Allerdimgs kann man nicht mehr von „Wir“ reden, wenn die Kritik an diesen Zuständen und Ideologien verboten, bzw. Nazi ist. Denn das ist ja das Wesentliche. Wenn das nicht klar gesagt wird, dann fragte ich mich was die Kritik soll.

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