Bremer „Schule ohne Rassismus“: Schwulenrechtler in der falschen Partei? Raus!

Von Marcus Ermler

Nach dem Highlight der letzten Woche: Den politisch goutierten FDJ- und Pionier-Gedächtnisaufmärschen der „Fridays for Future“-Kinderbewegung, gibt es aktuell eine Fortschreibung dieses realsatirischen Irrsinns in Bremen, dessen Dokumentation man fast zur Lebensaufgabe machen könnte. Was war passiert?

Wie vor Landtagswahlen üblich, lud eine Bremer Schule Bürgerschaftsabgeordnete verschiedener Parteien zu einer Diskussionsrunde ein. So sollen die Jugendlichen und Kinder einen Einblick in die verschiedenen politischen Akzentuierungen und Lösungsvorschläge der Bremer Landespolitik erhalten. Diese vorbildliche Idee, die der Schulleiter selbst vorantrieb, wird aktuell jedoch nicht nur von den Schülern selbst, son
dern – was noch viel gravierender ist – von Teilen des Lehrerkollegiums aktiv sabotiert. Grund des Widerstands: Die Teilnahme des Bremer AfD-Bürgerschaftsabgeordneten Alexander Tassis. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von CheshireCat am 26/03/2019 - 15:02

    „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

    Wie sich die Zeiten gleichen:

    https://www.focus.de/politik/deutschland/wir-nehmen-diese-kritik-sehr-ernst-schueler-zur-toleranz-demo-gezwungen-jetzt-ermittelt-das-schulamt_id_4434203.html
    Schulamt schaltet sich ein: Schüler zur Toleranz-Demo gezwungen?
    Jetzt ermittelt das Schulamt

    Rund 1000 Schüler in Lübeck gingen bei einer Demonstration für Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit auf die Straße – doch möglicherweise nicht freiwillig: Einige Schüler beschwerten sich im Internet, zu der Veranstaltung gezwungen worden zu sein. Nun befasst sich das Schulamt mit dem Fall.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 26/03/2019 - 19:11

    „In den 1980er Jahren gab es noch einige konservative Historiker. Sie waren zwar damals schon in der Minderheit, aber sie wurden ernst genommen, so wie alle, die etwas zu sagen hatten. Es gab in den geisteswissenschaftlichen Fakultäten eine breit geteilte intellektuelle Neugierde, eine echte Vielfalt der Gebiete und Themenzugänge, es fanden richtige Debatten statt, die von Erzkonservativen bis hin zu Marxisten geführt wurden. Man konnte alles sagen, was Hand und Fuss hatte, alle Thesen waren debattierwürdig. Man schenkte sich nichts – aber man achtete sich. So war es damals in Oxford.“

    Was für eine herrliche Zeit!
    Davon kann man heute nur träumen! Warum ist es nur soweit gekommen?
    Ich wünschte, man könnte die Zeit zurückdrehen!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 26/03/2019 - 19:24

    #2 von Heimchen am Herd am 26/03/2019 – 19:11

    Falsches Thema, sollte eigentlich zu Ferguson über westliche Unis!

  4. #4 von Heimchen am Herd am 26/03/2019 - 19:30

    „Wer der Schule jetzt ganz übel einen einschenken möchte, schaut auf den Lebenslauf von Alexander Tassis. Tassis ist nicht nur Vorsitzender einer Plattform von AfD-Mitgliedern mit Migrationshintergrund, sondern ebenso Vorsitzender der Homosexuellen-Vereinigung der AfD. Sein Engagement für die Rechte von Schwulen hat 2017 CNN in einem Bericht gewürdigt, da er sich als einziger Politiker in Bremen für die Rechte zweier von Islamisten schwerverletzter Bremer Schwuler einsetzt.“

    Und wenn man Herrn Tassis heilig sprechen würde, die Linken würden ihn trotzdem verteufeln!
    Er ist halt in der falschen Partei, das ist sein Fehler!