Bereit, Europa zu verteidigen

Mit einem neuerlichen riesigen Flüchtlingsansturm rechnet anscheinend der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, der auch Vorsitzender der regierenden Partei Fidesz (Ungarischer Bürgerbund) ist. Diesen neuen Migrantenströmen werde sich sein Land – ähnlich wie zur Zeit der Flüchtlingskrise von 2015 – ohne Kompromisse entgegenstellen. Sein Land würde, falls die Türkei weitere Flüchtlinge gen Westen ziehen ließe, die nächste große Asylwelle auf ungarischem Territorium notfalls mit Gewalt stoppen. weiter bei Tichys Einblick

  1. #1 von Heimchen am Herd am 23/10/2019 - 19:41

    „Ungarischen Medien zufolge sagte Orbán wörtlich: „Wenn die Türkei weitere Hunderttausende Menschen ziehen lässt, müssen wir Gewalt anwenden, um die ungarische Grenze (…) zu schützen“.

    So reagiert ein Mensch mit Verantwortung für sein Volk! Bravo Viktor Orban! Auf diese Idee würde
    unsere größenwahnsinnige Führerin niemals kommen!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 23/10/2019 - 19:46

    Aber bald ist sowieso Schluss mit lustig, denn es kommt der größte Crash aller Zeiten! Und dann
    haben wir kein Geld mehr die ganzen Invasoren durchzufüttern!

    „Der größte Crash aller Zeiten“

    *https://www.youtube.com/watch?v=8dPDGzv_pMs

    Bestseller-Autor Marc Friedrich ist überzeugt: Wir stehen vor dem größten Crash aller Zeiten. Nicht nur die Börse wird einkrachen – gefährdet sind Arbeitsplätze, Wohlstand und Währung. Das brutale Versagen der Politik und die Hilflosigkeit des politischen Personals werden zur Gefahr auch für den Inneren Frieden in Deutschland.

  3. #3 von CheshireCat am 23/10/2019 - 22:46

    BUNTLANDESVERTEIDIGUNG


    Das Meckern der Lämmer

  4. #4 von CheshireCat am 23/10/2019 - 23:19

    Juncker: „Ich habe einen Plan. Wir importieren 500 Mio. Neger, dann werden Araber Angst haben, nach Europa zu kommen.“

  5. #5 von ingres am 24/10/2019 - 07:30

    #2 von Heimchen am Herd am 23/10/2019 – 19:46

    Nun der gute Friedrich nennt als Zeitpunkt spätestens 2023 (was er sagt ist I-Männchen simpel). Dann würden die Grünen also noch bis 2023 existieren. Dass dieser Crash kommt ist todsicher. Wann er kommt, kann man sicher nicht genau sagen. Er kann auch sofort (also Morgen) kommen, wenn irgendein Auslöser kommt, an den man nicht gedacht hat. Klar ist jedenfalls, dass es nicht mehr lange dauert. D.h. man hat nicht mehr lange Zeit. Was wiederum heißt, man hat keine „Ende offen“-Zeit mehr (beim Tod ist es ja so: man weiß immer, dass er kommt. Aber so lange man gesund ist, ist „Ende offen“. Je älter man wird, desto weniger ist „Ende offen“). Das ist ein gravierender Unterschied zu den Jahren ab 2008. Auch da war bereits unmittelbar klar, dass es crashen wird, aber es war noch „Ende offen“. Jetzt ist klar: die „Ende offen“ -Zeit ist vorbei..

  6. #6 von ingres am 24/10/2019 - 08:09

    #5 von ingres am 24/10/2019 – 07:30

    Ich finde es übrigens traurig und sehr tragisch, dass Entwicklungen wie die AfD und Trump nichts mehr bewirken können. Auch der Friedrich kommentiert wieder, dass AfD und Trump und der Bürgerprotest Reaktionen auf das „Versagen“ der „Eliten“ sei. Dabei fällt leider unter den Tisch, das als das ja nicht nur eine Reaktion ist, sondern einen Wert in sich trägt. der aber leider bis zum wirtschaftlichen Crash jedenfalls in Europa nicht mehr zum Tragen kommen wird.

  7. #7 von ingres am 24/10/2019 - 08:33

    #5 von ingres am 24/10/2019 – 07:30

    Was ich noch nicht verstehe ist, warum man durch Verteilen von Geld den Crash nicht vermeiden kann. Es wird so sein, aber ich habs mir noch nicht klar gemacht. Wenn der Wirtschaftsrückgang nur an mangelnder Nachfrage liegen würde, müßte Geld für das man wieder konsumieren kann ja den Nachfragemangel ausgleichen können. Insbesondere könnte man dann ja im Vorfeld bereits durch Verteilen von Geld dem Nachfragemangel entgegenwirken, so dass keine Arbeitslosigkeit entsteht. Ich seh im Moment nicht wieso das nicht funktionieren kann. Die Leute die das Geld erhalten haben dafür zwar nichts produziert, aber würden ja durch Konsum den Rückgang der Produktion verhindern. Aber trotzdem muß das Problem darin bestehen, dass die Empfänger von Helikoptergeld dafür selbst nichts produziert haben. Das krieg ich raus, aber im Moment nicht.

  8. #8 von ingres am 24/10/2019 - 10:45

    #7 von ingres am 24/10/2019 – 08:33

    Helikoptergeld könnte funktionieren, wenn es genau dort Nachfrage erzeugen würde, wo sonst Produktionsrückgang und Pleite droht. Denn wenn die Nachfrage lediglich die Produktion stabil hält droht ja keine Verteuerung der Ware, also keine Inflation. Aber man kann das Helikoptergeld ja nicht maßschneidern. Man weiß nicht wofür und ob es überhaupt ausgeben würde. Außerdem und das dürfte entscheidend sein, können die Banken dann gar kein Geschäft mehr machen. So dass man die wiederum retten müßte. Bei den Banken liegen ja die Forderungen der Einleger, die ja nur minimal gedeckt sind. Ich habe bei Banken nichts mehr liegen, Damit könnten die nicht mehr ausgezahlt werden. Deshalb kann man die Banken nicht pleite gehen lassen. Also es kann wegen der Banken nicht.funktionieren. Vielleicht würde es funktionieren, wenn es niemals Banken gegeben hätte. Aber da wär die Initialisierung des Systems das Problem gewesen.

  9. #9 von ingres am 24/10/2019 - 11:01

    #8 von ingres am 24/10/2019 – 10:45

    Ich Grunde genommen wird bereits jetzt Helikoptergeld verteilt. Es wird ja immer billiger. Die Banken könnten also in Zukunft das Geld kostenlos verteilen, bzw. zusätzlich Prämien geben. Oder es ist so, dass man wenn man Geld benötigt einfach so viel bekommt wie man will, Man könnte vielleicht beim Drucken der Scheine zusehen. Nur wie gesagt, dafür müssen die Banken dann wieder gerettet werden. Das Geld muß dann auch wieder gedruckt werden. Davon abgesehen, dass das alles sehr unübersichtlich und absurd erscheint ist die Frage, wann denn nun die Inflation entstehen würde. Aber das wird dann vermutlich doch dadurch ausgelöst, dass die Produktion zurückgeht, obwohl immer mehr Geld im Markt ist, für das aber nichts gekauft wird. Außer da wo die Produktion nicht mithalten kann und diese Produkte werden dann inflationär. Irgendwie sieht das freilich paradox aus, aber so seh ich das im Moment,

  10. #10 von ingres am 24/10/2019 - 13:21

    #9 von ingres am 24/10/2019 – 11:01

    Habe gerade im Vortrag gehört, der mein Bankenszenario mit der kostenfreien Kreditvergabe durch die sog. Scholz-Bank kommen sieht. In diesem Fall sind die Banken nachdem sie pleite sind verstaatlicht und Scholz selbst vergibt dann kostenlos die Kredite. Ich habe vorhin eben nur eine halbe Stunde nachgedacht und bin zum selben Ergebnis gekommen. Wenn das nämlich nicht gemacht wird ist auch Schicht, denn dann gibts noch mehr Arbeitslosigkeit. Was ich aber noch nicht ganz verstehe ist, wieso die Scholz-Bank notwendig zur Inflation führt. Aber das wohl eben deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt bereits die Produktion so weit geschrumpft ist, dass das kostenlose Geld vom Staat auf ein in allen Bereichen geschrumpftes Warenangebot trifft. Aber mir ist immer noch nicht klar, ob man nicht bereits heute mit total kostenlosem Geld vorbeugen könnte. Das wäre der letzte Ausweg. Dass man es also nicht zur schrumpfenden Produktion kommen läßt. Aber nein, das macht ja die Banken noch schneller platt. Also kein Ausweg. Damit ist die Sache für mich abgeschlossen.

  11. #11 von ingres am 24/10/2019 - 13:33

    #10 von ingres am 24 /10/2019 – 13:21

    Es gibt doch noch ein Frage für mich. Das Crash Szenario von Markus Krall geht davon aus, dass der Crash durch die Pleite der Zombie-Unternehmen ausgelöst wird. Das sind die Unternehmen wegen denen wir kaum Arbeitslosigkeit haben (was ich für die Krise immer merkwürdig fand) die von den Nullzinsen leben. Also z.B. wohl so ein Schrott wie Zalando, aber auch die Bürokratie und die Asylindustrie, Krall meint, dass es zu einer natürlichen Kreditkontraktion kommen wird (was ich erst durch Helikoptergeld sah), wodurch die Banken pleite gehen. Das habe ich noch nicht verstanden. Ich beschäftige mich schon sorgfältig mit den Voraussetzungen für den Crash, ich posaune nichts ins Blaue hinein. Im Moment denke ich, dass Krall meint, dass die Banken Ende 2020 zu ertragsschwach sind noch genügend Kredite zu vergeben, insbesondere eben auch nicht an die Zombie-Unternehmen, die dann den Crash auslösen. Wenn das nicht begründet wäre, wäre das noch ein Ausweg.

  12. #12 von Heimchen am Herd am 24/10/2019 - 14:34

    #11 von ingres am 24/10/2019 – 13:33

    Lies mal den Artikel, dann wird Dir klar, warum in Deutschland alles zusammenbrechen wird!
    Es geht zwar um Israel, das vielleicht eine linke Regierung bekommen wird, aber es gilt auch
    für uns, weil wir schon eine linke Regierung haben!

    Mal sehen, ob Du merkst, worauf ich hinaus will? 😉

    Braucht Israel Frieden?

    Das Unterscheidungsmerkmal der jüngsten Wahlen war offensichtlich: Sie beruhten auf Hass gegenüber dem Regierungschef und einer bestimmten Gruppe in der israelischen Gesellschaft, den Haredim und den religiösen Zionisten.

    Mir ist klar, wie provokativ, absurd und sogar monströs diese Frage klingen mag, und doch … braucht Israel Frieden?

    Das Unterscheidungsmerkmal der jüngsten Wahlen war offensichtlich: Sie beruhten auf Hass gegenüber dem Regierungschef und einer bestimmten Gruppe in der israelischen Gesellschaft – in diesem Fall den Haredim (auch bekannt als Ultraorthodoxe) und den religiösen Zionisten, die Teil der gegenwärtigen Koalition sind . Alle anderen Probleme wurden zur Seite geschoben. Eine Horde von Menschen wurde von klarem und schlecht verhülltem Hass angeführt. Dies ist keine Neuheit.

    Die Wähler in Rabin waren von einem irrationalen Hass auf die „Siedler“ motiviert.
    Tomi Lapid baute seine politische Kampagne ausschließlich auf Hass gegen die Haredim auf.
    Rabbi Ovadia Yosef und Arye Deri wiederum lästerten und beschimpften alle Gruppen, die nicht der Shas-Partei angehören: säkulare, nichtjüdische, religiöse Zionisten, „Russen“, Reformisten, Homosexuelle usw.
    Die Herzen der ehemaligen Auswanderer der UdSSR werden für immer von der Arroganz der Elite und der entsetzlichen Kennzeichnung gezeichnet sein.
    Daher ist das Wesentliche der aktuellen Kampagne für niemanden neu. Die Geister des mörderischen „sinnlosen Hasses“ („sinat hinam“) manifestieren sich zunehmend: schreckliche Vorboten nationaler Tragödie und Selbstzerstörung.

    Braucht Israel wieder einmal Frieden? Die Antwort hat zwei Aspekte: einen universellen und einen israelischen.

    Ob es uns gefällt oder nicht, die menschlichen Gesellschaften haben sich traditionell nach einem einfachen Prinzip identifiziert: „Wir und Sie“.

    Die Anwesenheit eines starken und gefährlichen Feindes erleichtert die Einheit einer Gesellschaft, die Bildung ihrer geistigen Werte und den Wohlstand. Dies war in Athen während der Kriege mit Persien und in Rom während der Konfrontation mit Karthago der Fall. Die republikanischen Werte der Römer erreichten ihren Höhepunkt – sie verschwanden, als der äußere Feind niedergeschlagen wurde, und Rom eroberte sich rücksichtslos und rücksichtslos.

    Wir haben die gleiche Vorgehensweise in den USA und im Westen im Allgemeinen erlebt. Nur angesichts der „Roten Angst“ waren die demokratischen Ideale der amerikanischen Gesellschaft und ihr Zusammenhalt äußerst stark. Unterschiede in der Haltung der Demokraten und Republikaner verschwanden im Grunde genommen: John Kennedy war ebenso entschlossen wie Johnson oder Reagan, sich den Sowjets zu stellen. Und sogar Carter – ein „zarter“ Heuchler – war gezwungen, auf die Aggression des Kremls in Afghanistan zu reagieren und die Nation zu mobilisieren.

    Paradoxerweise war der Zusammenbruch der Sowjets der Beginn des Endes der westlichen Demokratie. Millennials hassen ihre eigenen Werte und glauben gleichzeitig naiv an utopische Theorien. Linke Ideologien blühten in üppiger Farbe. Britische Arbeiter und amerikanische Demokraten sehen wie ihre Vorgänger aus, so wie die Türken von heute wie die alten Hellenen aussehen.

    Traditionelle spirituelle und moralische Werte werden zu Staub zertreten. Selbstgefälligkeit und Gratulation vor der Moderne Barbaren aus dem Osten haben sich in Paranoia verwandelt. Kirchen werden zu Moscheen. Das Christentum ist neuen fanatischen Quasi-Religionen gewichen: Globalismus, Progressivismus, der „Kampf gegen die globale Erwärmung“ und der Kult der sexuellen Perversionen.

    In Amerika haben die Beziehungen zwischen der weißen Mehrheit und der schwarzen Minderheit alte Wunden geöffnet; In Europa hat der Separatismus ein neues Leben erlangt. Destruktiver Nihilismus, Avantgarde und Antirationalismus in allen Bereichen menschlichen Handelns haben den Westen nach Ulrich Becks zutreffendem Ausdruck in eine Gesellschaft der „substantiellen Leere“ verwandelt.

    Die europäische Kultur, die in der antiken Philosophie, dem Erfahrungskult, der Logik und der Vernunft von Locke, Spinoza und Descartes, dem moralischen und ethischen Ideal der biblischen Propheten, verwurzelt ist, wird mit der Kultur der Berber, Indianer Südamerikas und afrikanischer Stämme gleichgesetzt . Keine „französische Kultur “ mehr. Keine “ schwedische Kultur “ mehr. Bitter bemerkte Oriana Fallaci, dass somalische Migranten, die auf Meisterwerke florentinischer Meister urinierten, das Symbol der neuen Ära seien.

    Es gibt keine „Jungen“ und „Mädchen“ mehr. Es gibt “ Schwedisch‚it‘(‚Henne‘) ; ‚ze‘, wie von der Oxford University festgelegt ; ‚drittes Geschlecht‘, nach dem deutschen Verfassungsgericht Es gibt keinen. ‚Schwanger Transgender‘ und 15 Arten von Geschlechtern , nach Nach einem Handbuch der kanadischen Föderation der Grundschullehrer von Ontario: Gleichaltrige von Menschen, die vor 75 Jahren in der Normandie gelandet waren, schlossen sich in „sichere Räume“ und Malvorlagen ein und konnten die Qual der Wahl des „schlechten Präsidenten“ nicht ertragen.

    Wie Pilze, die nach dem Regen sprießen, sind kindliche Subkulturen entstanden: Bronies und Furry-Fandoms, Harry-Potter-Fandoms usw. Universitäten sind zu ihrer eigenen Parodie geworden. Einer der Doktoranden veröffentlichte den Artikel „Der konzeptuelle Penis als soziales Konstrukt“ als Scherz. Diese „Studie“ wurde mit Begeisterung aufgenommen.

    Gott wurde für tot erklärt – er wurde durch Exhibitionismus ersetzt, um grenzenloses Glück zu erlangen. Die neuen Herrscher der Gedanken priesen das schizophrene Denken, stürzten die „erstickende“ Logik und erklärten die Begriffe „Gut“ und „Böse“, „Moral“ und „Unmoral“, „Wahrheit“ und „Lüge“ für irrelevant. Hexerei , Astrologie , Glaube an Echsenmenschen und Außerirdische sind Teil des Massenbewusstseins der vor nicht allzu langer Zeit rationalen Nationen geworden.

    Vor den Wahlen im Jahr 2013 hat National Geographic Channel eine Umfrage gesponsert, um zu überprüfen, welchem ​​Präsidentschaftskandidaten [Barack Obama oder Mitt Romney] Sie bei einer Alien-Invasion vertrauen würden . 65% der Befragten gaben an, dass Obama diese Herausforderung besser bewältigen würde. Befürworter der Theorie der „flachen Erde“ und sogar der Wiederbelebung des Kannibalismus haben sich herauskristallisiert, um die globale Erwärmung zu verhindern.

    kündigte an, dass New ‚Little Mermaid‘ eine schwarze Schauspielerin sein wird . In Spanien sind Rotkäppchen und andere klassische Werke wegen „versteckten Sexismus“ verboten . In Schweden wurde Astrid Lindgrens Märchen über Pipi Langstrümpfe wegen „Rassismus“ verbrannt . In den USA wurde der Columbus-Tag in Tag der indigenen Völker umbenannt .

    In den USA gibt es eine Depressions-Epidemie bei jungen Menschen. Jeder sechste EU-Bürger hat psychische Probleme, die Mehrheit in Westeuropa.

    Foucaults Vision von „Übertretung“ – „die hysterische Frau, das masturbierende Kind, das malthusianische Paar und der perverse Erwachsene“ – wurde Wirklichkeit. Klassische Kunst in Galerien wurde durch hässliche Figuren mit durchstochenen Augen und vergrabenen Nasen ersetzt; Zeichnungen auf Asphalt und Karosserien; architektonische Komplexe, die von innen nach außen gedreht wurden, mit Innenräumen aus Abwasserrohren und DJ-Musik.

    Laut Solschenizyn wurde diese Welt „in den Zustand eines Friedhofs zerlegt, auf dem es kein Leben gibt, aber jedes einzelne Ding oder jede Idee riecht nach Verfall.“

    Der Islam, die rudimentäre, archaische, patriarchalische Religion der Wüste, ist zum Fetisch aufgeklärter Intellektueller geworden.

    Eine Generation ist vergangen und das Unvorstellbare ist passiert: die völlige Zerstörung der zivilisatorischen Grundlagen. Wenn man heute den Wahnsinn des Westens und gleichzeitig die Normalität Osteuropas beobachtet, verspürt man Nostalgie nach dem Sowjetreich.

    Lassen Sie uns jetzt über Israel sprechen.

    Unabhängig davon, wie oft wir uns als ein geeintes Volk bezeichnen oder wie oft wir mit unseren Errungenschaften angeben, scheint es manchmal so, als ob das Einzige, was uns alle wirklich verbindet, die Angst vor tödlichen äußeren Feinden ist. Wenn Sie diesen Feind und diese Angst fallen lassen, werden Sie eine Patchwork-Mosaik-Gemeinschaft von Menschen sehen, die im Grunde genommen nur wenig Gemeinsamkeiten haben, außer dass sie als Juden geboren wurden.

    Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen den Haredim von Mea Shearim und den säkularen Juden von Ramat Gan? Zwischen den Mizrahi, vielleicht dem Besitzer eines Lebensmittelgeschäfts, und dem Besitzer eines russischen Feinkostgeschäfts? Zwischen einem Siedler aus Kiryat Arba und einem Bewohner von Nord-Tel Aviv? Bestenfalls nichts. Manchmal eine Anstrengung, sich zu verstehen. Feindseligkeit und langweilige irrationale Bosheit im schlimmsten Fall.

    Jüdische Professoren wählen arabische Parteien; Viele Israelis in Tel Aviv haben Angst, zur Klagemauer und in die Altstadt zu gehen. Für sie ist Beit El weiter entfernt als Kamtschatka und Simbabwe. „Frehot“ und „Arsim“ (hebräischer Slang für Teenager der unteren Klasse mit auffälliger Kleidung) sagen, dass sie „Ashkenazim hassen“; Eine Frau in einem unbescheidenen Outfit ist bei Kikar Shabat in der Nähe von Meah Shearim nicht willkommen.

    Sobald die Zügel der Angst frei sind, werden die Dämonen der gegenseitigen Verachtung und Abneigung, in einigen Fällen des Hasses, die israelische Gesellschaft zerreißen. Palästinenser, Hamas, Hisbollah, Iran – sind die „Kräfte“, die die in Israel lebenden Menschen vor der Selbstzerstörung und vor dem bitteren Schicksal der beiden Tempel bewahren.

    Selbst für vernünftige und vernünftige Nationen ist der Frieden zu einer unerträglichen Prüfung geworden. Was wird es für Israel sein? Leider ist Frieden, nicht Krieg, die wahre Gefahr für unser Volk, das noch nicht zu einer Nation geworden ist.

    https://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/24616

  13. #13 von CheshireCat am 24/10/2019 - 14:45

    Ich gratuliere allen Crash-Freunden zum 90. Jubiläum des SCHWARZEN DONNERSTAGS.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Donnerstag
    Schwarzer Donnerstag (englisch Black Thursday) ist eine Bezeichnung für den 24. Oktober 1929 und den damit verbundenen folgenreichsten Börsenkrach der Geschichte.

    Ich würde vorschlagen, noch 10 Jahre abzuwarten und es zum 100. Jubiläum krachen lassen.

  14. #14 von ingres am 24/10/2019 - 15:01

    #12 von Heimchen am Herd am 24/10/2019 – 14:34

    Das wird etwas dauern, Denn ich bin schon seit 4 Uhr auf den Beinen. Ich kann einfach, wenn ich Nachts zum ersten mal wach werde nicht mehr schlafen, weil ich ausgeschlafen bin. Erst wenn ich 1 h was gemacht habe kann ich dann wieder einschlafen, aber heute kam mir meine Crash-Begründung dazwischen (Cheshire Cat wollte es ja schon immer genau wissen, ich meine, ich habe geliefert (lieber würde ich freilich unrecht haben, sehe es aber nicht). Jetzt bin ich aber so müde, dass ich mich erstmal hinlegen muß. Also mindestens 1 ist jetzt Ruhe.

  15. #15 von Heimchen am Herd am 24/10/2019 - 15:03

    Zu #12 von Heimchen am Herd am 24/10/2019 – 14:34

    (…)Die Anwesenheit eines starken und gefährlichen Feindes erleichtert die Einheit einer Gesellschaft, die Bildung ihrer geistigen Werte und den Wohlstand.(…)

    (…)Sobald die Zügel der Angst frei sind, werden die Dämonen der gegenseitigen Verachtung und Abneigung, in einigen Fällen des Hasses, die israelische(deutsche) Gesellschaft zerreißen.(…)

    (…)Selbst für vernünftige Nationen ist der Frieden zu einer unerträglichen Prüfung geworden. Was wird es für Israel (Deutschland)sein? Leider ist Frieden, nicht Krieg, die wahre Gefahr für unser Volk, das noch nicht zu einer Nation geworden ist.(…)

    Braucht Deutschland Frieden?

  16. #16 von Heimchen am Herd am 24/10/2019 - 15:07

    #14 von ingres am 24/10/2019 – 15:01

    Schlaf schön, ingres!

    Hier ein wunderschönes Lied von Lisa Gerrad!

    Lisa Gerrard – Sleep

    *https://www.youtube.com/watch?v=cszSiva2-ZE

    Sie hat eine Engelsstimme…

  17. #17 von CheshireCat am 24/10/2019 - 15:33

    @#14 von ingres am 24/10/2019 – 15:01

    Crash-Weisheiten:

    1. Es kommt immer anders als man vermutet.

    2. Es kommt immer unerwartet.

    3. Man ist nie vorbereitet.

    In diesem Sinne:
    Happy Crash!

  18. #18 von ingres am 24/10/2019 - 16:23

    #17 von CheshireCat am 24/10/2019 – 15:33
    Ehrlich gesagt, das ist eine argumentativ schwache Reaktion. Denn ich habe ja nun tatsächlich nachgedacht. Ich habe auch überlegt, soll ich überhaupt vom Crash schreiben. Ist ja schließlich nicht erbaulich, wiewohl es natürlich für die Überlebenden die Chance ist Deutschland, wie nach dem Krieg, entfesselt wieder neu aufzustellen. Denn anders werden wie Merkel und die Grünen nicht mehr los. Aber es ist natürlich die Frage, ob es nach dem Crash mit Sozialismus oder freier Wirtschaft weiter geht. Die Frage nach einem Mischsystem wird sich zunächst nicht stellen. Den Crash-Zeitpunkt vorhersagen kann ich nicht. Aber er kann ja auch eher kommen. Er ist jedenfalls jetzt, anders als 2008 direkt greifbar. Denn Merkel hat ja die meisten von de 10 Billionen Euro Schaden seit 2008 angerichtet. Das kann dieses Land am Ende nicht verkraften. https://www.youtube.com/watch?v=OuzDIrvdG6g&feature=youtu.be

  19. #19 von ingres am 24/10/2019 - 21:43

    #13 von CheshireCat am 24/10/2019 – 14:45

    Ich kann mich noch daran erinnern, dass wie uns im Studentendorf in der Küche mal darüber unterhielten, ob sich so etwas wie 1929 wiederholen könnte. Muß so 76 gewesen sein. Wir einigten uns darauf, dass das heute wohl nicht mehr passieren könne; denn man habe heute Sicherunsgmaßnahmen. Wir konnten uns einfach nicht vorstellen, dass uns mal eine echte Katastrophe treffen könne. Ahnung hatten wir diesbezüglich anscheinend keine. Aber seit der Griechenlandpleite ist klar, man hat keine Sicherungsmaßnahmen und man macht enorme Fehler, obwohl gewarnt wurde) Und seitdem ist mir auch klar geworden (und ich habe ja ab 2008 erst verstanden wie das mit dem Geld, der Geldmenge usw. überhaupt so ist) wie fragil das alles grundsätzlich (auch ohne bösen Willen und falsche Politik) ist. Möglicherweise sind solche Crahs unausweichlich.in entwickelten Gesellschaften.

  20. #20 von ingres am 24/10/2019 - 22:14

    #12 von Heimchen am Herd am 24/10/2019 – 14:34

    Genau weiß ich nicht worauf du hinaus willst. Aber das im Artikel beschriebene Paradox ist auch mir ja nicht fremd. Ich habe gerade noch kommentiert, dass möglicherweise ein Crash gerade in modernen Gesellschaften (von denen wie meinten sie hätten mit Rationalität und Technik den Rückfall in Katastrophen hinter sich gelassen) unvermeidlich ist (auch ohne böse Merkels). Oft kommt bei dem was man meint was gut sei das Gegenteil heraus. Das nenne ich ja Ambivalenz. So kann es eben sein, dass Frieden tatsächlich gefährlicher als Krieg sein kann, obwohl ja niemand Krieg wollen kann. Aber in der Tat hat kein Krieg die (deutsche) Gesellschaft so nachhaltig zerstört wie der 70-jährige Friede. Ich sage ja immer: Merkel hat es ohne Not in Friedenszeiten vollbracht. Ob wir je erfahren ob es ein Naturgesetz ist , dass die Menschen es nicht schaffen ihre Angelegenheiten zu regeln?

  21. #21 von ingres am 24/10/2019 - 22:19

    #20 von ingres am 24/10/2019 – 22:14

    (von denen wir meinten wir hätten mit Aufklärung, Rationalität und Technik den Rückfall in Irrationalität und Katastrophen hinter uns gelassen) -> die aktuelle moderne Gesellschaft ist irrationaler als je zuvor.

  22. #22 von Heimchen am Herd am 24/10/2019 - 22:54

    #20 von ingres am 24/10/2019 – 22:14

    „So kann es eben sein, dass Frieden tatsächlich gefährlicher als Krieg sein kann, obwohl ja niemand Krieg wollen kann. Aber in der Tat hat kein Krieg die (deutsche) Gesellschaft so nachhaltig zerstört wie der 70-jährige Friede.“

    Genauso ist es, ingres, darauf wollte ich hinaus!
    Es muss ja nicht gleich ein Krieg sein, aber es muss einen Feind geben der uns bedroht und uns
    jederzeit vernichten kann! Diese Angst vor dem Feind schweißt eine Gesellschaft zusammen!
    Da gäbe es für Spinner aller Art keinen Platz und Parteien wie die Grünen und Linken würden
    mit ihren Forderungen niemals durchkommen! Vielfalt und Toleranz würden als das angesehen
    werden was es ist, unser Untergang!

  23. #23 von CheshireCat am 25/10/2019 - 01:00

    @#19 von ingres am 24/10/2019 – 21:43

    „Ich kann mich noch daran erinnern, dass wie uns im Studentendorf in der Küche mal darüber unterhielten, ob sich so etwas wie 1929 wiederholen könnte. Muß so 76 gewesen sein. Wir einigten uns darauf, dass das heute wohl nicht mehr passieren könne; denn man habe heute Sicherunsgmaßnahmen…“

    Das ist korrekt.
    Für bekannte Katastrophen hat man Sicherungsmaßnahmen eingebaut.
    Es ist z.B. eine Hyperinflation wie in Deutschland nach dem 1.WK nicht vorstellbar, weil EZB Geldmenge schnell regulieren kann
    (es sei denn, Hyperinflation wird aus irgendwelchen Gründen vorsätzlich veranstaltet).

    Es gibt allerdings keine Sicherungsmaßnahmen für neue Katastrophen, weil man sie nicht kennt.
    (Siehe #17 von CheshireCat,
    1. Es kommt immer anders als man vermutet.,
    3. Man ist nie vorbereitet.)

    Es ist nur klar, dass Globalismus eine äußerst gefährliche Phase des Kapitalismus ist, die zu schweren Krisen führt und sogar zur Vernichtung der westlichen Zivilisation führen kann, wenn er nicht ausgebremst wird.
    Im degenerierten West-Europa kommen noch die Utopien Euro und EU hinzu, die die Lage noch verschlimmern.
    Aber wie sich das alles entwickelt und wann / wie es knallt (oder es knallt nicht, sondern verfault und bricht zusammen?), weiß niemand.

    Man kann nur versuchen, die heutigen Entwicklungen in die Zukunft zu extrapolieren – das Problem ist aber, dass historische Prozesse nicht immer linear sind, von neuen, unerwarteten Entwicklungen ganz zu schweigen.

    Die einzige Maxime, die bleibt:
    TUE WAS DU SOLLST,
    KOMME WAS DA WOLLE!
    Heinrich Friedrich Karl vom Stein
    https://www.spruechetante.de/sprueche-sammlung/index.php/tue-was-du-sollst/

  24. #24 von CheshireCat am 25/10/2019 - 01:39

    @#20 von ingres am 24/10/2019 – 22:14

    Wir leben in einer gefährliche Phase des Kapitalismus:
    der Globalismus, der sich nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Systems voll entwickelt hat, ist in der Krise.
    Die Globalisten, denen er Supergewinne beschert hat, möchten ihn weiter entwickeln, er wird aber von Völkern, die unter ihm leiden und die sich von ihm existenziell bedroht fühlen, zunehmend abgelehnt. Außerdem hat Globalismus auch viele finanzielle / wirtschaftliche Probleme verursacht, die seine Fortführung immer gefährlicher machen.
    Ob und wie man diese Kurve kriegt ist zurzeit unklar.
    Ein Teil der US-Eliten (Trump und Co.) hat zumindest die Gefahr erkannt und versucht umzusteuern.
    Im ethnisch degenerierten West-Europa steuern die „Eliten“ weiter in den Abgrund.

    Die heutige west-europäische Misere hat nichts mit langem Frieden zu tun, sondern mit der fatalen Kombination Globalismus + ethnischen Degeneration, die West-Europa zugrunde richtet. Die minderbegabte Merkel ist dabei nur eine Marionette / ein Symptom.

    Für ethnisch degenerierte Gesellschaft ist Revolution / Crash / Krieg keine (Er)Lösung, sondern eher der letzte Sargnagel.
    In solcher geschwächten Gesellschaft soll man lieber versuchen, Probleme evolutionär / friedlich / rechtsstaatlich zu lösen.
    Das Problem ist, dass die degenerierte „Eliten“ völlig wahnsinnig geworden sind:
    sie steuern stur in den Abgrund und es gibt zu wenig gesunde Menschen (ca. 15%), die sie stoppen wollen.

  25. #25 von ingres am 25/10/2019 - 13:37

    #23 von CheshireCat am 25/10/2019 – 01:00

    Es ist z.B. eine Hyperinflation wie in Deutschland nach dem 1.WK nicht vorstellbar, weil EZB Geldmenge schnell regulieren kann.
    ——————————————————-
    Nun ich habe geschrieben, wir hatten damals von nichts eine Ahnung. Weder davon was Geld (weiß man übrigens heute wohl auch nicht wirklich) sein könnte, noch von Geldmenge. Mag ja sein, dass man zusätzliche Sicherungen erfunden hat gegenüber 1929. Aber was sollen die bringen, wenn die Banken alle crashen und die Wirtschaft am Boden ist. Lehmann war damals nur eine Bank. Zwar sind wir daran nicht unter gegangen, aber jeden Tag seitdem ärmer geworden. Wenn die Banken nicht crashen wird es halt den Crash auf Raten weiter geben. Ich selbst kann natürlich keinen Crash-Zeitpunkt prognostizieren. Ich habe ja kein rechnerisches Modell für das Kippen der Banken. Aber der Krall meint eben eins zu haben. Ergo … das im Nächsten Kommentar.

  26. #26 von ingres am 25/10/2019 - 13:51

    #25 von ingres am 25/10/2019 – 13:37

    Bei der Behauptung, es könne keine Hyperinflation geben, ist leider der Wunsch der Vater des Gedankens.. Ich habe ja auch genau deshalb darüber nachgedacht, wie es nach dem Banken-Crash zur Inflation kommt. Das muß man natürlich verstehen. Der Krall hat das für mich nicht genügend erklärt (in einem anderen Vortrag übrigens). Aber ich hab ja versucht das in mehreren Kommentaren zu erläutern (was nicht richtig sein muß). Aber es ist so: wenn alle Banken platt sind müssen nach Krall 7500 Mrd zur Rettung auf den Markt geworfen werden. Wenn das nachfragewirksam wird gäbe es Hyperinflation von 50% in Monat.. Das muß schon widerlegt werden. Ich habs nicht geschafft und versucht mir klar zu machen warum diese Bankenretung zur Hyperinflation führt. Ich habe vesucht mir die Alternative einer zwar hohen Arbeitslosigkeit mit extremem Elend aber ohne Hyperinflation vorzustellen. Aber ich weiß nicht ob das geht.

  27. #27 von ingres am 25/10/2019 - 14:07

    #26 von ingres am 25/10/2019 – 13:51

    Beim von mir erwarteten Crash ist folgendes zu unterscheiden.

    Erstens das Gefühl, dass es nicht gut gehen kann. Deutschland ist komplett zerstört und wird ja mutwilig deindustrialisiert. Das kommt zum Euro-Debakel hinzu. Also es ist m.E. völlig unmöglich, dass sich das noch fangen kann.
    Etwas anderes ist es die genauen Crash-Ursachen anzugeben und mit einem Modell einen ungefähren Zeitpunkt anzugeben. Wie gesagt, dass kann ich nicht, weil ich ja das Modell nicht habe. Aber es gibt eine entscheidende Beobachtung, die ich gemacht hatte und wegen der ich den Crash-Auslöser bei Krall sofort verstanden habe. Ich hatte immer wieder auf PI kommentiert, dass ich nicht verstünde wieso in der größten Krise die höchste Beschäftigung erreicht ist. Ich war der Ansicht, dass es sich um Schrott-Tätigkeiten handeln müsse, Und genau diese Beobachtung ist mittlerweile im Begriff der Zombie-Wirtschaft präzisiert. Abschluß im nächsten Kommentar.

  28. #28 von ingres am 25/10/2019 - 14:15

    #27 von ingres am 25/10/2019 – 14:07

    Die EZB hat eben das gigantischste Beschäftigungsprogramm der Geschichte aufgelegt. Natürlich durch die niedrigen Zinsen verdeckt. Und Krall hat meine Beobachtung eben präzisiert und daraus den Schluß gezogen, dass die Zombies, wenn sie pleite gehen (weil die Banken keine Kredite mehr geben können, dann den Baken endgültig den Rest geben werden). Und hat das mit seinem Modell auf Ende nächsten Jahres terminiert. Ich halte die Grundlagen für plausibel weil sie erklären wieso die Beschäftigung in der Krise so hoch war. Ich hatte das durchaus auf die niedrigen Zinsen zurückgeführt, aber nicht einen umfassenden Bankencrash gedacht, das jedenfalls nicht so präzise erklärt wie Kall, so dass ich eben auch einen längeren Dauercrash für möglich gehalten habe. Ob das so dann in einem Jahr kommt oder auch schon Morgen oder etwas später, das kann ich nicht sagen. Aber nochmal, dass das zusammen brechen muß´ist für mich nicht anders vorstellbar.

  29. #29 von ingres am 25/10/2019 - 14:25

    #24 von CheshireCat am 25/10/2019 – 01:39

    Ich glaube nicht, das das Problem des Euro mit dem Globalismus zusammen hängt. Nein, das ist eine eigene Problematik. Deshalb hilft dagegen auch keine politische Auflehnung gegen Globalismus. Dagegen hilft leider ´gar nichts mehr. Da nehmen rein ökonomische Gesetzmäßigkeiten jetzt ihren Lauf. Es gab für mich immer diese Trennung: Euro und die restlichen Verfallserscheinungen. Die restlichen Verfallserscheinungen hielt ich, wenn man genug Zeit hätte für lösbar. Den Euro aber nie. Da habe ich immer nur gesagt, wenn der crasht, dann …..
    .

  30. #30 von ingres am 25/10/2019 - 14:46

    Krall nennt kein einziges Zombie-Unternehmen beim Namen. Nur die Zombies muß es geben, wegen der höchsten Beschäftigung in der größten Krise, zumal in Deutschland ja hochwertige Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Zusätzlich ist die Beschäftigung beim Staat in der Bürokratie gestiegen und in der Asylindustrie. Das sind keine wertschöpfenden Bereiche, sondern nur mit Steuern Aufgepäppelte. D.h. Steuern finanzieren wertlose Arbeitsplätze, die wieder Steuern generieren mit denen wieder wertlose Arbeitsplätze entstehen. Die Werte schaffenden Menschen werden dadurch ausgesaugt. Aber das ist der Dauer-Crash bei dem die Wertvollen bluten. Die sind eben noch nicht ganz ausgeblutet. Aber wenn, dann gibts halt den Total-Crash. Krall bringt übrigens ein indirektes Argument für die Zombies: Es gab viel weniger Pleiten als normal. Die prozentuale Differenz sind die Zombies. 15%

  31. #31 von CheshireCat am 25/10/2019 - 15:58

    @#29 von ingres am 25/10/2019 – 14:25

    „Ich glaube nicht, das das Problem des Euro mit dem Globalismus zusammen hängt.“

    Euro ist ein utopisches globalistisches Projekt (wie auch EU in heutiger Form) und somit ein Teil des Globalismus.
    Natürlich hat Euro seine spezifischen Probleme, ist trotzdem ein Teil des ganzen globalistischen Mistes.

    So sind z.B. Niedrigzinsen nicht nur die Folge des Euros (die gibt es auch außerhalb der Euro-Zone).
    Globalismus sorgt für gewaltige Umverteilung von unten nach oben. Folglich konsumiert die Mehrheit weniger und die Nachfrage stagniert / sinkt. Die Oberschicht hat dagegen zu viel Geld und kann es nicht sinnvoll investieren / anlegen. Folglich sinkt der Zins (= der Preis des Geldes) und es bilden sich die Blasen (z.B. Immobilienblase).
    Diese Mischung aus zunehmender Armut / Ängsten / Unzufriedenheit der Massen und finanziellen Verwerfungen ist eine hochexplosive Mischung.

    Es ist inzwischen klar, dass es so weiter nicht gehen kann – dann ist das ganze kapitalistische System gefährdet.
    Die degenerierten „Eliten“ können aber nicht umsteuern: Ideologie und Gier sind stärker als Verstand.
    Außerdem ist das mittels negativer Auslese gezüchtete politische Personal unfähig und solchen Problemen nicht gewachsen.
    Was kann man z.B. von minderbegabter Merkel erwarten? Sie fährt ja ständig auf Sicht (d.h. sie hat weder Ahnung noch Lösungen).

  32. #32 von CheshireCat am 25/10/2019 - 15:59

    @#30 von ingres am 25/10/2019 – 14:46

    Krall scheint nicht besonderes seriös / glaubwürdig zu sein (zumindest hat er keine nachweisbare Verdienste).
    Wenn man sich für Crash interessiert, soll man lieber MAX OTTE nehmen – er hat zumindest die Krise 2008 richtig vorausgesagt.

    http://www.pi-news.net/2019/09/weltsystemcrash-max-otte-ueber-sein-neues-buch/
    „Weltsystemcrash“ von Max Otte, erscheint am 29.10.2019, Preis: 24,99 €

  33. #33 von ingres am 25/10/2019 - 16:35

    #22 von Heimchen am Herd am 24/10/2019 – 22:54

    Ja, sagen wir mal, eine Bedrohung (statt ein Feind) kann natürlich zusammen schweißen. Das sind so allgemeine anthropologische Konstanten. Aber ich denke Deutschland ist zu gespalten um sich gegen eine Bedrohung zusammen zu schließen. Die, „gegen die es vorgeht“ sind ja ideologisch erzeugt. Wir haben leider keine Situation die zur Bereinigung des Wahnsinns führt, ohne extreme Verwerfungen zu erzeugen. Man kann nicht einmal sagen wie es nach dem Crash weiter geht. Da gibt es vermutlich keine Grünen und keine Feministen mehr usw. Aber wer soll den Islam und die anderen Unkulturen in Schach halten. Die Grünen sicher nicht, deshalb werden die weg sein. Aber wer soll die Alternative bilden?

  34. #34 von ingres am 25/10/2019 - 16:49

    CheshireCat am 25/10/2019 – 15:58

    Erstens: Die Probleme des Euro sind nun mal die speziellen Probleme des Euro. Die USA haben nicht dieselben Probleme wie Europa. Und Globalismus hin oder her. Gegen ökonomische Gesetzmäßigkeiten kann man politisch nichts machen. Politik kann nur den Rahmen setzen. Und der ist jetzt für die Euro-Zone nicht mehr positiv politisch zu beeinflussen. Von niemand!

    Zweitens: lesen werde ich kein Crash-Buch. Ich hör mir höchstens die kostenlosen Vorträge an. Krall hat einfach das systematisiert was mir aufgefallen war, das Phänomen der geringen Arbeitslosigkeit. Also habe ich mir den Vortrag von Krall mehrmals genau angehört. Was für mich nicht ausreichend dargelegt war habe ich beschrieben und mir selbst erklärt. Das kann jetzt jeder widerlegen. Ich seh noch keine Widerlegung.

  35. #35 von ingres am 25/10/2019 - 16:55

    Drittens: selbst wenn das was ich rational hier geschrieben habe widerlegt ist, wird mir niemand erzählen, dass diese völlig zerstörte Gesellschaft am Zusammenbruch vorbei kommt. Das ist nicht vorstellbar. Aber das mag den Bereich des intersubjektiv diskutierbaren verlassen.
    Aber ich nehme gerne jedes rationale Argument gegen meine rationalen Ausführungen auf. Ich habe den Krall selbst au Schwachstellen abgeklopft. Aber das was er nicht gesagt hat kann man leider in seinem Sinne ergänzen. Ich habe immer denselben Ausgangspunkt wie Krall gehabt, aber ich habe nicht überblickt, dass künstliche Schrottarbeitsplätze zum Crash führen können. Aber ist eigentlich folgerichtig, Die DDR ist ja auch daran pleite gegangen. So was ähnliches hat die EZB eben auch erzeugt und momentan ist ja der Sozialismus offen im Umlauf. Mieten, Kühnert. Paßt alles zusammen.

  36. #36 von ingres am 25/10/2019 - 20:19

    Man könnte den Krall übrigens leicht widerlegen,

    1. man kann anzweifeln, dass es Zombie-Unternehmen gibt.
    1a) Man kann erklären wie die hohe Beschäftigung dann zustande kam
    2.man kann anzweifeln, dass der EZB, bzw. den Banken das Geld ausgeht. Nur muß es natürlich irgendwoher kommen. Permanent drucken geht nicht.
    2a) Man kann meinen die Ertragslage der Banken reicht aus. Die Börse sagt anderes aus.
    3.man kann an Helikoptergeld glauben. Hab ich kommentiert weshalb die Banken dadurch komplett überflüssig werden, obwohl sie abgewickelt werden müßten.
    4. Man kann glauben, dass es zwar einen wirtschaftlichen Supergau mit Elend gibt, aber keine Hyperinflation,( d.h. die EZB würde die Banken nicht retten) Und man kann
    5.glauben, dass das gut geht. (insbesondere bei Millionen von Kulturfremden im Land.

  37. #37 von CheshireCat am 25/10/2019 - 20:51

    @#34 von ingres am 25/10/2019 – 16:49

    „Die USA haben nicht dieselben Probleme wie Europa.“

    Die USA haben dieselben Probleme wie Europa nur teilweise in verschärfter Form.

    „Politik kann nur den Rahmen setzen. Und der ist jetzt für die Euro-Zone nicht mehr positiv politisch zu beeinflussen.“

    ???
    Euro wurde künstlich (politisch) gestaltet. EZB-Politik wird von Vertretern der Staaten bestimmt (EZB-Rat).
    Euro-Zone ist folglich politisch beeinflussbar und wird beeinflusst im Interesse der Schuldenmacher / Wirtschaft.

  38. #38 von CheshireCat am 25/10/2019 - 20:52

    @#35 von ingres am 25/10/2019 – 16:55

    Krall beschreibt folgendes Schema
    https://www.tichyseinblick.de/video/interview/markus-krall-wann-kommt-der-crash/

    – Rezession führt zu Unternehmenspleiten
    – Pleiten führen zum Kippen der Banken
    – Banken reißen die Immobilienmärkte und Hypothekenschuldner mit sich
    – Um Banken zu retten, müssen enorme Summen zur Verfügung gestellt werden, was zur Hyperinflation führt.

    Ob es tatsächlich so kommt, ist fraglich.
    Außerdem kann jede von diesen Stufen vom Staat beeinflusst werden (davon muss man auch ausgehen) – so kann Crash in langsameres Siechen umgewandelt werden.

    Von Max Otte gibt es auch viele kostenlose Vorträge.

    „ich habe nicht überblickt, dass künstliche Schrottarbeitsplätze zum Crash führen können. Aber ist eigentlich folgerichtig, Die DDR ist ja auch daran pleite gegangen…“

    Künstliche Schrottarbeitsplätze belasten die Staatsfinanzen, aber das ist nicht der größte / kritische Posten. DDR ist sicher nicht an Vollbeschäftigung pleite gegangen, sondern daran, dass die Beschäftigten nicht richtig / produktiv gearbeitet haben (was unter Planwirtschaft / fehlender Konkurrenz nicht möglich war) – folglich gab es Mangelwirtschaft.

    „So was ähnliches hat die EZB eben auch erzeugt und momentan ist ja der Sozialismus offen im Umlauf.“

    EZB bestimmt nur das Geldpolitik und nicht die Eigentumsverhältnisse, also kann sie sogar theoretisch mit Sozialismus nichts zu tun haben.

    „Mieten, Kühnert.“

    Da der Wohnungsmarkt völlig kaputt ist (Wohnungsnot), muss der Staat zur Not- / Zwangsmaßnahmen greifen. Das ist keine Spezialität des Sozialismus – das macht auch jeder kapitalistischer Staat in Not. Hier erweis sich sogar Kühnert klüger (aus der Sicht des Systems) als die debile CDU (er versucht das durch Globalismus kaputte kapitalistisches System zu retten).

    Um zur Marktwirtschaft zurückzukehren muss erst der Markt wiederhergestellt werden.

    „Paßt alles zusammen.“

    Wenn man Begriffe vermischt, ist die Analyse nicht korrekt, obwohl alles zusammen passen scheint.

  39. #39 von Heimchen am Herd am 25/10/2019 - 21:08

    #33 von ingres am 25/10/2019 – 16:35

    „Wir haben leider keine Situation die zur Bereinigung des Wahnsinns führt, ohne extreme Verwerfungen zu erzeugen. Man kann nicht einmal sagen wie es nach dem Crash weiter geht.“

    Man könnte verrückt werden! Ich kann Dir gar nicht sagen, wie ich diese Leute hasse, die uns
    in diese furchtbare Lage gebracht haben!

  40. #40 von ingres am 25/10/2019 - 21:24

    Übrigens in Berlin soll ja ein Graben um den Reichstag gezogen werden. Das wurde so ausgelegt, dass die sich gegen Oppositionelle schützen wollen. Aber das ist doch bei den braven Deutschen nicht notwendig. Aber die werden sich für ein größeres Ereignis wappnen, dass sie tatsächlich in Gefahr bringen könnte. Die wollen ja verbunkert weiter regieren. Und dass sie den Graben jetzt in Angriff nehmen (und im Gegensatz zum Flughafen werden sie den hinbekommen) paßt doch mit nächstem Jahr zusammen. Komisch, dass das niemand auffiel.

  41. #41 von Heimchen am Herd am 25/10/2019 - 21:29

    #40 von ingres am 25/10/2019 – 21:24

    „Aber die werden sich für ein größeres Ereignis wappnen, dass sie tatsächlich in Gefahr bringen könnte. Die wollen ja verbunkert weiter regieren.“

    Dann haben wir wieder einen Führerbunker! Geschichte wiederholt sich!

  42. #42 von ingres am 27/10/2019 - 14:46

    Was mit gerade so einfiel, Was sind die Zombie-Unternehmen und Zombie-Arbeitsplätze? Wie schon gesagt gehören dazu die gesamte staatliche Bürokratie. Insbesondere die extra für den Feminisus und die Anti-Diskriminierung geschaffenen Arbeitsplätze wie Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte usw. dazu. Dann natürlich die Flüchtlingsindustrie. Mittelbar die Sonderkonjunktur in Handwerk und Handel, wiewohl Letztere zwar keine Schott-Arbeitsplätze sind, aber eben auch künstlich erzeugte. Wobei im Handwerk ja auch keine Arbeitsplätze entstehen, sondern nur die Termine knapp sind. Aber ich fragte ich immer schon wie die vielem Konsumtempel im Verfall eigentlich möglich sind. Die haben heute alle ihr „Centro“. Könnte sein, dass das auch alles künstlich nur billigem Geld möglich ist. Denn wer soll dann das vermehrte Angebot kaufen?

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