Broders Spiegel: Fremdschämen in Polen

Von Henryk M. Broder

Der Spiegel meldet sich heute aus Krakau. Eine wunderschöne Stadt, die vieles bietet. Manches gibt es allerdings nicht, beispielsweise scheint es keinen Anlass zu geben, über Islamisierung und Kopftücher zu debattieren. Ganz anders als in Deutschland. Aus dem westlichen Nachbarland war jüngst auch Bundesaußenminister Heiko Maas zu Gast. Allerdings nicht, um die Polen darüber zu belehren, wie bereichernd muslimische Zuwanderer sein können, sondern um in Auschwitz wieder einmal zu erklären, warum er Politiker geworden ist. Als wäre das nicht schon peinlich genug, glänzte er noch mit einem Meisterstück in Sachen Peinlichkeit. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 29/08/2018 - 17:52

    Fremdschämen in der Scweiz

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/936-28-august-goethes-geburtstag

    Sehr geehrter Herr Klonovsky, nur die Deutschen schaffen den seltsamen Spagat, ihren neurotischen Selbsthass in einer zutiefst anmassenden Arroganz auszuleben…. der aktuelle pauschale „Sachsenhass“ als „pars-pro-Toto Eigenexorzismus“ ist wohl die ironischste, lächerlichste und pathologischste Form des „Rassismus“ die man sich vorstellen kann.

    Wir Schweizer, wie übrigens ca. 70% der Europäer (ja selbst die Schweden haben’s kapiert, siehe Wahlen in zwei Wochen, ihr habt die sozusagen links überholt, obwohl die schon fast an der Mittelleitplanke fuhren…) schauen sprachlos auf Deutschland… leider domineren die anderen 30% die veröffentlichte Meinung da kriegt ihr das nicht so mit…

    Merke, auch wenn 80 Millionen Deutsche abgestochen würden, es wären bedauerliche Einzellfälle, aber wenn sich auch nur einer davon wehren würde, es wäre systemimmanenter Rassismus.

    Ihr habt es geschafft, ihr Deutschen habt es geschafft, ich bin ein Rassist geworden. Ich kann euch einfach nicht mehr ernst nehmen. Sobald ich nur ‚Deutsche‘ höre, fang ich schon an zu schmunzeln… da muss ich doch ein bisschen lachen, wenn sich die Deutschen (Frauen neuerdings kaum mehr alleine) ängstlich mit gesenktem Blick an den herumlungernden Pulks minderjähriger 25 Jähriger aus allen Herren Länder vorbeizwängen, in der Hoffnung dass jemand anders belästigt wird… und falls mal, es kommt eh kaum mehr vor, ein deutscher Mann bereit ist, so einer Belästigung einen Riegel zu schieben, mit allen Konsequenzen…

    …dann ist es ein Deutschrusse, oder ein Sachse… und das ist auch der Grund für den Sachsenhass, der Feigling reagiert aggressiv auf den, der sich wehrt, erinnert er in doch an seine eigene Feigheit und daran, dass er sich unterworfen hat.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 29/08/2018 - 17:56

    „Aus dem westlichen Nachbarland war jüngst auch Bundesaußenminister Heiko Maas zu Gast. Allerdings nicht, um die Polen darüber zu belehren, wie bereichernd muslimische Zuwanderer sein können, sondern um in Auschwitz wieder einmal zu erklären, warum er Politiker geworden ist.“

    Diesem Heuchler glaube ich kein einziges Wort!