Zwei Deutschlands

Von Anabel Schunke, gefunden bei FB

Mittlerweile existieren meines Erachtens zwei Deutschlands:

Zum einen gibt es das Deutschland, dass linke deutsche Akademiker in ihrem ideologischen Tunnel für andere deutsche Akademiker mit und ohne Migrationshintergrund entwerfen. Eine linke inzestuöse Fantasiewelt von wohlstandsverwahrlosten Spinnern für wohlstandsverwahrloste Spinner. Zu beobachten u.a. auf Demonstrationen für mehr „Vielfalt“, in geisteswissenschaftlichen Seminaren an den Universitäten dieses Landes und in der Politik und den Medien, die den ideologischen Schwachsinn in die Welt tragen, um damit dem Bürger vorzugaukeln, dass es keine wichtigeren gesellschaftlichen Themen gäbe, als gendergerechte Sprache, Toiletten für das dritte Geschlecht an Grundschulen und den „Kampf gegen Nazis und Reichsbürger“, die, wenn es nach diesen „Experten“ geht, quasi hinter jeder Ecke lauern.

Zum anderen gibt es das Deutschland, das in der Realität tatsächlich existiert. In dem Grundschüler nicht darüber nachdenken, ob sie sich vielleicht als „divers“ identifizieren und lieber eine eigene Toilette hätten, sondern beispielsweise als jüdische Schüler fragen, wie sie den Alltag an der Schule mit ihren mehrheitlich muslimischen Mitschülern überstehen. Das Deutschland, in dem es nicht darum gehen sollte, ob es jetzt Studierende oder Studenten, Rede- oder Rednerpult heißen sollte, sondern darum, dass Schüler und Studenten überhaupt die deutsche Grammatik und Rechtschreibung beherrschen. In Duisburg und Berlin sind das unter den Erstklässlern nämlich mittlerweile überhaupt nur 8,2 Prozent und über 16% sprechen bei ihrer Einschulung überhaupt kein Deutsch.

Es ist das Deutschland, in dem jene, die für Vielfalt demonstrieren, mit den Menschen, mit denen sie diese vermeintliche Vielfalt leben wollen, zumeist gar nichts zu tun haben. Denn während Malte-Thorben und Gesa-Frederike zum Poetry-Slam gehen, sitzt die Mehrheit von ihren herbeigesehnten Gästen in der Shishabar, tanzt im Club zu Black Music oder dealt schlimmstenfalls am Hauptbahnhof mit Drogen. Die deutsche Debatte um Multi-Kulti und Asyl ist und bleibt ein zumeist innerdeutsches Streitthema. Der Migrant ist für den Linken nichts weiter als ein abstraktes Objekt, an dem er seine Ideologie abarbeitet. Aber wehe er begegne Malte und Gesa auf der Straße. Dann wechselt man doch lieber die Straßenseite.

Es ist das Deutschland, in dem sich Politikerinnen darum scheren sollten, wie viele muslimische Frauen von Zwangsbeschneidung, Zwangsehe und Gewalt in der Ehe betroffen sind und nicht, wie hoch die Frauenquote im Bundestag ist. Es ist das Deutschland, in dem Millionen in den „Kampf gegen Rechts“ fließen, während jeder dritte europäische Jude in Europa aufgrund der massiven Bedrohung durch Muslime über das Auswandern nachdenkt. Wo jüdische Mitbürger in Teilen Berlins und andernorts Angst haben müssen, auf der Straße verprügelt zu werden, wenn sie sich zu erkennen geben. Dass Deutschland, in dem Homosexuelle geschlagen werden, während die LQBT-Community für mehr Einwanderung aus den Ländern demonstriert, in denen Homosexuelle verfolgt und getötet werden.

Manche, wie ein Großteil unserer Politiker, Medienvertreter und akademischen „Experten“ bewegen sich nur in dem einen, imaginierten Deutschland. Die anderen nur in dem, das wahrhaftig existiert. Wer hingegen beide von außen betrachtet, hat keine andere Wahl mehr, als den Verstand zu verlieren.

  1. #1 von ingres am 12/02/2019 - 21:18

    Das hat sie schön formuliert: „Eine linke inzestuöse Fantasiewelt von wohlstandsverwahrlosten Spinnern für wohlstandsverwahrloste Spinner“.

    Bürgerliche Ideologen wie z. B. ein Mathias Döpfner bezeichnen die wohlstandsverwahrlosten Spinner als „privilegierte Modernisierungsgewinner“ und Vertreter einer erfolgreichen Zeitgeistströmung und erhalten dafür sogar partielle Achtung auf PI. Bei mir nicht (Ist ja irgendwie mein Hauptanliegen)
    (http://www.pi-news.net/2019/02/doepfner-islamisten-missbrauchen-religion-fuer-terroristische-ziele/)

    Schade ich bin auf PI nicht auf eine so griffige Formulierung zur Beurteilung von Springer-Mann Mathias Döpfner gekommen (ich habs umständlicher umschrieben) wie mir das nun nahe gelegt wurde.

  2. #2 von CheshireCat am 12/02/2019 - 23:15

    „Zum einen gibt es das Deutschland, dass linke deutsche Akademiker in ihrem ideologischen Tunnel für andere deutsche Akademiker mit und ohne Migrationshintergrund entwerfen…“

    Das ist kein Deutschland, sondern BLÖDLAND (= buntes Irrenhaus).

    „Zum anderen gibt es das Deutschland, das in der Realität tatsächlich existiert. In dem Grundschüler nicht darüber nachdenken, ob sie sich vielleicht als „divers“ identifizieren und lieber eine eigene Toilette hätten, sondern beispielsweise als jüdische Schüler fragen, wie sie den Alltag an der Schule mit ihren mehrheitlich muslimischen Mitschülern überstehen…“

    Das ist auch kein Deutschland mehr, sondern BUNTLAND.

    Deutschland ist das, was (noch) ca. 15% Patrioten leben (DUNKELDEUTSCHLAND nach Gauck).