Belgien bleibt bei AKW hart – Laschet geht kein Licht auf

Von Manfred Haferburg

Die deutschen Atompaniker haben offensichtlich beschlossen die Franzosen in Ruhe zu lassen. Stattdessen sind jetzt die Belgier dran. Der NRW-Regierungschef Armin Laschet und seine Combo suchen den „Dialog“, um endlich das AKW Tihange auszuknipsen. Die Belgier denken aber gar nicht daran. Möglicherweise leuchtet das KKW Tihange in Ermanglung von Wind und Sonne ab und zu mal Herrn Laschets Büro aus. Aber da ihm auch dann kein Licht ausgeht, wird ihm wohl auch kein Licht aufgehen. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Sophist X am 23/02/2018 - 13:56

    Wer den Iran beim AKW-Bau unterstützt, sollte bei dem Thema einfach die Schnauze halten (also die gesamte schwarzrotgrüne Merkel-SED).

  2. #2 von Cheshire Cat am 24/02/2018 - 00:07

    Es ist nicht Laschet allein, der gegen das maroden belgischen AKW kämpft, sondern 100 gefährdete Kommunen, die berechtigte Sorgen haben.
    Und ich würde sagen, 100 Kommunen sind etwas klüger, als Manfred Haferburg (der Autor des Achse-Artikels), der die Unfall-Vorboten einfach ignoriert.
    Ideologie macht blind und das betrifft nicht nur die Linken…

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/belgische-atomaufsicht-akw-tihange-deutlich-gefaehrlicher-als-bislang-bekannt/20914710.html

    Der belgische Atomreaktor Tihange-1 rückt einem Medienbericht zufolge in der Diskussion um die Sicherheit der Nuklearanlage nahe der deutschen Grenze in den Blickpunkt. Es habe eine deutliche Häufung so genannter „Precursor“-Fälle im Reaktor Tihange-1 nur 70 Kilometer von Aachen entfernt gegeben

    *http://www.t-online.de/nachrichten/id_83156334/schnellabschaltungen-in-tihange-bestaetigung-fuer-kritiker.html
    Schnellabschaltungen in Tihange: Bestätigung für Kritiker

    Nach Bekanntwerden von mehreren Schnellabschaltungen bei sogenannten Precursor-Fällen (deutsch: Vorbote) im belgischen Tihange sieht sich die Region im Kampf gegen das Atomkraftwerk bestätigt. Es seien weitergehende Sicherheitslücken in Tihange aufgedeckt worden, sagte Städteregionschef Helmut Etschenberg am Donnerstag. Etschenberg steht an der Spitze einer Allianz von über 100 Kommunen im Dreiländereck gegen Tihange.

    Und wenn es mal knallt, wird sich Manfred Haferburg immer noch freuen?
    Man, man, man… Noch ein DDR Füsiker wie die Muddi.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article163200875/Was-im-Falle-einer-atomaren-Katastrophe-zu-tun-ist.html

    Das belgische Atomkraftwerk Tihange ist in einem besorgniserregenden Zustand. Eine Broschüre gibt Bewohnern der deutschen Grenzregion nun Tipps für den Ernstfall – vom richtigen Duschen bis hin zu Hamsterkäufen.

  3. #3 von Cheshire Cat am 24/02/2018 - 00:11

    @#1 von Sophist X am 23/02/2018 – 13:56
    „Wer den Iran beim AKW-Bau unterstützt, sollte bei dem Thema einfach die Schnauze halten (also die gesamte schwarzrotgrüne Merkel-SED).“

    Was die Unterstützung des AKW-Baus im fernen Iran mit dem maroden belgischen AKW an der deutschen Grenze zu tun hat, sollten Sie schon dem interessierten Publikum erklären.

  4. #4 von Sophist X am 25/02/2018 - 15:37

    Ich halt ein AKW im Iran aus anderen, guten Gründen für für ein größeres Sicherheitsproblem.

  5. #5 von Heimchen am Herd am 25/02/2018 - 17:17

    #4 von Sophist X

    „Ich halt ein AKW im Iran aus anderen, guten Gründen für für ein größeres Sicherheitsproblem.“

    Das sieht Israel ganz genauso! Und das sollten wir auch so sehen!

    Siko München 2018: Israelischer Ministerpräsident warnt den Iran

    11.15 Uhr: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Iran mit scharfen Worten vor einer Eskalation im Nahen Osten gewarnt. „Testen Sie uns nicht“, sagt Netanjahu am Sonntag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er richtete seine Worte dabei direkt an den ebenfalls anwesenden iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif.

    (…)Trotz des internationalen Atomabkommens zu dessen Beschränkung sei der Iran „noch eine große Gefahr“. Teheran arbeite weiter an der Entwicklung ballistischer Raketen. „Sobald dem Iran Atomwaffen zur Verfügung stehen, kann seine Aggression nicht mehr kontrolliert werden“, sagte Netanjahu. Der „Countdown“ habe schon „begonnen“.

    https://www.merkur.de/politik/muenchner-sicherheitskonferenz-2018-news-ticker-zur-siko-zr-9619567.html

    Sehr gute Rede von Netanyahu!