Linke nutzen WM-Titel zur Hetze gegen die AfD

Frankreich ist stolz auf seine WM-Helden um Shooting-Star Kylian Mbappé. Für einen AfD-Ortsverband war das Finale jedoch ein Duell zwischen Europa und Afrika.

In Frankreich sind sie Helden. Für viele Rassisten bleiben die schwarzen Spieler der Équipe Tricolore aber immer eines: Afrikaner.

In einem Facebook-Post erklärte der AfD-Verband Offenbach das Duell im Finale der Fußball-WM am Sonntagabend zum Duell zwischen Europa und Afrika.

Für die Rechtspopulisten sind die schwarzen Spieler aus Frankreich um Shooting-Star Kylian Mbappé keine Europäer. Mehr im Focus …

  1. #1 von Axel Kuhlmeyer am 18/07/2018 - 12:00

    Die Schizophrenie liegt auf der Hand. Es werden Ausländer (Söldner) benötigt um das Bedürfnis
    der Menschen nach Identität wenigstens temporär zu befriedigen. Le grande Nation.
    „Ihr sollt national fühlen, aber ausländisch!“
    Dem Michel muß verklickert werden, daß es ohne mehr und mehr Ausländer nicht geht.
    Der Tanz ums goldene Kalb? Für Leistungsfetischisten allemale.
    Der Suggestion auf die Leistung weniger erfolgreicher Sportler soll Nutzlosigkeit, Sinnlosigkeit, Gefahren der Flutung kaschieren.

    Fußball, eine überflüssige Angelegenheit ohne Sinn und Nutzen, soll dem Kleinbürger zudem die anscheinenden Vorteile des „Multikulti“ einhämmern, ihn ideologisch betäuben und neutralisieren.

    Ausgeblendet werden in der Betrachtung die Kosten und Folgen für das eingesessene Volk.
    Aber wen unter EU – Politikern interessiert das schon?
    Nun, das ist eine andere Frage.

  2. #2 von Sophist X (@sophist_x) am 18/07/2018 - 12:23

    Zu sagen, dass da Afrika gegen Europa gewonnen hat, ist unter keinem Gesichtspunkt Hetze.
    Sicher hatten die AfDler Hintergedanken, aber Gedankenlesen ist eben so eine Sache. Die Frage, ob Gedankenlesen als Basis für einen Hetzartikel gegen Merkels Gegner reicht, wird aber der jeweilige PvD (Praktikant vom Dienst) beim Focus immer mit ‚ja‘ entscheiden.

  3. #3 von Axel Kuhlmeyer am 18/07/2018 - 12:40

    Fußball war bisher eine Möglichkeit, die verschiedenen Nationen und ihre originären Bewohner
    einer Betrachtung unterziehen zu dürfen. Die gottgewollte, natürliche Verschiedenheit und Schönheit auf sich wirken zu lassen, subjektive (psychologische, ästhetische, etc.) Schlüsse ziehen zu können. DANKE KROATIEN! –
    Die modernen, ideologisch verkrüppelten Nationen einseitig westeuropäischer Prägung lassen diese interessanten Details nicht mehr zu. Ergebnis: Langeweile breitet sich aus.

    Wie in den Innenstädten die Gleichförmigkeit und Monotonie der Architektur die Kunden eindummseln läßt. Wenn man eine besucht, kann man sich alle anderen schenken.

    Ladenbesitzer klagen über Leere, Leerstand, Manko, aber Multikriminalität.

  4. #4 von Sophist X (@sophist_x) am 18/07/2018 - 13:40

    http://fredalanmedforth.blogspot.com/2018/07/gez-gehts-los.html

    AfD-Hetze gegen Multikulti ist schlimmer als:

    7 Morde (auf offener Straße)
    fast 500 Vergewaltigungen
    845 angezündete Autos
    47 geplünderte Geschäfte

    Vielleicht sollte sich die ehemalige Grand Nation (a.k.a. Shithole) zweimal überlegen, ob sie nochmal einen Titel in einer populären Sportart gewinnen wollen.

  5. #5 von traoré am 18/07/2018 - 18:28

    – OT –

    Frage an Dr. Katarina Barley bezüglich Inneres und Justiz

    28.03.2018 – 17:38

    Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Barley,

    erstmals in der Geschichte der USA begann im April 2017 ein Strafprozess nach 18 USC 116 (female genital mutilation, FGM). In Detroit, Michigan, waren Dr. Nagarwala sowie die Eheleute Attar angezeigt worden, drei Angehörige der schiitischen Dawudi Bohra, denen FGM religiöse Pflicht ist (https://tinyurl.com/y7wearfe).

    Islam der Sunniten. Im islamischen Recht der Schafiiten gilt die männliche wie weibliche Beschneidung als wâdschib (farD), religiös verpflichtend. Die anderen sunnitischen Rechtsschulen bejahen die weibliche Beschneidung, den Malikiten gilt sie als sunna (unbedingt nachzuahmen), Hanafiten wie vielen Hanbaliten als makrumâ (ehrenwert), die übrigen Hanbaliten bewerten sie als religiöse Pflicht (https://tinyurl.com/yamu9kvt).

    Sind Sie der Auffassung, dass eine religiös begründete FGM Typ Ia oder FGM Typ IV durch Art. 4 Grundgesetz gedeckt und auch nicht durch § 226a StGB verboten ist? (https://tinyurl.com/qzxoz2k)

    Auch die Jungenbeschneidung, die männliche „Genitalverstümmelung ist immer ein massiver Eingriff, der nicht selten den Tod und häufig lebenslange Schmerzen und psychologische Traumata nach sich zieht“, um Ihre, für das männliche Geschlecht ebenfalls zutreffende, Aussage zur FGM zu zitieren. Die Grund- und Freiheitsrechte des Individuums betreffend, hat das Grundgesetz zwischen Frau und Mann, zwischen Mädchen und Junge nicht zu differenzieren (https://tinyurl.com/yb8dvgau).

    Bekennen Sie sich zum Beibehalten der WHO-Kategorisierung weiblicher Genitalverstümmelung, welche FGM definiert als Typ I, II, III, IV? Kämpfen Sie mit uns gegen die Straffreistellung der Chatna (chitan al-inath, sunat perempuan), auch der milden Sunna? Jede Form von FGM (I, II, III, IV) gehört verboten – überall auf der Welt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dr-katarina-barley/question/2018-03-28/297901

  6. #6 von Cheshire Cat am 18/07/2018 - 18:56

    „Für die Rechtspopulisten sind die schwarzen Spieler aus Frankreich um Shooting-Star Kylian Mbappé keine Europäer.“

    Wie schade, dass die Realität auch rechtspopulistisch ist:

  7. #7 von Cheshire Cat am 18/07/2018 - 19:07

    „Selbst freudige Ereignisse wie der Gewinn einer Fußballweltmeisterschaft führen wie selbstverständlich landesweit zu Krawallen, Plünderungen und Straßenschlachten.“

    Egal, ob Neger gewinnt oder verliert: Krawalle und Plünderungen gibt es immer.

  8. #8 von Cheshire Cat am 18/07/2018 - 20:11

    Aufschlussreich:
    2018 präsentieren sich die Mannschaften in interessanten Posen:

  9. #9 von Heimchen am Herd am 18/07/2018 - 22:24

    „Für die Rechtspopulisten sind die schwarzen Spieler aus Frankreich um Shooting-Star Kylian Mbappé keine Europäer.“

    Für mich auch nicht!

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