„Ich wollte wenigstens ein Mädchen retten“

Von Peter Grimm

Eva Quistorp engagierte sich als Helferin in einem Flüchtlingsheim. „Meine Hilfe war nicht naiv“, erzählt sie, „ich wollte ganz konkret und gezielt Frauen und Mädchen und liberalen Muslimen helfen, auch verfolgten Christen.“ Sie traf aber überwiegend auf junge Männer, die von ihren Familien als „Vorhut“ geschickt worden seien. „Diejenigen, die unsere Hilfe am meisten benötigen würden, sind ja meist gar nicht in der Lage zu fliehen“.

Sie nahm sich eines kleinen afghanischen Mädchens an, das alleine mit seinem Vater nach Deutschland gekommen war. Die Mutter war bei einem Autounfall getötet worden. Es gelang ihr, Vertrauen aufzubauen, sie nahm das Mädchen mit ins Weihnachtskonzert, sogar eine Synagoge besuchten sie zusammen. Eva Quistorp vermochte das Kind für die deutsche Sprache, europäische Musik, Bücher und Kunst zu begeistern. Nach einem Jahr genügte der Wortschatz der kleinen Afghanin schon, um ihr deutsche Märchen vorzulesen: „Rotkäppchen, Schneewittchen und die sieben Zwerge“. Auch deutsche Volkslieder sangen die beiden schon zusammen. Eva Quistorp war zuversichtlich, diesem kleinen Mädchen einen guten Start in Deutschland zu ermöglichen, „ich wollte wenigstens dieses eine Mädchen retten“. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Heimchen am Herd am 18/01/2018 - 17:27

    „Ich wollte wenigstens ein Mädchen retten“

    Die Frau ist ja noch bescheiden! Angela Merkel will die ganze Welt „retten“!

    Wer rettet uns vor Merkel?

  2. #2 von Heimchen am Herd am 18/01/2018 - 17:28

    Merkel, die Zerstörerin!

  3. #3 von Heimchen am Herd am 18/01/2018 - 17:32

    „Ich wollte wenigstens ein Mädchen retten“

    Eva Quistorp, die Mitbegründerin der Grünen, hat als Helferin in einem Flüchtlingsheim konkrete Erfahrungen gesammelt. Sie nahm sich eines kleinen afghanischen Mädchens an, das allein mit seinem Vater nach Deutschland gekommen war. Mit Achgut.com spricht sie über ihre Erlebnisse und fordert eine grundsätzlich neue Zuwanderungspolitik.

    ********************************************************************************************

    Ich möchte überhaupt keine Zuwanderung! Aber mich fragt ja niemand!

  4. #4 von Malte am 18/01/2018 - 19:17

    Sie wollten nur de A. retten…

    So wurden einmal Menschen auf einem Supermarktparkplatz mit einer Machete verfolgt, bei zwei anderen Gelegenheiten zog der 35-Jährige einmal mit einer Axt und ein weiteres Mal mit einer Motorsäge durch den Ort.
    Die Motorsäge
    stammte dabei übrigens aus einen Garageneinbruch bei dem Vorsitzenden eines Flüchtlingshilfevereins, den die Lindlarer
    extra zur Unterstützung der ankommenden Asylanten gegründet hatten.

    http://de.blastingnews.com/meinung/2018/01/deutliche-worte-eines-richters-an-zwei-kriminelle-fluchtlinge-002283031.html

  5. #5 von Heinz Ketchup am 18/01/2018 - 20:45

    Einer der vielen Kommentare auf der Achse zu diesem Thema den man – trotz Länge – unbedingt gelesen haben sollte. Der letzte Satz einer ehemaligen Flüchtlingshelferin endet nämlich mit einer Bitte der ich hiermit nachkomme:

    Ich würde mich freuen, wenn dieser kleine Erfahrungsbericht einer wahrhaft menschenfreundlichen Ex-Flüchtlingshelferin geteilt würde und Verbreitung findet. DANKE“

    Ulrike Müller-Herbig / 17.01.2018

    „Auch ich habe mich 2016 ein ganzes Jahr lang um eine Syrische Familie gekümmert (insbesondere um die 7-jährige Zweitälteste). Um es vorweg zu sagen: meine anfängliche Motivation, Menschen in Not zu helfen, machte nach etlichen Monaten einer gewissen Resignation Platz, die dann nach genau einem Jahr intensiven persönlichen Engagements meinerseits dazu führte, dass ich den Kontakt zu der Familie komplett und frustriert abbrach. Es ging mir überhaupt nie um Dankbarkeit, ich wollte lediglich meinen Beitrag als Deutscher Bürger leisten und einer Familie ‚in Not’ die Möglichkeit geben, sich besser bei uns einzufügen. So meine damalige Vorstellung. Ende 2015 – nachdem die Migrationswelle Deutschland überschwemmt hatte – trat ich deshalb der Flüchtlingshilfe Köln bei und besuchte an 2 Wochenenden jeweils 2 ganze Tage lang einen Vorbereitungskurs in der Kölner Südstadt, der uns auf unser Aufgabe vorbereiten sollte, geflüchtete Grundschulkinder mit Deutschen Kindern zusammen zu bringen, ihnen bei Schulaufgaben und beim Deutsch lernen zu helfen und ihnen unsere Deutsche Kultur näher zu bringen. Wir waren ca. 40 voll motivierte Helfer, zumeist ganz junge Leute (Lehrer, Sozialarbeiter, junge Mütter, Studenten, …). Ich war die Älteste unter ihnen. Am Ende des zweiten Wochenendes bekamen wir unsere Familien zugeteilt, und im Dezember suchte ich „meine Familie“, zum ersten mal auf. 1-2 mal die Woche habe ich dann ein ganzes Jahr lang meinen Hund „wegorganisiert“, da die Kinder Angst vor ihm hatten. Ich habe die beiden älteren Mädchen (7 und 8 ) regelmäßig von der Grundschule abgeholt und mit ihnen diverse Aktivitäten unternommen: Tierparkbesuche, Malnachtmittage im Atelier, Ausflüge in den Rheinpark inkl. lustiger Seilbahnfahrt, Kastanienmännchen-Sammel- und Bauaktionen, Treffen mit Deutschen Kindern zum Spielen bei mir zu Hause im Garten, Basteln, Kochen, Kuchen backen, Hörspiele hören, Vorlesen, Kartoffeldruckkurse im ‚Museum für Angewandte Kunst’, etc. Ganz nebenbei der Versuch, bei den Hausaufgaben zu helfen, der Kauf von passenden neuen Brillen für die beiden Älteren auf meine Kosten, die Begleitung zur Logopädin, das Erledigen von Formalitäten, weil die Eltern nur schlecht Deutsch sprechen, etc. pp. Beim Erklimmen des Kölner Doms musste ich wahre Überredungskünste anwenden, da die kleine E. kein christliches Gotteshaus betreten wollte. Sie sagte mir, sie würde nur an Mohammed glauben und es sei ihr vorboten, in eine Kirche zu gehen. Sie tat es dann doch – neugierig, aber ihr Missfallen auch deutlich zeigend. Das gleiche ‚Schicksal’ erlitt die Böhm-Kirche „Christi Auferstehung“ in Lindenthal, die ich ihr von innen zeigen wollte, weil ich als Kind dort selber viele schöne Stunden verbracht hatte. Beim Tier-Memory musste ich „Schweine“-Karten vor ihrer Zerstörung bewahren, weil die Kinder Schweine „hassen“ und die betreffenden Tierkarten voller Abscheu bespuckten und auf ihnen herumtrampelten. Das Wort „Hassen“ war im Sprachgebrauch aller Kinder dieser Familie übrigens allgegenwärtig. Beim Schwimmen-Gehen wollte sich E. in der Damenumkleide nicht vor mir ausziehen und sich nach dem Schwimmen auch nicht nackig duschen. Dass die beiden Mädchen immer stark unangenehm rochen, war mir auch schon vorher aufgefallen. Und nicht nur mir, sondern auch ihren Mitschülern, die – wie sie mir erzählten – deshalb auch nicht so gerne mit ihnen spielen. Sie dürfen sich wahrscheinlich ‚unten rum’ nicht anfassen und eben darum auch nicht waschen. Aber meine vorsichtigen Fragen danach wurden von den Eltern einfach ignoriert. Ich könne die Liste hier endlos weiterführen. Dass zu Hause bei der 7-köpfigen Familie, die auf Steuerzahlerkosten auf großzügigen 120qm + großem Südbalkon in der Berrenrather Straße wohnt, nur arabisch gesprochen wird, ständig der Fernseher mit arabischen Sendern läuft und ausschließlich syrischer Besuch zu Gast ist, verdeutlichte mir nach und nach, dass der Integrationswille dieser Familie, die mich immer freundlich aufgenommen hat und die auch alle wirklich sehr nett sind, bei nahezu Null ist. Die beiden Mädchen tragen heute übrigens beide ein Kopftuch! Ich habe sie letztens zufällig auf der Straße gesehen. Der Vater sitzt eigentlich nur zu Hause rum oder kutschiert seine 5 Kinder mit einem großen deutschen Markenauto, das von der Sozialhilfe = vom Steuerzahler bezahlt wird, in der Gegend herum, während seine Frau den Haushalt erledigt und mit dem nächsten Kind schwanger ist. Beide machen keinen Deutschkurs und lassen ihre Kinder, die aufgrund ihres Schulbesuchs ganz gut Deutsch können, alles Wichtige übersetzen. Aufgrund dieser nicht vorhandenen bzw. nur rudimentären Deutschkenntnisse, findet der Vater natürlich auch keinen Job. Das will er auch gar nicht – wie er mir selber sagte – weil er die Wohnung eh bezahlt bekommt und ihm das Geld (Kindergeld, Sozialhilfe, Beihilfe, etc) für ein gutes Leben absolut ausreicht, sogar ausreicht dafür, um der in Syrien verbliebenen Familie regelmäßig großzügige Zuwendungen zu schicken. Während dieses ganzen Jahres fand sich meine Flüchtlingshelfer-Gruppe einmal im Monat für mehrere Stunden zusammen, um sich über die Fortschritte und möglichen Probleme auszutauschen. In dieser Zeit schrumpfte die Zahl der Gruppe stetig zusammen, bis wir am Ende (Dezember 2016) nur noch zu dritt waren. Alle anderen hatten bereits vorher frustriert und desillusioniert die Fahnen gestrichen. Die große Lust zu helfen war der bitteren Erkenntnis gewichen, dass Integrationsbereitschaft die unbedingte Grundvoraussetzung für das Gelingen von Integration ist. Und diese Bereitschaft war in keiner der betreuten Familien vorhanden. Zumeist (bei mir was das tatsächlich anders) wurden die Helfer nur ungern in die Familien gelassen, wurden ignoriert und beschimpft, durften mit den Kindern nicht alleine sein oder Hausaufgaben machen, teilweise wurde ihnen untersagt, mit den Kindern einen Spielplatz o.ä zu besuchen. Eigentlich wurden sie lediglich dazu missbraucht, beim Ausfüllen von Anträgen auf Sozialhilfe, Bleiberecht, Beihilfe, etc. zu helfen. Im übrigen handelte es sich bei keiner der betreuten Familien in unserer Gruppe um tatsächlich Geflüchtete nach der Genfer Konvention (http://www.unhcr.org/…/un…/die-genfer-fluechtlingskonvention). Niemand war aufgrund seiner politischen Gesinnung, Religion oder Sexualität verfolgt worden oder vor Krieg geflohen. Meine Familie beispielsweise hatte ihr letztes Geld zusammengespart, war bereits Jahre zuvor mit dem Flieger eingereist und hatte Asyl beantragt und auch erhalten – was mir bis heute schleierhaft ist. Diese Tatsache wurde mir aber auch erst relativ zum Schluss ganz beiläufig mitgeteilt, und ich fragte mich frustiert, warum ich mich überhaupt engagiert hatte. Bei anderen Familien verhielt es sich ähnlich, oder sie befanden sich lediglich geduldet in Deutschland. Der Großteil dieser Leute stammte aus Bulgarien, Rumänien, etc. Einige auch aus Nordafrikanischen Ländern (Tunesien, Algerien, etc.). Lediglich 2 Familien waren aus Syrien. Das erstaunte uns Helfer, dachten wir doch alle, der Syrien-Krieg sei Auslöser für diese Flüchtlingswelle gewesen. Wenn ein Abschiebe-Bescheid kam, wurden innerhalb der Flüchtlingshilfe alle – auch teilweise illegalen – Hebel in Bewegung gesetzt, um die völlig legitime Abschiebung der Betroffenen zu verhindern (Verschleiern, Verstecken, psychologische Gutachten, etc.). Das war – neben meiner eh vorhandenen Frustration über die Sinnlosigkeit meiner Bemühungen – eigentlich der hauptsächliche Grund dafür, meine Arbeit als Flüchtlingshelferin endgültig zu beenden. Ich wollte einfach nicht mehr Teil dieser verlogenen Helfer-Maschinerie sein. In den letzten Monaten bin ich von Freunden immer wieder gefragt worden, warum ich nicht weitermachen würde und was aus E. und ihrer Familie geworden sei. Ich habe meist ausweichend geantwortet, weil meine Gründe dafür den vielen mich umgebenden „Gutmenschen“ nicht verständlich gewesen wären. Weil diejenigen, die ich kenne, selber nie persönich engagiert waren, sondern ihre Informationen zu diesem Thema einzig aus den Mainstream-Medien beziehen,die den wahren Sachverhalt zum Thema Migration / Flüchtlinge zumeist komplett verfälscht und politisch einseitig abbilden. Menschen in wahrer Not zu helfen muss oberste Prämisse sein. Das werde ich auch zukünftig nicht anders sehen und mich deshalb auch wieder engagieren, wenn ich die Notwendigkeit dafür sehe. Aber momentan ist das, was hier in Deutschland / Europa unter dem Deckmantel der „Flüchtlingshilfe“ veranstaltet wird, für mich in keinster Weise mehr nachvollziehbar. Ich würde mich freuen, wenn dieser kleine Erfahrungsbericht einer wahrhaft menschenfreundlichen Ex-Flüchtlingshelferin geteilt würde und Verbreitung findet. DANKE“

  6. #6 von Cheshire Cat am 18/01/2018 - 22:35

    „Eva Quistorp engagierte sich als Helferin in einem Flüchtlingsheim. „Meine Hilfe war nicht naiv“, erzählt sie, „ich wollte ganz konkret und gezielt Frauen und Mädchen und liberalen Muslimen helfen, auch verfolgten Christen.““

    Warum wollte Frau Quistorp unbedingt wildfremden Menschen retten?
    Gibt es nicht inzwischen genug Not und Elend vor ihrer Haustür?

    http://www.achgut.com/artikel/die_luege_hat_einen_guten_lauf

    Sie verlangen christliche Fernstenliebe und vergessen die Nächstenliebe, vor allem aber jene Weisheit des Thomas von Aquin, der sagte: „Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist grausam; aber Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit führt zur Auflösung.“

  7. #7 von Cheshire Cat am 18/01/2018 - 22:36

    „Hier können Sie auch die zehn Thesen zur Zuwanderung lesen, die von Eva Quistorp mit verfasst wurden.
    Zehn Thesen für ein weltoffenes Deutschland“

    WER WELTOFFEN IST, IST NICHT GANZ DICHT.

    ABSCHOTTUNG JETZT!

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/743-16-januar-2018

    Apropos: Im Begriff „abschotten“ stecken übrigens jene Schotten, mit denen man Schiffe ausstattet, damit sie im Falle eines Wassereinbruchs nicht volllaufen und untergehen. Sich abzuschotten ist bisweilen überlebensnotwendig.

  8. #8 von Cheshire Cat am 18/01/2018 - 22:51

    Frau Quistorp ist noch fein raus.
    Andere haben weniger Glück.

    Zwar schon älter, aber unbedingt lesenswert:
    DIE ABGRÜNDE DER GUTMENSCHEN-PSYCHE –
    da hätte Dr. Freud viel Freude damit.

    https://www.ovb-online.de/rosenheim/fluechtling-sticht-asylpatin-5100275.html
    Flüchtling sticht auf Asylpatin ein

    Wasserburg – Viele Flüchtlinge aus Afrika haben schlimme Erfahrungen in ihrer Heimat gemacht. Umso dankbarer sind sie den Menschen in Deutschland, die sich um sie kümmern. Umarmungen als Begrüßungsritual zwischen Asylbewerbern und Asylpaten sind deshalb keine Seltenheit.

    So war es auch bei Boubacar M. (Name geändert), der ohne Pass aus Mali nach Bayern geflüchtet war. Doch diese Nähe zu ihrem Schützling wurde einer jungen Frau aus Soyen, die sich im Wasserburger Helferkreis für Flüchtlinge engagierte, am 15. August 2014 zum Verhängnis.

    Es war 17.45 Uhr, als sie ein Asylbewerberhaus in Wasserburg betrat, in dem Boubacar M. im dritten Stock wohnte. Sie ging hinauf, im Treppenhaus eilte ihr Asylbewerber M. schon entgegen. Zur Umarmung kam es im zweiten Stock. Der Westafrikaner drückte die Frau fest an sich, gleichzeitig zog er ein Messer und versetzte ihr mindestens einen Stich in den Bauch. Das Opfer wurde schwer verletzt, konnte sich aber trotzdem losreißen und fliehen.

    Zuvor hatte der Flüchtling im Handgemenge ein zweites Mal zugestochen, diesmal in den Oberarm. Dabei brach die Klinge ab. Auch mit der Faust hatte Boubacar M. der 21-Jährigen ins Gesicht geschlagen. Als sie zu ihrem Auto lief, soll er der Helferin noch in englischer Sprache hinterhergerufen haben, dass er sie töten werde. Dann flüchtete er.

    Das Motiv war völlig unklar. Boubacar M. habe sich viel Mühe gegeben mit dem Deutschlernen und der Integration, am Eiselfinger Lauf für das Leben teilgenommen und sei mit der engagierten Betreuerin gut ausgekommen, erklärten Helfer.

    War die Attacke für die 21-Jährige eine persönliche Tragödie, so waren die Helfer im Patenprojekt und die anderen Flüchtlinge in dem Haus im Sommer 2014 am Boden zerstört. Sie fürchteten, die Tat könne zu Stimmungsmache gegen Ausländer oder Asylbewerber führen und einen langen Schatten auf eine bis dahin ebenso intensive wie erfolgreiche Flüchtlings- und Integrationsarbeit in Wasserburg werfen. …

    Eine große Rolle dürfte bei der Urteilsfindung das psychologische Gutachten spielen. Boubacar M. habe in Mali Fürchterliches erlebt, an Depressionen gelitten, erklärten Betreuerinnen kurz nach der Festnahme im Dezember. Die Familie soll vor seinen Augen ermordet worden sein. Zuletzt war er im Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg untergebracht.

  9. #9 von Cheshire Cat am 18/01/2018 - 23:45

    MAL DEN BLICKWINKEL WECHSELN.
    Deutsche Gutmenschen aus der Sicht der „Hilfesuchenden“ (die nicht immer Invasoren sein müssen, sondern z.B. deutsche Aussiedler oder Einheimische in Not):

    Deutsche Gutmenschen können keine substanzielle Hilfe leisten (Geld, Wohnung, Arbeit usw.) – das kann nur der Staat – sie können lediglich Formulare ausfüllen (und sogar das nicht immer fehlerfrei).
    Dafür sind sie:
    – in ihrer moralischen Abgehobenheit arrogant
    – besserwisserisch, klugscheißerisch, belehrend
    – sehr neugierig (Privates penetrant ausfragen, was in vielen Kulturen als grob unhöfflich gilt)
    – exhibitionistisch (über sich Sachen erzählen, die man gar nicht wissen will)
    – intolerant (Meinungen, die ihrer gutmenschlichen Sichtweise widersprechen, nicht dulden)
    – versuchen ständig, ihre Vorstellungen durchzusetzen
    – wenn religiös, dann gehen sie noch damit auf die Nerven
    – schenken Müll / „Wohltaten“, die Beschenkte nicht wollen / brauchen
    – fühlen sich als Heilige und erwarten Unterwerfung und ewige Dankbarkeit.

    FAZIT:
    Selbst Menschen in wahrer Not sollen sich von Gutmenschen fern halten.
    Formulare kann man ja auch von einer Beratungsstelle ausfüllen lassen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s