Noch einmal Feroz Khan aus Chemnitz

  1. #1 von Cheshire Cat am 06/09/2018 - 15:37

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/945-5-september-2018

    Auf der Webseite Einzelfallinfos – merke: Einzelfälle addieren sich nicht; egal wie viele es werden, es bleiben Einzelfälle – lassen sich einzelne Städte auswählen; hier findet man Chemnitz,
    https://einzelfallinfos.wordpress.com/page/3/?s=chemnitz
    und wer sich durch die Polizeiberichte und Meldungen der Regionalpresse über Schlägereien, Messereien, sexuelle Belästigungen, Raubüberfälle usw. klickt, meist begangen von „Männern“ oder „Gruppen“, die zwar gut und gern, aber noch nicht besonders lange hier leben, der fragt sich nicht: Warum Sachsen? Warum Chemnitz? … – sondern: Warum hat es so lange gedauert, bis die Menschen auf die Straße gehen?

    Wie gemütvoll müssen die Sachsen sein, dass sie das inmitten der ohnehinnigen Bescheidenheit ihrer Lebensverhältnisse so lange hingenommen haben? Welch enormer Druck lastet in Schulen, Unternehmen, Kirchen, Universitäten und Behörden auf den Menschen, dass sie es nicht eher wagten?

    Am Rande: Sogar die Schlagernudel Helene Fischer hat jetzt dem öffentlichen Druck nachgegeben, der auf sie ausgeübt wurde (und wer weiß, welche Erpressungen hinter den Kulissen abliefen), und sich halbherzig, wahrscheinlich innerlich angeekelt, den #wir sind mehr-Plärrern angedient.

  2. #2 von Sophist X (@sophist_x) am 06/09/2018 - 16:14

    Falls jemand von den Verantwortlichen das mitkriegt, wird er vermutlich ‚Instrumentalisierung‘ kreischen. Weil man die Folgen von Verbrechen eben immer gegen die Verbrecher instrumentalisiert. Dumme Angewohnheit.

    h ttps://www.musikexpress.de/vor-berlin-konzerten-helene-fischer-mit-wir-sind-mehr-statement-1118252/

    Helene #wirsindschlagernudel Fischer:

    „Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zur Zeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist – das sollte uns stolz machen“, schreibt Fischer, die immerhin selbst in Russland geboren wurde,…

    Wir können und dürfen könnte von Merkels Redenschreibern stammen. Ist ein schlechter Auftakt für ein Statement, dass aber klugerweise alles bedeuten kann und keine Seite wählt.
    Wäre ganz schlecht für den Umsatz. Ihr Management ist nicht dämlich, die wissen genau, dass der normale Helene-Fan eher selten Dumme Hosen oder Fette Sahne Schweinebein hört, sondern eher die Moschee und die schwarzen Dealer im Viertel weghaben möchte.

    Was ihr Geburtsort damit zu tun hat, wusste der Schreiber sicher auch nicht so genau, vermutlich als Beispiel für gelungene Integration: Da habt ihr es wieder, ihr Nazis.

  3. #3 von Cheshire Cat am 06/09/2018 - 16:14

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/944-4-september-2018

    Zur gestrigen „Manifestation der Jugend“ im lauschigen Karl-Marx-Stadt, vorgestern und heute wieder Chemitz, schreibt Leser ***:

    „Ich habe mir den Livestream mal angetan und ein paar Impressionen festgehalten. Mir ist aufgefallen, dass alle Interpreten des Konzertes Weiße waren, mit Ausnahme von Tarek von KIZ, der einen leichten Milchkafeeteint hat, und Nura, eine arabisch-eritreische Rapperin, die der Menge mit ‚Wer nicht hüpft, der ist ein Nazi‘ einheizte.

    Das gesamte Publikum und alle Sprecher und Moderatoren waren weiß. Deutsche feiern sich und ihre Weltoffenheit in einem abgeschotteten ethnisch homogenen Konzert. Dazu komische Slogans und Fixierung auf ‚Nazi‘. Mir ist diese Massenpsychose nicht erklärlich.“

    „Wer nicht hüpft, der ist ein Nazi“ – das ist ein dreistes PLAGIAT.
    Und zwar gestohlen von ukrauinischer Maidan-Demokratie.
    Das Original lautet: „Wer nicht hüpft, der ist ein Moskowiter“.

    UKRAINER, VERKLAGT DIE BUNTE DIEBIN wegen Verletzung der Urheber-Rechte und so!
    Da kann man absahnen – die Antifanten werden für sie ganz sicher sammeln, vielleicht geben Merkel und Soros auch was.

  4. #4 von Cheshire Cat am 06/09/2018 - 17:02

    @#2 von Sophist X (@sophist_x) am 06/09/2018 – 16:14

    TAZ ist mit Kniefall Fischers unzufrieden und vermutet feine Verarschung.

    http://www.taz.de/!5533631/
    Die Schlagersängerin Helene Fischer äußert sich gegen Gewalt und Rassismus. Doch zur AfD schweigt sie. Das ist zu wenig…
    So weit, so wenig. Wogegen hat sich Helene Fischer hiermit geäußert? Gegen gar nichts.

    „Was ihr Geburtsort damit zu tun hat, wusste der Schreiber sicher auch nicht so genau,…“

    „Jelena Petrowna“ Fischer ist höchstwahrscheinlich wie fast jeder, der in Russland sozialisierte wurde, konservativ und lehnt bunte Werte entschieden ab.

    Was allerdings den erzwungenen Opprotunismus nicht ausschließt.
    Der Opprotunismus schließt wiederum den heimlichen Widerstand nicht aus.

  5. #5 von Sophist X (@sophist_x) am 06/09/2018 - 17:19

    h ttp://www.taz.de/Helene-Fischer-als-Phaenomen/!5522787/

    Man staunt ja nicht schlecht, dass ausgerechnet die taz-Radikalinskis erst vor Wochen den bourgeoisen Mittelwertpop der Fischerin und sie selbst geradezu vergöttlicht haben.

    Dass die linken Dummbolzen nun ausgerechnet von Fischer politische Manifeste erwarten, könnte auch enttäuschte Liebe sein.

  6. #6 von Cheshire Cat am 06/09/2018 - 18:43

    @#5 von Sophist X (@sophist_x) am 06/09/2018 – 17:19

    Ich weiß natürlich nicht, inwieweit der Umfall Fischers erzwungen war.
    Aus marketing-technischer Sicht ist es allerdings eine denkbar schlechte Entscheidung.

    Es könnte noch 2015 Sinn machen, als viele (Gut)Menschen von der Willkommenshysterie erfasst wurden.
    Heute ist es das Gleiche, als ob ein neutraler DDR-Künstler 1988 sich auf die Seite Honeckers gestellt hätte.

  7. #7 von Cheshire Cat am 07/09/2018 - 00:45

    Niemand hat bisher ein Lied für Mia, Maria, Susanna und Mireille gesungen.
    Nicht für die begrabschten, verfolgten und vergewaltigten Frauen von Köln.
    Und wahrscheinlich wird auch nie ein Lied für die junge Joggerin gesungen, die gerade in Magdeburg niedergestochen wurde.

    Für diese Frauen hätten Sie ihre schöne Stimme einsetzen und erheben können, Frau Fischer.

    PI-Fund

    Ja, Frau Fischer hat Ihre Chance gehabt und vertan.

    Wenn sie sich unbedingt zu Chemnitz äußern musste, konnte sie einfach ein Lied zur Erinnerung an den ermordeten Daniel singen (der ja als „Deutsch-Kubaner“ bunt genug ist).
    Hätte sie für ihn / andere Mehrkill-Toten speziell ein Lied komponiert (für sich komponieren lassen), würde sie in die Geschichte eingehen.

    Jetzt ist sie aber nur eine der Mehrkill-Huren, also weniger als nichts (leider).

    Besonderes beschämend ist allerdings, dass sie keine Solidarität mit den in Chemnitz mitabgeschlachteten Russland-Deutschen (ihre Landsleute) gezeigt hat (was ist übrigens mit ihnen?).
    Das ist schon Volksverrat hoch zwei.
    *kotz*würg*erbrech*

  8. #8 von Sophist X (@sophist_x) am 07/09/2018 - 09:40

    >7 von Cheshire Cat am 07/09/2018 – 00:45

    Ich glaube, man sollte Schlagersängerinnen nicht zuviel aufbürden. Bloß weil Leute wie Andreas Frege „Campino“, der vom Kapitalismus profitiert hat wie nur wenige andere im Geschäft, und die ganzen linken Sumpfmugger aus politischen Positionen ein Geschäftsmodell machen, sollte man sich nicht genötigt fühlen, bei jeder Großdebatte seinen Senf dazu zu geben.
    Es gibt viel zu viele Kretins im Showbiz (Campino), deren Meinung wegen ihres Promistatus‘ für relevant gehalten wird. Ich bin dankbar, wenn einer von denen mal entscheidet, die Klappe zu halten.

  9. #9 von Cheshire Cat am 07/09/2018 - 19:45

    @#8 von Sophist X (@sophist_x) am 07/09/2018 – 09:40

    Wo paßt das besser als hier: WES BROT ICH FRESS, DES LIED ICH SING.

    (PI-Fund)

%d Bloggern gefällt das: