Der Jagdverbotstag

Von Peter Grimm

In Thüringen ist der 9. November als „Zeichen der Pietät“ ein regelmäßiger Jagdverbotstag. Um das nun als Teil einer neuen Gedenkkultur würdigen zu können, bräuchte es von der Genossin Ministerin allerdings noch eine genauere Antwort auf die Frage, warum unter all den pietätlosen Verrichtungen dieses Tages gerade die Jagd so besonders störend ist? Aber vielleicht wäre die Antwort erschreckend pietätlos./ mehr auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 10/11/2018 - 13:57

    „Noch besser wäre es, die Landwirtschaftsministerin würde ihre Probleme, die sie mit der Jagd und den Jägern hat, vielleicht ohne die Ausnutzung von Gedenktagen regeln, als „Zeichen der Pietät“ gewissermaßen.“

    Genauso ist es!

    Wer hier nämlich pietätlos ist, ist die Landwirtschaftsministerin!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 10/11/2018 - 14:04

    Dazu passt auch:

    Es wird kein Antisemitismus gegen tote Juden geduldet …

    … dafür aber Judenhass gegen die Lebenden hofiert, denn „der Deutschen liebstes Kind ist die Familie Stolperstein“.

    Eine Bestandsaufnahme zum 9. November von Simone Schermann.

    Der Münchner Stadtratsbeschluss, die antisemitischen Bewegung BDS nicht mehr mittels Überlassens städtischer Räume zu unterstützen, wird am Beispiel der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) ad absurdum geführt. Der Beschluss des Stadtrats, keinem Judenhass seitens BDS mehr dienlich sein zu wollen und diesem nicht mehr den roten Teppich ausrollen zu wollen, ist eine klare Lüge und eine Farce. Und niemand stört sich daran!

    Kein Protest des Stadtparlaments, des Oberbürgermeisters, der Stadträte! Kein Aufschrei der Anständigen aus den Fraktionen! Kein Gebrüll bei den sonst so Achtbaren von dem Weisse Rose e.V., der Christlich-Jüdischen-Gesellschaft oder den notorischen Mahnern wie Gegen das Vergessen und für Demokratie, die sonst so gerne jegliche Form des Antisemitismus brandmarken!

    Kein Aufschrei gegen Judenhass und kein übliches „Wehret den Anfängen“. Warum sind Frau Knobloch, der Zentralrat der Juden und der Antisemitismusbeauftragte in diesen Tagen so taub und blind?

    Wo ist die Creme de la Creme der eifrigen Stolperstein-Führer, die feine Auslese der Ergriffenheitsmafia, die Hautevolee der Betroffenheitschickeria und des ewig ritualisierten Gedenktheaters, diese handverlesene, vornehme Gesellschaft, die sich anlässlich des 9. Novembers oder anlässlich der Deportation der Juden, alljährlich zum gemeinsamen Rendezvous trifft und sich in ihrer ewigen Betroffenheit aalt?

    Sie treffen auf sämtliche Hobbyjudaisten, Friedensstifter und Konvertiten und Gedenken der toten Juden. Für die lebenden Juden bleibt offenbar keine Restkapazität mehr.

    Weiterlesen hier: https://tapferimnirgendwo.com/2018/11/09/es-wird-kein-antisemitismus-gegen-tote-juden-geduldet/

    Sehr gut analysiert von Simone Schermann!

  3. #3 von Heta am 10/11/2018 - 15:02

    Peter Grimm:
    Durchgesetzt hatte sich dieser Begriff erst ab 1988 – zumindest in Deutschland. In anderen Ländern soll hingegen immer noch von „Crystal night“, „Nuit de Crystal“ oder der „Notte dei Cristalli“ gesprochen werden.

    Hab ich schon damals für alberne Sprachkosmetik gehalten. Jeder weiß, was mit „Reichskristallnacht“ gemeint ist, das neue Wort Pogrom dagegen mussten die Leute erstmal lernen, auch buchstabieren lernen (Progrom!), und es kam zu der grotesken Situation, dass die ins Fernsehstudio eingeladenen Holocaust-Überlebenden ganz unschuldig das Wort „Kristallnacht“ in den Mund nahmen, während die Journalisten korrekt von „Pogromnacht“ sprachen, so dass bei den Nazi-Opfern der Eindruck entstehen musste, dass die Deutschen das entsetzliche Geschehen mittels Fremdwort aus dem Russischen aus der Welt schaffen wollen.

  4. #4 von Cheshire Cat am 10/11/2018 - 15:26

    Das hilft auch, ganz sicher:

    https://www.domradio.de/themen/judentum/2018-11-08/selbstbewusster-blick-die-zukunft-nach-juedischem-kongress

    Angerissen wurde etwa die Idee von Denkfabriken. In Planung sind ein jüdischer und ein jüdisch-muslimischer Thinktank, an denen sich viele verschiedene Organisationen und Gruppen beteiligen wollen, um sich in gesellschaftspolitische Debatten einzubringen.

    *Inshallah!*

  5. #5 von Heimchen am Herd am 10/11/2018 - 16:06

    Merkel verurteilt den wiederauferstandenen Antisemitismus in Deutschland

    In einer Rede zum 80. Jahrestag der Kristallnacht warnt der deutsche Bundeskanzler vor dem Wiederaufleben des Antisemitismus in Deutschland.

    (…)Sie zitierte in diesem Jahr mehrere Vorfälle, darunter einen gewaltsamen Angriff auf einen jungen Mann, der die Kippah in Berlin trug, und einen in einem jüdischen Restaurant im ostdeutschen Chemnitz.

    Sie schien auf die wachsende Macht der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD) im Parlament hinzuweisen und forderte Wachsamkeit beim Schutz demokratischer Institutionen und der Rechte des Einzelnen.

    Die Partei hat eine Geschichte kontroverser Aussagen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Holocaust. Parteimitglied Bjoern Hoecke löste im Februar 2017 einen Feuersturm aus, als er vorschlug , Deutschland solle seine jahrzehntelange Tradition des Anerkennens und Sühnens für die NS-Vergangenheit beenden.

    Er kritisierte auch das Holocaust-Denkmal in Berlin und sagte: „Wir Deutschen, unser Volk, sind die einzigen Menschen auf der Welt, die im Herzen der Hauptstadt ein Monument der Schande errichtet haben.“(…)

    https://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/254523

    Diesen Bericht hat die israelische Zeitung von CNN übernommen! So verbreiten sich die Lügen!

  6. #6 von Heta am 10/11/2018 - 16:33

    #5 Heimchen:

    Und welches verbotene Wort liest man selbst bei „Arutz Sheva“, den Israel National News? Das Wort „Kristallnacht“, siehe oben #3, „in a speech marking 80th anniversary of Kristallnacht…”. Die haben also auch noch nicht mitgekriegt, dass das Wort „Kristallnacht“ seit dreißig Jahren auf dem deutschen Index steht und durch die Wörter „Novemberpogrome“ oder „Pogromnacht“ bzw. „Reichspogromnacht“ ersetzt werden muss.

  7. #7 von Heimchen am Herd am 10/11/2018 - 16:47

    #6 Heta

    „Die haben also auch noch nicht mitgekriegt, dass das Wort „Kristallnacht“ seit dreißig Jahren auf dem deutschen Index steht und durch die Wörter „Novemberpogrome“ oder „Pogromnacht“ bzw. „Reichspogromnacht“ ersetzt werden muss.“

    Die Deutschen spielen sich immer als Oberlehrer auf, das ist eine Unart! Das macht die Deutschen
    so unsympathisch in der Welt!

    Kristallnacht: Night Of Broken Glass

    *https://www.youtube.com/watch?v=-y0uwd9QAYE

    Das Holocaust Resource Center of Buffalo spricht auch Kristallnacht!
    Ist doch auch klar, es wurden hunderte von Scheiben zerschlagen, die klirrend zu Boden gingen!

  8. #8 von Sophist X (@sophist_x) am 10/11/2018 - 20:23

    Je mehr Judenhasser importiert und von Merkel alimentiert werden, desto hysterischer wird das Gedenken betrieben. Ein dumme, ziellose Kompensation für das eigene, nicht endende Versagen.

  9. #9 von marc am 10/11/2018 - 21:33

    Ich glaube selbst in Russland sagt man Kristallnacht.

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