Chemnitz.: Die AfD ist schuld!

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Es wird den Deutschen nicht leicht gemacht, in der Empörung über die Ereignisse in Chemnitz die Spreu vom Weizen zu trennen. (…) Da ist zum einen die Linkspartei, die von der CDU über die AfD und die Hooligan-Szene bis hin zur Polizei alles in einen rassistischen Topf wirft. Halb Deutschland gehört demnach zur neonazistischen Szene, zu deren Sympathisanten oder Schutzherren. Ist das noch Empörung oder nicht schon Einschüchterung?“ Denn diese Übertreibung mache es unmöglich, Kritik an der Flüchtlingspolitik zu üben, heißt es im Kommentar weiter.

Und: „Das ist nur das eine Extrem. Das andere ist die Art und Weise, wie die AfD aus der Sache Kapital schlägt. Sie zieht eine feine Linie zwischen sich und der ,Hetzjagd‘, weiß aber ganz genau, dass sie durch ihre giftig Begleitmusik unverhohlen dazu beiträgt, dass sie überschritten wird. ,Das Abschlachten geht weiter‘ – wer so den Tod des in Chemnitz erstochenen Mannes kommentiert, wie es die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel tat, der hat weder Trauer noch Rechtsstaat im Sinn, sondern ergötzt sich an den Szenen, die er heraufbeschwört.“ Weiter heißt es im Kommentar, die etablierten Parteien, seien „längst sprachlos angesichts des AfD-Phänomens“. Mehr in der Blöd …

  1. #1 von Sophist X (@sophist_x) am 30/08/2018 - 12:38

    A propos Kapitalschlagen: Die AfD ist das direkte Resultat des Staatsversagens, das Merkel unter Applaus der Merkelpresse herbeigeführt hat. So wird ein Schuh draus.

  2. #2 von Cheshire Cat am 30/08/2018 - 15:17

    *https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/937-29-august-2018

    Lieber Herr Klonovsky,
    Gott würde sich wie so oft als prächtiger Humorist zu erkennen geben, würde im Marx-Jahr in Karl-Marx-Stadt die Revolution beginnen.

    Lesepflicht
    https://sezession.de/59342/chemnitz-zehn-punkte-fuer-die-naechsten-tage
    Chemnitz – zehn Punkte für die nächsten Tage

  3. #3 von Cheshire Cat am 30/08/2018 - 15:19

    *https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/937-29-august-2018

    Vergleicht man das softe mediale Begleitgeschwafel zu den Gewaltexzessen beim Hamburger G 20-Treffen – 476 verletzte Polizisten, 186 Festnahmen, 12 Millionen Euro Schaden – mit der hochaggressiven Berichterstattung über die Demonstrationen in Chemnitz – 0 verletzte Polizisten, 0 Festnahmen, bislang kein bekannter Schaden, angeblich zehn Hitlergrüße (sofern es nicht der Gruß der Hamas gewesen ist); dazu mehrere Leichtverletzte bei Auseinandersetzungen mit sogenannten „Gegen“demonstranten („Wir haben Personen beobachtet, die im Bereich des Stadthallenpark Steine aufnehmen. Mehr als 100 Personen haben sich vermummt“, twitterte die Polizei am 27. um 20.20 Uhr) –, dann erscheint einem der Terminus „linksversifft“ als Attribut für die deutsche Gesinnungspresse doch womöglich etwas verniedlichend.

    Am Rande: Mich würde interessieren, ob nicht einige bzw. wie viele der zehn angezeigten Hitlergrüße vorher mit den Behörden abgesprochen waren, Dunkeldeutschland wimmelt schließlich von V-Leuten.

    https://www.wochenblick.at/chemnitz-insider-packt-aus-rechte-hetzjagden-waren-erfunden/
    Chemnitz-Insider packt aus: Rechte „Hetzjagden“ waren erfunden

    https://www.wochenblick.at/sachsen-abfackeln-linke-rufen-zum-mord-an-chemnitzern-auf/
    Patriotische Demonstranten gejagt
    „Sachsen abfackeln“: Linke rufen zum Mord an Chemnitzern auf

  4. #4 von Cheshire Cat am 30/08/2018 - 15:45

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/937-29-august-2018

    Entlarvenderweise bezeichnete Merkel, deren Masseneinwanderungsgutheißung dazu geführt hat, dass man in deutschen Städten am Rande von Volksfesten mal eben abgestochen werden kann, sei’s nun beim Frauenbeschützen oder beim Geldabheben, die spontanen Proteste gegen ihre menschenverachtende und bürgerkriegsvorbereitende Politik im DDR-Funktionärssprech als „Zusammenrottungen“; außerdem sprach sie von „Hetzjagden“. Wahrscheinlich bezieht sie ihre Informationen von der Antifa; Torsten Kleditzsch, der Chefredakteur der Freien Presse in Chemnitz, gibt zu Protokoll (ab Min. 9.30): „Hetzjagden haben wir hier nicht beobachtet.“ Die Brühe, in der Merkel als junger Apparatschik gegart wurde, dringt ihr noch heute durch die inzwischen welken Poren. Es gab den Straftatbestand „Zusammenrottung“ im DDR-Strafgesetzbuch; jenes der Bundesrepublik kennt ihn nicht. „Vielleicht“, kommentiert Hadmut Danisch, „hätten wir unser Regierungspersonal doch nicht auf dem Gebraucht- und Insolvenzmarkt von der DDR aufkaufen sollen.“ Aber als Kompensation haben wir ja die Sachsen.

    Ich bin ein Chemnitzer!

    „Jagd auf Migranten in Chemnitz“ = GleiWITZ 2.018 extreme Edition
    (frei nach PI-Fund)