Wir sind alle kleine Sünderlein

Jesus liebt die Sünder, aber er hasst die Sünde – man muss mit Rechten reden, gerade als Christ soll man 
Menschen zeigen, dass man um sie kämpft und dass es einen Weg zurück gibt. Ängste und Sorgen kann ich ernst nehmen, aber ich muss es auch beim Namen nennen, wenn es fremdenfeindlich oder verschwörungs­theoretisch wird.

Diesen und andere fromme Gedanken über die notwendige Säuberung deutscher Kirchen von Rechten und dem, was Liana Bednarz zu Rechten erklärt, findet man hier

  1. #1 von Heimchen am Herd am 31/07/2018 - 19:39

    „Bautzen ist keine Ausnahme. Die Publizistin Liane Bednarz warnt davor, dass rechte Christen Gesellschaft und Kirchen ­unterwandern – nicht nur im Osten“

    Wieder so ein dummes Gör, das meint, uns belehren zu können! Dass die evangelische Kirche
    ihr eine Bühne gibt, wundert mich nicht! Diesen Verein habe ich schon vor etlichen Jahren verlassen
    und habe es nie bereut!

    Was ist bloß aus den Kirchen geworden?

  2. #2 von Lomar am 31/07/2018 - 19:40

    Ich bestreite, dass „völkisches Denken“ negativ besetzt sein muss. Der Begriff „Völkisches Denken“ wird von den Linken als Negativum formuliert und emanzipiert. Er impliziert eine Aufwertung des eigenen im Zusammenhang einer Abwertung anderer Völker. Dem ist nicht so. Wenn Völker, wie Tillschneider sagt, Gedanken Gottes sind, dann sind alle Völker gemeint, was schon allein die Unterstellungen Bednarz‘ ad absurdum führt. Es geht dem Rechtskonservatismus ganz allein um die Erhaltung der Völker, vor allem des eigenen, weil es dem jeweils agierenden Konservativen das nächste ist, in dem er wurzelt. Im Gegensatz geht es dem linken Spektrum weitestgehend um die Auflösung der Völker bzw. deren Vermischung. Dabei aber inkonsequent um den Schutz und die Bewahrung bestimmter Völker (Rohingya) aber die Selbstaufgabe anderer, insbesondere in Deutschland, des eigenen Volks. Daran kann man ablesen, dass die Linken keine ethischen klaren Linien, Grundsätze und Werte haben. Sie entscheiden nach Gutdünken und persönlichen Befinden.
    Auch die Unterstellung Bednarz‘, dass die Ostdeutschen nach der Wende nicht an den Pluralismus und an die Demokratie zu wenig herangeführt wurden, ist an Arroganz nicht zu übertreffen. Man kann es auch ganz anders sehen. Die Menschen in Ostdeutschland haben zwei Diktaturen hintereinander erlebt und sind größtenteils, auch durch Teilhabe am Westfernsehen damals und am Wandlungsprozess nach der Wende, politisch höchst sensibilisiert. Das scheint mir das stichhaltigere Argument zu sein.
    Als Insider der Kirche in Ostdeutschland kann ich bestätigen, dass es in der Flüchtlingsfrage eine tiefe Kluft zwischen kirchlicher Führung und Gemeindebasis gibt. Die Führungsebene der evangelischen Kirche ist im Osten großen Teils westdeutsch sozialisiert und im linken Spektrum zu verorten. An der Kirchenbasis ist es eher anders rum. Ich weiß von vielen Gesprächen an der Basis aber auch in der mittleren Ebene, dass diese Kluft deutlich wahrgenommen wird. Ich mache der Leitungsebene zum Vorwurf, dass sie die anbefohlenen „Schafe“ zurücksetzt gegenüber politischen Interessen und einer falsch verstandenen Nächstenliebe. Wenn Frau Bednarz auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter anspielt, will ich darauf hinweisen, dass es in diesem Gleichnis Jesu ein Ausländer war, der einem Einheimischen half, nicht umgekehrt, und dass dies von Jesus als Überhöhung und zur Verstärkung seiner Botschaft, dass die Nächstenliebe an Grenzen nicht halt macht so gesagt wurde. Was natürlich auch von Rechtskonservativen nicht bestritten wird. Nirgends hat aber Jesus Grenzen abgelehnt und nirgends Völker. Daher ist dieses Gleichnis, welches im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise immer wieder bemüht wird, ungeeignet Vorwürfe zu konstruieren.
    Zum Schluss noch ein Hinweis an Frau Bednarz (falls sie hier drauf stößt) an den von den Kirchenleitungen oft tolerierten Linksextremismus, für den der Jenaer Pfarrer Lothar König mir als ein geeignetes Beispiel erscheint.

  3. #3 von Sophist X (@sophist_x) am 31/07/2018 - 20:33

    Ein Prachtstück, sowohl der Text als auch die Person.

    Ich habe es allerdings nur bis hierher geschafft:

    chrismon: …Verschwörungstheorien?
    Die Liana: ‚Etwa die Rede davon, in Europa finde ein Bevölkerungsaustausch und eine Islamisierung statt.‘

    Da musste ich wegen eines Lachanfalls abbrechen.

  4. #4 von Cheshire Cat am 31/07/2018 - 21:55

    „Ein Pfarrer kann in Bibelkreisen theologisch auffächern, wer in der Bibel der Nächste ist: nämlich der Nächste in der jeweils konkreten Situation.“

    Obwohl gar kein Zitat aus der Bibel vorgelegt wird,
    es ist trotzdem eine feine Logik:

    Es kommen z.B.

    Hussein K. (Mörder von Freiburg)
    *https://www.welt.de/vermischtes/article171714571/Fall-Hussein-K-17-Jahre-22-Jahre-25-Jahre-Oder-doch-schon-32.html
    und
    Abdul D. (Mörder von Kandel)
    *https://www.berliner-zeitung.de/politik/meinung/die-bluttat-von-kandel-das-vertrauen-in-die-oeffentliche-sicherheit-ist-angeknackst-29417352
    und
    Junger Afghane (nach versuchtem Heimtückemord im Koma – wollte Ex-Freundin (17) in Havel ertränken)
    *http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/berlin-wiederbelebt-nach-mordversuch-nichtschwimmer-19-wollte-ex-freundin-17-in-havel-ertraenken-a2299912.html

    und Hunderttausende andere Moslems ungebeten aus fernen Ländern nach Deutschland
    und schwups, die Fernen sind plötzlich die Nächsten und müssen bemuttert werden.
    Dabei dürfen die eigenen Nächsten (Kinder, Alte, Kranke, Niedriglöhner, Arbeitslose usw.) in Armut verrecken.
    So die neue bunte Auslegung des Christentums.

    WER SO BLÖD IST, DAS ZU GLAUBEN, WIRD NICHT SELIG.


    Papa Demenz: „Rettet Afghan-Kinder: den ’17-jährigen‘ Hussein K., den ’15-jährigen‘ Abdul D. und den namenslosen ’19-jährigen! Wüsten-Schwimmer!
    Die werden sich bei euch intensiv bedanken.“

  5. #5 von Cheshire Cat am 31/07/2018 - 21:55

    ASYLMAFIA-BOSS BESUCHT SCHLEPPER

    https://www.evangelisch.de/inhalte/151102/17-07-2018/praeses-rekowski-besucht-seenotretter-auf-malta?kamp=b-008&kamp_r=start
    Präses Rekowski besucht Seenotretter auf Malta

    Der Besuch der Seenotretter war Auftakt einer dreitägigen Malta-Reise von Rekowski, der auch Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Der Theologe will sich ein Bild von Rettungsmissionen im Mittelmeer machen. Die EKD ist an der Finanzierung der Hilfsorganisation Sea-Watch beteiligt.

  6. #6 von Lomar am 31/07/2018 - 22:29

    Nochmal zum barmherzigen Samariter:
    Die Gegenfrage Jesu an seinen Zuhörer, als der fragte, wer das sei, MEIN Nächster, war:
    „Wer war der Nächste dem, DER UNTER DIE RÄUBER FIEL?“

    Nun müsste man also erstmal überlegen, wer in diesem Land hier unter die Räuber fällt. Wer ist Räuber, wer ist Opfer und wer hilft den Opfern?
    Ich komme zu anderen Beobachtungsegebnissen als uns die Kirchenoberen und Leute wie Bednarz weis machen wollen.

  7. #7 von Cheshire Cat am 31/07/2018 - 22:58

    @#3 von Sophist X (@sophist_x) am 31/07/2018 – 20:33
    „Ein Prachtstück, sowohl der Text als auch die Person.“

    *https://www.journalistenwatch.com/2018/07/19/meinungskorridore-netter-versuch/

  8. #8 von Cheshire Cat am 31/07/2018 - 23:13

    @#3 von Sophist X (@sophist_x) am 31/07/2018 – 20:33

    Der Text könnte aber auch von dem stammen:

    *https://www.schwaebische.de/landkreis/ostalbkreis/aalen_artikel,-pfarrer-tr%C3%A4gt-aus-protest-gegen-alice-weidel-kopftuch-in-der-messe-_arid,10872728.html
    Pfarrer trägt aus Protest gegen Alice Weidel Kopftuch in der Messe

    Oder von der:

    Die beiden chrislamischen Kirchen (ehem. katholische und evangelische) sind schon so weit.

  9. #9 von tyrannosaurus am 01/08/2018 - 12:08

    Die Arbeiten an GERMONEY SHITHOLISTAN machen gute Fortschritte!