Die Sicht eines Geologen

  1. #1 von CheshireCat am 16/07/2019 - 15:49

    LESERBRIEF

    Cheshire Cat,
    Diplom-Lachologe
    Wonderland

    Dieser Unsinn von Klima-Geschichte.

    Ich kann so etwas wirklich nicht mehr hören.

    Natürlich gab es in der Erdgeschichte immer Klimaänderungen.
    Aber sie waren immer das Ergebnis des Zusammenspiels von verschiedenen Faktoren (CO2, Plattentektonik, Meerströmungen, Sonnenaktivität usw. usf.), weil Klima ein kompliziertes Phänomen ist.
    Auch die Folgen wären sehr unterschiedlich, z.B. angenehmer Temperaturen in Sibirien (sonst gäbe dort kein Öl), aber auch Massenaussterben.

    DESHALB BRINGEN HISTORISCHE VERGLEICHE GAR NICHTS.
    Man muss sehen welche Faktoren HEUTE für die Erwärmung maßgeblich sind und welche Folgen sie HEUTE haben werden.
    Heute kann das massive Pusten von CO2 durch Menschheit einen starken Treibhauseffekt mit dem starken Temperaturanstieg verursachen, was zu Bewegungen der Menschenmassen, Kriegen und Massenaussterben führt, von wirtschaftlichen Schäden ganz zu schweigen.

    Dieses AKTUELLE Szenario muss man betrachten.
    Was aber Dinosaurier bei warmen Temperaturen gemacht haben, ist mir egal.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 16/07/2019 - 19:01

    Wie gesagt, wenn unser Land erstmal wirtschaftlich am Ende ist, dann spricht keiner mehr vom
    Klima! Dann müssen alle um ihre Existenz kämpfen!

  3. #3 von ingres am 16/07/2019 - 20:16

    Ich muß feststellen, dass die inhaltliche Kritik am CO2-Modell schwach ist (es kann ja in der Geschichte (neben CO2) alle möglichen anderen Einfluß-Faktoren gegeben haben) . Was freilich nicht heißt, dass die CO2-Hypothese korrekt ist. Aber wenn sie das Modell nicht widerlegen können, sollten die Kritiker sich darauf beschränken das deutsche Handeln als unsinnig und selbstmörderisch zu erweisen. Die restliche Welt ist eben nicht bereit wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen. Eigentlich müßten auch die rationalen Vertreter (und ich muß sagen, dass die durchaus rational argumentieren) des CO2-Modells Deutschland diesen Rat geben. Dass diese das nicht tun kann einen doch mißtrauisch machen.

  4. #4 von ingres am 16/07/2019 - 20:43

    Übrigens müßten natürlich die CO2-Fans ebenfalls erklären was jeweils dazu geführt hat, dass die Temperaturen in der Vergangenheit nicht mittels des CO2-Anteils erklärt werden können.

  5. #5 von ingres am 16/07/2019 - 20:59

    Es ist überhaupt die Frage wie sich ein Zusammenhang mit dem CO2-Anteil herstellen läßt, wenn man die anderen Einflüsse nicht kennt. Wenn die Schwankungen früher unabhängig vom CO2-Anteil waren (also keine Regel zu erkennen war) , könnte die aktuelle Schwankung ebenfalls einem unbekannten Einfluß geschuldet sein.

  6. #6 von CheshireCat am 16/07/2019 - 21:35

    @#5 von ingres am 16/07/2019 – 20:59

    CO2 ist ein Faktor von vielen, die das Klima beeinflussen.
    Welche das sind und wie sie zusammenspielen, ist der Gegenstand der Wissenschaft.
    Wer diese Fragen endgültig klärt, dem ist Nobelpreis sicher
    (wird aber noch eine Weile dauern).

    Wenn aber CO2-Ausstoss zu groß wird, kann dieser Faktor alle anderen überlagern und zum starken Treibhauseffekt mit entsprechenden Folgen führen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming
    Beim Mars kann ein Terraforming am Kohlendioxid (CO2) ansetzen, das in großen Mengen im Polkappeneis gespeichert ist…

    Bei allen Methoden ergeben sich durch verkettete Reaktionen folgende Resultate:

    – Höhere Temperaturen durch Treibhauseffekt, dadurch auch weitere Anreicherung der Atmosphäre durch sich selbst verstärkendes Abschmelzen der Marspolkappen.

  7. #7 von ingres am 16/07/2019 - 21:47

    #6 von CheshireCat am 16/07/2019 – 21:35

    Wenn aber CO2-Ausstoss zu groß wird, kann dieser Faktor alle anderen überlagern und zum starken Treibhauseffekt mit entsprechenden Folgen führen.

    Wenn der CO2.Anteil in der Vergangenheit teilweise 10-mal so hoch war wie heute und die Temperatur niedriger ist auch das wieder relativ. Natürlich können andere Faktoren das CO2 kompensiert haben. Dahinter steht wohl die Vorstellung, das es früher eben urzeitlicher zuging und heute aber das wenige CO2 in der zivilisierten (zur Ruhe gekommenen Erde dominiert. Allerdings bleibt ja immer möglicherweise noch die Sonne. Die ist immer noch urzeitlich?

  8. #8 von CheshireCat am 16/07/2019 - 23:36

    @#7 von ingres am 16/07/2019 – 21:47
    „Wenn der CO2.Anteil in der Vergangenheit teilweise 10-mal so hoch war wie heute…“

    Da ich kein Experte auf diesem Gebiet bin, kann ich solche detaillierte Fragen zu Klima nicht beantworten.
    Ich kann lediglich auf den groben (logischen) Unfug hinweisen, wenn ich ihn sehe

    „Allerdings bleibt ja immer möglicherweise noch die Sonne. Die ist immer noch urzeitlich?“

    Die Sonne bleibt immer „urzeitlich“ und wird tendenziell heißer (Entwicklung zum Roten Riesen). Hier geht es allerdings um Millarden Jahre.
    *https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne#Roter_Riese

    PS
    Für alle Naturliebhaber:
    JETZT!!!
    PARTIELLE MONDFINSTERNIS
    https://www.focus.de/wissen/weltraum/partielle-mondfinsternis-so-sehen-sie-den-rostroten-mond-heute-live-im-internet_id_10932315.html

  9. #9 von ingres am 17/07/2019 - 12:18

    #8 von CheshireCat am 16/07/2019 – 23:36

    Nun ich suche eben nach Kritiken die logisch sind. Das Problem ist: da es keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen CO2-Anteil und Temperatur gibt (da muß man halt die Statistiken zugrunde legen), kann man die Klima-Sensitivität des CO2 einfach nicht isoliert angeben und damit weder den Einfluß des CO2 feststellen noch Vorhersagen bezüglich des Temperatur-Anstiegs durch CO2 machen. So wie ich das verstehe gibt es keinen experimentellen Nachweis (in dem also der Einfluß von CO2 isoliert betrachtet wird) für die Klima-Sensitivität des CO2. Die Klima-Modelle des IPCC wären dann eben weitgehend willkürlich. Um das zu schreiben muß ich kein Klima-Fachmann sein, sondern nur wissen wie Wissenschaft (also rationales Denken) funktioniert.

  10. #10 von CheshireCat am 17/07/2019 - 18:17

    @#9 von ingres am 17/07/2019 – 12:18

    „So wie ich das verstehe gibt es keinen experimentellen Nachweis (in dem also der Einfluß von CO2 isoliert betrachtet wird) für die Klima-Sensitivität des CO2.“

    Wenn man bei Terraforming auf CO2 setzt, dann gehe ich davon aus, dass es solche Nachweise gibt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Terraforming

    Beim Mars kann ein Terraforming am Kohlendioxid (CO2) ansetzen, das in großen Mengen im Polkappeneis gespeichert ist…

    – Höhere Temperaturen durch Treibhauseffekt, dadurch auch weitere Anreicherung der Atmosphäre durch sich selbst verstärkendes Abschmelzen der Marspolkappen.

    Was die Menschheit heute macht, ist nichts anderes als eine spontane, chaotische Terraforming mit unberechenbaren Folgen.

    Auch bei früheren starken Temperaturanstiegen mit folgendem Massenaussterben wird CO2 als Ursache betrachtet.
    Das spricht ebenfalls dafür, dass der Einfluß von CO2 als gesicherter Fakt gilt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben

    Laut neueren Erkenntnissen lässt sich das damalige Massenaussterben in mehrere Abschnitte untergliedern. Während der Phase 1 stieg die globale Temperatur aufgrund des vom Sibirischen Trapp emittierten Kohlenstoffdioxids innerhalb eines geologisch sehr kurzen Zeitraums um 5 °C.

    Die an dem Massenaussterben beteiligten Faktoren waren somit im Wesentlichen identisch mit jenen an der Perm-Trias-Grenze: ein starker und rascher Anstieg der atmosphärischen Kohlenstoffdioxid-Konzentration und damit verbunden eine rapide Erwärmung,…

  11. #11 von ingres am 18/07/2019 - 12:03

    #10 von CheshireCat am 17/07/2019 – 18:17

    Nun denn:
    Bekannter Konsens der Klimawissenschaft ist eine Klimasensitivität des CO2 von grob 1 Grad Celsius, womit die mittlere globale Temperatursteigerung bei Konzentrationsverdoppelung dieses Treibhausgases in der Atmosphäre ohne Rück- oder Gegenkoppelungseffekte gemeint ist. Verdoppelung bedeutet, dass hierzu die Menschheit grob alle verfügbaren Reserven an fossilen Brennstoffen verfeuern muss. 1 Grad Celsius sind daher vernachlässigbar und harmlos. Auch alle Kritiker des IPCC teilen diesen Konsens. Erst mit Klima-Computermodellen, die auf fiktiven Wasserdampfverstärkungsmechanismen beruhen, erzeugen die IPCC-Modellierer gefährliche globale Temperatursteigerungen. Hierüber gibt es natürlich keinen Konsens der Fachwelt mehr, die Mehrheit aller Klimaforscher „glaubt“ diesen Modellen keineswegs.

  12. #12 von ingres am 18/07/2019 - 12:25

    #11 von ingres am 18/07/2019 – 12:03

    Quelle; https://www.eike-klima-energie.eu/2010/04/09/kuehlt-das-treibhausgas-co2-die-bodennahe-atmosphaere/

    In dem Beitrag geht es übrigens um einen Artikel der den Treibhauseffekt (auch den natürlichen) grundsätzlich bestreitet. Aber da sind auch IPCC-Kritiker anderer Ansicht. Allerdings schließen se sich deshalb nicht der Ansicht des IPCC von der drohenden menschengemachten Katastrophe an. Die fiktiven Verstärkungsmechanismen werden bezweifelt. Computer-Modelle sind ja nur dann gültig, wenn die zugrunde liegenden Annahmen gültig sind. Ich kann das nicht beurteilen, sondern nur sagen, dass über diese Annahmen keine Einigkeit besteht.

  13. #13 von ingres am 18/07/2019 - 16:47

    Was ich mich von Anfang an frage ist Folgendes: Wolken sind ja ziemlich dicht und da ist es eingänglich, dass sie per Reflexion tagsüber Wärme abhalten und nachts die Wärme gefangen halten. Wie sollen nun aber 0,04% CO2 einen ähnlichen Effekt haben. Reflexion kann es ja nicht sein; denn die sind ja mehr als durchlässig verteilt. Wie soll ein solch geringer Anteil eine solch kritische (Gegen)Strahlung Richtung Erde abgeben und wieso sollen die dann alle (ansonsten wäre der Effekt ja noch geringer) Richtung Erde strahlen? Freilich wieso sollten Klimatologen, insbesondere die des IPCC so was nicht erklären können? Ich denke natürlich, dass man das berechnet hat und habe den winzigen Anteil nicht schon als Gegenargument gesehen, aber stutzig hat mich das schon von Anfang an gemacht.

  14. #14 von ingres am 19/07/2019 - 11:51

    ich bin freilich der Ansicht, dass es in dieser geisteskranken, korrupten Gesellschaft völlig unsinnig ist rational über den Klimawandel zu diskutieren. Es ist nicht davon auszugehen, dass ausgerechnet das Thema Klimawandel von diesem System überhaupt rational, redlich behandelt wird (wenn alles andere ideologisch und per Lüge und Propaganda behandelt wird). Ich hab das i.w. mal für mich selbst gemacht weil ich bis dato nicht wußte worum es rund um dem Klimawandel überhaupt geht. Der Treibhauseffekt wird physikalisch leider nirgendwo so dargestellt, dass ich sagen könnte ich hätte das fundamental physikalisch (wenigstens qualitativ) verstanden. Aber ich habe ansonsten eine grobe Übersicht gewonnen. Aber von der rationalen Diskussion würde ich aus den folgenden Gründen Abstand nehmen: https://www.danisch.de/blog/2019/07/19/ein-vierteltausend-gruende/ . Bevor man über Klimawandel reden kann müßte erst weitere 250 Gründe obsolet sein.

  15. #15 von Heimchen am Herd am 19/07/2019 - 15:24

    #14 von ingres am 19/07/2019 – 11:51

    „ich bin freilich der Ansicht, dass es in dieser geisteskranken, korrupten Gesellschaft völlig unsinnig ist rational über den Klimawandel zu diskutieren. Es ist nicht davon auszugehen, dass ausgerechnet das Thema Klimawandel von diesem System überhaupt rational, redlich behandelt wird (wenn alles andere ideologisch und per Lüge und Propaganda behandelt wird).“

    BINGO!

    Ich bin der Meinung, dass das Thema Klima nur deshalb so dramatisiert wird, um den Leuten
    Angst zu machen und sie mit einer neuen Steuer das Geld aus der Tasche zu ziehen! Dieses
    Geld wird dringend gebraucht, um die ganzen Invasoren in unserem Land auch künftig durchfüttern
    zu können! Das ist der wahre Grund und nichts anderes! Punkt!