Sicherheitskonferenz in Jerusalem

In der israelischen Hauptstadt Jerusalem treffen Vertreter Russlands, der USA und Israels zu Beratungen über die Sicherheitslage im Nahen Osten.

Pressekonferenz von John Bolton:

  1. #1 von Heimchen am Herd am 25/06/2019 - 21:43

    Hisbollah bereitet syrische Truppen auf Konflikt mit Israel vor

    JERUSALEM, 24.06.19 (DK) – Die libanesische Terrororganisation Hisbollah hat im Süden Syriens eine Kooperation mit Truppen der syrischen Armee begonnen. Eine Zusammenarbeit zwischen der, vom Iran unterstützten, radikalislamischen Terrorgruppe und dem syrischen Assad-Regime wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. Doch nun sind hohe Militärs der Hisbollah befugt Befehle an syrische Soldaten zu erteilen. Diese neue Entwicklung gibt Israel Anlass zu großer Sorge: Das Macht- und Expansionsbestreben Teherans auf syrischem Boden könnte zu einem Schattenkrieg mit den USA an der Grenze zu Israel führen. In der Region Hauran baut die Hisbollah bereits verdeckt eine militärische Infrastruktur auf und bereitet syrische Truppen auf einen zukünftigen Konflikt mit dem jüdischen Staat vor.

    Hisbollah erweiterte militärisches Netzwerk auf syrischem Boden

    Anfang diesen Monats berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, eine in Großbritannien ansässige Organisation, dass israelische Kampfflugzeuge Hisbollah-Stützpunkte auf der syrischen Seite der Golanhöhen angegriffen hätten. Der Vorfall zeigt, dass die Eroberung des Grenzgebiets durch Assad im vergangenen Sommer der Hisbollah die Gelegenheit bot, ihr militärisches Netzwerk auf syrischem Boden zu erweitern. Vor einigen Jahren sandte die schiitische Miliz zahlreiche Mitglieder nach Hauran, mit dem erklärten Ziel, das syrische Regime im Kampf gegen die Rebellen zu unterstützen. Doch auch nachdem ihre Hilfe nicht länger von Nöten war, zog sich die Terrororganisation nicht aus dem Gebiet zurück.

    Das südliche Hauptquartier der Hisbollah ist mit Panzerabwehrraketen und einem großen Arsenal von Kurzstreckenraketen ausgestattet, welche in etwa eine Reichweite von vier Kilometern besitzen. Während sie ursprünglich im Kampf gegen syrische Oppositions-Stützpunkte eingesetzt werden sollten, könnten sie in einer militärischen Auseinandersetzung auf israelische Siedlungen in den Golanhöhen gefeuert werden.

    Israel fürchtet einen Stellvertreterkrieg

    In Israel herrscht durch alle Parteien absoluter Konsens darüber, dass der Iran die größte außenpolitische Bedrohung für den jüdischen Staat darstellt. Das Mullah-Regime hat sich die Zerstörung Israels schon vor Jahren auf die Fahnen geschrieben. Grundsätzlich stehen die Israelis weiter hinter der Iran-Politik der USA. Den Rückzug aus dem Nuklear-Abkommen und Washingtons Sanktionen gegen Teheran werden für richtig gehalten. Doch auf der anderen Seite fürchtet man sich vor einem Stellvertreterkrieg mit unvorhersehbaren Konsequenzen für das Land.

    https://www.fokus-jerusalem.tv/2019/06/25/hisbollah-bereitet-syrische-truppen-auf-konflikt-mit-israel-vor/

    Israel ist auf alles vorbereitet!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 25/06/2019 - 21:45

    „Israel hat hunderte Male gegen den Iran gehandelt“

    Hochrangige amerikanische, russische und israelische Sicherheitsberater treffen sich zum Gipfeltreffen in Jerusalem, um mit der iranischen Aggression fertig zu werden.

    Der amerikanische Nationale Sicherheitsberater John Bolton traf sich am Dienstagmorgen in Jerusalem mit seinen russischen und israelischen Amtskollegen Nikolai Patrushev und Meir Ben-Shabbat zu einem beispiellosen Nahostgipfel über den syrischen Bürgerkrieg und die zunehmenden Spannungen mit dem Iran.

    Der Gipfel wurde nur wenige Tage nach dem Abschuss eines amerikanischen Drohnenflugzeugs auf der Straße von Hormus durch den Iran eröffnet – der jüngsten Eskalation in der Region nach einer Reihe mutmaßlicher iranischer Angriffe auf Öltankschiffe auf der strategischen Wasserstraße.

    In Presseerklärungen vor einem trilateralen Treffen hat Bolton Teheran wegen seines Nuklearwaffenprogramms und wegen „kriegerischer und aggressiver Handlungen“ gesprengt.

    „Die Provokationen des Iran, zu denen auch Drohungen gegen und Angriffe auf amerikanisches Personal und Vermögen im Nahen Osten gehören, sind die äußeren Manifestationen der zentralen Bedrohung, die der Iran darstellt, nämlich das weitere Streben nach verfügbaren Atomwaffen.“

    Trotz des Verhaltens des Iran, fuhr Bolton fort, habe Präsident Trump „die Tür für echte Verhandlungen geöffnet“.

    „Der Iran muss nur durch diese offene Tür gehen.“

    Der israelische Ministerpräsident Binyamin Netanjahu sprach am Dienstag auf dem Gipfeltreffen und warnte den Iran, dass Israel „auf solche Angriffe von Teheran mit Nachdruck reagieren werde“. „Wir haben hunderte Male gehandelt“, fuhr Netanjahu fort und spielte auf israelische Luftangriffe auf in Syrien stationierte iranische Streitkräfte an.

    „Israel hat hunderte Male gehandelt, um zu verhindern, dass sich der Iran militärisch in Syrien festsetzt, während es aktiv und offen zu unserer Zerstörung aufruft und sich dafür einsetzt. Wir haben hunderte Male gehandelt, um den Iran daran zu hindern, immer ausgefeiltere Waffen an die Hisbollah zu liefern oder eine neue zu bilden.“ zweite Front im Norden gegen uns von den Golanhöhen. Israel wird weiterhin den Iran daran hindern, benachbartes Territorium als Plattformen für Angriffe auf uns zu nutzen, und Israel wird auf solche Angriffe mit Nachdruck reagieren. “

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/265066

    Am Yisrael Chai!

  3. #3 von CheshireCat am 26/06/2019 - 22:03

    „Beispiellos und historisch“ – ohne Ergebnis:

    https://de.sputniknews.com/politik/20190625325311922-syrien-verhandlungen-russland-usa-israel/
    „Beispiellos und historisch“:
    So endeten die Syrien-Verhandlungen zwischen Russland, USA und Israel…

    Es ist sinnlos zu hoffen, dass Russland aus gutem Willen / Sympathie für Westen irgendwelche Zugeständnisse macht.
    Guter Willen / Sympathie, die früher in Russland reichlich vorhanden waren, wurden durch idiotische Politik des Westens (vor allem USA) zerstört.

    Jetzt kann es nur Handel geben, z.B. gegen westliche Zugeständnisse in der Ukraine.
    Es ist allerdings zu bezweifeln, dass US „Demokraten“ / Neo-Kons dazu bereit sind.
    Es bleibt also nur leeres Gerede.

    Trump wäre gut beraten, außenpolitische Abenteuer zu beenden (wie er versprochen hat) und sich mit dem eigenen Land zu beschäftigen (z.B. mit maroder Infrastruktur).

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