Schul-Klassenkampf: Darf ich als Schüler mal was sagen?

Von Christoph Schrön

In der aktuellen Denunziations-Debatte sprechen alle über die Schüler hinweg, deshalb möchte ich mal auf unsere Situation zu sprechen kommen. Es gibt in Schulen demokratisch legitimierte Meinungen, die von Schülern besser nicht ausgesprochen werden sollten. Wer es dennoch tut, hat mit vielerlei Nachteilen zu rechnen / mehr auf der Achse …

  1. #1 von Sophist X am 16/10/2018 - 12:12

    Politische Manipulation und politisch motivierte Schikanierung der Schüler zu unterbinden wäre Aufgabe der Schulbehörden bzw. der Landesregierungen und Kultusministerien. Niemand wird von dieser Seite auch nur den Hauch einer Maßnahme erwarten, weil die Manipulation von Schülern und die Bestrafung unerwünschter Meinungen zu den elementaren Werkzeugen der regierenden Ideologen gehört. Damit sind alle Wege zu einer Lösung abgeschnitten, zwar nicht planmäßig und natürlich nirgendwo kodifiziert, aber methodisch und vorsätzlich. Man kann diese Portale als Notwehr einstufen, und Notwehr ist immer ethisch gerechtfertigt.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 16/10/2018 - 14:09

    „Die deutschen Lehrer, zumindest die indoktrinierenden, brauchen sich demnach nicht als Opfer von Denunziation darzustellen. Sie begehen ideologischen Totschlag an der kritischen Haltung junger Menschen. Das Melden von Lehrern im Internet ist keine Denunziation. Es ist der Hilferuf einer unterdrückten Jugend, die ihre schulische Karriere bedroht sieht. Es ist der Versuch einer mundtot gemachten Gruppe, sich ein Stückchen Gerechtigkeit, ein Stückchen Freiheit zurückzuholen.“

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, genauso ist es!

  3. #3 von Cheshire Cat am 16/10/2018 - 15:20

    DARF MUDDI MAL WAS SAGEN ODER SOLL SIE LIEBER SCHWEIGEN?

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article182121250/Merkel-nach-Bayern-Wahl-Vertrauen-in-die-politischen-Akteure-ist-verloren-gegangen.html

    Ein Vertrauensverlust der Wähler in die Politik ist nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel verantwortlich für den Ausgang der bayerischen Landtagswahl mit herben Verlusten für CSU und SPD. Auch gute Wirtschaftsdaten und Vollbeschäftigung reichten den Menschen nicht, „wenn etwas nicht da ist, was ebenso wichtig ist – und das ist Vertrauen, Vertrauen in die politischen Akteure“, sagte die CDU-Chefin in Berlin in einer Rede vor dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA).

    Auch die große Koalition in Berlin habe es nicht geschafft, ihre Arbeit deutlich zu machen, weshalb in den vergangenen Monaten viel Vertrauen verloren gegangen sei. „Das gilt auch für Unionsparteien, von denen man erwartet, dass man gemeinsam agiert“, fügte sie hinzu.
    Hintergrund sind die wiederholten Angriffe der CSU auf die CDU in der Flüchtlingspolitik.

    „Deshalb ist meine Lehre aus dem gestrigen Tag, dass ich auch als Bundeskanzlerin dieser großen Koalition stärker dafür Sorge tragen muss, dass dieses Vertrauen da ist und damit auch die Resultate unserer Arbeit sichtbar werden“, sagte die Kanzlerin. Dafür werde sie „mit allem Nachdruck“ eintreten.

    Wer nicht weiß, dass es ihm gut geht und dass im Merkel-Land Vollbeschäftigung herrscht,
    ist ein Natzieh.

    Weil es im Buntland von Natziehs wimmelt,
    will Muddi die Resultate ihrer Arbeit

    noch sichtbarer machen.

    RETTE SICH WER KANN!

  4. #4 von Cheshire Cat am 16/10/2018 - 17:51

    Die „Denunziations-Debatte“ verläuft nach dem altbekannten Muster:

    „Haltet den Dieb Denunzianten!“ ruft der Dieb Denunziant
    um von sich selber abzulenken.

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