Buschkowsky über Sarrazins neues Buch

Wegen dieser Rede soll Buschkowsky aus der SPD ausgeschlossen werden. Vorwurf: Rassismus.

  1. #1 von Heimchen am Herd am 31/12/2018 - 17:01

    „Wegen dieser Rede soll Buschkowsky aus der SPD ausgeschlossen werden. Vorwurf: Rassismus.“

    Jetzt dürfte eigentlich dem letzten Bürger klar sein, dass die SPD nicht mehr wählbar ist!
    Die SPD ist nicht mehr die Partei der deutschen Arbeiter und Angestellten, sondern eine Partei
    für die Moslems!

  2. #2 von Heta am 31/12/2018 - 17:40

    Die Sache ist doch längst gegessen: Die Hansel*innen der Neuköllner „Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt“ in der SPD und da speziell die Neuköllner Lokalgröße Timo Schramm, 31 („Buschkowskys Aussagen spalten und sind rassistisch geprägt“), wollten sich ein bisschen wichtig machen und sind vom lokalen SPD-Vorstand wieder zurückgepfiffen worden, Severin Fischer: „Es gibt keinen Anlass, über einen Ausschluss nachzudenken.“ Ein „Zwergenaufstand“, kommentierte Stephan Paetow bei „Tichy“:

    Säßen Leute mit Herz und Verstand eines Heinz Buschkowsky an der Spitze der SPD, merkelte Angela Merkel wohl schon lange abgewählt in der Uno oder Uckermark. Stattdessen schafft sich die „Klugscheißerpartei“ (Buschkowsky) mit ihren Rassismus-Gesängen, Gender-Toiletten, Antifa-Aufmärschen, Dilettanten im Amt, Denunzianten und Phrasendreschern selber ab.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/the-irony-man/zwergen-aufstand-in-der-spd-gegen-heinz-buschkowsky/

  3. #3 von CheshireCat am 31/12/2018 - 17:48

    Buschkowsky hat sich schon längst zum BRD-Dissidenten entwickelt.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/heinz-buschkowsky-widerspricht-genosse-heiko-maas-migrationspakt-lockt-zuwanderer/
    Heinz Buschkowsky widerspricht Genosse Heiko Maas: Migrationspakt „lockt“ Zuwanderer

    „Dieser Migrationspakt ist einäugig. Er verspricht den Migranten vieles und lockt sie. Wo Menschen das Gefühl haben, dass man ihnen was wegnimmt, entsteht Hass. Unsere Regierenden haben aus dem Untergang der DDR nichts gelernt.“ (H. Buschkowsky)

    Längst werden Stimmen laut, die das sozialdemokratische Urgestein Buschkowsky aus der Partei ausschließen wollen. Ende September hatte die Neuköllner SPD-Arbeitsgemeinschaft „Migration und Vielfalt“ den Antrag beschlossen, gegen den „Querulanten” ein Parteiordnungsverfahren „mit dem Ziel des Parteiausschlusses“ einzuleiten.

  4. #4 von scheylock am 31/12/2018 - 17:58

    #2 von Heta am 31/12/2018 – 17:40
    Stattdessen schafft sich die „Klugscheißerpartei“ (Buschkowsky) mit ihren Rassismus-Gesängen, Gender-Toiletten, Antifa-Aufmärschen, Dilettanten im Amt, Denunzianten und Phrasendreschern selber ab.
    ———–
    Es fehlt noch die Abtreibung von Ungeborenen bis zum Tag ihrer Geburt.

    Vielleicht bauen ja Heinz Buschkowsky und Thilo Sarrazin die SPD mal wieder neu auf? Sie sind allerdings nicht mehr die Jüngsten. Vielleicht wird es welche geben, die im Geiste der beiden tätig werden?

    Ich wünsche Euch allen ein gutes Neues Jahr! 🙂

  5. #5 von ingres am 31/12/2018 - 17:59

    Habe ich das richtig verstanden? Buschkowsky meint zunächst, man dürfe sich nicht von denen daran hindern lassen ein solches Buch zu schreiben, die es (angeblich) mißbrauchen könnten. Wenn ich das richtig verstehe ist er also wie nicht anders zu erwarten voll auf dem PEGIDA = Nazi-Trip. Denn das sind die Pappnasen mit dem Hitlergruß (oder wen soll er sonst meinen?) die dann bestimmen würden, dass ein solches Buch nicht geschrieben werde. Weil man eben Angst habe von denen mißbraucht zu werden. Und die würden dann die Grenze der Meinungsfreiheit bestimmen.
    Das wäre doch völliger Unsinn. PEGIDA-Anhänger würden ja ein solches Buch begrüßen und sollen es dadurch verhindern, dass ein solches Buch geschrieben wird. Völlig bekloppt. Danach spricht er dann davon, dass er selbst „pofessionelle Demokrativersteher“ erlebt habe, die meinen deutlich machen zu müssen, dass es für die Meinungsfreiheit Grenzen gibt. Das wären doch aber jetzt die Systemmedien. Versteht das jemand?

  6. #6 von Heimchen am Herd am 31/12/2018 - 18:09

    #5 von ingres am 31/12/2018 – 17:59

    „Das wäre doch völliger Unsinn. PEGIDA-Anhänger würden ja ein solches Buch begrüßen und sollen es dadurch verhindern, dass ein solches Buch geschrieben wird. Völlig bekloppt.“

    Daran kannst Du sehen, dass er auch nichts begriffen hat!

  7. #7 von Heimchen am Herd am 31/12/2018 - 18:12

    #4 von scheylock am 31/12/2018 – 17:58

    „Ich wünsche Euch allen ein gutes Neues Jahr! 🙂“

    Danke, ebenso, Gudrun!

  8. #8 von ingres am 31/12/2018 - 18:15

    Ich wäre wirklich dankbar, wenn mir jemand die Ausführungen Buschkovkys zur Thematik, ob man ein solches Buch schreiben dürfe, aufklären könnte.
    Buschkovsky spricht zweimal von Leuten die da angeblich die Grenzen der Meinungsfreiheit ziehen.
    Zunächst anscheinend von „Pegida-Nazis“. Die machen das eventuell auf zwei Arten. Schreibt man es nicht, dann beschweren die sich darüber, dass wir keine Meinungsfreiheit haben. Aber sie üben auch Druck dadurch aus, das sie das Buch mißbrauchen werden. Dann spricht er von „professionellen Demokratieverstehern“ die die Grenze der Meinungsfreiheit ziehen. Das wären dann doch Merkel und Co. Was soll das? Die Wahrheit kann man immer schreiben, selbst wenn sie verboten ist. Ich könnte jetzt sagen Buschkovsky muß halt den Rechten auch einen „mitgeben“ (sonst wäre er ja nun zu mutig). Aber ich weiß wirklich nicht, was er überhaupt meint.

  9. #9 von ingres am 31/12/2018 - 18:58

    Also es geht um die Passage von 4:10-6:36. Es wird auch nicht deutlich wen er als „professionelle Demokratieversteher“ anspricht. Aber das können nicht die Pegida-Leute sein. Denn er sagt ja, dass die professionellen Demokratieversteher meinen deutlich machen zu müssen, dass es für die Meinungsfreiheit Grenzen gibt.
    Aber man macht doch nicht aktiv deutlich, dass es für die Meinungsfreiheit Grenzen gibt, wenn man ein Buch angeblich mißbrauchen könne. Das würde man dann allenfalls indirekt bewirken, aber doch nicht aktiv zum Ziel haben. Das Heft des Handelns liegt doch voll beim Autor. Also kann Buschkovsky wenn er noch bei Verstand ist damit nicht die „Rechten“ meinen.

  10. #10 von Heta am 31/12/2018 - 19:00

    #5 von ingres:
    Habe ich das richtig verstanden? Buschkowsky meint zunächst, man dürfe sich nicht von denen daran hindern lassen ein solches Buch zu schreiben, die es (angeblich) mißbrauchen könnten.

    Nein, das haben Sie falsch verstanden. Es geht bei Buschkowsky um diejenigen, die stets behaupten, dass ein solches Buch von den Rechten missbraucht werden könnte. Also soll man es erst gar nicht schreiben? Und zu Missbrauchern zählt Buschkowsky auch die Grünen, die schon vor Erscheinen des Buches wussten, dass wir es hier mit einem „Brandbeschleuniger“ zu tun haben. Und dann kam noch eine Dummbatzin dazu, die „stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion“, deren Namen Buschkowsky vornehm verschweigt (Eva Högl), die sagte, dass sie „Sarrazins neues Buch weder kaufen noch lesen“ werde.

    Er selbst habe es „erdulden“ müssen, sagte Buschkowsky, „wie professionelle Demokratieverversteher meinen deutlich machen zu müssen, dass es für die Meinungsfreiheit Grenzen gibt“ und dass eine Zeitlang am Schluss jeder Pegida-Veranstaltung aus einem seiner beiden Bücher zitiert wurde – na und?

    Auch ich wünsche allen ein Gutes Neues Jahr! Ohren steif halten!

  11. #11 von ingres am 31/12/2018 - 19:47

    #10 von Heta am 31/12/2018 – 19:00

    Buschkovsky sagt (man sich alles sinnvoll zusammen reimt was er sagt), dass wenn man den Demokratieverstehern (also den Systemmedien nachgeben würde, also das Buch nicht veröffentlichen würde) dann würde man „den Pappnasen mit dem Hitler-Gruß“ überlassen wo die Grenze der Meinungsfreiheit liegt. D. h. „die Systemmedien“ würden damit vor den „Rechten“ einknicken und von denen die Grenze der Meinungsfreiheit ziehen lassen. D.h. er beschuldigt die „Rechten“ (weil die mißbrauchen (Beweis?) potentiell die Meinungsfreiheit zu beschädigen, aber damit redet er geschickt an der Thematik vorbei, weil eben die „Rechten“ in diesem Fall vorbehaltlos für die Meinungsfreiheit eintreten (und das System ja das Buch wegen des Inhalts und nicht wegen des Mißbrauchs nicht will). Nein das System versucht die Meinungsfreiheit zu unterbinden, aber das kann der Feigling nicht sagen.

  12. #12 von ingres am 31/12/2018 - 20:08

    Auch Buschkovskys Einschub „ob man Sarrazin möge oder nicht“ ist auch nur eine pseudodemokratische Legitimation. Die explizite Bezugnahme auf Sarrazin (auch wenn es um den geht) ist an dieser Stelle völlig überflüssig. Es geht nicht darum, dass auch Sarrazin veröffentlichen darf, sondern darum, dass man veröffentlichen darf, wenn eine Veröffentlichung nicht Rechtsgrundsätze verletzt (keine strafbaren Inhalte hat oder wie man das ausdrücken will). Die Floskel „ob man Sarrazin mag oder nicht“ soll letztlich besagen, dass der Sarrazin eben doch nicht koscher ist. und vor allem, dass er, Buschkovsky sich notfalls von ihm reinwäscht) Demokratische und rechtsstaatliche Grundsätze sind aber völlig unabhängig von jeder Person gültig. Es kommt nur auf Inhalte an. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass Buschkovsky etwas Aufrechtes abliefern würde.

  13. #13 von Axel Kuhlmeyer am 31/12/2018 - 20:09

    Mal eine Frage: Entspräche ein Land, in welchem nicht kritisch informiert wird, den Wunsch –
    vorstellungen der Regierung ?

    Ein George Orwell Land 1984 ?

    Keine Sorge. Mit etwas Verspätung und Hilfe der politisch gewollten Islamisierung wird der Traum der Kranken, Kaputten und Idioten in diesem Lande unausweichlich Realität!

    Alles nur noch eine Frage der Zeit. Das Erwachen wird allerdings äußerst schmerzlich.

  14. #14 von ingres am 31/12/2018 - 20:28

    Buschkovsky stellt die Dinge hier ideologisch auf den Kopf. Er könnte doch klipp und klar sagen, dass es Merkel und Co sind die die Meinungsfreiheit ausgehebelt haben (also ich fasse mich knapp) und jeder nicht strafbare Inhalt selbstverständlich veröffentlicht werden darf.
    Aber stellt es so dar, dass der staatliche Totalitarismus (der für ihn demokratisch ist, bis auf die „pofessionellen Demokratieversteher, die einen Fehler machen) sich nicht durch die Rechten die Grenze der Meinungsfreiheit ziehen lassen darf. Es ist alles hier demokratisch und man darf sich von den Rechten das nicht zerstören lassen, das ist die Aussage. Das ist pervers. Ich konnte mir auch nichts anderes vorstellen. Ich kenne Buschkovsky ja.

  15. #15 von ingres am 31/12/2018 - 23:54

    Ich möchte noch mal darauf hinweisen,dass Buschkovsky neben dem Kampf gegen Rechts auch das vom System Sarrazin zugewiesene Stigma bedient. Was soll es eigentlich darauf hinzuweisen, dass Sarrazin veröffentlichen darf so lange er nicht die Würde Anderer verletzt. Gibt es irgendeinen Anlaß (für einen gesunden anständigen Menschen) anzunehmen, dass Sarrazin das tun würde? Ist er dafür schon mal strafrechtlich belangt worden? Was soll das dann? Das ist doch nur die Verbeugung davor, dass Sarrazin angeblich „umstritten“ ist. Und soll sagen: dass keine Mißverständnisse aufkommen, ich (Buschkovsky) gehöre zu den Aufrechten, Anständigen, nicht das ihr meint ich wäre mit allem was da umstritten ist einverstanden. Dazu paßt auch, dass er unbedingt darauf hinweisen muß, dass es ja auch viele Bücher gibt, die behaupten, dass der Islam sehr wohl zu uns paßt. Dann ist ja doch alles gut(es) neues Jahr!

  16. #16 von Hartmut Dehl am 01/01/2019 - 01:02

    Buschkowski ist neben Sarazzin der letzte normale Mensch in der Spezialdemokraten- Sekte. Einer der wenigen in der Kloake Berlin, der weiß, wovon er spricht. Sein Buch „Neukölln ist überall“ beweist das eindeutig. Inzwischen ist allerdings alles noch viel schlimmer geworden. Seine Nachfolgerin ist eine SED-sozialisiert Linke, auch wenn sie ein Spezialdemokraten Parteibuch in der Tasche hat.

  17. #17 von Lomar am 01/01/2019 - 11:02

    Wird denn bei Pegida der Hitlergruß gezeigt? Wäre mir neu. Oder spielt der auf Chemnitz an, wo einige Nazis unter den Demonstranten waren? Wäre dann die Merkel auch ein Nazi, wenn ich sie mit dem Hitlergruß grüßen würde?

  18. #18 von Heta am 01/01/2019 - 11:30

    #14 von ingres:
    Buschkovsky stellt die Dinge hier ideologisch auf den Kopf. Er könnte doch klipp und klar sagen, dass es Merkel und Co sind die die Meinungsfreiheit ausgehebelt haben.

    Warum sollte er? Buschkowskys Aufgabe war es, Sarrazins neues Buch vorzustellen und nicht, für zusätzliche Polemiken zu sorgen. Eine gute Zusammenfassung (mit 338 Lesermeinungen):

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181360800/Feindliche-Uebernahme-von-Thilo-Sarrazin-SPD-Politiker-dringen-auf-Parteiausschluss.html

    Es ist alles hier demokratisch und man darf sich von den Rechten das nicht zerstören lassen, das ist die Aussage.

    Das ist nicht wahr. Man sollte sich von den Angsthasen und Bedenkenträgern, den Warnern vor RECHTS, nicht ins Bockshorn jagen lassen, das ist seine Aussage. Im Übrigen muss man sich heutzutage nach allen Seiten hin absichern, um nicht von den Stegners bewusst missverstanden werden zu können.

    Henryk Broder hatte Sarrazin zuvor (auch in der „Welt“) geraten: „Go, Thilo, go! Es ist keine Schande, ein sinkendes Schiff zu verlassen. Wer rechtzeitig von Bord geht, den belohnt das Leben.“ Angesichts der Abneigung, die Sarrazin in der SPD entgegenschlage, schreibt Broder, sei es „fast schon masochistisch“, unbedingt in der Partei bleiben zu wollen.

    Ich vermute im Gegenteil: Die Schnappatmung führender Sozialdemokraten bereitet Sarrazin diebisches Vergnügen. Er sei für den Rest seines Lebens materiell abgesichert, sagte er in Berlin. „Mir könnte nicht gleichgültiger sein, was andere Menschen von mir denken.“ – Sarrazins „Feindliche Übernahme“ steht bei Amazon drei Monate nach Erscheinen immer noch in zwei Kategorien auf Platz 1, sagenhafte 511 Kundenrezensionen.

  19. #19 von ingres am 01/01/2019 - 12:54

    #17 von Heta am 01/01/2019 – 11:30

    „Man sollte sich von den Angsthasen und Bedenkenträgern, den Warnern vor RECHTS, nicht ins Bockshorn jagen lassen, das ist seine Aussage.

    Also erstens gehört diese Meta-Aussage nicht zur inhaltlichen Besprechung des Buches. Dass das Buch veröffentlicht werden darf müßte eine Selbstverständlichkeit sein. Auf Ablenkunsgmanöver des Systems (die jenseits jeder Beschäftigung mit Inhalten liegen) muß man da gar nicht eingehen. Und außerdem unterstützt Buschkowsky ganz klar (und drastisch) die These, dass man von Pappnasen mit HItlergruß mißbraucht werde. Zwar sagt er dann, dass man sich durch möglichen Mißbrauch durch Rechte nicht abhalten lassen solle. Aber sein Tenor zwischen 4:10 und 6:36 ist nicht die Entlarvung des Ablenkungsmanövers der „professionellen Demokratieversteher“, sondern die Unterstellung, dass der MIßbrauch durch Leute die sich nicht für unsere Demokratie interessieren, existiere.

  20. #20 von ingres am 01/01/2019 - 13:17

    Ich will dem Buschkovsky übrigens gar keine schlechten oder nicht die schlechtesten Absichten unterstellen. Aber es ist schon interessant sich anzusehen wie er redet, bzw. durch seine Stellung innerhalb des Systems gezwungen ist zu reden. Wieso sagt er explizit und ausführlich , dass man sich nicht durch die (angeblich) rechten (Nazi-)Pegidianer (was im übrigen eine unverschämte Diffamierung ist) die Grenzen der Meinungsfreiheit vorschreiben lassen dürfe. Das ist doch in diesem Duktus eine Absurdität und stellt die Dinge doch auf den Kopf.
    Warum sagt er nicht stattdessen ganz einfach, dass das zitieren durch die „falschen“ Leute niemals ein Argument gegen eine Veröffentlichung sein kann. Der Buschkoysky muß nicht so reden wie ich das möchte, aber ich kann ja analysieren wie er redet.

  21. #21 von ingres am 01/01/2019 - 13:54

    Die Crux ist, dass Buschkovsky das Systemmanöver, man könne von den Falschen zitiert werden als ernst zu nehmendes Argument behandelt. Aber es ist doch nur der Versuch das Systems (also der „professionellen Demokratieversteher“, womit er sich freilich schon einen Seitenhieb erlaubt) den Autor Sarrazin zu diskreditieren. Und dabei verschafft Buschkovsky diesem „Argument“ auch noch einen realen Hintergrund wegen der „Hitlergruß zeigenden Pappnasen“, bzw. wegen der Leute die mit unserer Demokratie (also ja dann anscheinend auch mit der von Buschkovsky) nichts zu tun haben wollen. Nein die „Warner vor Rechts“ haben in diesem Fall kein ernst zu nehmendes Argument. Und deshalb ist es inkonsequent und fahrlässig Ihnen eins zu verschaffen, auch wenn man es ablehnt. Aber wie gesagt, Buschkovskys Stellung im System läßt ihm natürlich auch nicht unbedingt eine Wahl.