Verirrt im Hambacher Forst

Von Wilhelm Stock

Das Oberverwaltungsgericht hat mit Eilbeschluss vom 5. Oktober 2018 entschieden, dass die RWE Power AG den Hambacher Forst nicht roden darf, bis über die Klage des BUND NRW gegen den Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 für den Braunkohletagebau Hambach entschieden ist. Im Übrigen darf die RWE Power AG im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern, solange sie nicht die bewaldeten Flächen des Hambacher Forsts in Anspruch nimmt. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Sophist X (@sophist_x) am 12/10/2018 - 18:40

    Warum können gegenüber dieser Dimension von hunderttausenden direkt abhängiger Menschen eine Handvoll Aktivisten die öffentliche Diskussion so beeinflussen, dass sich der Steuerzahler Millionen und Abermillionen Kosten für Polizeieinsätze aufbürden lässt?

    Die Aktivisten beeinflussen nichts. Die Medien, deren Mitarbeiter sich aus dem gleichen intellektoiden* Bodensatz rekrutieren, erledigen das.

    *intellektoid: Copyright by Pickelhaube

  2. #2 von Cheshire Cat am 12/10/2018 - 20:08

    @#1 von Sophist X (@sophist_x) am 12/10/2018 – 18:40
    „Die Aktivisten beeinflussen nichts. Die Medien, deren Mitarbeiter sich aus dem gleichen intellektoiden* Bodensatz rekrutieren, erledigen das.“

    Ich weiß wirklich nicht, warum Sie offensichtlich Medien für selbständig halten.
    Medien sind wie jedes Unternehmen von ihren Geldgebern abhängig und sind somit nur Sprachröhre bestimmter Interessengruppen.

    Was die Geschichte mit RWE anbelangt.
    Man sieht klar, dass überall traditionelle Energieerzeuger (zu) langsam zurückgedrängt werden – das ist ein globaler Trend.
    Der Grund ist, dass die Menschheit nicht mehr so schmutzig wirtschaften kann wie in 19. Jahrhundert – das wäre Selbstmord.
    Die Energiewende ist dringend erforderlich und unvermeidlich.

    Das politische Problem dabei ist, dass dieser objektiv notwendige Trend von destruktiven Neo-Linken übernommen wurde, was ihnen Sympathien bringt.
    Konservative haben sich dummerweise hinter traditionellen Energieerzeugern gestellt und stehen in der Öffentlichkeit entsprechend blöd da.

    Das spezifisch deutsche Problem ist, dass die nötige Energiewende von der absolut dilettantischen Merkel-Bande durchgeführt wird und zwar so blöd, wie es nur geht
    (aus der Sicht des Verbrauchers /Steuerzahlers, der regelrecht ausgeraubt wird).
    Die Profiteure (für die widerliche Grüne als Lobby arbeiten) verdienen aber damit prächtig

    @Artikel
    „Wo sind die Menschen, für die Zukunft Bildung, Arbeitsplätze, Wertschöpfung, ein sicheres soziales Netz, Altersversorgung und Gesundheitsvorsorge bedeutet? Die wissen, dass das nur auf der Basis einer Energieversorgung möglich ist, die langfristig verfügbar und preiswert ist?“

    Was der Autor des (langen) Artikels eigentlich will, habe ich nicht verstanden.

  3. #3 von Sophist X (@sophist_x) am 12/10/2018 - 21:40

    >#2 von Cheshire Cat am 12/10/2018 – 20:08

    >Der Grund ist, dass die Menschheit nicht mehr so schmutzig wirtschaften kann wie in 19. >Jahrhundert – das wäre Selbstmord.

    Das war vielleicht ein schlechtes Beispiel. Die heutige Wirtschaft, die um viele Größenordnungen leistungsfähiger ist als die des 19.Jh, ist genauso um viele Größenordungen umweltfreundlicher als noch vor Jahrzehnten. Eben diese leistungsfähige Wirtschaft ermöglich erst die Mittel, um die Umwelt so weit wie möglich zu schonen ohne in die Steinzeit zurückzukehren. Eine umweltneutrale Zivilisation ist davon abgesehen nicht möglich, zu keinem Zeitpunkt der Geschichte.

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