Keine Geldgeber für Flüchtlings-Kitsch

Etwa 130.000 Euro sind nach Angaben der Stadt vom Montag für den Obelisken bis jetzt eingegangen. Vereinbart worden waren mit dem nigerianisch-amerikanischen Künstler Olu Oguibe aber 600.000 Euro. Die Spendenaktion laufe noch bis 30. April. Oguibe soll bereits angedeutet haben, dass er den Kasselern die 16 Meter hohe Steinsäule womöglich auch für weniger Geld überlassen könnte.

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Der Obelisk war ein Kunstwerk der vergangenen documenta 14. Es setzt sich mit dem Thema Flucht auseinander und hat in Kassel für Diskussionen gesorgt. Oguibe möchte, dass sein Werk auf dem Königsplatz in der Innenstadt bleibt. Im Stadtparlament wird aber darüber diskutiert, dass die Kasseler über den Standort abstimmen. weiter bei RT

  1. #1 von Cheshire Cat am 28/04/2018 - 15:54

    „Vereinbart worden waren mit dem nigerianisch-amerikanischen Künstler Olu Oguibe aber 600.000 Euro.

    Auch eine Debatte um den Wert von Kunst ist entbrannt. Einen Tag nach Beginn der Sammlung schmierte eine Mann die Frage „600.000? Seid ihr blöd?“ auf die Säule.“

    Es gibt auch kostenlose Neger-Kunst.
    Bitte Baltimore, USA anrufen.

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/827-26-april-2018

    Direkt nach den Protesten in Charlottesville gegen die Demontage des Lee-Denkmals zerstörten gute Rassisten in North Carolina ein Kriegerdenkmal der Konförderierten. In Baltimore ließ die Stadtverwaltung ein Doppelmonument der Generäle Lee und Thomas „Stonewall“ Jackson abreißen, wobei hier ein neues, eigentlich aber uraltes Zeichen des Triumphs gesetzt wurde: Die Denkmäler wurden nicht nur entfernt, sondern durch ein anderes ersetzt, wie das die Sieger im Land der Besiegten zu allen Zeiten getan haben, um ihren Herrschaftsanspruch auch symbolisch mitzuteilen.

    Anstelle der beiden weißen Offiziere steht nun eine schwarze Schwangere mit einem Kind auf dem Rücken dort, die wem auch immer mit der Faust droht. Sogenannte Aktivisten gaben ihr den Namen „Lady Liberty“. Eine deutlichere Kampfansage sei nicht vorstellbar, notiert Liebnitz: „Der Freiheitsstatue, klassizistisch, weiß, steril und in ihrer Aussage universalistisch, wird eine expressive, schwarze, fruchtbare Figur entgegengesetzt, die durch ihre erhobene Faust signalisiert, für ihre Interessen und die ihres Nachwuchses aggressiv eintreten zu wollen. “ Angesichts der staatlich geförderten Enteignung und Vertreibung der Weißen aus Südafrika, die von regelmäßigen grausigen Lynchmorden beschleunigt wird, an denen hierzulande weder Politik noch Medien ein teilnehmendes Interesse zeigen, darf sich jeder ausmalen, wohin die Reise führen könnte.

    *https://www.informationliberation.com/?id=57205
    A statue of Robert E Lee in Baltimore was taken down this week only to be replaced by a „lady liberty of black power.“

  2. #2 von Heimchen am Herd am 28/04/2018 - 18:17

    „Etwa 130.000 Euro sind nach Angaben der Stadt vom Montag für den Obelisken bis jetzt eingegangen. Vereinbart worden waren mit dem nigerianisch-amerikanischen Künstler Olu Oguibe aber 600.000 Euro.“

    Es ist nicht zu fassen, für was für einen Schrott die Leute ihr Geld zum Fenster rausschmeißen!
    Anscheinend geht es der Stadt Kassel wohl zu gut!