Polizei stoppt Rechts-Verdächtige

Brandenburgs Polizei stoppte am Donnerstagnachmittag die Bundeswehr mit Blaulicht auf der Langen Brücke in Potsdam. Besorgte Bürger haben die Ordnungshüter alarmiert, weil ihnen die in Tarnkleidung gehüllte Truppe mit Deutschlandfahne merkwürdig vorkam. Die 28 Männer und zwei Frauen verfolgen allerdings ein friedliches Ziel. Sie trainieren für Nijmegen. weiter bei Märkische Allgemeine

  1. #1 von Cheshire Cat am 20/03/2018 - 19:40

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/506-5-mai-2017

    Die Bundeswehr, immerhin die Nachfolgerin der unbestritten besten Armee, die die Welt je gesehen hat, ist heute eine besonders exemplarische Kasperltruppe, in Narrenkleider gehüllt, miserabel bewaffnet, kaputtgespart, geführt von feigen Generälen und einer Ministerin, der man vielleicht besser die Chefredaktion der Brigitte anvertrauen sollte. …

    Und nun attestiert also eine Emnid-Umfrage im Auftrag von N24 der Bundeswehr ein Rechtsradikalismus-Problem: 49 Prozent der Deutschen sehen ein solches – unter den Anhängern der Grünen sind es naturgemäß 90 Prozent, bei den SPD-Sympathisanten 75 Prozent (hier). Selbst in dem sagenhaften Atlantis brüllten in der Nacht, als das Meer es verschlang, die Ersaufenden nach ihren Sklaven, und so werden die Roten und die Grünen dereinst nach Schutz brüllen, und sie werden es, inschallah und gottlob, gewiss vergeblich tun. Die Bundeswehr hat in der Tat ein gewaltiges Problem, aber das hat mit Extremismus nichts zu tun – es fällt übrigens auf, dass die vor kurzem beim Bund aufgeflogenen islamischen Extremisten nicht ein Achtel der Medienaufmerksamkeit bekamen wie jetzt dieser dubiose „Völkische“ namens Franco A. – sondern damit, dass sie keine Armee mehr ist. Jede normale Armee ist nämlich in gewisser Weise „rechtsradikal“, insofern das Militärische, das Martialische, der Drill, die Manneszucht, die organisierte Brutalität, die ganze Kunst des Tötens samt der Bereitschaft, fürs Vaterland zu sterben, „rechtsradikal“ sind – oder von mir aus, Genosse Trotzki, Genosse Shukow, „linksradikal“ –, aber eben nicht „grün“ oder „feministisch“ oder „bunt“ oder „diskursiv“ oder „tolerant“ oder „zivilgesellschaftlich“…


    Offizier: Da marschieren die Invasoren aus dem Orient.
    Uschi: Räumt für sie unsere besten Kasernen

    *www. maz-online. de/Lokales/Havelland/Bundeswehr-raeumt-Kaserne-fuer-Fluechtlinge
    Bundeswehr räumt Kaserne für Flüchtlinge

  2. #2 von Heimchen am Herd am 20/03/2018 - 20:12

    Reaktionen auf den Soldaten-Marsch

    Hunderte Kommentare, unzählige Seitenaufrufe – ein MAZ-Bericht über einen Soldatenmarsch durch Potsdam hat für ein großes Echo gesorgt. Vor allem auf der MAZ-Facebookseite wird viel diskutiert. Auch die AfD äußerte sich zu dem Thema. Und bei der Truppe machte der Text selbst in Mali die Runde.

    (…)Die Berichterstattung über den Vorfall sorgte für vielfältige Reaktionen. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Post bei Facebook über 100 Mal geteilt und hundertfach kommentiert. Die meisten zeigten sich verwundert, dass der Anblick von Bundeswehrsoldaten für solche Aufregung sorgen konnte. Es sei bemerkenswert, dass die Bundeswehr schon so unbekannt geworden zu sein scheint, dass sie schon nicht mehr als solche erkannt wird, kommentierte einer.

    Wenige Stunden nach dem der Artikel erschienen war, hatte er mehr als 90.000 Menschen erreicht und auch im weit entfernten Mali für ein positives Echo gesorgt. Dort stationierte Soldaten hatten den MAZonline-Text gelesen. Fregattenkapitän Frank Reininghaus, der auch bei dem Marsch dabei war, hatten einen Link an seine Kameraden verschickt. „Habe (…) mittlerweile Reaktionen aus der ganzen Bundesrepublik, aus der Schweiz (!), aus Litauen (!!) und aus dem Einsatz in Mali (!!!) erhalten“, schrieb er der MAZ.

    Verwunderung über die Verwunderung
    „In Amerika hätten die Leute am Straßenrand den Soldaten zugewinkt“, schreibt ein User auf Facebook. „Schon traurig, dass manche Leute marschierende Soldaten ihres eigenen Landes als Anlass für einen Anruf bei der Polizei ansehen“, kommentierte ein weiterer User. „Die deutschen Bürger machen sich Sorgen, wenn die eigene Armee, im eigenen Land, mit der eigenen Landesfahne, umher läuft. Top. Ich glaube in unserem Land leben komische Menschen“, heißt es an anderer Stelle.

    Auch die Partei Alternative für Deutschland (AfD) meldete sich zu Wort: „Der Umgang mit Soldaten ist erschreckend“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Eine solche Geschichte kann sich auch nur in Deutschland abspielen. Man mag über solche Absurditäten lachen, doch derartige Vorgänge werfen ein Schlaglicht auf den Umgang mit unseren Soldaten. Hierzulande geraten Manche offenbar schon beim Anblick von Bundeswehruniformen und einer schwarz-rot-goldenen Flagge in Panik. Ein Land mit einem solchen Verhältnis zum Militär ist nicht verteidigungsfähig“, so Andreas Kalbitz, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg.

    Früher gewunken, heute die Polizei gerufen
    Auf Facebook wundert sich ein Leser über die Potsdamer: „Früher mit Winkelementen die Straßen gesäumt und heute Schiss vor singenden Soldaten“.

    Fast einhellig wurde in den Kommentaren auf der MAZ-Facebook-Seite Verwunderung darüber geäußert, dass der Anblick von deutschen Bundeswehrsoldaten für viele Menschen ein Grund sei die Polizei zurufen, „weil der besorgte Bürger anscheinend nicht mehr unterscheiden kann zwischen Soldaten oder merkwürdigen Menschen“ fügte eine Userin hinzu. „Besorgte Bürger“, fragt einer und schiebt hinterher: „Haben dies Bürger zu DDR Zeiten auch die Polizei gerufen,wenn die NVA marschiert ist?“

    Einer erinnert daran, dass die US-Army im Herbst 2017 Panzer durch Brandenburg rollen ließ: „30 deutsche Soldaten rufen besorgte Bürger auf den Plan aber wenn die halbe Nato durch Deutschland Richtung Russland marschiert interessiert es keinen“

    „Wo sind wir denn mittlerweile angekommen in unserem Land? Eine Gruppe marschierender Soldaten sind so seltsam, das man dafür 2 Beamte binden muss? Armes Deutschland“, so ein weiterer Kommentar.

    Einer schrieb: „Endlich sieht man mal wieder unsere Bundeswehr in der Öffentlichkeit“.

    http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Potsdam-Soldaten-trainierten-in-Potsdam-fuer-Nimwegenmarsch-Vierdaagse

    Wenn das nicht so furchtbar traurig wäre, dann könnte man sich darüber totlachen!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 20/03/2018 - 20:22

    Bundeswehr Tribute 2017 / Unsere Helden

  4. #4 von quotenschreiber am 20/03/2018 - 20:30

    Gerade auf tele 5: Schtonk. (Stern und Hitler tagebücher) Sehr lustig!

  5. #5 von Heimchen am Herd am 20/03/2018 - 21:00

    Jan Ralf Nolte, AfD

    Ex-Soldat redet im Bundestag Klartext

    Politiker entsetzt: Ex-Soldat redet im Bundestag Tacheles und schockt mit diesen unbequemen Fakten! So wird die Bundeswehr zum Helfershelfer der Schlepper.

  6. #6 von Sophist X am 21/03/2018 - 09:52

    >.. dene die in Tarnkleidung gehüllte Truppe mit Deutschlandfahne merkwürdig vorkam

    Mit kommt die Truppe auch merkwürdig vor. Und vor allem, dass das Gespann Merkel/Leyen das Zeigen der Flagge noch nicht unterbunden hat.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s