Mein alternativer Klimabericht

Von Dirk Maxeiner

Der Weltuntergang ist mein ständiger Begleiter, seit ich mich mit dem Thema Klima beschäftige. Eigentlich war ich der Meinung, die Apokalypse sei qua Definition ein einmaliges Ereignis. Die Welt kann doch nicht zweimal untergehen. Aber wir schreiben das Jahr 2018. Da geht sowas.

Ich habe eine kleine Sammlung von Zeitungsbeiträgen der letzten 30 Jahre und weiß gar nicht, wie viele „letzte Chancen“, „Fristen“ und „Kipppunkte“ ich inzwischen munter überlebt habe. Mein Favorit ist „Bild“ vom 3. Februar 2007 mit der Überschrift „Unser Planet stirbt!“ und der Zusatzzeile: „Jetzt amtlich“. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Sophist X am 17/10/2018 - 13:07

    Was der Artikel gar nicht erwähnt: Dass der Mensch bzw. seine Aktivitäten die Ursache der (momentan etwas eingeschlafenen) Erwärmung sind, ist eine Behauptung, die niemand je belegt hat und nie jemand belegen können wird. Das Klima der Erde ist nicht stabil, es war zu keinem Zeitpunkt stabil. Diese Instabilität plötzlich – nach Milliarden Jahren Instabilität – den Menschen zuzuschreiben, ist eigentlich nichts anderes als ein weiterer Auswuchs der menschlichen Hybris.

    Der immer gern zitierte Klonovsky:
    Wahrscheinlich wird der Klimawandel der Menschheit geringere Probleme bereiten als die Maßnahmen, die sie zu dessen Verhinderung ergreift.

    Und nochmal Maxeiner: Der Mensch wird in Sünde gehalten.

    Das ist in der Tat alles. Die Klimasünde ist nach dem Niedergang der Religionen des Westens bloß die Ersatzsünde und das Klima die Ersatzreligion, die bei mangelndem Glauben und vor allem bei zuwenig Opfergaben an die allweisen Priester in einem Ersatz-Weltuntergang endet.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 17/10/2018 - 16:59

    Alle Wetter! – Was sich am Himmel zusammenbraut
    Von Ulrike Burgwinkel

    Das Wetter: Jeder Mensch ist davon betroffen, es beeinflusst Gesundheit, Laune und bietet immer wieder reichlich Gesprächsstoff. In vorwissenschaftlichen Zeiten war es der Götter Zorn, der Katastrophen nach sich zog.

    Der göttliche Zorn wurde durch Fehlverhalten der Menschen ausgelöst. So glaubten die Damaligen. Sie konnten Buße tun, Sühneopfer bringen, um weitere Strafen abzuwenden. Sie konnten aber auch um Gnade bitten, um Regen oder eine gute Ernte. Jahreszeitlich bedingte Wetter-Rituale gehörten für die Bauern zum festen Repertoire. Heute ist ebenfalls menschliches Fehlverhalten der Grund für unberechenbare Wetterkapriolen.

    https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/lebenszeichen/wetter-und-religion-100.html

    Eines ist jedoch bewiesen, dass es schon immer unberechenbare Wetterkapriolen gegeben hat!
    Früher haben die Menschen gebetet, damit der Wettergott gnädig wurde, heute spielen die
    Menschen selber Gott!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 17/10/2018 - 17:08

    SINTFLUT – Die göttlich veranlasste Flutkatastrophe – Dokumenation Deutsch

    *https://www.youtube.com/watch?v=E2fXVWxLuFc

    Sehr interessant!

  4. #4 von Cheshire Cat am 17/10/2018 - 21:58

    Der Natur ist völlig egal, was die Zeitung schreibt.
    Es wird objektiv (messbar) wärmer und es hat mit den von Menschen verursachten Emissionen (CO2 / Methan) etwas zu tun (zu welchem Anteil ist allerdings umstritten).

    Wird es so weiter gehen (es kann eventuell passieren, dass die natürlichen Faktoren die Entwicklung ändern) wird es dramatische Konsequenzen haben, Massenaussterben inklusive.
    Das alles ist nicht neu, die Menschheit ist aber offensichtlich nicht fähig aus der Geschichte zu lernen (und das ist auch nicht neu).

    Es geht dabei allerdings um Jahrzehnte, während bei der Masseneinwanderung es um die Jahre geht.
    Die Wahrscheinlichkeit an den Folgen der Masseneinwanderung zu sterben (und das ist wieder nicht neu) ist daher viel höher als an den Folgen der Klimaerwärmung.

    Deshalb schreibt Birgit Kelle zu Recht:
    *https://mobile.twitter.com/Birgit_Kelle

    13 Mal polizeilich erfasst u.a. Diebstahl, Bedrohung, Betrug, Hausfriedensbruch. Jetzt ein 14-jähriges Mädchen schwer verletzt, ein weiteres Mädchen fast lebendig angezündet.

    Aber lasst uns gern weiter #unteilbar über Klimawandel reden.

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