Staatsanwalt: „Merkel-Galgen ist Kunst“

Ein Mann im Erzgebirge habe diese in den Räumen des Vereins „Heimattreue“ in der Gemeinde Niederdorf verkauft, wohl als eine Art „Polit-Souvenir“. Beschriftet wie das Pegida-Original, 15 Euro das Stück, schreibt die Zeitung. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz habe hieran nichts auszusetzen, die Ermittlungen wurden eingestellt. Eine offizielle Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft gibt es bisher nicht. Der Verkauf der Galgen, 21 Zentimeter hoch und 10,5 breit, darf also erfolgen.

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Naja. Heute ist offenbar alles Kunst, was nicht sein muss.

 

  1. #1 von Burkhard Minack am 10/12/2017 - 09:26

    Seit „Beuys Fettecke“, die Älteren mögen sich erinnern, ist im dekadenten Westen allerlei geschmacklich Unmögliches möglich: Das Regietheater hat die Oper ergriffen und im interpretatorischen Würgegriff, Klassiker werden „interpretiert“ und bis zur Unkenntlichkeit“adaptiert“. M.E. hat die PC- Bereinigung von Literatur bis hin zum Verhunzen von Kinderbüchern (Pippi Langstrumpfs „Negerkönig“) auch mit dieser wichtigtuerischen Dekadenz zu tun…
    Kunst kommt heute weniger von Können als denn mehr von Unverfrorenheit des Machers, spekuliert auf die Gunst- des Feuilletons, des Regierungsfernsehens, der Salonlinken usw.
    Schafotte für Politiker (TTIP- Demo) und die private Überwachung und Bespitzelung von Politikern samt Familien sind wenigstens, wenn nicht strafbar(?), so doch widerlich und geschmacklos und auch der sächsische Galgenbauer fällt für mich unter diese Kategorie.
    Der hat ob ausbleibender juristischer Konsequenzen einfach mal Glück gehabt.
    Viele andere Beispiele der vergangenen Jahre zeigen, dass gleiches Recht für alle in Deutschland lange nicht mehr gilt.

  2. #3 von Heimchen am Herd am 10/12/2017 - 11:05

    #2 von OldTimeBlues

    Danke, OldTimeBlues für den Link!

    „Ein Gutes hatte Trumps Durchbruch beim Thema Hauptstadt Israels auf jeden Fall. Sämtlichen Heuchlern im In- und Ausland wurden in der „ruhigen“ Vorweihnachtszeit unvermutet ihre Masken runtergerissen und sie waren gezwungen, sich zu positionieren. Sogar Merkel, CDU, SPD und Konsorten, und man weiß ja, wie ungern sie das öffentlich tun. Und es kam, wie es kommen mußte: Vorbei war’s mit der vollmundigen Solidarität mit Israel, man redete lieber der islamischen Palästinenserlobby das Wort. Volker Beck, angeblicher Israelfreund von den ansonsten islamophilen Pädogrünen, versteckt sich hinter einer Mauer des Schweigens.

    Hörstel hingegen kann man viel vorwerfen, aber nicht, daß er mit seiner Israelfeindlichkeit bisher besonders hinter dem Berg gehalten hätte. Doch sein gestern ins Netz gestellter Wochenaufsager beseitigt endgültig alle Zweifel.“

    https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2017/12/10/christoph-hoerstels-neue-bewegung-laesst-alle-masken-fallen-und-moechte-die-juden-ins-meer-treiben/

    Ja, sie haben ALLE ihre Masken runtergerissen! Pfui Teufel, diese widerlichen Heuchler!

  3. #4 von Heimchen am Herd am 10/12/2017 - 11:18

    #1 von Burkhard Minack

    „Seit „Beuys Fettecke“, die Älteren mögen sich erinnern, ist im dekadenten Westen allerlei geschmacklich Unmögliches möglich“

    „Ist das Kunst oder kann das weg?“

    Beuys Fettecke, ich hätte die auch weggeputzt! 😉

  4. #5 von Cheshire Cat am 10/12/2017 - 15:42

    BURKANISMUS:

  5. #6 von Cheshire Cat am 10/12/2017 - 17:49

    Diese Kunst trifft den Nagel auf den Kopf:
    HODENISMUS

    Erst als Dissident auf dem Roten Platz die Hoden genagelt und FSB- (russischer Geheimdienst) Tür abgefackelt, dann als Immigrant in Frankreich eine Bank angezündent. Zurzeit im französischen Knast.

    *FREE PYOTR PAVLENSKY!!!*