LIVE: Israel hat gewählt

  1. #1 von Heimchen am Herd am 17/09/2019 - 21:17

    Laut einer Exit-Umfrage von News 13 sind dies die folgenden Ergebnisse:

    Blau & Weiß: 33

    Likud: 31

    Gemeinsame Liste: 13

    Shas: 9

    Israel Beiteinu: 8

    UTJ: 8

    Yemina: 6

    Demokratisches Lager: 6

    Labor-Gesher: 6

    Otzma Yehudit überschreitet nicht die Wahlschwelle

    https://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/471473

    Ich habe es befürchtet!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 17/09/2019 - 21:21

    First Exit Umfragen: Patt, Blau und Weiß größte Partei

    Blau und Weiß um 1 Sitz, Rechtsblock um 2 Sitze vorn, keine Seite koalitionsfähig, zeigen erste Ergebnisse.

    Laut einer von Channel 12 News veröffentlichten Umfrage wurde die blau-weiße Partei mit 34 Knesset-Sitzen zur größten Partei. Die Likud-Partei belegte mit 33 Sitzen einen knappen zweiten Platz.

    Die Joint Arab List belegte mit 11 Sitzen den dritten Platz. Yamina und Yisrael Beyteinu erhielten beide acht Sitze, ebenso wie die Haredi-Parteien Shas und United Torah Judaism.

    Labour und die Demokratische Union erhielten jeweils fünf Sitze.

    Die Partei Otzma Yehudit konnte die Wahlschwelle nicht überschreiten.

    Nach diesen ersten Ergebnissen erhielt der rechte Block 57 Sitze ohne die Partei Israel Beyteinu, und der linksarabische Block erhielt 55 Sitze.

    Keine Seite ist stark genug, um eine Koalition zu bilden.

    Bei einer Ausgangswahl für Kanal 13 überholte die Linke die Rechte mit 58 Sitzen im Vergleich zu 54 Sitzen. Auch bei dieser Wahl wäre keine Seite in der Lage, eine Koalition zu bilden.

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/269047

  3. #3 von Heimchen am Herd am 17/09/2019 - 21:28

    Prognose zur Wahl in Israel
    Likud und Blau-Weiß gleichauf

    Stand: 17.09.2019 21:11 Uhr

    Bei der Parlamentswahl in Israel zeichnet sich ein knappes Rennen zwischen dem konservativen Regierungschef Netanyahu und seinem Herausforderer Gantz. Laut ersten Prognosen liegen beide Lager in etwa gleichauf.

    Die Israelis haben ein neues Parlament gewählt. Nach ersten Prognosen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Likud-Partei von Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und dem Bündnis Blau-Weiß von Ex-Militärchef Benny Gantz an. Likud kam laut TV-Prognosen auf 31 bis 33 Mandate, Gantz‘ Mitte-Bündnis Blau-Weiß auf 32 bis 34 Mandate. Damit dürfte die Regierungsbildung schwierig werden.

    Es war bereits die zweite Parlamentswahl binnen eines halben Jahres. Trotzdem hatte sich bereits am Vormittag abgezeichnet, dass die Wahlbeteiligung höher ausfallen könnte, als im Vorfeld angenommen. Netanyahu und Gantz hatten noch quasi in letzter Minute versucht, ihre Anhänger zu mobilisieren. „Es ist noch nicht unter Dach und Fach. Aber wenn Sie gehen, werden wir gewinnen“, rief Netanyahu in Jerusalem durch ein Megafon. Er hatte zuvor auf Twitter gewarnt, dass die Beteiligung in den Hochburgen der Linken hoch sei.

    Am Strand auf Stimmenfang
    Ex-General Gantz versprach den Israelis „neue Hoffnung“ und kündigte für den Fall eines Wahlsiegs einen „Wandel ohne Korruption und ohne Extremismus“ an. Nach seiner Stimmabgabe besuchte er ein Einkaufszentrum in Haifa und ging am Strand von Tel Aviv per Megaphon auf Stimmenfang.

    Rund 6,4 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, die 120 Mitglieder der 22. Knesset in Jerusalem zu bestimmen. Das endgültige Ergebnis wird etwa eine Woche nach der Wahl vorliegen.

    Präsident Reuven Rivlin bestimmt nach der Wahl, wer den Auftrag zur Regierungsbildung erhält. Dies ist üblicherweise der Vorsitzende der größten politischen Kraft. Dieser hat dann vier Wochen Zeit, eine Koalition zu bilden, kann aber zwei Wochen Verlängerung beantragen. Mit einer neuen Regierung wird frühestens Ende Oktober gerechnet.

    https://www.tagesschau.de/ausland/israel-wahl-129.html

    Na, da freuen sich unsere linken Medien, dass Netanyahu verloren hat!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 17/09/2019 - 22:13

    Kein klarer Sieger bei Wahl in Israel

    Stand: 17.09.2019 21:54 Uhr

    Nach der Wahl im April war es in Israel nicht gelungen, eine Koalition zu bilden. Nun wurde wieder gewählt – und wieder wird es kompliziert. Denn die Lager von Premier Netanyahu und seinem Herausforderer Gantz liegen gleichauf.

    Die Israelis haben ein neues Parlament gewählt. Nach ersten Prognosen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Likud-Partei von Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und dem Bündnis Blau-Weiß von Ex-Militärchef Benny Gantz an. Likud kam laut TV-Prognosen auf 31 bis 33 Mandate, Gantz‘ Mitte-Bündnis Blau-Weiß auf 32 bis 34 Mandate.

    Es war bereits die zweite Parlamentswahl binnen eines halben Jahres. Nach den Wahlen im April hatte Netanyahu innerhalb der vorgeschriebenen Frist von 42 Tagen keine Koalition zusammenstellen können – trotz einer Mehrheit des rechts-religiösen Lagers.

    Erneut schwierige Regierungsbildung
    Nun zeichnet sich erneut eine schwierige Regierungsbildung ab. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist unklar, wer den Auftrag für die Regierungsbildung bekommt – und ob es ihm gelingt, eine Koalition zu bilden. Für eine Regierungsmehrheit sind mindestens 61 von 120 Mandaten im Parlament notwendig.

    Das rechte Lager mit Netanyahus konservativem Likud, der Jamina-Partei von Ex-Justizministerin Ajelet Schaked und den strengreligiösen Parteien kam in den Prognosen auf 54 bis 57 Mandate. Die rechtsextreme Ozma Jehudit (Jüdische Kraft) scheiterte demnach an der Sperrklausel von 3,25 Prozent. Das Mitte-links-Lager mit Gantz‘ Bündnis Blau-Weiß, der Arbeitspartei, der Demokratischen Union und den arabischen Parteien erhielt laut Prognosen 54 bis 58 Mandate.

    Lieberman-Partei kommt auf acht bis zehn Sitze
    Rechnerisch möglich wäre eine große Koalition von Likud und Blau-Weiß. Allerdings hatte Netanyahu im Wahlkampf betont, er strebe eine rechts-religiöse Koalition an. Gantz ist dagegen nur zu einer großen Koalition ohne Netanyahu als Regierungschef bereit.

    Eine wichtige Rolle könnte nun erneut der ultrarechten und säkularen Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) von Netanyahus Rivalen Avigdor Lieberman zukommen. Sie erhielt laut Prognosen acht bis zehn Mandate. Lieberman hatte Netanyahu nach der Wahl im April allerdings seine Unterstützung verweigert – wodurch letztlich die neue Wahl nötig wurde. Lieberman forderte die Wehrpflicht auch für strengreligiöse Juden, die anderen ultra-orthodoxen Koalitionspartner lehnten diese jedoch ab.

    https://www.tagesschau.de/ausland/israel-wahl-129.html

  5. #5 von quotenschreiber am 18/09/2019 - 09:44

  6. #6 von Heimchen am Herd am 18/09/2019 - 10:15

    (…)Bei den Wahlparties in Tel Aviv war die Stimmung sowohl bei den Netanjahu-Anhängern als auch bei den Unterstützern von Gantz eher verhalten. Laut gejubelt wurde nur bei den Wählern von Avigdor Lieberman. Der russisch-stämmige säkulare Politiker gilt als Erzfeind der Ultraorthodoxen, deren Privilegien (Befreiung vom Militärdienst, hohe Zuschüsse für Thora-Schulen) er unbedingt beschneiden will. Aber Lieberman kann auch nicht mit den arabischen Parteien, denen er abspricht, sich für den Staat Israel einzutreten.

    Beobachtern zufolge bliebe als Lösung eine große Koalition von Likud, Blau-Weiß und Israel Beytenu. Verlierer wären dann die Ultraorthodoxen, die Linken und die arabischen Parteien. Das Problem: Benny Gantz hat im Wahlkampf eine Zusammenarbeit mit Netanjahu ausgeschlossen.

    Sprecher der arabischen Parteien und der Blau-Weiß-Partei erklärten in ersten Stellungnahmen, Netanjahu habe sein Amt verloren, seine Zeit sei endgültig abgelaufen. Von Seiten des Likud hieß es dagegen, man müsse die Endresultate abwarten. Die seien bei der Wahl im April für den Likud deutlich besser ausgefallen als die Hochrechnungen. Der Abgeordnete Yoav Kisch erklärte gegenüber Journalisten: „Entweder bleibt Benjamin Netanjahu Premierminister oder wir werden zum dritten Mal wählen. Ich sehe keine andere Option.“(…)

    https://www.fokus-jerusalem.tv/2019/09/17/eilmeldung-wieder-eine-wahl-ohne-klaren-sieger/

    Ich befürchte auch, dass es eine dritte Wahl geben wird!