Eine absurde Rechtfertigung

Von Gerd Buurmann

Jedes Mal, wenn wir im Westen mit der Brutalität des „Islamischen Staats“ konfrontiert werden, mit den Massenexekutionen, den Enthauptungen, durchgeführt mit Schlachtermessern, den öffentlichen Verbrennungen von lebenden Menschen, dem Werfen von Homosexuellen von Hochhausdächern, dem Steinigen auf offener Straße und all den anderen barbarischen Akten, festgehalten auf den technischen Geräten des Westens und in die Welt getragen durch die Infrastruktur des Westens, findet sich irgendjemand, der sagt: „Die Christen waren auch nicht viel besser. Denk nur einmal an die Kreuzzüge!“

Gut, dann denke ich mal an die Kreuzzüge! weiter bei Jüdische Rundschau

  1. #1 von Heimchen am Herd am 23/09/2018 - 09:22

    „Dem Kalifat steht heute kein christliches Reich mehr gegenüber, sondern der Westen, ein aufgeklärter und demokratischer Komplex.

    Die Frage ist somit: Wie wird sich der Westen verhalten? Natürlich kann der Westen nicht wie die christlichen Reiche im Mittelalter mit ebenbürtiger fanatischer Kraft gegen den Islam zu Felde ziehen, das verbietet schon allein die kritische Vernunft der Aufklärung, aber es muss eine Strategie geben, um dem weltumfassenden Herrschaftswillen des „Islamischen Staates“ etwas entgegenzusetzen.“

    Der Westen hat sich leider für Unterwerfung entschieden!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 23/09/2018 - 09:31

    Sabaton – The Last Stand

    *https://www.youtube.com/watch?v=7U9lVjZg-Kg

    Damals haben die Christen noch gegen den Islam gekämpft!

  3. #3 von Sophist X (@sophist_x) am 23/09/2018 - 09:50

    Das ist offenbar nur ein Teil von Buurmanns Text. Ich weiß nicht, ob er es erwähnt, aber ich füge es kurz an:
    Die Kreuzzüge waren bis zum 19. Jahrhundert aus dem kollektiven Bewusstsein sowohl des Orients als auch des Abendlandes getilgt. Ohne die Chronisten des Abendlandes hätte kein Moslem den kleinsten Hinweis auf diese Epoche. Sich heute bei jeder Gelegenheit als Opfer der Kreuzzüge zu inszenieren ist nichts als Schmierentheater für die verblödeten Westler, um eine politische Agenda umzusetzen.

  4. #4 von Axel Kuhlmeyer am 23/09/2018 - 14:19

    Das Problem, welches nur wenige intelligente Zeitgenossen erkennen, liegt in folgendem:

    wer den Koran und Mohammed als seine Vorbilder erachtet (Islam), muß mit Leib und Seele für das Ziel Umma eintreten. Kein Moslem kommt in das Paradies, hat er sich nicht dafür eingesetzt. Nicht nur das: er wird in die ewige Hölle verbannt werden, wo ihm flüssiges Blei in den Rachen
    gegossen wird (anschaulich für die ewigen Qualen, denen er ausgesetzt wird, so er sich nicht für die Belange des „letzten Propheten“ im Namen Allahs intensivst eingesetzt hat).

    Und Politiker in diesem Lande, ungebildet und dumm wie Bohnenstroh, behaupten:

    Islam ( Unterwerfung) gehöre zu Deutschland!

    Ab einer gewissen Grenze, die bald überschritten sein wird, sobald zahlenmäßig in der Lage, wird es in diesem Land Verhältnisse geben, welche sich Frau Merkel als Hauptinitiatorin weder im Traum
    noch in Wirklichkeit vorstellen konnte.

    Die Geschichte wiederholt sich!

  5. #5 von Cheshire Cat am 23/09/2018 - 17:40

    „In den Kreuzzügen standen Fundamentalisten Fundamentalisten gegenüber.“

    DER FUNDAMENTALE UNTERSCHIED ist,
    dass es in der Bibel keine Aufrufe zu Kreuzzügen gibt.
    Das war die Initiative der damaligen katholischen Kirche.
    Praktisch war es die Rückeroberung der von Moslems besetzten christlichen Gebiete.

    Laut Koran ist Dschihad (= permanenter „Kreuzzug“ gegen Ungläubige) für jeden Moslem Pflicht.
    Und diejenigen, die Koran ernst nehmen (z.B. IS), tun es auch.

  6. #6 von Sophist X (@sophist_x) am 23/09/2018 - 21:11

    >#5
    >„In den Kreuzzügen standen Fundamentalisten Fundamentalisten gegenüber.“

    Da hat Buurmann Recht und es ist ein völlig überflüssiger Gemeinplatz, der zu keinerlei Erkenntnis verhilft, aber den Text und die Absicht durch Apologetik ruiniert. Wegen sowas sind Buurmanns Texte meistens schlecht für meinen Blutdruck.

  7. #7 von Sophist X (@sophist_x) am 23/09/2018 - 21:20

    >Sie haben echt einen an der Klatsche, Frau Chebli, vielleicht sogar zwei.

    Broder ist vermutlich der einzige im Land, gegen den vorzugehen solches ‚Pack. das eingesperrt gehört‘ (Sigmar Gabriel 2015) sich lieber zweimal überlegt.

  8. #8 von Sophist X (@sophist_x) am 23/09/2018 - 21:23

    >#7 von Sophist X (@sophist_x) am 23/09/2018 – 21:20

    >Sie haben echt einen an der Klatsche, Frau Chebli, vielleicht sogar zwei.

    >Broder ist vermutlich der einzige im Land, gegen den vorzugehen solches ‚Pack.
    >das eingesperrt gehört‘ (Sigmar Gabriel 2015) sich lieber zweimal überlegt.

    Falscher Tab. Das sollte eigentlich da landen.
    https://quotenqueen.wordpress.com/2018/09/23/frau-chebli-sorgt-sich-um-migranten-juden-und-muslime/#comments