Gericht genehmigt Sippenhaft

Weil Papa Abgeordneter der AfD ist, darf das Kind nicht auf eine Privatschule – diese Entscheidung sorgte für viel Kritik. Jetzt entschied der Berliner Senat: Die Weigerung einer Berliner Waldorfschule, das Kind eines AfD-Politikers aufzunehmen, ist rechtlich völlig in Ordnung Das Vorgehen der Schule sei auf der juristischen Ebene „nicht zu beanstanden“, teilte die Senatsschulverwaltung am Donnerstag mit. Das habe eine Bewertung des Falls ergeben.

Begründung der Behörde: Privatschulen hätten das Recht auf die Auswahl ihrer Schüler. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sei dabei nur „eingeschränkt anwendbar“, nämlich „bei Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft“, hieß es weiter. weiter bei BILD

  1. #1 von CheshireCat am 31/03/2019 - 16:17

    „Begründung der Behörde: Privatschulen hätten das Recht auf die Auswahl ihrer Schüler.“

    Restaurants haben das Recht auf die Auswahl ihrer Besucher.
    Banken haben das Recht auf die Auswahl ihrer Kunden.
    Arbeitgeber haben das Recht auf die Auswahl ihrer Arbeitnehmer.

    Vermieter haben das Recht auf die Auswahl ihrer Mieter.
    Lebensmittelhandel hat das Recht auf die Auswahl seiner Käufer.

    Folglich sterben AfD-Anhänger vor Hunger unter der Brücke.
    Man braucht nicht einmal KZ auf dem Mond.

    „Das Vorgehen der Schule sei auf der juristischen Ebene „nicht zu beanstanden“, teilte die Senatsschulverwaltung am Donnerstag mit.“

    Artikel 3 GG
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    WO IST VERFASSUNGSSCHUTZ, WENN MAN IHN WIRKLICH BRAUCHT?

  2. #2 von CheshireCat am 31/03/2019 - 16:18

    UND DIE NÄCHSTE IST:

  3. #3 von tyrannosaurus am 31/03/2019 - 22:55

    Monsterjäger werden oft selbst zu Monstern!

%d Bloggern gefällt das: