Ungarischer Botschafter schreibt ans ZDF

Offener Brief

An Herrn
Dr. Thomas Bellut, Intendant Zweites Deutsches Fernsehen
CC:
An Herrn
Dr. Peter Frey, Chefredakteur Zweites Deutsches Fernsehen

Berlin, den 4. September 2019

Sehr geehrter Herr Intendant,

das ZDF hat am 4. September 2019 zur Hauptsendezeit ein »Dokudrama« zu den Ereignissen von vor vier Jahren ausgestrahlt. Ohne Zweifel ist das Thema (nicht nur) in Deutschland von besonderem öffentlichen Interesse. Unter Wahrung der geschriebenen und ungeschriebenen Regeln meines Berufes und der gebotenen Achtung für die deutschen Bürger und Politiker kommentiere ich die damit verbundenen internen Debatten nicht öffentlich. Ich verfolge sie lediglich und natürlich berichte ich darüber in angemessener Form an meine Hauptstadt.

Nun gab es in dem erwähnten Film derart viele Elemente, die Objektivität und Tatsachen missen haben lassen, und in Form von „Einspielungen“ eine Reihe von Anspielungen auf mein Land und seinen mehrfach demokratisch gewählten Ministerpräsidenten, dass ich mich gezwungen sehe, darauf zu reagieren.

Was die ethischen und moralischen Normen verletzenden Passagen und Andeutungen angeht, kann ich nur hoffen, dass die Autoren und Macher sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können.

Aber ich beschränke meine ins Traurige spielende Frustration auf die Tatsachen. Der „Mythos vom Budapester Ostbahnhof“ ist nicht neu. Die auch im Film immer wiederkehrende Behauptung, alles hätte hier und jetzt seinen Anfang genommen und wäre Quelle aller Probleme, läuft der schlichten geographischen Realität, den Bestimmungen des internationalen und europäischen Rechts und den Ereignissen vom Sommer und Herbst 2015 diametral entgegen.

Der 4. September war einer von vielen Tagen in der seit Monaten andauernden Migrationskrise. Ich selbst hatte damals, noch als Ständiger Vertreter bei der EU in Brüssel, meinen Kollegen schon Wochen zuvor signalisiert, dass die Zahl der täglich eintreffenden illegalen Migranten bereits die zehntausender Marke überschreitet. Kenntnis und Verständnis der Situation belegt kaum etwas deutlicher als die Tatsache, dass das Bundesministerium des Innern am 19. August, zwei Wochen bevor sich der „Marsch der Hoffnung“ in Bewegung setzte, die Zahl der bis zum Jahresende erwarteten Zuwanderer auf 800.000, also auf das Doppelte der bis dahin geltenden Schätzung, korrigiert hatte. Es waren dann am Ende – wenn ich mich nicht irre – 890.000. Nicht unerwähnt lassen sollten wir auch den Tweet des BAMF vom 25. August über die Aussetzung der Anwendung der Dublin Verordnungen, der der Zuwanderung durchaus eine neue Dynamik verlieh.

Auch sollte man die simple geographische Gegebenheit berücksichtigen, dass den Budapester Ostbahnhof mehr als 1000 km von der Außengrenze der EU und des Schengenraumes trennen. Beachten wir internationales Recht (Art. 31 der Genfer Konvention) oder europäisches Recht (Schengener Grenzkodex, Dubliner Verordnung) sind zwei Dinge festzuhalten: Die illegalen Einwanderer sind auf ihrem Weg durch nicht weniger als fünf oder sechs Staaten gezogen, in denen ihr Leben nicht in Gefahr war, sie also keine Flüchtlinge mehr waren. Zudem ignorierten sie bewusst alle Dubliner und Schengener Regelungen, denn ihnen war klar, wohin sie wollten.

Ungarn hat mit der Entscheidung europäische Regelungen durchzusetzen große materielle, politische und moralische Risiken auf sich genommen. Wir haben weder Dank noch Anerkennung erwartet, dafür wurden uns täglich unbegründete Kritik und moralische Belehrungen zuteil. Seitdem sind vier Jahre vergangen, die Dinge haben sich langsam wieder in Richtung der Einhaltung von Recht und Ordnung bewegt, schrittweise gelingt es uns Ordnung und Humanität miteinander in Einklang zu bringen, doch die realitätsfremde, und von Fall zu Fall an Ehrverletzung grenzende Propaganda hört nicht auf.

Jedenfalls kann ich nur erneut und immer wieder anbieten, dass ich dem ZDF und anderen öffentlich-rechtlichen oder privaten Medien bei Interesse an den Tatsachen oder dem ungarischen Standpunkt jederzeit bereitwillig zur Verfügung stehe. Es wäre an der Zeit statt Schmutzkampagnen und Fiktionen, die die geografische Realität außer Acht lassen und als Wahrheit präsentieren, die Fakten gewähren zu lassen.
Mein beruflicher Werdegang hat es mit sich gebracht, dass ich die Ereignisse sowohl 1989 (damals als für die DDR zuständiger Referent des ungarischen Außenministeriums) als auch im Sommer und Herbst 2015 (zunächst als ständiger Vertreter bei der EU, dann ab Oktober 2015 als Botschafter in Berlin) aus unmittelbarer Nähe verfolgen konnte. Den ersten Stein aus der Mauer, die das eigene Volk eingeschlossen hielt, haben die Ungarn herausgeschlagen. 2015 hat sich Ungarn für die Einhaltung und Durchsetzung europäischen Rechts und für den Schutz der Lebensform und des Wirtschaftsmodells, die die Grundlage der EU bilden, und des durch Schengen geschützten Binnenmarktes eingesetzt, und den illegalen Zustrom über die grüne Grenze gestoppt.

Grundlage und ein natürlicher Zug unseres gemeinsamen Daseins und unserer Zusammenarbeit ist, dass wir die Welt in manchen Fällen aus anderem Blickwinkel und durch andere Sichtweise betrachten. Situationen wie diese zu klären gelingt jedoch nur auf der Basis von Respekt für unser Gegenüber und für die Tatsachen. Der von Ihnen gezeigte Film tut keinem dieser Kriterien Genüge.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Péter Györkös

  1. #1 von Lomar am 10/09/2019 - 08:53

    Ja, diese Regierung und ihre schwanzwedelnden Apportmedien machen vor nichts halt, was ihrer Autorität gefährlich werden könnte, weder vor Freunden noch vor dem Wähler. Alles wird verunglimpft, was nicht auf grün-linker Spur läuft.

  2. #2 von Axel Kuhlmeyer am 10/09/2019 - 11:01

    Ohne Ungarn und die Sicherung seiner Außengrenzen wäre die Merkelregierung an ihrer
    „Flüchtlings“ – politik und der schieren Zahl weiterer „Goldstücke“ längst ersoffen.
    Und sie weiß es! Das ist das perfide an den Vorwürfen an Ungarn und seinen Präsidenten Orban.

    Für meinen Teil nehme ich bis auf weiteres an: der Migrationsdruck (der aufgrund der dumpfen, unüberlegten Handhabe des Problems nie wieder normalisiert werden kann), wurde von langer Hand vorbereitet. Wie Kriminelle halt so vorgehen. Entscheidenden Anteil hat der ehemalige Bundespräsident Wulf mit seiner Aussage anläßlich seines Besuchs in Katar und der Türkei:

    „Der Islam gehört zu Deutschland!“

    Rummenigge, vom FC Bayern München, nach seinem Besuch in katar brachte Rolex – Uhren über die Grenze, welche vorläufig konfisziert wurden. Er galt seither als vorbestraft. Man vermutet einen Zusammenhang mit der erfolgreichen Vergabe der WM an Katar. –
    Der erfolgreichste, beste Fußballer aller Zeiten („Knoor auf den Tisch!“) soll bei der Einfädelung seinen weltumspannenden Einfluß geltend gemacht haben. Steht seither mächtig unter Druck.

    Wulf verließ seinerzeit, wie jedermann weiß, unter immensem öffentlichen Druck stehend sein Amt.
    Auch er ein gebranntes Kind der allzu offenen Hand.

  3. #3 von ingres am 10/09/2019 - 12:01

    Was für mich so neu war, war, dass Merkel DublinII für Syrer bereits vor der Sammlung von „Flüchtlingen“ in Budapest außer Kraft hat setzen lassen. Mir war nie klar wie es zu dieser Ansammlung von „Flüchtlingen“ gekommen war. Aber die hatten halt spitz gekriegt, dass Deutschland niemand mehr zurückschickt, wenn er aus einem Drittstaat kommend die Grenze zur BRD überschritt. Zusätzlich wollte und konnte man dann auch nicht mehr Syrer von anderen eindeutig unterscheiden. Ich dachte immer Merkel hätte unter dem Druck gestanden die „Flüchtlinge“ entweder aufzunehmen oder sie „zurückschicken“ zu lassen. Aber sie hat im Vorfeld die Situation (fahrlässig, vorsätzlich) provoziert. (man vgl. dazu Alexander Wendt: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/wie-das-zdf-merkels-entscheidung-von-2015-umdichtete/

  4. #4 von Heimchen am Herd am 10/09/2019 - 20:43

    „Ungarischer Botschafter schreibt ans ZDF“

    Weiß man schon, ob dieser arrogante Bellut und der Frey ihm geantwortet haben?
    Von diesen linken Typen ist keine Einsicht zu erwarten, die leben in ihrer verquerten Welt!

  5. #5 von CheshireCat am 10/09/2019 - 21:41

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! SCHOCK !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Nur wenige wollten Muddi (aller bunten Probleme) in ihrer schwersten Stunde sehen.

    *https://meedia.de/2019/09/05/zdf-doku-drama-angela-merkel-und-die-fluechtlinge-interessiert-nur-wenige-das-erste-gewinnt-stattdessen-mit-nimm-du-ihn/
    Angela Merkel und die Flüchtlinge“, stieß damit aber nicht auf sonderlich großes Interesse. Nur 1,91 Mio. sahen zu, der Marktanteil lag bei 6,9%.

    Außerdem ist Muddi sauer:

    https://m.focus.de/politik/deutschland/details-seien-falsch-kanzlerin-gar-nicht-begeistert-ueber-zdf-dokudrama-angela-merkel-und-die-fluechtlinge_id_11112564.html
    Kanzlerin gar nicht begeistert über ZDF-Dokudrama „Angela Merkel und die Flüchtlinge“

    Es „verschwimme so die Grenze zwischen Fiktion und Realität“, bemängele das Kanzleramt laut „Spiegel“. Zahlreiche Details aus dem Film seien falsch. So würde die Merkel ihren Gästen stets selbst Kaffee einschenken, anstatt, wie im Film gezeigt, diese Aufgabe ihrer Büroleiterin Beate Baumann zu überlassen. Auch die Sitzordnung sei in Realität eine andere als in dem Dokudrama.

    Auch das Nachrichtenportal „Watson“ berichtet, zahlreiche Kanzleramts-Insider hätten einiges an der Darstellung im Film auszusetzen. So sei die Kanzlerin etwa überaus gut organisiert, hätte ihren Terminplan stets im Kopf. Im Film hingegen würde dem Zuschauer suggeriert, Merkel erfahre erst beim morgendlichen Eintreffen im Büro, was sie am Tag erwarte.

    Die unfähigen GEZ-Schädlinge, die Muddi nicht angemessen loben und preisen können, sollen sofort erschoßen entlassen werden.

  6. #6 von CheshireCat am 10/09/2019 - 21:44

    *https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1197-7-september-2019

    Wer noch Zweifel über gewisse Ähnlichkeiten zwischen dem Staatsfernsehen der Bundesrepublik und jenem der DDR in seinem Herzen trug und wog, den hat die ZDF-Doku über Merkels Willkommensstaatstreich gewiss davon kuriert. Interessant vor allem, wie ungeniert der Sender die Geschichte gefälscht, das heißt umdatiert hat. Im Unterschied zu Schabowskis Grenzöffnung vor dreißig Jahren hatte der Flutungserlass im September 2015 ein längeres Vorspiel; man könnte sagen: Er war geplant.

    https://www.publicomag.com/2019/09/fake-nuss-spezial-wie-das-zdf-merkels-entscheidung-von-2015-umdichtete/
    Das Doku-Narrativ ist unwahr
    Wie das ZDF Merkels Entscheidung von 2015 umdichtete

    PS
    https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/schily-abrechnung-mit-merkel/
    Schily: Abrechnung mit Merkel
    Rainer Zitelmann über Otto Schilys WamS-Interview: Er nennt Merkels Rechtfertigung der Grenzöffnung „völligen Unsinn“, vergleicht sie mit einer Monarchin, die allein entscheide, wer zu uns kommt, und warnt vor den „horrenden negativen Folgen“ ihrer Energiepolitik.

  7. #7 von CheshireCat am 10/09/2019 - 22:19

    @#2 von Axel Kuhlmeyer am 10/09/2019 – 11:01
    „Für meinen Teil nehme ich bis auf weiteres an: der Migrationsdruck (der aufgrund der dumpfen, unüberlegten Handhabe des Problems nie wieder normalisiert werden kann), wurde von langer Hand vorbereitet. Wie Kriminelle halt so vorgehen. Entscheidenden Anteil hat der ehemalige Bundespräsident Wulf mit seiner Aussage anläßlich seines Besuchs in Katar und der Türkei:“

    Heute sieht man absolut klar:
    DER MASSENENWANDERUNGSEXZESS VON 2015 WAR KEIN FEHLER.
    Denn, wenn Fehler erkannt wird, wird er abgestellt.
    Der Masseneinwanderungsexzess wird aber nicht abgestellt, sondern dauert in etwas abgeschwächter Form bis heute an und Merkel verhindert konsequent jeden Versuch, es zu beenden. Sie bemüht sich lediglich die Überflutung zu legalisieren (was der Inhalt der Maßnahme nicht ändert).
    ES IST ALSO GEWÜNSCHT.

    ES WAR AUCH GUT ORGANISIERT:
    BAMF verbreitete ihre Einladung per Tweet, die Invasoren marschierten in Kolonnen, sie hatten Wegbeschreibungen und gedruckte Plakate. Merkel machte Willkommensselfies und Medien sendeten Willkommensbilder von jubelnden deutschen Weibern.

    Es ist eine gute Frage, wer das alles geplant und koordiniert hat.
    Merkel und Wulff waren sicher nicht die einzigen (und nicht die Hauptfiguren).

    Eine plausible Theorie, die im Internet kursiert, besagt, dass der spezielle Grund dafür (zusätzlich zum allgemeinen Grund der Masseneinwanderung in den Westen) war der Versuch der Obama-Regierung die Assad-Armee durch Massendesertion entscheidend zu schwächen und so den Syrien-Krieg zu gewinnen.
    (Tatsächlich löste sich die Assad-Armee praktisch auf, der Plan ging trotzdem schief, weil Iran und Russland einsprangen.)

    Hoffentlich werden wir irgendwann erfahren, wie es in Wirklichkeit war.

    @#3 von ingres am 10/09/2019 – 12:01
    „Was für mich so neu war, war, dass Merkel DublinII für Syrer bereits vor der Sammlung von „Flüchtlingen“ in Budapest außer Kraft hat setzen lassen.“

    Die Aussetzung von DublinII für Syrer war DER GRUND (der Köder) für die Sammlung von „Flüchtlingen“ in Budapest und offensichtlich ein Teil des Plans (siehe oben).

  8. #8 von ingres am 10/09/2019 - 23:43

    #7 von CheshireCat am 10/09/2019 – 22:19

    Ich habe viel mit jemand zu tun der meint, es sei eine Verschwörungstheorie, dass die Invasion geplant sei. Er meint, dass so was eben ungeplant über einen komme. Nun habe ich viele Argumente für die Verschwörung gebracht, Das letzte was ich anbrachte war, dass man doch wenn man sieht, dass es Probleme mit dem gibt was da so über einen gekommen ist, das abstellt. Nachdem mir auch das bestritten wurde habe ich aufgegeben. Das heißt, das kommt dann anscheinend immer weiter über einen. Nur wenn das so ist, was soll man von dem Politiker halten über den ständig was kommt. Ja so ist das.

  9. #9 von CheshireCat am 11/09/2019 - 01:06

    @#8 von ingres am 10/09/2019 – 23:43

    Dass Masseneinwanderung in den Westen aus der 3. Welt von Globalisten erwünscht ist und gefördert wird, ist gar keine Verschwörung, sondern steht ganz offen in verschiedenen Dokumenten von UNO und EU.
    Man googlt einfach nach „replacement immigration“ und „relocation and immigration“

    *https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1081-15-marz-2019

    Was den „Großen Austausch“ betrifft, also die „rechte Verschwörungstheorie“, dass in den Ländern des Westens die schrumpfende einheimische Bevölkerung sukzessive durch Migranten ersetzt wird, so habe ich (und haben viele andere) hier schon x-fach Belege dafür zitiert, von den Statements globalistischer politischer Apparatschiks und Missionare, etwa die Forderung des UN-Migrationsbeauftragte Peter Sutherland, die EU „should undermine national homogeneity“ (hier)
    https://www.bbc.com/news/uk-politics-18519395
    oder die Verkündung des Harvard-Politologen Yascha Mounk, der in den Tagesthemen sagte, Deutschland wage ein „historisch einzigartiges Experiment“, nämlich „eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln“, bis zu den Bevölkerungsstatistiken.

    Eine „Verschwörungstheorie“ wird erst daraus, wenn „Rechte“ sich dagegen erklären.

  10. #10 von CheshireCat am 11/09/2019 - 01:53

    Zu #9 von CheshireCat am 11/09/2019 – 01:06

    Während die Tatsache, dass im Westen die Umvolkung organisiert stattfindet, außer Frage steht, wirft deren Art und Motivation Fragen auf.

    Würden die Umvolker den Westen z.B. mit Millionen hübschen Latein-Amerikanerinnen überfluten, hätten sie in 20-30 Jahren ohne großen Kosten / Verwerfungen / Widerstand ihr Ziel erreicht – wir hätten dann hier brasilianische Verhältnisse.

    Die Umvolker überfluten den Westen jedoch mit den ungebildeten wilden männlichen Personen, also mit Personen ohne Nutzen, aber mit maximaler Aggression, die maximale Kosten und Schäden verursachen.
    Es geht also praktisch nicht um die Umgestaltung, sondern um die Zerstörung der (westlichen) Zivilisation (inklusive der Umvolker selbst).

    Warum die westlichen „Eliten“ diesen erweiterten Suizid veranstalten, ist für gesunde Menschen ein Rätsel.
    Die Erklärung: das sind bis zum Selbstmord Degenerierte, die nicht wirklich wissen was sie tun und deren perverse Logik normale Menschen nicht begreifen können
    (solche Leute erscheinen zahlreich in der Endphase der ethnischen Lebenszyklus – ähnlich wie im dekadenten Alten Rom).
    Für die Praxis ist die Motivation der Umvolker allerdings irrelevant – es reicht zu wissen, dass sie uns praktisch vernichten.

    Das Positive dabei – die Umvolker machen es so blöd und ungeschickt, dass sie den maximalen Widerstand erzeugen. Es reicht, die Bilder, der aus Mittelmeer „geretteten“ Eindringlinge anzuschauen, um Angst vor der Invasion zu bekommen.
    Zwar versuchen die Medien ständig Mist als Gold zu verkaufen – denen glaubt aber inzwischen keiner mehr.
    Der Widerstand kann allerdings an eigener Unfähigkeit scheitern (wie z.B. Salvini in Italien).

  11. #11 von ingres am 11/09/2019 - 07:11

    #10 von CheshireCat am 11/09/2019 – 01:53

    Ich glaube nicht so sehr an spezielle Degeneriertheit. Ich denke mehr es ist Gruppendruck. Die Degeneriertheit ist mehr beim Antifa-Fußvolk zu finden. Der durchschnittliche Gutmensch unterliegt dem Gruppendruck, freilich überzeugte Grüne sind auch degeneriert. Aber die normalen Abgeordneten bis zum Landrat unterliegen eher dem Gruppendruck. Nicht sicher bin ich mir, ob der Duktus in dem sie sich äußern erlernt oder automatisch (unbewußt) übernommen ist. Begreifen tue ich es nicht, wie sie perfekt im Gutmenschenduktus (Willkommenskultur, weltoffen usw.) kommunizieren können. Wenn es bewußt geschieht, dann muß es doch weh tun. Ich denke es gibt nur wenige, die direkt in den Umvolkungsplan eingeweiht sind. Alles weitere vollzieht sich vollautomatisch über Gruppendruck.

  12. #12 von ingres am 11/09/2019 - 07:19

    Ich glaube übrigens nicht, dass der Widerstand unter normalen Bedingungen langfristig scheitern würde. Die Menschen würden sicher irgendwann merken, dass es keinen Grund mehr gibt die Altparteien zu wählen, da diese ja nur Politik für Neger und den Islam anbieten. In der Rezession werden ja auch keine Renten mehr erhöht. Das ist ja die einzige Politik für den Einheimischen, die noch betrieben wurde, außer Steuererhöhungen und neuen Vorschriften und Verboten, Klimawahn usw. Aber das System ist in jedem Fall halt über den Euro-Crash rückversichert. Und ansonsten werden die Bedingungen auch ohne Crash so weit verschlechtert, dass die Einsicht zu spät kommt.

  13. #13 von ingres am 11/09/2019 - 09:40

    Ich vertrete übrigens folgende weitere These zur Politik. Politik ist zu 99% ein überflüssiger Riesenschwindel. Die einzigen legitimen Politikfelder die der Bürger nicht abdecken kann sind die innere und äußere Sicherheit. Alles andere: Familie, Arbeit, Gesundheit usw. sind Pseudofelder, die in bürgerlicher Selbstorganisation erledigt werden könnten. Der aktuelle Wahnsinn kommt auch dadurch zustande, dass Politik eigentlich keine Betätigung hat und eben deshalb ständig neue Pseudofelder und Pseudopolitik schafft. Das ewige reformieren z.b. im Bereih Bildung /Erziehung/Frauen, was absolut alles Unfug war ist Ausdruck der Kompensation der eigentlichen Überflüssigkeit der Politik. Das würde auch für die AfD gelten, wiewohl die momentan halt notwendig ist um den Wahnsinn zu thematisieren. Aber dem Wahnsinn ist nicht mehr normal beizukommen.

  14. #14 von ingres am 11/09/2019 - 12:19

    Weidel weiß übrigens auch was ich weiß. Es ist ja extrem simpel. Im Grunde genommen schildert Weidel hier vielen Bürgen ihr Schicksal. Die Frage ist, was sie sich dabei denkt. Denn niemand der klar denkt kann annehmen, dass noch etwas abzuwenden ist, selbst wenn jetzt die Politik zu 100% umschwenken würde. Im Grunde genommen ist die Aussage bei Weide also: es kommt zum Zusammenbruch. Logisch betrachtet kann die Frage (für die AfD) also nur noch sein, ob ihre jetzige Politik ihr für die Zeit nach dem Zusammenbruch nutzen wird. (http://www.pi-news.net/2019/09/ab-9-uhr-generaldebatte-im-bundestag-mit-weidel-und-gauland/ insbesondere ab 6:39. )

  15. #15 von ingres am 11/09/2019 - 12:50

    Man kann es eigentlich nicht für möglich halten, aber man sich darüber klar werden, dass wir seit Unzeiten jetzt von einer schwachsinnigen Irren (wenn nicht alles gezielt gesteuert ist) mit Speichellecker-Anhang „regiert“ werden, die das Land (wie gesagt wenn nicht in Gänze kaltblütig geplant) stümperhaft in den absoluten Abgrund ge“führt“ hat. Unfassbar, das so etwas nach 45 und dem totalen Zusammenbruch wieder möglich wurde und niemand dem einen Riegel vorgeschoben hat. Ein Staat wird einfach so geplant oder stümperhaft, diesmal in Friedenszeiten, absehbar in den Untergang geführt.

  16. #16 von CheshireCat am 11/09/2019 - 14:39

    @#11 von ingres am 11/09/2019 – 07:11
    „Ich glaube nicht so sehr an spezielle Degeneriertheit. Ich denke mehr es ist Gruppendruck.“

    Und woher kommt der Gruppendruck?
    Warum will eine Gruppe plötzlich den kollektiven Selbstmord begehen?

    „Ich denke es gibt nur wenige, die direkt in den Umvolkungsplan eingeweiht sind.“

    Man wird in den Umvolkungsplan eingeweiht, sobald man mit offenen Augen durch eine BRD-Großstadt geht.

    @#13 von ingres am 11/09/2019 – 09:40
    „Alles andere: Familie, Arbeit, Gesundheit usw. sind Pseudofelder, die in bürgerlicher Selbstorganisation erledigt werden könnten.“

    Sobald man „bürgerliche Selbstorganisation“ hat, hat man zwangsläufig kommunale Politik, die noch schlimmer als Bundespolitik sein kann (da noch weniger transparent).

    @#15 von ingres am 11/09/2019 – 12:50
    „Unfassbar, das so etwas nach 45 und dem totalen Zusammenbruch wieder möglich wurde und niemand dem einen Riegel vorgeschoben hat. Ein Staat wird einfach so geplant oder stümperhaft, diesmal in Friedenszeiten, absehbar in den Untergang geführt.“

    Hier beschreiben Sie die allgemeine Degeneration des Landes und bestätigen somit meine These.

  17. #17 von ingres am 11/09/2019 - 16:04

    #16 von CheshireCat am 11/09/2019 – 14:39

    Man es allgemein nicht als Degeneriertheit bezeichnen. Die gilt wie gesagt für viele Linksgrüne, Feministinnen usw. Die meisten sind angepaßte Opportunisten, die wiederum dem Gruppendruck unterliegen. Ob irgend jemand Lust an Selbstmord hat kann ich nicht nachvollziehen. Die Degeneriertheit zeigt sich nicht an der Lust zum Selbstmord, sondern daran, dass man die Folgen seines Tuns und seiner Ansichten ausblendet.

  18. #18 von ingres am 11/09/2019 - 17:17

    #17 von ingres am 11/09/2019 – 16:04

    Hinzu kommt natürlich, dass man eben nur dann einen Schmarotzerposten ergattert, wenn man die korrekten Weltoffenheitsphrasen drauf hat. Das ist ja überlebensnotwendig für Leute auf Schmarotzerposten. Und selbst für die die finanziell unabhängig ist es notwendig dieses Gesülze drauf zu haben, weil sie sonst öffentlich erledigt sind. Die DDR war ja gold gegen die Sülze die heutzutage hier gefordert wird. Was ich nicht verstehe ist wie man diese Sülze ohne Versprecher über die Lippen bringt.

  19. #19 von CheshireCat am 11/09/2019 - 18:07

    @#17 von ingres am 11/09/2019 – 16:04
    „Man es allgemein nicht als Degeneriertheit bezeichnen.“

    Ich muss präzisieren:
    Es geht nicht um Degeneration im gewöhnlichen Sinne (physische oder intellektuelle, obwohl es auch immer häufiger vorkommt), sondern um ETHNISCHE.

    Für die ethnische Degeneration ist Folgendes charakteristisch:

    – Menschen fehlt die Energie für höhere Ziele, also für etwas mehr als die Befriedigung der alltäglichen Bedürfnissen (manche können sogar das nicht).

    – Menschen fehlt die Energie für den Widerstand, sogar wenn ihre elementarsten Rechte / Interessen verletzt werden. Sie werden folglich zu Opportunisten, mit denen man alles machen kann.

    – Menschen können / wollen die Gefahren / langfristige Folgen ihrer Handlungen nicht sehen. Folglich verbreiten sich Illusionen, krude Utopien usw. – der Staat wird zum Irrenhaus (ähnlich wie im dekadenten Alten Rom – sehr gut von Joachim Fernau in „Cäsar lässt grüßen“ beschrieben).
    Wie Sie richtig verstehen, begehen ethnische Degeneraten Selbstmord nicht direkt, sondern durch Folgen ihrer Handlungen.

    Solche Menschen gibt es natürlich in jeder Ethnie. In einer gesunden Ethnie sind sie aber Minderheit.
    In der letzten Phase des ethnischen Lebenszyklus werden sie allerdings immer zahlreiche und werden zur Mehrheit – gesunde Menschen können sich nicht mehr durchsetzen und die Ethnie geht unter (wie es geschieht hängt von historischen Umständen ab).

    Dieses Phänomen findet in der Geschichte regelmäßig statt – man kann über ein Gesetzmäßigkeit sprechen. Warum es so ist (also wie die biologischen / genetischen Mechanismen sind), ist noch nicht erforscht.

    Diese letzte Phase dauert allerdings einige Jahrhunderte und verläuft nicht immer linear
    (die historische Entwicklung hat sich aber in letzter Zeit beschleunigt).
    Ob West-Europa schon am (ethnischen) Ende ist oder sich noch berappelt, wird man bald sehen.

    Die Lage ist aber keinesfalls hoffnungslos.
    Gesunde können sich von Degenerierten trennen (wie sich ost-römisches Reich vom degenerierten west-römischen trennte und noch 1000 Jahre überlebte) oder nach ethnisch jüngeres und deshalb gesunderes Ost-Europa emigrieren.
    Die Bunten dürfen dann alleine ihre Buntheit / Vielfalt / Toleranz genießen.

  20. #20 von ingres am 11/09/2019 - 18:46

    @#19 von CheshireCat am 11/09/2019 – 18:07

    Was mir rätselhaft bleibt ist, wie die Linksgrünen total irre werden konnten. Und wie die Mitläufer sich dem Irrsinn anpassen können. Klar es ist der Druck, aber man muß doch eigentlich merken wenn man unehrliche Sprechblasen drischt. Wie schaffen die das pemanent von Weltoffenheit und Willkommenskultur zu labern. Es ist übrigens klar, dass sich dieser Konflikt in der Hirnsubstanz ablagert (habe mal gesehen wie sich Lügen im Gehirn sichtbar machen lassen (ist ja klar, Lügen ist ja im Gegensatz zur Wahrheit ein zweistufiger Prozeß denn der Lügner kennt ja auch die Wahrheit). Man könnte also prinzipiell später mal die Phrasenhirne sichtbar machen. Denn die meisten Degeneraten und Mitläufer sind sich sicher über ihr Phrasen-Dasein im Klaren.

  21. #21 von ingres am 12/09/2019 - 12:00

    #15 von ingres am 11/09/2019 – 12:50

    Ich muß noch hinzufügen: Es wird nicht mehr gelingen das Blatt nochmal zu wenden.Die AfD ist lange noch nicht stark genug und es gibt auch sonst niemand, vor allem auch in der Wirtschaft nicht, der sich traut die Abkehr vom irren Hippie-Staat noch in die Wege zu leiten. Im Gegenteil auch die sog. Spitzenmanager beugen sich dem linksgrünen Wahnsinn und lassen sogar die Industrien zerstören die sie erfolgreich managen sollen. Merkel und das Politbüro sind eh schwachsinnig, verantwortungslos und degeneriert und nur noch daran interessiert genug anzuhäufen um über die Runden zu kommen. Die Zecke werden die Deutschen schlimmer bezahlen als unter Hitler.
    Es ist leider so. http://www.pi-news.net/2019/09/redeverbot-fuer-linken-oberbuergermeister-rettet-nichts/