Wollen die Genossen vertuschen?

Einer der Beschuldigten hatte 2016 für ein linkes Bürgerbündnis einen Demokratiepreis des Freistaats entgegengenommen. Jan R. ist zudem mit einer Landtagsabgeordneten der Linkspartei persönlich bekannt. In dieser Woche tauchten Fotos im Internet auf, die ihn bei einer Antifa-Demo zeigen.
In seiner Wohnung waren acht Flaschen Buttersäure sichergestellt worden – eine Chemikalie, die auch in Thüringen immer wieder im Nahkampf zwischen rechten und linken Aktivisten eingesetzt wurde. Wollte die Regierung von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) den Fall möglichst tief hängen, wie die Opposition und mancher Polizeibeamte vermutet?

Bericht bei WELT

  1. #1 von Hein Meier am 29/03/2018 - 09:00

    Immer wieder einmal dringt aus meinem ehemaligen linken akademischen Bekanntenkreis die 68er versiffte Geisteshaltung bis zu mir durch. Extreme Intoleranz gepaart mit starker Aggression und Hass gegen Menschen die anderer Auffassung als sie selber, schlägt mir entgegen. Seitdem meide ich diese Leute konsequent und erhalte mir einen Rest meiner früheren Lebensfreude.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 29/03/2018 - 09:25

    „Dass die Beschuldigten trotz Bedrohung einer Zeugin weiter auf freiem Fuß sind, ist erstaunlich. Die Polizei in Saalfeld habe inzwischen „geeignete Schutzmaßnahmen gegenüber der Zeugin getroffen“, erklärte das Innenministerium dieser Zeitung dazu auf Anfrage.“

    Es ist ein riesiger Skandal, dass die Verbrecher noch auf freiem Fuß sind und auch noch die
    Zeugin bedrohen! Warum werden sie nicht sofort verhaftet? Haftgründe liegen doch genügend
    vor!

    Ramelow müsste sofort zurücktreten!

  3. #3 von Axel Kuhlmeyer am 29/03/2018 - 12:56

    Schönheit, Ästhetik, Kultur, Feinsinn, Qualität war den Genossen schon immer suspekt weil:
    „hiervon verstehen wir nichts. Das ist etwas für die herrschenden Unterdrücker.“

    (Schröder war seinerzeit außerordentlich stolz auf seine italienischen Hemden und Rotein mit welchen er nicht nur als Konsument, sondern auch als „Kunstkenner“ und damit beinah kreativ sich auswies, der Blender!)

    Wie schön das Land doch strahlte, als diese Gesellen in der Oppositon waren, 1950ger,
    1960ger Jahre. Eine Zeit voller Sauberkeit, Freiheit und Demokratie im Gegensatz zu heute.
    Ganz besonders in England dieser Zeiten zu sehen, als Spiegel quasi. Look: British Pathe` 50ies
    und im Kontrast dazu: Britain – they´re going to replace you – Videos heutzutage! Zukunft!?

  4. #4 von Cheshire Cat am 30/03/2018 - 00:32

    HINTERGRÜNDE DER SKANDAL-GEGENDEMO IN KANDEL

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/796-26-maerz-2018

    … Das bunte Bündnis „Wir sind Kandel“ wurde überwiegend aus umliegenden Landesteilen in die Kleinstadt gekarrt – auf wessen Kosten, wie Hadmut Danisch gern wissen möchte, wird hoffentlich eine Kleine Anfrage der AfD im Landtag klären. Nichtstaatlich organisierte Demos und Initiativen kommen inzwischen nur noch von „rechts“; Vera Lengsfeld, die noch mehr als ich aus der Zukunft stammt, konstatiert die „Rückkehr der staatlich verordneten Demonstrationen“. Den engagierten Gratisreisenden konnte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) dann beschwingt zurufen, sie werde es nicht genehmigen, dass der Tod einer 15-Jährigen „instrumentalisiert“ werde, die Landesregierung stehe an der Seite der Bürger, die für ein „weltoffenes, liberales und gewaltfreies Miteinander“ einträten und dergleichen Kandelgelaber mehr. Als sie weg war, apropos gewaltfreies Miteinander und was das kostet, legte die Antifa los (im Selbstzeugnis eines dieser Recken liest sich das so), während von den schlimmen Merkel-Gegnern wie immer keine Gefahr und erst recht keine Gewalt ausging. Ein Journalist ohne hinreichende Endsiegshoffnung und deswegen auch ohne Schriftleitung, der am Ort war („vor Ort“ war bislang kaum je einer), beschreibt die Geschehnisse etwas anders hier.

  5. #5 von Cheshire Cat am 30/03/2018 - 00:36

    Zu #4 von Cheshire Cat am 30/03/2018 – 00:32

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article174952611/Kandel-Knallkoerper-auf-Beamte-Polizei-macht-Antifa-schwere-Vorwuerfe.html
    Polizei in Kandel macht Antifa schwere Vorwürfe

    Bei der Demonstration am Samstag in Kandel wurden nicht drei, sondern acht Polizisten durch Knallkörper verletzt.

    Die Böller kamen laut Polizei aus der Gruppe der Antifa. Die Ermittler werten derzeit noch Videoaufzeichnungen aus.

    Dadurch könnte die Zahl der derzeit 14 Anzeigen (unter anderem wegen Körperverletzung) noch steigen.

  6. #6 von Holger Burkhard am 30/03/2018 - 13:06

    Sollte tatsächlich die Anzeigende bedroht werden, so erfüllt das den Tatbestand der Verdunklungsgefahr und ist somit Haftgrund. Es liegt in Thüringen doch klar auf der Hand, dass gegen „Links“ nicht konsequent ermittelt wird. Lauinger tappt von einem Skandal zum anderen, es wird höchste Zeit, dass der Rot-Rot-Grüne Spuk in Thüringen beendet wird.