„Gott schuf sie als Man und Frau“

Fundstück von Anette Schultner
Aus meiner Kolumne diesen Monat: „Für Christen, die ihrem Glauben näher sind als dem Folgen von Zeitgeist-Erscheinungen, ist es eindeutig: „Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau“ (1. Buch Mose 27). Diese Stelle in der Bibel ist – leicht erkennbar – für uns eine besonders wichtige.

Gerade in den letzten drei Jahren, vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise, konnte man in Deutschland aus den Kirchen den Verweis auf diese Textstelle so oft hören, wie auf fast nichts anderes: Der Mensch, und zwar ausnahmslos jeder Mensch, ist nach dem Ebenbilde Gottes geschaffen. Daraus hat er seine besondere Würde. Bei allen Diskussionen über Menschen, bei allen unterschiedlichen politischen Ansätzen und Bewertungen, darf die Gottesebenbildlichkeit, die jedem Menschen natürliche Würde gibt, nicht vergessen werden. Was nicht heißt, dass das Verhalten von Menschen nicht würdelos, ja, mitunter bösartig sein kann und daraus nicht Rückschlüsse für die Gesellschaft und die Politik erfolgen müssten. Auch unser unter anderem deutlich christlich inspiriertes Grundgesetz spricht aus dem Gedanken der Gottesebenbildlichkeit des Menschen gleich in Artikel 1 des Grundgesetzes von der unantastbaren Menschenwürde eines jeden: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Aber die dem zugrunde liegende Bibelstelle lässt eben auch nicht den mindesten Zweifel an der Binarität der Geschlechter. Das christliche Menschenbild ist zweifellos ein in geschlechtlicher Hinsicht – und nicht nur darin – binäres. Damit hier kein Missverständnis entsteht: Eine Anomalie in der geschlechtlichen Entwicklung, physisch oder psychisch, beeinträchtigt selbstverständlich genauso wenig die jedem Menschen zukommende Menschenwürde wie es auch nicht eine Anomalie an der Hand könnte. Doch die Binarität der Geschlechter ist eindeutig – und etwas anderes zu behaupten nur einer politisch korrekten Zeitgeisterscheinung geschuldet.“

  1. #1 von waschbaerforever am 27/11/2018 - 20:28

    Dein Mann ist beschnitten, ihm fehlt da was 🙂

  2. #2 von Heimchen am Herd am 27/11/2018 - 20:37

    Ihm fehlt eine Nuss! 🙂

  3. #3 von Heimchen am Herd am 27/11/2018 - 21:07

    Die Ehe in Gottes Augen (Heiliger Wortklang)

    *https://www.youtube.com/watch?v=Cy6MlgGQk9E

    1Mo 2
    18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht!

    1Mo 1
    27 Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild; als Mann und Frau schuf er sie.
    28 Und er segnete sie. …

    1Kor 7
    3 Daher gebe der Mann der Frau die Zuneigung, die er ihr schuldig ist, ebenso aber auch die Frau dem Mann.

    Kol 3
    18 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter; so ist es für Frauen angemessen, die sich zum Herrn bekennen.

    1Kor 11
    3 Denn Gott will, dass wir alle wissen, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus.

  4. #4 von Axel Kuhlmeyer am 27/11/2018 - 23:02

    Beschnitten bedarf der Mann wenigstens eines Auspuffrohrs, wie gesehen, online you tube.
    Wenn es nicht erreichbar ist, kann auch ein Schaf Erleichterung anbieten.
    Oder eine 12 – jährige ungläubige Schlampe, als IM Merkels Opfer an ihre Gäste.

    Wer kann nachvollziehen in diesem Irrenhaus was fehlt?
    Frauen, Kindern wird Vorhaut, Klitoris entfernt!. Verstümmelt für das Leben.
    Perversion gebiert Perversität.

    Wer kann nachempfinden in Bonnies Merkelfarm, was sich ereignet, in diesem Land?
    Der Wahnsinn greift um sich. Hat von „oben“ bis unten seine Beute gesichert, trägt sie nach Haus.

  5. #5 von Heta am 28/11/2018 - 00:43

    Aber stimmt das überhaupt, was Anette Schultner behauptet? Warum sollten Leute aktuell 1. Mose 1:27 zitieren? Sie zitieren doch eher pausenlos 5. Mose 10:19: „Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.“ Und Heiligabend werden sie wieder von der Kanzel behaupten, Maria und Josef seien Flüchtlinge gewesen, und wir sollten nicht so herzlos wie die Leute in Bethlehem sein und ihnen den „Platz in der Herberge“ verweigern.

    FAZ.net-Leser Thomas Müller zeigt heute schonmal, dass er seine Lektion gut gelernt hat:

    Dieses Ereignis von vor ca. 2.000 Jahren könnte sich auch heute abspielen z.B. an der Grenze zu Mexico/USA. Für Christen … ist die Unterstützung von Flüchtlingen daher selbstverständlich.

    Gottseidank gibt es andere Leser, die es besser wissen: Maria und Josef mussten in den Stall ausweichen, weil alle Herbergen ausgebucht waren. Wer ist Anette Schultner?

  6. #6 von Heta am 28/11/2018 - 01:11

    Ach so! Anette Schultner, Ex-AfD, Petry-Aficionada, davor Vorsitzende der „Christen in der AfD“:

    https://www.facebook.com/Anette.Schultner.Blaue.Wende

  7. #7 von Cheshire Cat am 28/11/2018 - 01:21

    „„Gott schuf sie als Man und Frau““

  8. #8 von Heta am 28/11/2018 - 01:36

    #7 von Cheshire Cat:

    Gibt es dazu einen Link? Ich würde gern lesen, was da drunter steht, scheint sehr witzig zu sein.

  9. #9 von Cheshire Cat am 28/11/2018 - 01:37

    @#5 von Heta am 28/11/2018 – 00:43

    „„Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.“ Und Heiligabend werden sie wieder von der Kanzel behaupten, Maria und Josef seien Flüchtlinge gewesen, und wir sollten nicht so herzlos wie die Leute in Bethlehem sein und ihnen den „Platz in der Herberge“ verweigern.“

    Nun, in Bethlehem waren Maria und Josef auf Geschäftsreise (zwecks Anmeldung) – das hat mit der Flucht überhaupt nichts zu tun.

    Was die Flucht nach Ägypten anbelangt:
    Würde sich Josef damals wie heutige „Flüchtlinge“ verhalten, würde er ALLEINE nach Ägypten gehen und Maria mit Jesus-Kind zu Hause lassen.
    Später würde er vielleicht Maria mittels Familienzusammenführung zu sich holen, Jesus-Kind wäre aber schon ermordet worden (und es gäbe dementsprechend kein Christentum).

    Gut, dass Josef kein Moslem war…

  10. #10 von Cheshire Cat am 28/11/2018 - 01:47

    @#8 von Heta am 28/11/2018 – 01:36

    de. wikimannia. org/60_Geschlechtsidentit%C3%A4ten
    60 Geschlechtsidentitäten

    (Link natürlich ohne Leerzeichen – die musste ich setzen, weil WordPress sonst den Kommentar blockiert, weiß ich nicht warum).

  11. #11 von Heta am 28/11/2018 - 13:35

    #9 von Cheshire Cat:

    Und! Sie haben nur eine (1) Grenze überquert, um sich in Sicherheit zu bringen, und sind, als keine Gefahr mehr drohte, sofort in die Heimat zurückgekehrt.

  12. #12 von Heta am 28/11/2018 - 13:57

    #10 von Cheshire Cat:

    Hier kann man die „gender identities“ besser lesen; ich fürchte, die Symbole selbst sind ernst gemeint:

    https://tinyurl.com/yb4yzpze

  13. #13 von peter am 28/11/2018 - 23:13

    Im WORT ZUM SONNTAG erzählte eine Frau letztens das es mehr als 1000 Geschlechet gäbe,das hätten Wissenschaftler rausgefunden…

    Ich würde sagen es gibt Milliarden an Geschlechtern,schliesslich ist niemand gleich…

  14. #14 von Heta am 29/11/2018 - 00:25

    #13 von peter:
    Im WORT ZUM SONNTAG erzählte eine Frau letztens, dass es mehr als 1000 Geschlechter gäbe, das hätten Wissenschaftler herausgefunden…

    „Letztens“, das war vor dreieinhalb Jahren, und die „Frau“ heißt Annette Behnken, vormals Pastorin, jetzt Ev. Akademie in Loccum, es soll danach einen schönen Shitstorm gegeben haben. YouTube-User Petrosilius meinte: „Genau wie im Dritten Reich. Unsere Großkirchen kriechen dem Zeitgeist in den Arsch. Ist das peinlich.“

    Die Kirchen sollten sich mal den NDR-Staatsvertrag angucken, § 15,2, da steht nichts davon, dass ihnen Sendezeit für politische Kommentare gewährt wird, sondern „für die Übertragung gottesdienstlicher Handlungen und Feierlichkeiten sowie sonstiger religiöser Sendungen, auch solcher über Fragen ihrer öffentlichen Verantwortung“.

  15. #15 von Cheshire Cat am 29/11/2018 - 01:04

    NEUES AUS DER ANSTALT
    Abteilung NEUE GENDER

    1001. Gender: HANDWERKERINNEN

    *https://mobile.twitter.com/_FriedrichMerz/status/1067479952474423296
    Friedrich Merz
    Das Rückgrat der Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland sind die mittelständischen Betriebe und die Handwerkerinnen und Handwerker in unserem Land.

  16. #16 von Heta am 29/11/2018 - 06:45

    Zu den Handwerkerinnen und Handwerkern passen Gregor Gysis Hartz-4-Aufstocker und -Aufstockerinnen. Dass er die weibliche Form immer miterwähnen muss, hat er, sagte er, von einer Westberliner Feministin gelernt, war in der DDR bekanntlich nicht üblich.