EU schenkt uns 192 Millionen Goldstücke

EU-Studie: Ausgehend von der Bevölkerungsdichte pro Quadratkilometer hat Brüssel errechnet, wie viele Migranten einzelne Länder aufnehmen können. Demnach passen in Deutschland noch 192 Millionen Menschen zusätzlich rein, so dass die Gesamtbevölkerung auf 274 Millionen anwachsen könnte. Ein EU-Beratungs-Papier kommt bereits im Jahr 2009 zu dem Schluss, dass die einzelnen Staaten bedeutend mehr Migranten aufnehmen können als bisher.
In der Studie wurde ausgerechnet, wie viele Migranten die einzelnen EU-Länder zusätzlich vertragen. Die Studie trägt salopp übersetzt den Titel „Studie über die Machbarkeit der Umsiedlung von international Schutzsuchenden“. weiter bei mmnews

Etwas zusammenrücken werden wir schon müssen. Aber nach der Rettung des Hambacher Wäldchens können ja dann die restlichen Wälder gerodet werden, um Platz für die neuen Slums zu machen.

  1. #1 von Sophist X am 07/11/2018 - 15:23

    Dass sich jemand die Mühe macht, in den tausend Tonnen Makulatur herumzuwühlen, die die EU jedes Jahr produzieren, verdient Anerkennung. Die Rechenkünste in diesem Arschwisch waren wohl eher Arbeitsbeschaffung für unterbeschäftigte und vielleicht auch unterbegabte Verwandte und Freunde, denen man zu Pöstchen in Brüssel verholfen hatte.

    The lower the density threshold, and the higher the weighting placed on density, the greater the assumed capacity of the Member States with very low population density. It should however be considered that the model does not elaborate on the reasons for density (i.e. geographical reasons hindering settlement, such as mountains or deserts).

    Das heißt, die gingen davon aus, dass jedes Land aus 100% bewohnbarer Fläche besteht, was das Ganze schon in der Prämisse als bürokratischen Bullshit qualifiziert. Die sind vermutlich einfach davon ausgegangen, dass diesen Haufen Müll niemals jemand lesen wird.

  2. #2 von Heta am 07/11/2018 - 16:36

    Wir sollten die ollen Kamellen in der Schublade lassen, das Ding ist neun Jahre alt, der aktuelle „Migration Compact“ liefert Stoff genug für Alarmismus. Die Studie über die „Neuansiedlung von Personen, die unter internationalem Schutz stehen“ (wer genau ist das?) stammt von der dänischen Beraterfirma Ramboell zusammen mit Eurasylum, sie entspricht, wie ausdrücklich festgehalten wird, „nicht notwendigerweise der Haltung der Europäischen Kommission”.

    Wie albern das Ganze ist, kann man allein an den Zahlen ablesen, die Genauigkeit vorgaukeln, indem sie fast bis auf die zweite Stelle hinterm Komma wissen wollen, wann die Aufnahmekapazität der einzelnen Länder erschöpft ist. Frankreich etwa könnte danach noch fast doppelt so viele Refugees wie Deutschland aufnehmen, so dass Frankreich von jetzt 63 auf absurde 486.376.791 Einwohner wachsen würde. Jeder mit Vernunft in der Birne sieht auf den ersten Blick, dass es sich um hirnverbrannten Quark handelt. Hat jemand Lust, die 144 Seiten zu lesen? Hier, bitteschön, die Tabelle befindet sich im Anhang 1-16:

    https://ec.europa.eu/home-affairs/sites/homeaffairs/files/e-library/docs/pdf/final_report_relocation_of_refugees_en.pdf

  3. #3 von Heta am 07/11/2018 - 16:54

    MMnews:
    Wie diese Zahlen zustandegekommen ist völlig unklar. Ebenso wenig ob sie tatsächlich realistisch sind.

    Wie sie zustandegekommen sind? Unter anderem durch Interviews mit handverlesenen Vertretern der einzelnen Länder, in Deutschland waren das – siehe Annex A – Dr. Karsten Kloth (BMI), Nasim Faruk (IOM), Argentina Szabados (IOM), Anna Büllesbach (UNHCR), Ex-MdB Hartfried Wolff (FDP). Die IOM, International Organization for Migration, darf sich seit zwei Jahren „The UN Migration Agency“ nennen.

  4. #4 von Gudrun Eussner am 07/11/2018 - 17:24

    Als ich las, daß Schweden dann so ca. 440 Millionen Einwohner zählen würde, habe ich mich nicht mehr um diesen Schwachsinn gekümmert, den Link zu MMnews gelöscht, den ich schon auf meinen Blog gesetzt hatte, bevor ich alles gelesen hatte. Soll man nicht machen, soll man erst verifizieren, sonst wird’s Fake News!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 07/11/2018 - 17:38

    „Etwas zusammenrücken werden wir schon müssen. Aber nach der Rettung des Hambacher Wäldchens können ja dann die restlichen Wälder gerodet werden, um Platz für die neuen Slums zu machen.“

    Selbst über diese Ironie kann ich nicht mehr lachen, ich könnte nur noch schreien vor Wut
    und Verzweiflung!

    Warum können diese verrückten Gutmenschen über unser aller Leben bestimmen? Weil sie
    es können! Weil wir sie nicht zum Teufel jagen!

  6. #6 von Heimchen am Herd am 07/11/2018 - 17:39

    Leonard Cohen – You Want It Darker

    *https://www.youtube.com/watch?v=v0nmHymgM7Y

    If you are the dealer, I’m out of the game
    If you are the healer, it means I’m broken and lame
    If thine is the glory then mine must be the shame
    You want it darker
    We kill the flame

    Magnified, sanctified, be thy holy name
    Vilified, crucified, in the human frame
    A million candles burning for the help that never came
    You want it darker

    Hineni, hineni
    I’m ready, my lord

  7. #7 von peter am 07/11/2018 - 18:12

    @2
    Natürlich ist es Schwachsinn.

    ABer nicht die 50 Millionen die man in Afrika anwerben wollte,und jetzt sagt der EU Kommissar für Migration das wir 70 MIL. in 20 Jahren brauchen!Die 50 Mil. damals wurden aber als Lüge hingestellt…

  8. #8 von Cheshire Cat am 07/11/2018 - 23:59

    In Mehrkills Ferienhaus in Uckermark
    https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/uckermark-hier-holt-sich-merkel-ihre-kraft
    gibt es noch Platz.

  9. #9 von Heta am 08/11/2018 - 00:46

    Genau schwachsinnig ist eine INSA-Umfrage im Auftrag von „Cicero“, die ermitteln sollte, was die Bundesbürger vom UN-Migrationspakt halten:

    Jeder dritte Befragte (33,3 Prozent) ist dafür, dass Deutschland dem UN-Migrationspakt beitritt. Ein weiteres Drittel (33,9 Prozent) ist dagegen. Und ein weiteres Drittel (33 Prozent) kann oder will das nicht beurteilen. Die relative Mehrheit der Westdeutschen (31,4 Prozent) ist dafür, den UN-Migrationspakt abzulehnen, in Ostdeutschland sind es sogar 39,7 Prozent. Am größten ist die Ablehnung in Sachsen (46,8 Prozent) und in Thüringen (45,9 Prozent).

    https://www.cicero.de/innenpolitik/un-migrationspakt-bundesregierung-afd-einwanderung

    Wie kann man eine Umfrage zu einem Thema in Auftrag geben, das von Politik und Medien systematisch verschwiegen wurde? Die „Cicero“-Leser haben darauf die passende Antwort.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.