Ungarn: Gesetz gegen Schlepper verabschiedet

Das ungarische Parlament hat mit großer Mehrheit ein Gesetzespaket angenommen, das die Strafverfolgung von Flüchtlingshelfern ermöglicht. Die von der rechtskonservativen Regierung ausgearbeitete Vorlage, die auf die „Organisatoren illegaler Migration“ abzielt, erhielt am Mittwoch 160 Stimmen, nur 18 Abgeordnete des Parlaments in Budapest stimmten dagegen. Das von Menschenrechtlern scharf kritisierte Gesetzespaket bedroht Flüchtlingshelfer mit Gefängnisstrafen. weiter bei Frankfurter Rundschau

  1. #1 von Heimchen am Herd am 22/06/2018 - 21:15

    „Das ungarische Parlament hat mit großer Mehrheit ein Gesetzespaket angenommen, das die Strafverfolgung von Flüchtlingshelfern ermöglicht.“

    Aus Ungarn kommen immer gute Nachrichten, im Gegensatz zu Deutschland!

    „Das von Menschenrechtlern scharf kritisierte Gesetzespaket bedroht Flüchtlingshelfer mit Gefängnisstrafen.“

    Allein schon wenn ich das Wort „Menschenrechtler“ höre, wird mir schlecht! Das sind Heuchler,
    nichts weiter!

  2. #2 von Cheshire Cat am 22/06/2018 - 22:23

    EIN TIPP FÜR von Orban bedrängten FLÜCHTLINGSHELFERINNEN:

    Mir einem herzlichen* marokkanischen LKW kommt eine Flüchtlingshelferin sogar weiter als sie will:

    https://www.focus.de/panorama/welt/vermisste-tramperin-sophia-l-bericht-leiche-an-tankstelle-in-spanien-gefunden_id_9139553.html

    Einem Medienbericht nach wurde die Leiche der vermissten Tramperin Sophia L. an einer Tankstelle im spanischen Asparrena in der Nähe von Egino gefunden.

    Sophia L. hatte am Donnerstag vor einer Woche von Leipzig nach Bayern trampen wollen. Dort kam sie aber nie an. Die Studentin soll an einer Tankstelle an der Autobahn 9 nahe dem Leipziger Flughafen in einen Lastwagen gestiegen sein. Danach verliert sich ihre Spur. Am Dienstag teilten die Ermittlungsbehörden mit, dass ein Mann in Spanien festgenommen wurde. Er sei dringend verdächtig, die Tramperin getötet zu haben…

    Berichten zufolge soll der Verdächtige aus Marokko stammen.

    „Wir möchten darauf hinweisen, dass die Nationalität eines möglichen Täters nichts mit seinen Taten zu tun hat“, schrieb der Bruder der Vermissten am Donnerstag in einem Brief an die Medien. „Sophia ist in der Unterstützung von Geflüchteten aktiv und engagiert sich gegen Rechts. Sophia würde unter keinen Umständen wollen, dass auf ihre Kosten rassistische Hetze betrieben wird, wie es teils schon geschehen ist“, erklärte der Bruder.

    *“Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle”
    Frau Dr. Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, CDU

  3. #3 von Cheshire Cat am 22/06/2018 - 22:25

    Fortsetzung #2 von Cheshire Cat am 22/06/2018 – 22:23

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/894-21-juni-2018

    Im Fall der vermissten Sophia Lösche haben Freunde der jungen Frau eine verzweifelte Rundmail mit der Bitte um Hinweise verschickt, in der sie, zwischen Sorgen und politischer Korrektheit schwankend, „es fast nicht über das Herz bringen, den LKW näher zu beschreiben – die Farbe, den Namen der Spedition, und dass er ein marokkanisches Kennzeichen hatte“, wie Hadmut Danisch auf seinem Blog festhält.

    „Den weit größten Teil des Aufrufes nimmt die in Fettschrift dargestellte Mitteilung ein, sich von rassistischen Spekulationen zu distanzieren, sich ‚gegen rechte Hetze und Rassismus zu stellen‘ wie es auch die vermisste Frau ihr Leben lang getan habe.“ Die Vermisste ist/war Mitglied der SPD Bamberg und schreibt auf ihrem Listenplatz-Profil: „Die Stadt gehört allen. Mein Ziel ist es, jeder und jedem zu ermöglichen, sie gemeinsam bunter zu gestalten und Freiräume für junge Ideen und Alternativen zu schaffen.“ Die Darwin-Awards sind zwar eröffnet, aber keine Häme bitte! Das ist eine traurige und ernste Sache.

    Er habe manchmal den Eindruck, schließt Danisch, „dass die Leute mehr Angst davor haben, dass der Täter ein Migrant sein könnte, als dass die Freundin tot ist. Diese Gesellschaft hat sich inzwischen sehr, sehr weit von einem gesunden Zustand entfernt.“

  4. #4 von Axel Kuhlmeyer am 22/06/2018 - 23:17

    O Weh: ein Gesetz gegen Schlepper und Hintermänner. Auch wenn sie kein Mann ist, wirklich keine Frau- imagine!- ( God have mercy on her husband) she (or it?) is in real trouble.

  5. #5 von Sophist X (@sophist_x) am 23/06/2018 - 01:09

    Nach Europa zu reisen ist eben kein Menschenrecht, und die angeblichen Menschenrechtler sollten lieber in diese Shitholes gehen, die eine Million überflüssigen Nachwuches nach der anderen produzieren.

    „Stop-Soros-Gesetz“
    Die Ungarn kennen ihre Leute am besten. Mitten auf die die alte Faltenfresse, und zwar mit schönen Grüßen aus der Heimat.

  6. #6 von Quid pro quo am 23/06/2018 - 06:23

    „Das ungarische Parlament hat mit großer Mehrheit ein Gesetzespaket angenommen, das die Strafverfolgung von Flüchtlingshelfern ermöglicht. Die von der rechtskonservativen Regierung ausgearbeitete Vorlage, die auf die „Organisatoren illegaler Migration“ abzielt, erhielt am Mittwoch 160 Stimmen, nur 18 Abgeordnete des Parlaments in Budapest stimmten dagegen.“

    Ein Parlament, das seine Arbeit macht und weiß wem es zu dienen hat. Davon können Deutsche nur träumen.

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