Ausland besorgt über Geisteszustand deutscher Journalisten

Es hätte etwas Lachhaftes an sich, wie sich hier Publizisten, Analysten und Politiker zum Deppen machen, wie sie mahnen und erinnern, den braunen Teufel an die Wand malen, oder wie der deutsche Aussenminister ein «Aufstehen gegen rechts» fordert. Der will auch gegen die USA aufstehen und tapfer den Atomvertrag mit Iran weiter einhalten. Damit macht er sich gleich zweimal zur Witzfigur. Denn neben der publizierten Realitätssicht gibt es noch so etwas wie eine Wirklichkeit. Und die sieht ganz anders aus. Denn in den USA hat nicht der Faschismus die Macht ergriffen, und auch in Deutschland steht die Wiederauferstehung des Dritten Reichs nicht auf der Agenda. Lesen in der Basler Zeitung

Auch ein US-Experte wundert sich, was man in Deutschland heute Journalismus nennt. Lesen bei Meedia

  1. #1 von Heimchen am Herd am 07/09/2018 - 09:35

    „Am schlimmsten ist allerdings: Diese ewigen Vergleiche aktueller Ereignisse mit dem Hitler-Faschismus, seinen Pogromen, seiner Vernichtung von Juden und Andersdenkenden, seinem Rassenwahn und Herrenmenschentum in dunklen Zeiten, das ist eine unerträgliche Verhöhnung der damaligen Opfer.“

    Genauso sehen es auch die Juden!

    „Wer in Chemnitz von einem Lynchmob spricht, weiss nicht, was ein Lynchmob ist. Wer jeden AfD-Wähler zum Nazi macht, weiss nicht, was ein Nazi ist. Wer Sarrazin zu einem Ideologen des rassenreinen Ariertums macht, hat keine Ahnung, was ein solcher Ideologe denkt, sagt und schreibt. Wer vorschnell «Nazi» ruft, ist genauso dumm wie der Idiot, der die Hand zum Hitlergruss erhebt.“ (Basler Zeitung)

    Bravo, René Zeyer, für dieses sehr guten Artikel!

  2. #2 von Heimchen am Herd am 07/09/2018 - 09:41

    „Ausland besorgt über Geisteszustand deutscher Journalisten“

    Ich bin nicht nur über den Geisteszustand unserer Journalisten besorgt, sondern vor allem
    über den Geisteszustand von Merkel und Co.! Das ist nicht mehr normal, was in Deutschland
    abläuft!

  3. #3 von Cheshire Cat am 07/09/2018 - 15:00

    „wie der deutsche Aussenminister ein «Aufstehen gegen rechts» fordert“

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/944-4-september-2018
    „Wir brauchen keinen ‚Aufstand der Anständigen‘, sondern einen anständigen Aufstand.“

  4. #4 von Cheshire Cat am 07/09/2018 - 15:06

    NUN IST ES AMTLICH

    https://web.de/magazine/news/hans-georg-maassen-kein-beweis-hetzjagden-chemnitz-33153126

    Maaßen sieht „gute Gründe für gezielte Falschinformation“

    Maaßen hatte Zweifel geäußert, dass es während der rechtsgerichteten Demonstrationen in Chemnitz zu regelrechten Hetzjagden auf Ausländer gekommen war.
    „Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz werden von mir geteilt“, sagte Maaßen der „Bild“-Zeitung.
    Dem Verfassungsschutz lägen „keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben“.

    Über das Video, das Jagdszenen auf ausländisch aussehende Menschen nahe des Johannisplatzes in Chemnitz zeigen soll, sagte er: „Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist.“
    Nach seiner vorsichtigen Bewertung „sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken“.

    Seehofer spricht Maaßen Vertrauen aus

  5. #5 von Cheshire Cat am 07/09/2018 - 15:09

    „Ausland besorgt über Geisteszustand deutscher Journalisten“

    Ganz neu ist es aber nicht:

  6. #6 von Cheshire Cat am 07/09/2018 - 15:17

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/945-5-september-2018

    Man muss die Genossen Medienschaffenden aber auch verstehen:
    Sie sind nicht nur Lakaien des Zeitgeistes, sondern auch Knechte der Aufmerksamkeitsökonomie, das heißt:
    Jeder Journalist muss seinen Vorredner übertönen, um gehört zu werden, und da ihnen der Meinungspluralismus verwehrt ist (wenn sie nicht Isolation und Exklusion riskieren wollen), überschreien sie sich sozusagen auf derselben Tonspur, mit dem immergleichen, aber desto schriller gekreischten Kommentar, und dabei kommt dann beispielsweise so etwas heraus wie der Überbietungswettbewerb der Spiegel-Pennäler Stokowski, Berg, Lobo, Diez etc. ad nauseam pp.

    Gönnen wir ihnen „die geifernde Lust“ (Wotan, „Rheingold“, Vierte Szene); darüber hinaus, fürchte ich, ist ihnen keine beschieden.

  7. #7 von Axel Kuhlmeyer am 07/09/2018 - 15:23

    Das waren noch handfeste Begriffe, damals in der DDR: KAMFGRUPPENHUNDERTSCHAFT !
    Heute in der DDR2 haben wir dagegen die lauwarme, grün verzogene ANTIFA.
    Frau Merkel sollte die nue SA mal ein wenig trimmen. Dann wird das auch was.

    So ist das nur Rumgeeiere und ein wenig „Rauch um nichts“.

    Was soll das denn werden, wenn Sonntag in Schweden ein Damoklesschwert den Ganzen Kontinent
    wachrüttelt?

  8. #8 von Cheshire Cat am 07/09/2018 - 16:15

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/942-3-september-2018

    Und weiter mit dem immergleichen Sermon!

    Die von Tag zu Tag schrilleren Parolen, dreisteren Lügen, gefinkelteren Euphemismen und abgefeimteren Verdrehungen, mit denen aus den Politik- und Medienlaboren „gegen rechts“ geteufelt wird, klingen in meinen Ohren wie Äolsharfen: „Sie pfeifen auf dem letzten Loch“ (Lance Armstrong). Vor unseren Augen und Ohren bricht eine Mentalitätsherrschaft zusammen, die bleierne Zeit geht zu Ende:

    „Das alte Geschlecht der Heuchelei
    Verschwindet, Gott sei Dank, heut,
    Es sinkt allmählich ins Grab, es stirbt
    An seiner Lügenkrankheit.“
    (Heine, „Wintermärchen“, Caput XXVII)

    Genießen wir ihre Verrenkungen und Veitstänzlein.

    http://4.bp.blogspot.com/-iygg9oSOv2I/UhSznEWn3pI/AAAAAAAAAlc/_BWN-
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