Reflektierte Unterwerfung im Schulunterricht?

Von Peter Grimm

Zu dem Film des Kinderkanals (KIKA), der – nimmt man alle schönen Schnörkel beiseite – die schrittweise Unterwerfung eines 16-jährigen deutschen Mädchens unter die Regeln ihres muslimischen syrischen Freundes zu einem Beispiel gelungenen Zusammenlebens verklärt, ist in diesem Text von Roger Letsch eigentlich schon alles gesagt worden.

Bekanntlich hat sich der KIKA zwar für die falsche Altersangabe zum syrischen Asylbewerber entschuldigt, aber nicht für den Inhalt des Films. Warum auch, wenn doch hinreichend Persönlichkeiten bereit stehen, den Film im Namen der vermeintlich guten Sache nun zu verteidigen. Seit neben vollkommen parteiunabhängiger Kritik auch Statements von AfD-Politike rn öffentlich sind, lässt sich ja prima zum Schulterschluss gegen rechtspopulistische Angriffe aufrufen. Und so kann man inzwischen lesen: Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 12/01/2018 - 15:10

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article172375581/Hamburg-Gesuchte-16-jaehrige-Konvertitin-ist-in-Algerien.html
    16-Jährige folgt abgeschobenem Freund nach Algerien

    Der junge Algerier soll in Deutschland in die Kriminalität abgerutscht sein, die Polizei habe regelmäßig vor der Tür gestanden. Zusammen mit der jetzt Gesuchten soll er sogar einen Überfall begangen haben, woraufhin das Mädchen in eine Jugendeinrichtung gekommen sei, aus der sie jedoch immer wieder weglief. An Vatertag 2016 habe die Jugendliche ihrem Vater bekannt gegeben, zum Islam konvertiert zu sein.

    Seitdem habe sie islamische Kleidung getragen und sei immer wieder mit einer Gruppe junger Männer in der Hamburger Innenstadt gesehen worden, berichtet dieser. Zudem soll Juliane H. von ihrem Freund in der Öffentlichkeit geschlagen worden sein. Der Beziehung habe dies jedoch keinen Abbruch getan. Der Vater erklärte gegenüber „Bild“: „Ich hatte das Gefühl, sie hätte eine Gehirnwäsche* bekommen.“

    *GEHIRNWASCHMITTEL (bunt) VON KIKA (Kinderficker Kacke):

    https://www.kika.de/erwachsene/begleitmaterial/themenschwerpunkte/gemeinsam-leben/arbeitsblatt-schauinmeinewelt100.html

    In der Doku-Reihe „Schau in meine Welt“ erzählen Kinder davon, wie sie sich für ein Zusammenleben in Vielfalt einsetzen…

    „Schau in meine Welt“ im Unterricht einsetzen:

    > Alle „Schau in meine Welt“-Folgen sind für den Einsatz
    im Unterricht geeignet.

    > In der Doku-Reihe lernen wir Kinder kennen, die sich für
    ein Zusammenleben in Vielfalt einsetzen. Ihre Geschichten
    können auch für die Schülerinnen und Schüler inspirierend
    sein, hier selbst aktiv zu werden, wie Vanessa, die sich aktiv
    gegen Ausgrenzung engagiert. …

    Sprecht im Anschluss in der Klasse darüber. Und überlegt
    gemeinsam, wie ihr euch selbst für „Toleranz“ und ein
    „Leben in Vielfalt“ engagieren könntet?

  2. #2 von Cheshire Cat am 12/01/2018 - 15:11

  3. #3 von Cheshire Cat am 12/01/2018 - 15:25

    Auf dem Foto von BILD zeigt der Lover ja mehr Busen als Malvina.
    Geht´s etwas auch um Gender-Geschichten?

    (PI-Fund)

  4. #4 von Heimchen am Herd am 12/01/2018 - 18:31

    „Kurz zur Erinnerung: Der Film zeigt, dass sich Malvina nur noch züchtig kleidet, kein Schweinefleisch mehr isst, ihre Freunde nicht mehr umarmt – all das, weil der syrische Freund es so will. Bei Kopftuch und Glaubenswechsel diskutiert sie noch. Das ist also die vorbildhafte starke Person, die eigene Werte hoch hält und so den zugewanderten Freund animiert, sich auf hiesige Sitten und Gebräuche einzulassen?“

    Genauso stellen sich die Gutmenschen Integration vor! Nicht die Moslems sollen sich
    integrieren, sondern wir! Also hat Malvina alles richtig gemacht!

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