Auch Lateinunterricht verbieten?

Beim Studium lateinischer und griechischer Texte drängen sich nach dem Perspektivwechsel durch #MeToo unangenehme neue Realitäten auf: Die Handlung von Homers Ilias wird durch Geschacher um die entführte Sklavin Briseis in Gang gebracht, Catull bedroht seine Dichterrivalen mit analer und oraler Penetration, bei Terenz gilt die Eheschließung von Vergewaltiger und Opfer als Happy End. Wie soll man mit diesen Stoffen im Schulunterricht umgehen?

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  1. #1 von CheshireCat am 16/09/2019 - 15:12

    „Die Handlung von Homers Ilias wird durch Geschacher um die entführte Sklavin Briseis in Gang gebracht, Catull bedroht seine Dichterrivalen mit analer und oraler Penetration, bei Terenz gilt die Eheschließung von Vergewaltiger und Opfer als Happy End.
    Wie soll man mit diesen Stoffen im Schulunterricht umgehen?“

    Fleißig studieren und als Handlungsbeispiele nehmen.
    Die Texte sind doch ausgesprochen progressiv.

    Den regen Sklavenhandel mit entführten Frauen gibt es doch in der moslemischen Welt, die alle westlichen Degeneraten Progressiven verehren. Ebenso die Eheschließung von Vergewaltiger und Opfer als Happy End, wie auch die übrige Archaik.

    Anale und orale Penetration (und noch viel mehr) wird von Schwulen praktiziert, die ebenfalls Leuchttürme der Degeneration des modernen Fortschritts sind.

    Also, alles im grünen (wie die Grünen) Bereich.

  2. #2 von ingres am 16/09/2019 - 15:38

    #1 von CheshireCat am 16/09/2019 – 15:12

    So einfach ist das ja nun nicht. Frauen vergewaltigen und der Frau die Schuld geben und Frauenhandel ist nur Moslems und Negern erlaubt, aber nicht den Weißen. Das 3. Beispiel ist allerdings im Bildungsplan (zumindest in Baden Württemberg ja verwirklicht).

  3. #3 von CheshireCat am 16/09/2019 - 16:30

    @#2 von ingres am 16/09/2019 – 15:38
    „So einfach ist das ja nun nicht. Frauen vergewaltigen und der Frau die Schuld geben und Frauenhandel ist nur Moslems und Negern erlaubt, aber nicht den Weißen.“

    Dann sollen die Weißen anhand dieser Beispiele lernen, was sie von ihren künftigen Herren zu erdulden haben.

  4. #4 von Lancelot am 16/09/2019 - 16:36

    Dann sollen eben diese alten Werke nicht für den Unterricht in der Schule verwendet werden. Es wird doch sicher genug Lateintexte ohne Vergewaltigung und homosexuelle Inhalte geben.

  5. #5 von Heimchen am Herd am 16/09/2019 - 19:24

    „Beim Studium lateinischer und griechischer Texte drängen sich nach dem Perspektivwechsel durch #MeToo unangenehme neue Realitäten auf: Die Handlung von Homers Ilias wird durch Geschacher um die entführte Sklavin Briseis in Gang gebracht, Catull bedroht seine Dichterrivalen mit analer und oraler Penetration, bei Terenz gilt die Eheschließung von Vergewaltiger und Opfer als Happy End. Wie soll man mit diesen Stoffen im Schulunterricht umgehen?“

    Generationen von Menschen hat es nicht geschadet, diese Meisterwerke zu lesen und jetzt sollen
    sie verbannt werden? Das ist mal wieder typisch für die heuchlerischen und hypermoralischen
    Weiber von heute! Ich finde diese alten Geschichten klasse!

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