Anstand in Deutschland

Im öffentlichen Meinungskampf schrumpft der Anstand schnell auf eine instrumentelle Grösse. Grün wählen, Trump hassen, das Eigene ablehnen, das Fremde feiern – das sind Standards der neuen deutschen Anständigkeit. Man sollte sie nicht mit richtigem Anstand gleichsetzen. Richtiger Anstand kann bedeuten: Man gerät ins Abseits, macht sich unbeliebt, widerspricht der Mehrheit. Richtiger Anstand bleibt eine persönliche Haltung. Er ist keine Frage des politischen Kalküls.

Lesen in der Neuen Zürcher Zeitung

  1. #1 von Heta am 06/12/2018 - 16:26

    An dem Artikel interessiert mich vor allem sein Autor, Daniel Haas. Von der „Zeit“ zur „Neuen Zürcher“ als Kulturkorrespondent in Berlin, was man dahinter wohl vermuten darf: Ein Deutscher gibt seinen Redakteursposten in Hamburg auf, um bei einem Schweizer Blatt anzuheuern!

    „Mit dem Ausbau des Berliner Büros reagiert die NZZ auf die wachsenden Nutzerzahlen aus Deutschland. Ende Juni wurde das digitale Angebot für den deutschen Markt angepasst“, schreibt ein Schweizer Mediendienst. Dass Deutsche neuerdings Schweizer Zeitungen als Informationsquelle nutzen („Westfernsehen“!), lässt sich also schon in Zahlen ausdrücken. Daniel Haas:

    https://www.facebook.com/profile.php?id=100013024441014&ref=br_rs

  2. #2 von Heta am 06/12/2018 - 17:31

    dpa aktuell: Ein „Deutscher“, der in Barsighausen Anna-Lena, 16, ermordet hat, muss vierzehn Jahre in den Knast; der „24 Jahre alte Deutsche“ kommt, was verschwiegen wird, aus der Dominikanischen Republik (siehe der „Deutsche“ aus Kenia, der in St. Augustin Elma, 17, ermordet hat):

    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/lange-gefaengnisstrafe-fuer-toetung-von-jugendlicher-15926297.html

    Ganz anders die Detailgenauigkeit bei einem Massaker, das ein Eritreer angerichtet hat: „Der Täter ist Christ, das Opfer Muslim“:

    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/junger-mann-bekommt-12-jahre-wegen-eines-messerangriffs-15927867.html

  3. #3 von Heimchen am Herd am 06/12/2018 - 17:36

    Anstand aus dem Mund der Politiker, hört sich an wie Hohn!
    Die wissen überhaupt nicht, was Anstand ist!

  4. #4 von peter am 06/12/2018 - 20:04

    @2
    Wobei man natürlich jedem Eritreer 100% glauben muss das er Christ ist…
    Viele lügen natürlich da sie denken so leichter Asyl zu bekommen.

  5. #5 von Gudrun Eussner am 06/12/2018 - 21:48

    Ein Kritiker der renommierten Thomas Ruettgers Stiftung moniert den rücksichtslos korrekten Gebrauch der deutschen Sprache: Wehret der Ausgrenzung!

  6. #6 von Gudrun Eussner am 06/12/2018 - 21:58

    Der Anstand bezeichnet, das Wild in guter Deckung und unter Beachtung der Windrichtung stehend erwarten, oft als kurzfristige Unterbrechung des Pirschgangs. Bei längerem Verweilen wird meist der bequemere Ansitz vorgezogen.
    http://deutsches-jagd-lexikon.de/index.php?title=Anstand

    @ Heta

    Was den Wechsel von der ZEIT zur NZZ angeht, so ist Daniel Haas nur zu beglückwünschen. Wer heute noch bei der ZEIT schreibt, dem bescheinige ich anstandslos, keinen Anstand zu besitzen.

    Was die Verbrechen der „Deutschen“ angeht, so werden sie unter Rechtsextremismus verbucht.

  7. #7 von Cheshire Cat am 06/12/2018 - 23:52

    „das Eigene ablehnen, das Fremde feiern“

    Das ist nicht korrekt.
    Die Globalisten betrachten sich gar nicht als Deutsche, sondern als kosmopolitische Welt-Bürger. „Das Eigene“ ist ihnen fremd und „das Fremde“ – eigen.

    Interessant ist, dass die reale Wohn-Welt der „Welt-Bürger“ doch auf Wohlstandsnischen der Industrieländer beschränkt ist, die sie allerdings konsequent vergiften und zerstören
    – ein typisches Verhalten der ethnischen Degeneraten.

    „das sind Standards der neuen deutschen Anständigkeit“

    FALSCH.
    Das ist weder deutsch noch anständig,
    sondern nur noch schwachsinnig.

  8. #8 von Cheshire Cat am 07/12/2018 - 00:52

    ANSTAND IN DEUTSCHLAND FRANKREICH


    Eine Demonstrantin hält ein Schild mit der Aufschrift „Schließt euch uns an“ in ihren Händen.

    https://deutsch.rt.com/europa/80482-franzosische-polizeigewerkschaft-ruft-zum-unbefristeten-streik-an/
    Französische Polizeigewerkschaft ruft zum unbefristeten Streik auf:
    „Derselbe Kampf wie Gelbwesten“

    Die Gewerkschaft der Polizei VIGI kündigt ab dem 8. Dezember einen unbefristeten Streik an und erklärt sich solidarisch mit dem Kampf der Gelbwesten. Für Samstag den 8. Dezember ist eine neue „landesweite Mobilisierung“ der Gelbwesten geplant.

    JETZT WIRD’S ECHT INTERESANT.

  9. #9 von Cheshire Cat am 07/12/2018 - 00:56

    https://www.tagesspiegel.de/politik/gelbwesten-protest-panik-in-frankreichs-praesidentenpalast/23728176.html
    Panik in Frankreichs Präsidentenpalast
    Frankreichs Regierung kommt den „Gelbwesten“ entgegen. Doch auch für den kommenden Samstag werden gewaltsame Proteste in Paris befürchtet.

    Der Lkw-Fahrer Eric Drouet, der zu den Wortführern der „gilets jaunes“ gehört, rief während der Fernsehdiskussion mit Umweltminister de Rugy dazu auf, am Samstag in Paris den Elysée-Palast, den Amtssitz Macrons, zu stürmen.


    PS
    Wo ist die Empörung der (linken) deutschen Qualitätsmedien?
    Ist die (linke) Gelbwesten-Guillotine besser als (rechte) Pegida-Galgen?
    *grübel*kopfkratz*

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