Industrielle werden nervös

Der überstürzte Atomausstieg habe für die Sicherheit nichts gebracht, da man nun Atomstrom aus unsichereren Kernkraftwerken aus dem Ausland importiere, sagte Reitzle, der in zahlreichen Konzernen im Aufsichtsrat sitzt, darunter auch in der Axel Springer SE, zu der WELT gehört. Der nationale Alleingang habe Deutschland „in eine sündteure Sackgasse geführt“. lesen bei WELT

  1. #1 von CheshireCat am 10/05/2019 - 00:18

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1005-28-november-2018

    Noch zum Vorigen passt dieser Bericht der Tagesschau vom 11. August 1998. „Nach Merkels Worten bringen alternative Energien absehbar nur begrenzten Nutzen“, heißt es dort über die Umweltministerin, das eigentliche Thema der Meldung damals war allerdings „der Streit um die Atomenegie, eines der wenigen heißen Wahlkampfthemen“ (wie idyllisch).

    Die Physikerin Merkel, zugleich Ministerin für Reaktorsicherheit, hielt den Atomausstieg damals für „sicherheitstechnisch absolut nicht geboten“ und für „wirtschaftlich unsinnig“. Das war nach dem Unglück von Tschernobyl (ca. 50 unmittelbare Todesopfer, ca. 9000 tödlich Strahlenkranke und ca. 25.000 Krebserkrankungen als Folge), aber vor der Riesenkatastrophe von Fukushima (0 Tote außerhalb des Kopfes von Claudia Kiping-Eckardt) und der spontanen Modernisierung der christdemokratischen Klientelakquisevorschriften.