Gute Ängste, schlechte Ängste

Von Markus Vahlefeld

Es gehört zum Spiel der Ängste, dass man dem politischen Gegner das Recht auf dessen Angst abspricht und sie eine „eingebildete“ nennt, während nur die eigenen Ängste als „echt“ und „begründet“ anerkannt werden. Das Potpourri an Ängsten der „moralisch Hochbegabten“ reicht von der „Atomangst“ bis zur „Angst vor Rechts“. Wer sich anderweitig fürchtet, ist „abgehängt“./ mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 23/10/2018 - 16:01

    Angst ist ein Schutzmechanismus des (gesunden) Individuums und lässt sich schlicht nicht abstellen.
    Und das ist gut so.

    Wer keine Ängste hat, ist entweder psychisch krank oder Degenerat.

  2. #2 von Cheshire Cat am 23/10/2018 - 17:01

    „Die westdeutsche Linke war schon immer von zwei Mythen der DDR fasziniert: zum einen von der vollständigen Gleichstellung der Frau im sozialistischen Arbeitsprozess und zum anderen vom Antifaschismus der DDR.“

    In der DDR waren Frauen nur auf den unteren Stufen gleichberechtigt.
    In den oberen Etagen gab es fast nur Männer (keine Quoten), im Politbüro – nur Männer.

    DDR war ein isolationistisches Land (wie alle real-sozialistischen Länder) mit gut bewachter Grenze. Gastarbeiter wurden sehr streng behandelt / überwacht und von der Bevölkerung separiert.
    Das alles ist nach bunten Maßstäben voll natzhie.

    Es gab / gibt kein Land, das den völlig utopischen bunten Werten entspricht – so ein Land kann in der Realität gar nicht existieren.

    „Wenn man Angela Merkel richtig versteht, dann sieht sie sich als eine Art Erbfolgerin des Widerstands gegen Hitler, nicht anders lässt sich das Wort „Auftrag“ deuten, das sie im Zusammenhang mit dem 20. Juli benutzte.“

    Man kann Mehrkill schon als Erbfolgerin des Widerstands sehen:
    Wenn Stauffenberg heute leben würde, wäre sie das Ziel seines Attentats und zwar mit der gleichen Begründung („Es lebe das heilige Deutschland!“).
    Im degenerierten Buntland gibt es aber keine Stauffenbergs mehr.

  3. #3 von Heimchen am Herd am 23/10/2018 - 17:25

    Leider wird dieser Schutzmechanismus unseren Kindern im Kindergarten und in der Schule
    aberzogen! Sie sollen alle weltoffen, tolerant und hilfsbereit sein! Die natürliche Angst vor Fremden
    wird als rassistisch und intolerant ausgelegt, das ist unverantwortlich gegenüber unseren Kindern!

    Man sollte die Erzieher und Lehrer dafür verklagen!

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