Grundeinkommen oder Migration?

Von Anabel Schunke

Bis heute hadert die SPD mit ihrem Hartz-IV-Erbe. Eine neue Debatte um den Sozialstaat soll die Talfahrt der einstigen Volkspartei stoppen. Die Grünen gehen einen Schritt weiter und fordern offensiv ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die CDU baut indes weiterhin auf das Prinzip „Fordern und Fördern“. Die Weltfremdheit, mit der die Debatte geführt wird, schockiert. Die Herausforderungen durch eine jahrzehntelange Zuwanderung, die nicht auf die Bedürfnisse des hiesigen Arbeitsmarktes zugeschnitten ist, werden systematisch ausgeblendet. weiter bei Achse

  1. #1 von Sophist X am 28/11/2018 - 13:56

    Zur Strafe für seine Einlassungen über Hartz-IV musste er [Jens Spahn] sich wochenlang am medialen Pranger als kalter Fiesling darstellen lassen und zum Kuchenessen bei einer Langzeit-Hartz-IV-Empfängerin antreten.

    Es ist schade, dass sie diesen Vorgang einfach abhakt, als wäre es ein unvermeidliches Naturereignis. Warum gibt es keinen Gegenpol, sondern stattdessen eine unfehlbare mediale Wahrheitsfront? Was ist mit dem Pluralismus passiert, von dem diese Einheitsfront permanent quatscht?

    Die Medien regieren dieses Land, und sie verfahren mit der Regierung genau so, wie sie Spahn verfahren sind.

  2. #2 von Heta am 28/11/2018 - 16:50

    #1 von Sophist X:

    Grundproblem ist, dass Journalisten sich nicht mehr als Beobachter, sondern als politische Akteure verstehen, typisch dafür ist FAZ.net, wo es fast nur noch kommentierende Berichte gibt.

    Und eine Kampagne folgt der anderen, im Moment soll Boris Palmer zur Strecke gebracht werden. Aus einer unwichtigen nächtlichen Konfrontation Palmers mit einem Langzeitstudenten (33) wird eine Riesenaffäre gebastelt mit: Meldung („Boris Palmer gerät mit Student aneinander“) und noch einer Meldung („Gescholtener Student fordert von Palmer Entschuldigung“) und dann folgt noch ein Kommentar (Christian Geyer: „Palmer to go“), vorläufiger Abschluss ist ein Interview mit dem OB von Tuttlingen, der „sowas“ wie Palmer natürlich nie gemacht hätte.

    FAZ.net-Leser Peter Jakubow bringt es auf den Punkt: „Vorsicht, lieber Herr Geyer, treten Sie bitte nicht in diesen von der Lokalpresse breit getretenen Quark, um nicht zu sagen: Mist. Mit dem hat das ,Schwäbische Tagblatt‘ für sich bereits vollkommen erreicht, was es sucht: überregionale Aufmerksamkeit. Tiefer hineinzutreten lohnt sich nicht.“

    Braucht eine Mittelstadt wie Tuttlingen eigentlich einen Oberbürgermeister?

  3. #3 von Heimchen am Herd am 28/11/2018 - 17:23

    „Das Geld aus illegalen Einnahmequellen und Hartz-IV fließt nicht selten ins Ausland. Ein Kontraste-Beitrag vom 02.08.2018 zeigt auf, wie ein ganzes Dorf in der Türkei von den Geldern aus Deutschland lebt. Dort versteht man die deutschen Sozialleistungen als eine Art „Gehalt“.“

    Wenn ich das lese, werde ich wütend!
    Und mir fällt Joschka Fischer wieder ein, der sagte:

    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der
    Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu Ungleichgewichten führen. Dem
    kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland heraus-
    geleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden –
    Hauptsache die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    Und Angela Merkel war das noch nicht genug, sie hat den UN-Migrationspakt mit entworfen,
    um ganz sicher zu sein, dass Deutschland auch wirklich zerstört wird!

    Was muss diese Frau uns Deutsche hassen! Aber nicht nur sie hasst uns, sondern das gesamte
    Merkel-Regime und natürlich alle, die ein Interesse daran haben, uns Deutschen zu schaden
    und zwar aus den unterschiedlichsten Gründen!

    Man sieht, es ist kein Segen, wenn man fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest der
    Welt ist, es ist ein Fluch! Es wird aber eine Zeit kommen, da wird man sich an uns erinnern
    und wünschen, wir wären noch da, aber dann ist es zu spät!

    There’s A Light – A Long Lost Silence

    *https://www.youtube.com/watch?v=2EG3Sqekiiw

  4. #4 von Cheshire Cat am 28/11/2018 - 23:50

    Durch Agenda 2010 von Schröder wurde in Deutschland die soziale Marktwirtschaft abgeschafft (aus der Sicht der Raubtier-Kapitalisten mangels der systemischen Konkurrenz von Sozialismus nicht mehr nötig).

    Das war eine geschickte Operation der „Eliten“: da es von der rot-grünen Regierung kam, wurde der Widerstand von links weitgehend paralysiert.
    Das bedeutet allerdings angesichts des offensichtlichen Verrats an Arbeitnehmern der (langsamer) Tod der SPD, der hoffentlich bald vollendet wird.

    Ähnliche Operation haben die „Eliten“ mit Masseneinwanderung und CDU durchgeführt
    (Widerstand von Konservativen zum Teil paralysiert).

    Psychopathische Selbstmörder können sehr schlau sein.

  5. #5 von Cheshire Cat am 29/11/2018 - 00:19

    „ein bedingungsloses Grundeinkommen“

    Nun, die permanente ARBEITSLOSIGKEIT IST EINE KERNEIGENSCHAFT DES KAPITALISMUS.
    (die mit technischer Fortschritt tendenziell eher zunimmst).
    Die große Frage ist, wie man damit umgeht.

    Bedingungsloses GRUNDEINKOMMEN wäre eine Möglichkeit, die allerdings unter aktueller Einwanderungspolitik zu einem weiteren enormen Pull-Faktor wird und das Land endgültig zugrunde richtet.

    Eine andere Möglichkeit wäre DIE REDUZIERUNG DER ARBEITSZEIT (= Verteilen der Arbeit auf mehrere Personen). Da sind aber die Arbeitgeber strikt dagegen.

    Realistisch ist nur DIE AUSWEITUNG DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS: wenn die private Wirtschaft nicht genug Arbeitsplätze schaffen kann, sollen es Staat / Kommunen tun.
    Obwohl die öffentliche Hand grundsätzlich (allerdings nicht immer!) weniger effektiv wirtschaftet als private, ist es trotzdem sinnvoll:
    – in Deutschland gibt es zurzeit einen eklatanten Mangel an öffentlichen Dienstleistungen
    – nützliche Arbeit ist sinnvoller als Alimentierung der Arbeitslosigkeit

    Öffentliche Arbeit soll eine normale, reguläre Arbeit sein (keine ABM!) und anständig bezahlt werden. Die Annahme soll freiwillig sein (Zwangs- / Sklavenarbeit hat entsprechende Qualität).
    So kann man die reale Arbeitslosigkeit zumindest auf ein erträgliches Maß reduzieren und das geistige Potenzial der Menschen nutzen.

    Das setzt natürlich voraus, dass Masseneinwanderung gestoppt.
    Wenn das Land weiter mit Unedlen Wilden aus der 3. Welt überflutet wird, dann ist überhaupt kein Problem lösbar.

  6. #6 von Cheshire Cat am 29/11/2018 - 00:36

    AGENDA DEUTSCHLAND 2050:

    -Grenzen seit 30 Jahren geschlossen
    -Sozialmigranten abgeschoben
    -Keine EU-Abgaben
    -Volk in Inzucht und Kleinfamilie auf 45 Millionen geschrumpft.
    -Jede Familie besitzt ein Haus
    -Jeder fährt immer noch Diesel
    -Keine Staus auf den Strassen
    -Die Klimaziele werden trotzdem eingehalten.
    -Industrie 4.0: Nur jeder zweite muss arbeiten (hat einen Arbeitsplatz).
    -Ein halbes Jahr arbeiten reicht für guten Lebensstandart.
    -Klassengröße 15 Kinder, gute Bildung
    -Mindestsicherung für alle/ Grundeinkommen/ würdige Lebensrente auch für Niedriglöhner (100%)

    PI-Fund