Linkes Heiligtum entweiht

Aufruhr in der Südstadt: Im traditionell eher links-liberal orientierten Bürgerhaus Stollwerck hatten Fabian Jacobi und Jochen Haug, Bundestagsabgeordnete der rechtspopulistischen AfD, gefeiert. Als Reaktion darauf sagen jetzt erste Bands Konzerte im Bürgerhaus ab. „Adam Angst“ ist eine Punkband aus dem Dunstkreis der Gruppe „Donots. „Kurz und schmerzvoll: Da eine Veranstaltung der AfD im Bürgerhaus Stollwerck stattfand, werden wir am 20. November auf unserer »Neintology«-Tour dort nicht spielen“, lässt die Band verlauten.

Viele Kölner, die regelmäßig ins Stollwerck gehen, wollen das Bürgerhaus nun meiden. Michael Imhof schreibt auf der Facebookseite von Köln gegen Rechts: „Nie wieder Faschismus. Nie wieder Stollwerck.“ Sabine Wedel: „Bäh… dann wohl kein Konzert mehr dort.“ weiter bei EXPRESS

Ein AfDler im Stollwerck – das ist fast so schlimnm wie ein Kotelettknochen vor einer Moscheee! Gibt es denn keinen Exorzisten in Köln, der die bösen Geister aus dem Heiligtum der Linken vertreiben kann? Wölki, hilf!

  1. #1 von Gudrun Eussner am 14/09/2018 - 15:05

    Nein, das ist ja entsetzlich, daß die nun absagen, diese hoffnungsvollen Jugendlichen!
    Hier ein Text des Gründers der Band Felix Schönfuss:

    CHAMPANGERSPION SONGTEXT
    https://www.songtexte.com/songtext/frau-potz/champangerspion-5385474d.html

    Kein Händedruck ist warm genug
    Sodass du dich be-, dich besser fühlen kannst
    Die Stirn verschwitzt, die Augen rot
    Du denkst an deine Rente und bezahlst sie mit dem Tod

    Fang endlich an zu leben, fang endlich an zu fühlen
    Hör auf alles zu steuern und hohl zu bilanziern
    Keiner wird’s dir danken oder dich verstehn
    Also find dich damit ab einfach nur ein Statist zu sein

    Starke Leistung, Vollidiot! Was hast du denn gedacht?
    Wann hast du denn das letzte Mal Zeit mit dir verbracht?
    Du willst doch nocht nach Hause
    Du kannst doch nicht nach Hause
    Da warten nur Probleme auf die du keine Lösung hast
    Öhm, ja, ääh, tut mir leid mein Sohn
    Leider nichts mehr frei
    Leider nichts mehr frei!

    Armes Deutschland!

  2. #2 von Gudrun Eussner am 14/09/2018 - 15:28

    Wut und Kritik stecken in den Songs, es geht um globale Krisen, aber genauso um den schwer zu ertragenden Abend bei Bekannten und an die Wand gefahrene Beziehungen. Aber wo Frau Potz krawalliger waren, sind Adam Angst zugänglicher.
    https://www.schwaebische.de/ueberregional/kultur_artikel,-unheiliger-zorn-_arid,10275700.html

    Das ist ja zum Kaputtlachen!

    Adam Angst – Alle sprechen deutsch (Official Video)

    Kommentare der Urlauber in der Weltgegend, wo alle deutsch sprechen, werden auf dem Smartphone eingespielt.

    Ordnung muß sein
    Nur geile Leute hier

    Armes Deutschland!

  3. #3 von Sophist X (@sophist_x) am 14/09/2018 - 17:19

    Da es eine städtische Einrichtung ist und die Stadt Köln heißt, tut das keinem weh außer Köln. Und das ist innerhalb und vor allem außerhalb Kölns allen egal.
    Im Grunde ein Statusbericht linker Geisteszustände, der keinen überrascht.

  4. #4 von Heimchen am Herd am 14/09/2018 - 20:44

    „Im traditionell eher links-liberal orientierten Bürgerhaus Stollwerck hatten Fabian Jacobi und Jochen Haug, Bundestagsabgeordnete der rechtspopulistischen AfD, gefeiert.“

    Wie kann man nur als normaler Mensch in so einer linken Kaschemme feiern? Gibt es keine
    Räumlichkeiten für konservative Menschen?

  5. #5 von Cheshire Cat am 15/09/2018 - 00:52

    „Wölki, hilf!“

    Ist schon da:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181472614/Der-Fall-Chemnitz-Katholiken-stellen-sich-entschieden-gegen-die-AfD.html
    Katholiken stellen sich entschieden gegen die AfD

    Der Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert die AfD. Durch ihre menschenverachtende Propaganda und rechtslastigen Sprüche, sei sie Mittäter „und auf gar keinen Fall eine Alternative für Deutschland“.

    Woelki
    o pfert das
    e vangelium
    l inken
    k rimminellen und
    i mmigranten

  6. #6 von Cheshire Cat am 15/09/2018 - 01:00

    @#1 von Gudrun Eussner am 14/09/2018 – 15:05

    „Fang endlich an zu leben, fang endlich an zu fühlen
    Hör auf alles zu steuern und hohl zu bilanziern
    Keiner wird’s dir danken oder dich verstehn
    Also find dich damit ab einfach nur ein Statist zu sein.“

    Das Lied kann vom geneigten Publikum leicht mißverstanden werden und zwar so:

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/950-13-september-2018

    „Wenn ein Ausreisepflichtiger nicht ausreisen muss, muss ein Steuerpflichtiger dann Steuern zahlen?“
    Leser ***

    „Die Antwort auf diese Frage“, bemerkt Leser ****, „gab Dr. Gottfried Curio am 17. Mai im Bundestag, das Zitat ist Teil seiner Rede: ‚Müssen Ausreisepflichtige nicht mehr ausreisen, müssen ja wohl Steuerpflichtige auch nicht mehr Steuern zahlen.‘

  7. #7 von Cheshire Cat am 15/09/2018 - 01:51

    WIE GUT, DASS UNSERE POLITIKER FÜR PROGRESSIVE MUSIK WERBEN:

    https://genius.com/Kiz-ein-affe-und-ein-pferd-lyrics

    K.I.Z.
    Ein Affe und ein Pferd

    Ich war in der Schule und habe nix gelernt
    Doch heute habe ich ei’n Affen und ein Pferd

    Ich mach Mousse aus deiner Fresse
    Boom verrecke
    Wenn ich den Polenböller in deine Kapuze stecke
    Die halbe Schule war querschnittsgelähmt von mei’n Nackenklatschern
    Meine Hausaufgaben mussten irgendwelche deutschen Spasten machen
    Gee Futuristic ich krieg Durchfall von die Bässe
    Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse
    Bullen hör’n mein Handy ab (Spricht er jetzt von Koks?)
    Ich habe 50 Wörter für Schnee, wie Eskimos
    Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt
    Für meine Taten werd ich wiedergebor’n als Regenwurm
    Sei mein Gast, nimm ein Glas von mei’m Urin und entspann dich
    Zwei Huren in jedem Arm mit Trisomie 21

    Frank-Walter Steinmeier und Horst Seehofer
    GEFÄLLT DAS

    *http://www.spiegel.de/politik/deutschland/horst-seehofer-innenminister-kritisiert-die-afd-a-1228044.html
    Seehofer kritisierte auch den AfD-Vorstoß vom Dienstag im Bundestag. Dort wollte die Fraktion über den Haushalt des Bundespräsidenten diskutieren, weil bei einem Konzert gegen Rassismus in Chemnitz, für das Steinmeier geworben hatte, auf der Bühne gewaltverherrlichende Texte gesungen worden seien. Dies sei ein schäbiger „Frontalangriff“, so Seehofer. „Das ist für unseren Staat hochgefährlich“ und müsse scharf verurteilt werden.

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