Ein Vorfall, zwei Meldungen

Von Peter Grimm

Vor drei Jahren, nach dem vorläufig letzten Weihnachtsfest, das die Deutschen völlig ohne Betonblöcke auf Weihnachtsmärkten verbringen konnten, gab es bekanntlich eine Silvesternacht, die bestimmte Zuwanderer-Gruppen und Einheimische in Köln in einer Weise gemeinsam verbrachten, die das Land schockierte. Auch die tagelangen vergeblichen Versuche der politisch Verantwortlichen, all die Überfälle, Vergewaltigungen, Raubtaten, Körperverletzungen und sexuellen Übergriffe durch gewalttätige Gruppen zugewanderter junger Männer aus meist islamisch geprägten Kulturkreisen zu vertuschen oder klein zu reden, empörten damals die Öffentlichkeit. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von CheshireCat am 29/12/2018 - 14:01

    NEUES AUS DER ANSTALT
    Abteilung RELOTIUS RELOADED

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article186139730/Falsche-Zitate-Co-Autorin-Ulrike-Guerot-zum-Fall-Robert-Menasse.html

    Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot hat laut eigener Darstellung nicht gewusst, dass ihr gelegentlicher Co-Autor, der Wiener Schriftsteller Robert Menasse, angebliche Zitate des Europapolitikers Walter Hallstein in gemeinsam verfassten Artikeln erfunden hat.

    Menasse, für seinen Roman „Die Hauptstadt“ 2017 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, hatte dazu und zu zwei weiteren angeblichen Hallstein-Zitaten in WELT AM SONNTAG eingestanden…

    Seine Form des Zitierens sei darum „nicht zulässig – außer man ist Schriftsteller“. Zwar sei das Zitat „nicht ‚existent‘, aber es ist dennoch korrekt … „Was kümmert mich das ‚Wörtliche‘, wenn es mir um den Sinn geht.“

  2. #2 von CheshireCat am 29/12/2018 - 14:12

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! SCHOCK !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Lügnerbande Deutsche Bischofskonferenz erkennt dem Lügner Claas Relotius Lügnerpreis Medienpreis ab

    *https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-12/journalistenpreis-claas-relotius-spiegel-katholischer-medienpreis-bischofskonferenz-koenigskinder-aberkennung
    Für seine Reportage über ein Geschwisterpaar aus dem syrischen Aleppo, das vor dem dortigen Bürgerkrieg in die Türkei flüchtete, hatte Relotius im vergangenen Jahr die Auszeichnung in der Kategorie Printmedien erhalten. „Ich würde ein Gesetz erlassen, dass die Reportage Königskinder zur Pflichtlektüre für alle Politiker wird“, sagte die ehemalige Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel während der Veranstaltung.

    Der eigentliche Skandal ist doch, dass der Beitrag überhaupt erscheinen konnte, obwohl zumindest auf den zweiten Blick erkennbar war, dass es sich um ein Propagandamärchen handelt. Sowohl die Namensgebung als auch das überzogen geschilderte Umfeld der angeblichen Kinderarbeiter und erst recht die Träume der Kinder von Angela Merkel als schöne Prinzessin, das passt zu Andersons Märchen, aber nicht in die Welt von heute.

    Der Katholische Medienpreis für Herrn Relotius wundert mich nicht, wegen strukturell ähnlicher Denkmuster auf beiden Seiten.
    Beide wollen ihre jeweiligen Adressaten nicht informieren, sondern belehren. Für beide haben Fakten keine boole’sche Kategorie (wahr – falsch) sondern eine moralische (gut – böse), beide bedienen sich einer lyrischen Sprache des Appells an die Emotio statt der Ratio. Für beide sind Fakten „kalt“ und eine rationale nicht wertende Darstellung „empathielos“
    Man kann es verkürzt so sagen, Herr Relotius hat Journalismus im Stile religiöser Traktate und Predigttexte geschrieben, Journalismus, der die Welt nicht faktisch, neutral und emotionslos beschreibt wie sie ist, sondern der die Leser belehrt, wie sie zu sein habe, gut und böse mit dem passenden Framework klar erkennbar herausgearbeitet.

    Da ist ungerecht. Es wurde geliefert was erwartet wurde. Wo kommen wir den hin wen so wenn so etwas geahndet wird. Was erwartet denn die katholische Kirche?

    Kommentare unterm Artikel

    *https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1027-28-dezember-2018
    Wer sich einmal in dem edlen Kreise umschauen mag, der unter anderem auch einem Relotius zu Preiswürden verhalf, bitte hier.

    Dieser heilige Ernst, dieser Stilwille, dieses Ethos, diese Klüngelferne, diese ausgesuchten Intelligenzen! Ein Georg Grosz hätte seine Freude gehabt, auch wenn sein Vornamensvetter Diez gar nicht Modell hätte sitzen können…

  3. #3 von CheshireCat am 29/12/2018 - 14:15

    Zu #2 von CheshireCat am 29/12/2018 – 14:12

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/1027-28-dezember-2018
    Wer sich einmal in dem edlen Kreise umschauen mag, der unter anderem auch einem Relotius zu Preiswürden verhalf, bitte hier.
    *https://vimeo.com/304619986?ref=fb-share&1

  4. #4 von Heta am 29/12/2018 - 14:49

    Peter Grimm irrt an einer Stelle: Der Pressekodex ist überarbeitet worden, d.h. die Richtlinie 12.1 ist durch die drei Wörter „begründetes öffentliches Interesse“ ergänzt worden, wenn also ein „begründetes öffentliches Interesse“ besteht, darf auch die Herkunft der Täter genannt werden. Was man großzügig und eng auslegen kann. Eine, die mit Nachdruck die Abschaffung der Richtlinie gefordert hat, weil damit eine Bevormundung der Leser einhergehe, war die frühere „Bild“-Chefredakteurin Tanit Koch.

    „Bild“ geizt im Übrigen nicht mit Geschichten über unsere Schutzsuchenden. Gestern erst wurde auf fast der ganzen Seite 2 ausgebreitet, dass die Schutzsuchenden bei Facebook einen schwunghaften Handel mit deutschen Ausweispapieren betreiben: „Rami A. will für seinen deutschen Reiseausweis 1000 Euro. Bei Facebook erhält er schnell Kommentare von interessierten Flüchtlingen…“, die in Griechenland oder der Türkei festsitzen. „Bild“: „Der Reiseausweis wird im Internet verscherbelt wie eine alte Couch. Jeder, der genug bietet, kann ihn bekommen. Ohne Prüfung. Auch Kriminelle oder Terroristen.“ Der Regierung sei das Problem seit Jahren bekannt, heißt es – und was geschieht? Wie immer: nichts.

    https://www.bild.de/bild-plus/news/inland/news-inland/fluechtlinge-verkaufen-ihre-deutschen-reise-ausweise-so-laeuft-der-illegale-hand-59244032,view=conversionToLogin.bild.html

  5. #5 von Heta am 29/12/2018 - 15:00

    #2 von CheshireCat:

    Dazu kann ich ein schönes Zitat beitragen: DLF-Intendant Stefan Raue schrieb letztes Jahr im „Spiegel“:

    Ein Montagabend in Bonn. Die Medienpreise der Deutschen Bischofskonferenz und der katholischen Publizisten werden vergeben. Prämiert wird eine Reportage von Claas Relotius, die im SPIEGEL erschienen ist. Eine packende, präzise und im besten Sinne empathische Reportage über zwei Geschwister aus Aleppo, die nach der Flucht in der Türkei gestrandet sind und dort 300 Kilometer voneinander entfernt für einen Hungerlohn ihr Leben fristen. Eine Schauspielerin trägt den bewegenden Text vor, der traumhaft sicher den Ton trifft, eine schöne und klare Sprache ohne Betroffenheitsfloskeln. Die Laudatorin würdigt zu Recht die Sogwirkung dieses unprätentiösen, aber so trefflichen Textes.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-154232673.html

    Er ist begabt, der Junge, keine Frage, ich meine Relotius.

  6. #6 von CheshireCat am 29/12/2018 - 15:18

    @#5 von Heta am 29/12/2018 – 15:00
    „Er ist begabt, der Junge, keine Frage, ich meine Relotius.“

    Ja, auf die geniale Idee, Andersons Märchen umzudichten, muss man erst kommen.

  7. #7 von CheshireCat am 29/12/2018 - 15:38

    NEUES AUS DER ANSTALT
    Abteilung RELOTIUS RELOADED

    Es kommen nicht nur Herzärzt*Innen,
    sondern auch Richter*Innen, die Knastinsassen tattoowieren können,
    und zwar dutzendweise (mit der Zeit vermehren sie sich dann weiter).

    Die sind so genial, dass sie 6 Sprachen beherrschen, obwohl „nur alle paar Monate mal“ in die Schule gingen.
    Was für wunderbare „Menschengeschenke“©, „wertvoller als Gold“©!

    https://rp-online.de/nrw/staedte/dormagen/afghanin-hat-in-dormagen-delhoven-neue-heimat-gefunden_aid-35275151
    Masooda Sarwary ist mit ihrer Familie aus Afghanistan geflüchtet. Sie fühlt sich in Delhoven wohl und möchte gerne hier bleiben.

    Dormagen Trotz der kulturellen Unterschiede spürt Masooda Sarwary die besondere Atmosphäre, die das Weihnachtsfest ausstrahlt.

    Neue Heimat der jetzt zwölfköpfigen Familie Sarwary ist Delhoven, wo alle gemeinsam in einer Wohnung leben… Der jüngste Bruder ist ein geborener Rheinländer und feierte am 19. Dezember seinen ersten Geburtstag… Im Grunde ist Familie die Heimat. Ist sie dabei, kann man überall heimisch werden. Nette Nachbarn erleichtern den Sarwarys die Ankunft im neuen Zuhause. Masooda besucht derzeit das Schwann-Kolleg in Neuss und hat die Mittleren Reife im Visier. Sie träumt große Träume, will „Herzärztin werden oder Richterin“. Ziele, die in Afghanistan für sie unerreichbar waren. „Ich ging in die Schule, aber nur alle paar Monate mal.“…
    Sie ist eine wahre Meisterin im Malen kunstvoller Henna-Tattoos, verschönert die eigenen Hände und Arme, auch die von Freundinnen auf Wunsch mit kunstvollen, filigranen Ornamenten… Auch ihre Lehrer wurden als Dankeschön mit Kunstwerken beschenkt.

    Auch wenn die muslimische Familie kein hiesiges Weihnachtsfest feiert, kam doch passgenau vor Heiligabend die frohe Botschaft ins Haus: Die Sarwarys dürfen vorerst weitere drei Jahre in Deutschland bleiben. Masooda kommentiert das per WhatsApp auf Englisch, eine der sechs Sprachen, die sie beherrscht, mit den Worten „I am so happy“ – ich bin so glücklich.

  8. #8 von CheshireCat am 29/12/2018 - 16:26

    DA VERSCHLÄGT ES SELBST RELOTIUS DIE SPRACHE:

    https://www.focus.de/politik/deutschland/abschiebung-nach-ellwangen-protest-abgeschobener-kameruner-wieder-zurueck-in-deutschland_id_10124362.html
    Abschiebung nach Ellwangen-Protest:
    Abgeschobener Kameruner wieder zurück in Deutschland

    Das Asylbewerberheim in Ellwangen geriet nach einer misslungenen Abschiebung bundesweit in die Schlagzeilen. Ein Mann aus Togo sollte nach Italien abgeschoben werden, doch rund 200 Bewohner der Unterkunft stellten sich den Polizisten entgegen und verschanzten sich mit dem Mann. Erst Tage später konnte die geplante Abschiebung durchgeführt werden. Einer der Rädelsführer, der nach den Krawallen ebenfalls abgeschoben wurde, ist nun wieder zurück in Deutschland. Wie der „SWR“ berichtet, soll er in einer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge erneut einen Antrag auf Asyl gestellt haben. Sein Antrag soll in die Landeserstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe weitergeleitet worden sein. Dort soll er wohnen, bis über seinen Antrag entschieden wurde. Dass der Mann wieder Asyl beantrage sei laut gültiger Rechtslage möglich, wie eine Sprecherin des zuständigen Regierungspräsidiums in Stuttgart mitteilte.

    „Das Zitat von dem Tschechischen Ministerpräsident Milos Zeman über das angeln ohne Angelschein usw. stimmt zu 100 Prozent. Wir werden tatsächlich von “ Zensiert“ regiert. Daran besteht kein Zweifel mehr.“
    Leser-Kommentar unterm Artikel

  9. #9 von CheshireCat am 29/12/2018 - 16:43

    Zu #8 von CheshireCat am 29/12/2018 – 16:26

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article186274606/Ellwangen-Abgeschobener-Kameruner-ist-wieder-in-Deutschland.html

    Für M. hatte sich in Stuttgart eine Initiative gegründet, die im Internet den sogenannten „Ellwangen Appell“ gestartet hatte: „Holt Alassa M. sofort zurück nach Deutschland!“ heißt es auf Change.org, mehr als 13.000 Menschen unterschrieben den Aufruf…

    Seitdem arbeitete der Freundeskreis an seiner Rückkehr. Offenbar mit Erfolg, wie der SWR nun meldet…

    Begrüßt wurde der Rückkehrer von 200 Unterstützern, die mit ihm nach eigenen Angaben eine Party feierten. Bei dem Fest in Stuttgart wurden auch Spenden in Höhe von 2000 Euro gesammelt, mit denen M. nun weiter unterstützt werden soll – unter anderem in seiner Klage gegen das Land Banden-Württemberg wegen des angeblich brutalen Polizeieinsatzes im Mai 2018.

    WIR WERDEN VON IMBEZILEN REGIERT.

  10. #10 von Heimchen am Herd am 29/12/2018 - 16:59

    „Ein Vorfall, zwei Meldungen“

    Und wieder steht Silvester vor der Tür! Und wieder muss man Angst haben! Und wieder wird
    man froh sein, die Silvesternacht unbeschadet überlebt zu haben, weil man nämlich zu Hause
    geblieben ist! Zu Hause feiern ist sowieso am Schönsten!

    Silvester Countdown Rap 2018/2019 !

    *https://www.youtube.com/watch?v=dTaf4-qQDTU

    Ein singt ein „Deutscher“ mit Migrationshintergrund! 😉

  11. #11 von Heimchen am Herd am 29/12/2018 - 17:00

    #10 von Heimchen am Herd am 29/12/2018 – 16:59

    Korrektur: Es singt ein Deutscher…

  12. #12 von Heta am 29/12/2018 - 17:27

    #9 von CheshireCat:

    Wieder lauter Weibsen, wie man hier sehen kann. Und als sie das kamerunische Goldstück wieder zurückhatten, musste Adelheid Gruber, die Initiatorin (oder war’s Julia Scheller?), auch noch das Weihnachtsevangelium missbrauchen, „Ich verkündige Euch große Freude…..“, sagte sie, nur das mit dem Heiland, der uns heute geboren ist, haben sie sich verkniffen. „Super, Super, Super!!!“, schreibt Doris Jasmand; „Wunderbar!“: Margarete Tjaden-Steinhauer, „Das ist doch mal was!“: Bärbel Ohmann, „Was für eine Freude!“: Renate Bürger. Am besten gefällt mir aber Therese Gmelch, Altenpflegerin aus Bamberg: „Flüchtlinge sind keine hilflosen Opfer sondern politische Aktivposten gegen eine allseitig menschenunwürdige Politik“, Madame weiß, wie man heutzutage zu reden hat:

    https://www.change.org/p/bundesamt-f%C3%BCr-migration-und-fl%C3%BCchtlinge-ellwangen-appell-holt-alassa-mfouapon-sofort-nach-deutschland-zur%C3%BCck

    Und Alassa Mfouapon, der Heimkehrer, sagte: „Hoch die Internationale Solidarität!“

  13. #13 von CheshireCat am 29/12/2018 - 20:33

    @#12 von Heta am 29/12/2018 – 17:27

    (Vorsicht beim Anklicken: BRECHREIZGEFAHR!)
    https://www.lokalkompass.de/hemer/c-vereine-ehrenamt/hemeraner-fluechtlings-paten-uebernehmen-wichtige-rolle-bei-der-integration-ein-beispiel_a1045446
    Hemeraner Flüchtlings-Paten übernehmen wichtige Rolle bei der Integration – Ein Beispiel

    Ingrid Grün-Schmieder ist als „Patin“ für den 27-jährigen Flüchtling Kiame zu einer echten Freundin geworden.

    Der Angolaner Joao Claudio Calengo de Andrade ist 27 Jahre alt. In seinem afrikanischen Heimatland studierte „Kiame“, wie ihn alle rufen, Elektrotechnik. Aus politischen und religiösen Gründen entschloss er sich vor zwei Jahren zur Flucht aus seinem Heimatland. Über Portugal erreichte Kiame schließlich Deutschland…

    Die ehrenamtliche Gruppe im Netzwerk Flüchtlinge Hemer sucht dringend Verstärkung für die Unterstützung von Geflüchteten.

    Infos & Kontakt:
    Ulla …
    – Susanne …
    – Maria …

    (PI-Fund)

  14. #14 von CheshireCat am 29/12/2018 - 20:38

    @#12 von Heta am 29/12/2018 – 17:27
    „Und Alassa Mfouapon, der Heimkehrer, sagte: „Hoch die Internationale Solidarität!““

    Proletarier Schmarotzer aller Länder, vereinigt euch (in Germoney).

  15. #15 von Heta am 29/12/2018 - 21:22

    #1 von CheshireCat:

    Kennst Du das „Manifest“, das Guérot und Menasse unlängst auf 150 europäischen Theaterbalkonen haben verlesen lassen? Darin heißt es:

    Wir sind uns bewusst, dass der Reichtum Europas auf Jahrhunderten der Ausbeutung anderer Kontinente und der Unterdrückung anderer Kulturen beruht. Wir teilen deshalb unseren Boden mit jenen, die wir von ihrem vertrieben haben. Europäer ist, wer es sein will. Die Europäische Republik ist der erste Schritt auf dem Weg zur globalen Demokratie.

    https://europeanbalconyproject.eu/en/manifesto

    Als Formulierungshelfer war das „Projektteam“ des Berliner European Democracy Lab mit von der Partie, und dieses Lab ist gleich Ulrike Guérot und finanziert hat das Ganze: Mister George Soros. Eine Kleinigkeit haben alle Gazetten vergessen zu erwähnen: dass sich für Guérot/Menasses Balkon-Manifesto bzw. für die von ihnen ausgerufene „Europäische Republik“ kein Schwanz interessiert hat.

  16. #16 von CheshireCat am 29/12/2018 - 21:53

    @#15 von Heta am 29/12/2018 – 21:22

    „Wir teilen deshalb unseren Boden mit jenen, die wir von ihrem vertrieben haben.“

    Wie immer in solchen Fällen wird vergessen,
    eine Einladung in die eigene Wohnung (mit Adresse bitte) auszusprechen,
    damit jeder, der Europäer sein will, dort wohnen und essen kann.

    Ansonsten muss noch eine kleine Frage beantwortet werden:

    PS
    Der Schwachsinn von der Europäischen Republik ist nicht ganz neu:
    siehe „MANIFEST VON VENTOTENE“

    PPS
    Zu Guérot und Menasse siehe auch
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article186139730/Falsche-Zitate-Co-Autorin-Ulrike-Guerot-zum-Fall-Robert-Menasse.html

  17. #17 von CheshireCat am 29/12/2018 - 22:44

    Hoppla,
    BETRUG UND PARASITISMUS ALS REVOLUTION.

    http://www.pi-news.net/2018/12/abgeschobener-raedelsfuehrer-der-ellwanger-fluechtlingskrawalle-wieder-da/#comment-4920203
    Ein neues Asyl-Verfahren für Alassa Mfouapon läuft bereits. Er bedankt sich bei allen persönlich: „Ich bedanke mich bei euch für eure Hilfe, dass ihr euren Kampf mit dem der Migranten verbindet. Wir werden nicht als Revolutionäre geboren, wir entwickeln uns zu Revolutionären! Lasst uns gemeinsam für eine bessere, revolutionäre Zukunft kämpfen.

    Das Lumpenproletariat, dieser Abhub der verkommenen Subjekte aller Klassen, der sein Hauptquartier in den großen Städten aufschlägt, ist von allen möglichen Bundesgenossen der schlimmste.
    Dies Gesindel ist absolut käuflich und absolut zudringlich.

    Friedrich Engels „Der deutsche Bauernkrieg“

  18. #18 von CheshireCat am 30/12/2018 - 00:51

    @#15 von Heta am 29/12/2018 – 21:22
    „Wir sind uns bewusst, dass der Reichtum Europas auf Jahrhunderten der Ausbeutung anderer Kontinente und der Unterdrückung anderer Kulturen beruht.“

    http://www.pi-news.net/2018/12/abgeschobener-raedelsfuehrer-der-ellwanger-fluechtlingskrawalle-wieder-da/#comment-4920283

    Viele Deutsche, sowie andere Europäer und auch Nordamerikaner, befinden sich in einem Zustand des permanenten schlechten Gewissens, angesichts der (angeblichen wie realen) Verbrechen der Kolonialzeit. Daß die meisten europäischen Staaten nie Kolonialismus betrieben haben, spielt dabei (aus mir unerfindlichen Gründen) keine Rolle. Auch der Sklavenhandel, den einige europäischen Mächte betrieben haben, ist hier bedeutsam.

    Daß die hier tätigen europäischen Mächte beileibe nicht die einzigen waren, die z.B. mit afrikanischen Sklaven Handel betrieben, ist vielen überhaupt nicht bewußt, obwohl es sehr leicht wäre, sich diesbezüglich Informationen zu beschaffen. Auch darüber z.B., daß nordafrikanische Staaten jahrhundertelang auf Sklavenfang an den europäischen Küsten bis hinauf nach Island gingen, haben die meisten keine Kenntnis. Das osmanische Reich ging bekanntermaßen auf dem gesamten Balkan auf Sklavenjagd, genauso wie in Südrussland, in der Ukraine und im Kaukasus (in Afrika ohnehin).

    Da die meisten Europäer hierüber nichts wissen, können Staaten, die einst von europäischer Kolonisation betroffen waren, erfolgreich immer von neuem Entschuldigungen verlangen und Forderungen stellen. In der Sicht der meisten waren die Europäer halt die Täter, und die anderen immer die Opfer. Hier muss aufgeklärt und gezeigt werden, daß auch die Europäer Opfer von Kolonialismus und Sklaverei waren. Könnte nicht z.B. die AfD-Fraktion im Bundestag eine Entschuldigung von der Türkei als Nachfolgestaat des osmanischen Reiches für die jahrhundertelange Unterdrückung, Kolonialisierung und Versklavung europäischer Völker fordern? Warum sollen es immer wir sein, die sich entschuldigen? Kann man den Spieß nicht auch umdrehen?

  19. #19 von Heta am 30/12/2018 - 02:53

    Roland Tichy erinnert daran, warum unser kamerunisches Goldstück abgeschoben wurde: Weil er den Ellwanger Flüchtlingskrawall im Mai organisiert hatte, Alassa Mfouapon ist ein Aufrührer, hatte zu Hause vermutlich zu Recht Ärger, und ist zudem eine linke Socke. Dagegen Petentin Adelheid in ihrer Verblendung: „Solidarisch und gewaltfrei stehen viele mit ihm zusammen und protestieren.“ Tichy schreibt:

    Diese Meldung zeigt das Versagen der Regierung Merkel: Ein Mitorganisator der Asylbewerber-Demo in der LEA Ellwangen Anfang Mai ist wieder in Deutschland. Der Mann aus Kamerun war im Juni nach Italien abgeschoben worden, nachdem er im Mai in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen (Ostalbkreis) gemeinsam mit anderen Asylbewerbern eine Demonstration gegen einen Polizeieinsatz organisiert hatte. … Der Fall hatte bundesweit Aufsehen erregt. Polizisten hatten sich nach erheblichen Drohungen der Bewohner, die sich mit dem Togoer solidarisierten, zurückziehen müssen. Erst bei der kurz darauf erfolgten Razzia mit Hunderten Einsatzkräften konnte der Togoer verhaftet werden. Auch weitere Asylbewerber wurden wegen verschiedener Delikte festgenommen. Einige Politiker hatten von einem „rechtsfreien Raum“ und „Staatsversagen“ in Ellwangen gesprochen…

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/2018-ellwangen-zeigt-das-bewusste-versagen-dieses-staates/

    Es gibt intelligente Afrikaner, die einer neuen Form der Kolonisierung durch Europäer das Wort reden, weil sie es ganz offensichtlich allein nicht gepackt kriegen.

  20. #20 von ingres am 30/12/2018 - 12:24

    #19 von Heta am 30/12/2018 – 02:53

    Wieso schreibt der Tichy vom „Versagen der Regierung Merkel“?

    Versagen ist das Nichterfüllen von Zielvorgaben und entsprechenden Anforderungen.

    Will Tichy uns etwa sagen, dass Merkel überhaupt Zielvorgaben hat und irgendwelchen Anforderungen genügen will? Und wenn Merkel solche Orientierungen hätte, wieso sollten das dann solche sein, die man rationaler weise für einen funktionierenden Staat erwarten sollte? Es ist doch offensichtlich so, dass Merkel und dieser Staat solche Zielvorgaben nicht haben. Diese Regierung versagt also nicht etwa gegenüber vernünftigen Zielvorgaben und Anforderungen, sondern erfüllt ganz andere Zielvorgaben planmäßig und sieht zu was sich der Nicht-Berücksichtigung von Anforderungen ergibt.
    Aber Tichy formuliert (ob er das auch glaubt weiß ich nicht) so, als ob alles nur ein Betriebsunfall von Unfähigen ist. Aber es geschieht doch wissentlich. So unfähig kann man doch gar nicht sein.

  21. #21 von ingres am 30/12/2018 - 12:44

    #20 von ingres am 30/12/2018 – 12:24

    Ich sehe gerade erst, dass der Artikel die Überschrift hat: „ellwangen-zeigt-das-bewusste-versagen-dieses-staates“.
    Nun einerseits bin ich dadurch bestätigt, da ich ja Wert darauf gelegt hatte, dass dieser Staat nicht zufällig, sondern nur bewußt „versagen“ kann. Andererseits scheint Tichy das dann aber irgendwie auch zu raffen. Aber es ist natürlich kein bewußtes „Versagen“, sondern ergibt sich daraus, dass dieser Staat eben keiner mehr ist, der mittels rationaler Grundlagen und darauf basierender Institutionen „das geordnete Zusammenleben der in einem bestimmten abgegrenzten Territorium lebenden Menschen gewährleisten soll“. Die Regierung Merkel versagt nicht etwa gegenüber dieser Ordnung, sondern hat diese Ordnung ja gerade aufgelöst.
    Man sollte also im Klartext nicht von „Versagen“ sprechen, sondern vom aufgelösten Staat oder so ähnlich.

  22. #22 von CheshireCat am 30/12/2018 - 15:59

    #20, 21 von ingres

    „So unfähig kann man doch gar nicht sein.“

    Kann man.
    Dummheit und somit Unfähigkeit sind unendlich (laut Einstein).

    Also, handelt die Regierung Merkels vorsätzlich oder ist einfach unfähig?
    Antwort: BEIDES.

    Einerseits ist die Politik Merkels kein Betriebsunfall.
    Wäre z.B. die Katastrophe von 2015 ein Betriebsunfall, wären die offensichtlichen Lehren daraus gezogen (Schließung der Grenzen für Illegale) – wir sehen aber das Gegenteil: Merkel hält die Grenzen offen, selbst wenn sie dabei politisch untergeht.
    Die Regierung Merkels hat also andere Ziele als das Wohl Deutschlands – sie handelt im Interesse des GLOBALISMUS.

    Andererseits sind ihre Handlungen selbst aus der Sicht des Globalismus äußerst blöd.
    Würde die Umvolkung so laufen wie vor 2015, würden die Globalisten in 20-30 Jahren mit West-Europa / Nord-Amerika fertig. Die Katastrophe von 2015 hat aber Völker wachgerüttelt und Widerstand erzeugt. Jetzt steht das ganz globalistische Projekt auf der Kippe.

    Das alles ganz abgesehen davon, dass das globalistische Projekt eine wahnsinnige Utopie und der erweiterte Suizid der globalistischen „Eliten“ ist.

    Was Merkel persönlich anbelangt:

    Ich bin ein absoluter Verehrer von Frau Dr. Merkel. Diese Tränensäcke des Verderbens sind ein makelloses Beispiel absoluter Unfähigkeit, verbunden mit einer atemberaubenden Hinterlist und einem mir persönlich unfaßbarem Erfolg.

    Aber in einem Fall möchte ich Frau Dr. Merkel in Schutz nehmen. Ich bin überzeugt, daß sie schlichtweg nicht weiß, was sie tut. Dafür braucht es ein Mindestmaß Intellekt, den ich dieser überforderten Hausfrau im BundeskanzlerInnenamt abspreche.

    Das Kind, daß die Zündschnur einen Sprengsatzes anzündet, mag zwar ahnen, das ein gleich „Bumm!“ macht, aber es kann die möglichen Folgen nicht überblicken. Dazu fehlt dem Kind genau dieselbe intellektuelle Reife, die IM Erika meiner Meinung nach nie erworben hat.

    PI-Fund

    FAZIT:
    Patrioten haben Glück in Unglück, dass sie solche degenerierte Gegner haben.
    Gegen solche Degeneraten sind sogar wenige Patrioten nicht chancenlos.

  23. #23 von ingres am 30/12/2018 - 16:33

    #22 von CheshireCat am 30/12/2018 – 15:59

    Ja das ist die große Frage: Warum sägt das System den Ast auf dem es sitzt durch seine Politik selbst ab. Warum also betreibt Merkel ihre Politik? Wenn man hier auf Unfähigkeit (Dummheit) rekurriert geschieht das freilich in einem anderen Zusammenhang als dem, in dem Tichy von „Versagen“ spricht. Hier geht es ums Ganze. Und möglicherweise folgt Merkel einer unausgesprochenen Ideologie des „humanen Weltsozialismus“. Aber wenn sie einer privaten Ideologie folgt , dann kann man ihr Handeln auch nicht mit dem Maßstab des Versagens messen. Gegenüber ihrer eigenen Utopie (sollte sie diese haben, ihr Verhalten gegenüber den UN spricht dafür, dass sie für diese Ideologie lebt) kann man Merkel derzeit ja noch kein Versagen vorwerfen. Das kann ja erst die Zukunft zeigen.

  24. #24 von CheshireCat am 30/12/2018 - 17:28

    @#23 von ingres am 30/12/2018 – 16:33

    „Und möglicherweise folgt Merkel einer unausgesprochenen Ideologie des „humanen Weltsozialismus“.“

    Tatsächlich.
    Wenn sich eine große Gruppe dauerhaft irrational verhält, dann handelt es sich um Religion oder Ideologie.
    In unserem Fall ist es aber nicht „Weltsozialismus“, der schon längst tot ist,
    sondern GLOBALISTISCHER RAUBTIERKAPITALISMUS, entstanden weil die systemische Konkurrenz seitens des Weltsozialismus verschwunden war.

    „Ja das ist die große Frage: Warum sägt das System den Ast auf dem es sitzt durch seine Politik selbst ab.“

    Der Grund ist der gleiche, wie im dekadenten Alten Rom, das Flüchtlinge (Goten, Vandalen usw.) ins Reich reingelassen hat in der Hoffnung, dass sie Renten zahlen das Reich gegen andere Barbaren verteidigen würden.
    Das Ende ist bekannt: die Geflüchteten haben Gastgeber ausgeraubt und umgebracht.

    Der Grund heißt ETHNISCHE DEGENERATION,
    die heute West-Europa erfasst hat und die zu Zuständen wie im Alten Rom führt
    (in manchen Aspekten sogar noch schlimmer).

  25. #25 von ingres am 30/12/2018 - 18:45

    #24 von CheshireCat am 30/12/2018 – 17:28

    Diesen Kommentar muß ich in mehrere Teile zerlegen. Denn sonst verschwindet er ins Nirwana (seit ich einen Account bei WordPress angelegt habe).

    Teil1

    Es gibt auch Leute die meinen, dass Merkel echte, ehrliche Politik betreibt (was nicht hieße, dass
    das eine gute Politik sei, aber eben Politik). Echt und ehrlich in dem Sinne, dass es eben Probleme gäbe, die über den Politiker kommen und denen er eben nur schwer gewachsen ist. Ich halte diese Ansicht für absurd, zumal es ja nicht dadurch besser wird, dass man in der Politik mit Unvorhergesehenem nicht umgehen kann.
    Aber es ist eben nicht beweisbar was tatsächlich abläuft. Natürlich kann man davon ausgehen, daß Merkel in ein übergeordnetes System eingebunden ist. Aber ist nicht beweisbar. Man kann also noch andere plausible Überlegungen anstellen.I

  26. #26 von ingres am 30/12/2018 - 18:56

    Fortsetzung von #25

    Teil2:

    Sollte Merkel eigenverantwortlich handeln (was nicht heißt, dass sie zurechnungsfähig ist), ist es auch möglich, dass sie einer individuellen Ideologie folgt. Ich stütze mich da auf Merkels Auftreten vor der UNO und auch ihre Bemerkungen zum „Global Compact“. Da scheint mir etwas messianisches drin zu liegen. Insbesondere hab ich mal mitbekommen, dass sie vor der UNO (zwischendurch völlig unbeachtet) mal davon redete, das 2030 die Armut besiegt sei. Und als ich sie in Marrakesch zur Unterzeichnung schreiten sah, hatte ich das Gefühl, dass das für diese Frau eben mehr ist als eine politisch erwünschte Aktion (sondern dass das ihre Psyche stützt). Und dass es auch nicht nur damit erklärbar ist, dass sie im Sinne globalistischer Mächte wirken muß. Aber ich kann nix beweisen, sondern eben nur ein Gefühl anmerken,

  27. #27 von CheshireCat am 30/12/2018 - 18:56

    @#25 von ingres am 30/12/2018 – 18:45
    „Natürlich kann man davon ausgehen, daß Merkel in ein übergeordnetes System eingebunden ist. Aber ist nicht beweisbar.“

    Dass Politiker nicht selbständig, sondern IMMER im Interesse bestimmter Gruppen handeln,
    ist der Grundsatz der Politik.

  28. #28 von ingres am 30/12/2018 - 19:04

    #27 von CheshireCatMW am 30/12/2018 – 18:56

    Mag sein, es gibt auch aktuell Anhaltspunkte, aber m. E. eben keine Gewißheit. Man kann sich ja z.B. auch fragen in welchem Interesse Orban handelt. Oder insbesondere aktuell Trump. Die haben z.B. den Pakt nicht unterschrieben. In welchem Interesse handelt also insbesondere Trump?

    Und was Merkel anbelangt: es gibt da ja auch die Selfies mit den „Flüchtlingen“. Auch ein HInweis darauf, dass wir es vielleicht mit einer individuellen Störung zu tun haben könnten deren Opfer wir werden.

  29. #29 von CheshireCat am 30/12/2018 - 19:04

    @#26 von ingres am 30/12/2018 – 18:56

    „ist es auch möglich, dass sie einer individuellen Ideologie folgt…“

    Ausgeschlossen, siehe #27 von CheshireCat am 30/12/2018 – 18:56

    Nicht ausgeschlossen ist dagegen, das Marionette Mehrkill eine begeisterte Psychopathin ist (weil ihr Wahnsinn mit dem Wahnsinn ihrer Auftraggeber übereinstimmt).

  30. #30 von CheshireCat am 30/12/2018 - 19:12

    @#28 von ingres am 30/12/2018 – 19:04
    „Man kann sich ja z.B. auch fragen in welchem Interesse Orban handelt. Oder insbesondere aktuell Trump.“

    Orban und Trump handeln im Interesse der NATIONALEN BOURGEOISIE,
    deren Interessen im Widerspruch zum Globalismus des international agierenden (Finanz)Kapitals stehen.

    Interessant ist, dass der nationale Kapitalist Trump der Arbeiterklasse viel näher ist als globalistische Neo-Linke (die Arbeiterklasse schon längst abgeschrieben und verraten haben).