Der Migrationspakt, die Gelbwesten und das gelobte Land

Von Dr Gudrun Eussner

Auf der Landstraße D 914, unterwegs von Portbou nach Cerbère, treffen Beamte der Grenzpolizei Frankreichs eines Morgens auf einen Mann, der ihnen nicht aussieht, als wenn er dort promenierte und die Landschaft genösse. Die Polizisten kontrollieren ihn und erfahren aus seinem Pass, dass es sich um einen Tunesier handelt, der eben ohne Visum zu Fuß nach Frankreich einwandert. Sie bringen den Illegalen zurück und übergeben ihn ihren spanischen Kollegen, die ihn umgehend in Freiheit setzen. weiter bei Gudrun Eussner

  1. #1 von Sophist X am 04/12/2018 - 14:22

    Die Eliten sprechen vom Weltenende, während wir vom Monatsende sprechen.

    Zumindest in der Alltagspoesie sind sie uns voraus. Während der Fürst und der Pfaffe vom Weltenende schwafeln, will der Bauer bloß den Tag überleben.

  2. #2 von Cheshire Cat am 04/12/2018 - 14:57

    @#1 von Sophist X am 04/12/2018 – 14:22

    „Die Eliten sprechen vom Weltenende, …“

    Es sieht aber ziemlich düster aus.

    Von der Revolution (Übernahme der Macht) bisher keine Spur,
    nur die Anarchie, die allerdings nicht von ethnischen Franzosen, sondern von arabisch-afrikanischen Neubürgern ausgeht.

  3. #4 von Heimchen am Herd am 04/12/2018 - 15:06

    „Frankreichs Regierung regelt den Verrat geschickter als die deutsche:
    Der Protest der „Gelben Westen“ wird bis zum 11. Dezember gepflegt, bis zur Unterschrift,
    danach gibt’s Verhandlungen mit ihnen und als Weihnachtsgeschenk Promille Steuersenkungen.“

    Das würde ich nicht sagen, Merkel lenkt die Deutschen mit ihren Nachfolgern ab!
    Dabei steht doch schon längst fest, dass Merkel Nr. 2, AKK ihre Nachfolgerin wird!

  4. #5 von Heta am 04/12/2018 - 15:21

    Gudrun Eussner:
    Dort sind sie noch immer willkommen; mehrheitlich bereiten ihnen die Bürger einen herzlichen Empfang,

    Bei der politisch/medialen Kaste willkommen, aber nicht „mehrheitlich“ bei den Bürgern, hoffe ich zumindest, Merkels Schutzsuchende haben sich zu abstoßend bemerkbar gemacht.

    …entsteht die Frage, warum die Franzosen im Gegensatz zu zahlreichen Deutschen nicht gegen den Migrationspakt demonstrieren.

    Weil sie, wie die meisten Deutschen, keine Ahnung hatten, was da auf sie zukommt? Wenn man bei Google „pacte de l’ONU sur les migrations“ eingibt, kriegt man auf den ersten fünf Seiten grade mal drei Fundstellen, die älter als vier Wochen sind. Erst als klar wurde, dass mehrere europäische Länder nicht mitmachen, hat sich auch „Le Monde“ letzte Woche bequemt zu erläutern, was es mit diesem Pakt auf sich hat. „Le peu qui subsistait de la solidarité entre les pays de l’Union européenne à propos de la migration va bientôt voler en éclats“:

    https://www.lemonde.fr/international/article/2018/11/27/europe-le-pacte-migratoire-de-la-discorde_5389173_3210.html

    Die Episode mit dem Tunesier zeigt wieder mal, wie dringend wir unsere alten Gesetze den neuen Gegebenheiten anpassen müssten. Aber auch das wird nicht passieren, denn in dieser Republik „passiert genau: gar nichts“ (Vahlefeld: „Macht hoch die Tür“).

  5. #6 von Heta am 04/12/2018 - 15:31

    Korrektur: …Fundstellen, die älter als zwei Wochen sind, nicht vier.

  6. #7 von Heimchen am Herd am 04/12/2018 - 15:32

    Übrigens, ich halte Merkel für weitaus hinterlistiger und bösartiger, als diesen Milchbubi Macron!

    Video: Der Machtkampf – wer folgt auf Merkel?

    03.12.18 | 44:06 Min. | Verfügbar bis 03.12.2019 So etwas hat es in der CDU seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben: Gleich mehrere Kandidaten bewerben sich für den Parteivorsitz, nachdem Angela Merkel angekündigt hat bei dem nächsten Parteitag nicht mehr zu kandidieren.

  7. #8 von Cheshire Cat am 04/12/2018 - 15:32

    https://deutsch.rt.com/meinung/80013-un-migrationspakt-wie-bundesregierung-uber/
    UN-Migrationspakt: Wie die Bundesregierung über Bande spielt

    Die Bundesregierung tut alles, um die eigene zentrale Rolle beim UN-Migrationspakt kleinzureden. Dabei spricht einiges dafür, dass sie wieder einmal versucht, über Bande zu spielen. Sie setzt ihre Politik durch und schiebt die Verantwortung anderen zu.

  8. #10 von Cheshire Cat am 04/12/2018 - 15:42

    https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2018-12-03/eu-bischoefe-migrationspakt-zu-errungenschaft-machen
    EU-Bischöfe: Migrationspakt zu „Errungenschaft“ machen „Zum Wohle aller“

    Der Präsident der EU-Bischofskommission, Jean-Claude Hollerich, ruft die Mitgliedstaaten zur Unterstützung des UN-Migrationspaktes auf. Die EU-Staaten sollten für die Menschen und das gemeinsame Wohl handeln.

    Der Blick auf die menschliche Person und das gemeinsame Wohl der Mitmenschlichkeit sollten das Handeln der EU-Staaten bestimmen, sagte der Luxemburger Erzbischof am Montag in Brüssel. Die Mitgliedstaaten sollten den UN-Migrationspakt zu einer „Errungenschaft“ machen.

    *https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2018-11-22/ein-wichtiges-zeichen-katholische-kirche-verteidigt-un-migrationspakt-gegen-kritik
    Katholische Kirche verteidigt UN-Migrationspakt gegen Kritik

    Die katholische Kirche in Deutschland verteidigt den geplanten UN-Migrationspakt gegen zunehmende Kritik. Der globale Pakt biete einen Rahmen für sichere, geordnete und legale Migration, betont Hamburgs Erzbischof Stefan Heße.

  9. #11 von Heimchen am Herd am 04/12/2018 - 15:45

    #1 von Sophist X am 04/12/2018 – 14:22

    „Die Eliten sprechen vom Weltenende, während wir vom Monatsende sprechen.“

    „Zumindest in der Alltagspoesie sind sie uns voraus. Während der Fürst und der Pfaffe vom Weltenende schwafeln, will der Bauer bloß den Tag überleben.“

    Die „Eliten“ haben ja auch verdammt viel zu verlieren! Das müssen wir verstehen! Was aus uns
    wird, ist vollkommen nebensächlich!

  10. #12 von Heta am 04/12/2018 - 15:55

    #10 von Cheshire Cat:
    Die katholische Kirche in Deutschland verteidigt den geplanten UN-Migrationspakt gegen zunehmende Kritik.

    Schlimmer noch: Der Vatikan hat letzten September „20 Action Points“ veröffentlicht, die mit dem UN-Migrationspakt nahezu identisch sind. Der berüchtigte Peter Sutherland, UN-Sonderberichterstatter, soll Papst Franz in Migrationsfragen beraten haben:

    …hat die vatikanische Abteilung für Migranten und Flüchtlinge (Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen) – nach Beratung mit verschiedenen Bischofskonferenzen und katholischen Organisationen, die in diesem Bereich aktiv sind – die nachfolgenden 20 Handlungsschwerpunkte erarbeitet. Sie wurden vom Heiligen Vater befürwortet. Die 20 Punkte beruhen auf Best-Practice-Initiativen, mit denen die Kirche der Basis auf die Bedürfnisse von Migranten und Flüchtlingen reagiert….

    https://drive.google.com/file/d/12s5Ui4ArCuKqh0uF0qFSQrOwWgn5rzZM/view

  11. #13 von Heta am 04/12/2018 - 16:19

    Blutwurst ohne Ende: Mehmet Ünal, Bremer CDU-„Politiker“, pöbelt gegen Ali Ertan Toprak („islamophobe Ratte“) und muss die Partei verlassen. Der kurdische Alevit Toprak hatte auf Twitter geschrieben:

    Wer sich über Blutwurst auf der Islamkonferenz aufregt, aber darüber schweigt, dass Menschen wegen ihrer Kritik am Islamismus in Deutschland unter Polizeischutz leben müssen, der ist nicht nur verlogen, sondern lehnt in Wirklichkeit alles ab, was dieses Land ausmacht.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cdu-politiker-muss-wegen-blutwurst-debatte-die-partei-verlassen-15924146.html#void

  12. #14 von Gudrun Eussner am 04/12/2018 - 17:01

    Update, vom 4. Dezember 2018
    Dank an die Kommentatoren von Quotenqueen für die zusätzlichen Informationen!
    *https://eussner.blogspot.com/2018/11/der-migrationspakt-die-gelbwesten-und.html

    „Müssen die „Gelbwesten“ nach der Verkündung, die Steuererhöhung auf Benzin aufzuschieben, ihre Bewegung beenden?“
    Après l’annonce d’un moratoire sur la hausse des taxes sur les carburants, les «gilets jaunes» doivent-ils cesser leur mouvement ?
    https://tinyurl.com/y9v6vevy

    Umfrage im Figaro. 61566 Stimmen, Stand: 17 Uhr: Ja 54%, Nein 46%

  13. #15 von Heta am 04/12/2018 - 18:01

    dpa ist jetzt fast komplett in Weiberhand: Chef ist derzeit noch Sven Gösmann (52), neu hinzukommt als Stellvertreterin Niddal Salah-Edin (sudanesischer „Hintergrund“) als Chefin Innovation und Produkt, dann gibt es da noch Antje Homburger (55) als Chefin Aktuelles und Jutta Steinhoff (51) als Chefin Netz. Zum engeren Führungskreis gehört auch noch Changemanagerin Susanne Goldstein (45), was immer das zu bedeuten hat.

    dpa ist die mit den „Männern“ bzw. „Jugendlichen“, die irgendwas verbrochen haben.

  14. #16 von Gudrun Eussner am 04/12/2018 - 18:22

    #15 von Heta am 04/12/2018 – 18:01

    Bei AFP gibt es nur sehr Linke und Muslime. Man merkt es sofort, wenn eine Nachricht von AFP kommt. In meinem Lokalblatt L’Indépendant sind die nationalen Nachrichten so gut wie immer von AFP. Dann vergleiche ich mit Le Figaro und anderen, um näher an die Tatsachen zu gelangen.

    Der Figaro-Berlin-Korrespondent Nicolas Barotte, der wahrscheinlich nicht einmal richtig Deutsch kann, bedient sich oft der AFP. Das merkt man außer dem, daß die Nachrichten alle links eingefärbt sind, auch daran, welche deutschen Medien zitiert werden. Na? Richtig! Süddeutsche Zeitung und Spiegel. Und wenn Deutsche zitiert werden mit irgend etwas, na? Richtig! Alle aus dem linken Spektrum, alle!

    Le Figaro behauptet von sich, eine Bürgerzeitung zu sein. Man sieht an der Informationspolitik auch, daß dem Blatt Deutschland am Ar$… vorbei geht. Die Nachrichten aus den USA kommen meist vom Washington-Korrespondenten Philippe Gélie. Der ist 2008 dem Barack Obama fast in den Ar$.. gekrochen, mit Hillary hatte er es nicht so, da mußte er nämlich Mistkübel über Donald Trump ausschütten. Le Figaro wußte, wer gefährlicher war.

  15. #17 von Gudrun Eussner am 04/12/2018 - 21:47

    #14 von Gudrun Eussner am 04/12/2018 – 17:01

    „Müssen die „Gelbwesten“ nach der Verkündung, die Steuererhöhung auf Benzin aufzuschieben, ihre Bewegung beenden?“
    Après l’annonce d’un moratoire sur la hausse des taxes sur les carburants, les «gilets jaunes» doivent-ils cesser leur mouvement ?
    https://tinyurl.com/y9v6vevy

    Umfrage im Figaro. 86 407 Stimmen, Stand: 21:45 Uhr: Ja 53%, Nein 47%

  16. #18 von Gudrun Eussner am 06/12/2018 - 15:31

    Update, vom 4., 5. und 6. Dezember 2018
    Dank allen Kommentatoren von Quotenqueen für die zusätzlichen Informationen!
    Die Größe Afrikas!
    Das Rote Kreuz erleichtert den Illegalen die Einwanderung von Spanien nach Frankreich.

    Die spanische Migrationspolitik sieht so aus, daß der Grenzübergang nach Frankreich verlegt wurde von Portbou, in Katalonien, nach Irun, im Baskenland. Da haben es die Migranten leichter, sie müssen nicht so viele Berge bewältigen. Das Spanische Rote Kreuz betätigt sich als Schlepper, gibt jedem nach Spanien illegal eingewanderten Migranten 70 Euro, ein Mobiltelefon und einen Bahn- oder Busfahrschein in den spanischen Grenzort Irun. Von dort wandern die Migranten nach Hendaye, in den Grenzort in Frankreich, und begeben sich auf den Weg nach Deutschland, jedenfalls die meisten.
    ……..

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