Präsident Trump erkennt Jerusalem als israelische Hauptstadt an

  1. #1 von DFens am 06/12/2017 - 19:16

    Kongratulation Mister President! Großartig!

  2. #2 von DFens am 06/12/2017 - 19:20

    Hamas ruft schon mal zum Aufstand. Die können es wirklich kaum erwarten! Von wem geht also die Gefahr aus? Ach so…ehe ich es vergesse. Gabriel hat vorhin gewarnt. Womit will er das tun? Mit dem Stinkefinger? Ich habe gehört, im Trump-Tower in Manila ist noch ne Stelle als Parkwächter frei.

    Präsident Donald JohnTrump hat es verstanden. Hündische Demutshaltung gegenüber dem Islam ist immer der Anfang vom Ende. Der Point of no Return ist sehr schnell erreicht. Und niemals vergessen: Der Islam ohne Scharia ist wie Gulasch ohne Fleisch! Ich für meinen Teil stelle glasklar fest: Dieses Gericht schmeckt mir nicht!

  3. #3 von quotenschreiber am 06/12/2017 - 19:21

  4. #4 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 19:45

    Erschüttert: „Trump sagte den Palästinensern – die Spielregeln haben sich geändert“

    Justizminister Ayelet Shaked lobte die Entscheidung von Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

    „Ich danke Präsident Trump für seine Standhaftigkeit unter starkem internationalem Druck und Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel, und ich hoffe, dass wir bald die neue Botschaft in der Hauptstadt sehen werden“, sagte Shaked.

    „Die Palästinenser müssen es wissen: Die Spielregeln haben sich geändert. Das Schiff hat die Richtung gewechselt. Ich empfehle ihnen, Israels Geduld mit ihren Terrorbedrohungen nicht zu testen. Die Vereinigten Staaten sind Israels größter Freund, und jetzt unternimmt sie auch den ersten Schritt das hätte vor 70 Jahren gemacht werden sollen „, fügte sie hinzu.

    https://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/405004

  5. #5 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 19:48

    Netanjahu: „Historischer Tag, wir sind Trump dankbar“

    Premierminister Binyamin Netanyahu reagierte auf die Entscheidung von Präsident Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. “ Wir sind dem Präsidenten zutiefst dankbar für seine mutige und gerechte Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und sich auf die Eröffnung der US-Botschaft hier vorzubereiten. Diese Entscheidung spiegelt die Verpflichtung des Präsidenten gegenüber einer alten, aber dauerhaften Wahrheit wider Er erfüllte seine Versprechen und förderte den Frieden „, sagte Netanjahu.

    https://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/405001

  6. #6 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 19:52

    Bennett zu Trump: „Du bist dem enormen Druck gewachsen, bist aber durchgekommen“

    Bildungsminister Naftali Bennett (Jewish Home) dankte Präsident Trump im Anschluss an die amerikanische Anerkennung von Jerusalem.

    “ Präsident Trump – Glückwunsch. Im Namen der Bürger Israels möchte ich Ihnen danken. Es ist ein regnerischer Tag in Jerusalem, aber ein heller Tag für das jüdische Volk. Heute hast du Geschichte geschrieben. Am 15. Mai 1948 wurden die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Truman die erste Nation, die den neu proklamierten Staat Israel anerkennt. Der Rest der Welt folgte. Präsident Truman tat dies trotz des großen Drucks von zu Hause aus.

    „Heute haben die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Trump als erste Nation der Welt Jerusalem als die ewige Hauptstadt Israels anerkannt. Auch Sie standen unter enormem Druck, aber Sie taten das. Ich erwarte, dass der Rest der Welt Ihnen folgt Jerusalem ist seit 3020 Jahren die Hauptstadt des jüdischen Volkes und wird für immer die vereinigte Hauptstadt bleiben. “

    https://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/405006

  7. #7 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 19:54

    Hamas: „Trumps Ankündigung öffnet die Pforten der Hölle“

    https://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/405011

  8. #8 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 20:00

    Jerusalem of Gold – Yerushalayim shel Zahav -Ofra Haza

  9. #9 von Sophist X (@sophist_x) am 06/12/2017 - 20:04

    Er tut es. Warum tut er es? Weil das mächtigste Land der Welt so etwas ebenso frei entscheiden kann wie es Israel frei entscheiden kann, ohne auf die Gefühle jedes blutsaufenden mohammedanischen Massenmörders Rücksicht nehmen zu müssen, ohne einen gottverfluchten arabischen Folterknecht und Gangsterboss wie Abbas um Erlaubnis fragen zu müssen.
    Eine starke Entscheidung, eine starke Rede, ein starker Präsident.

  10. #10 von Sophist X (@sophist_x) am 06/12/2017 - 20:08

    Hoppla, mein Twitter-Ich muss offensichtlich noch gewhitelisted werden.

    P.S. Ich frage mich, ob die Tontechniker vor Ort schonmal was von einem Pop-Filter gehört haben… meine Güte… ich musste den Bass ganz runterdrehen.

  11. #11 von quotenschreiber am 06/12/2017 - 20:12

    Gerade im Internet gelesen:

    Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Moslem.
    Christ: „Ihr Juden habt Jesus umgebracht!“
    Jude: „Nein, das waren die Muslime!“
    Moslem: „So ein Blödsinn. Vor zweitausend Jahren
    gab es noch gar keine Muslime!“
    Christ: „Da hat er recht!“
    Jude: „Stimmt, dann können wir ja jetzt über Jerusalem sprechen!“

  12. #12 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 20:25

    06.12.2017
    Jerusalem, die Hauptstadt Israels
    Ein Kommentar von Tommy Mueller

    Jeder Staat sollte über seine Hauptstadt selbst entscheiden dürfen. Für Israel gilt das nicht: Selten war sich die Welt so einig wie in der Ablehnung der Trump-Initiative, Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Staates anzuerkennen. Berlin und Ankara, die Vereinten Nationen und der Vatikan, die Europäische Union und die Arabische Liga kritisierten den US-Präsidenten scharf.

    Tatsächlich ist Trumps Schritt eine Anerkennung der Wirklichkeit. Das israelische Parlament, dem auch arabische Abgeordnete angehören, tagt seit der Staatsgründung in Jerusalem. In der „Heiligen Stadt“ haben die Regierung und die wichtigsten Behörden ihren Sitz. Früher gab es dort auch Botschaften. Allerdings wurden die Auslandsvertretungen auf Druck der Araber geschlossen, 2006 zogen mit Costa Rica und El Salvador die letzten ab.

    2001 und 2007 hatte Israel den Palästinensern 97 Prozent der besetzten Gebiete einschließlich Ost-Jerusalems angeboten. Sie lehnten ab. Viele träumten weiter von „Palästina“, das vom Jordan bis zum Mittelmeer reicht.

    Derzeit gilt ein Status quo, den die Palästinenser durch die Hintertür verändern. Sie haben in der UNESCO absurde Resolutionen durchgesetzt, in denen die jüdischen Wurzeln Jerusalems geleugnet werden. Sie lassen antisemitische Schulbücher drucken, in denen Israel nicht existiert. Terroristen werden als Vorbilder gefeiert, die Familien der Mörder von der Autonomiebehörde mit hohen Summen „entschädigt“. Der Westen hält die Augen fest verschlossen – und ist jetzt entsetzt, dass Trump und sein israelischer Freund Netanjahu dagegen ein Zeichen setzen.

    Trump-Kritiker bemängeln, dass seine einsame Entscheidung das Pulverfass Nahost zur Explosion bringen könne. Es wäre angebracht, im gleichen Atemzug die Aufrufe zu Terror und Gewalt zu kritisieren. Wo bleibt der Protest gegen die „Tage der Wut“, die Palästinenserpräsident Abbas ausgerufen hat, und gegen die Stimmungsmache des türkischen Präsidenten Erdogan?

    Die hysterischen Reaktionen in der arabischen Welt sind unangemessen. Weder macht die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt den Friedensprozess unmöglich, noch entscheidet der Sitz der US-Vertretung über die Zukunft der Muslime im Nahen Osten.

    Trumps „frischer Wind“ kann zu einem heftigen Unwetter werden. Aber der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Hellmuth Königshaus (FDP), hat Recht: „Man kann die Politik nicht immer daran orientieren, dass mit Gewalt gedroht wird und diese Drohung dann erfolgreich ist.“

    http://www.fokus-jerusalem.tv/2017/12/06/jerusalem-die-hauptstadt-israels/

    Ein sehr guter Kommentar!

  13. #13 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 20:44

    PM Netanyahu’s Remarks on US President Trump’s Statement

  14. #14 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 20:53

    Aktuelle Hinweise
    Ab dem 6. Dezember 2017 kann es zu Demonstrationen in Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gaza-Streifen kommen. Gewalttätige Auseinandersetzungen können nicht ausgeschlossen werden. Informieren Sie sich über die lokalen Medien und meiden Sie die betroffenen Gebiete.

    Die Reisewarnung für den Gaza-Streifen gilt weiterhin.

    In den letzten Wochen kam es fast täglich zu Angriffen auf israelische Autos in und um Tuqu‘, einer palästinensischen Stadt südlich von Bethlehem. Dabei wurden sowohl Steine als auch Molotov-Cocktails als Wurfgeschosse eingesetzt. Bitte vermeiden Sie den Besuch dieser Gegend mit einem Auto mit gelben, israelischen Kennzeichen.
    Auch in anderen Teilen der Westbank wurden gelegentlich Autos attackiert und beworfen, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.

    Es kommt immer wieder vor, dass einzelne Täter israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte mit Messern und vereinzelt mit Schusswaffen angreifen. Die Vorfälle in den letzten Monaten ereigneten sich überwiegend im Westjordanland und in Ost-Jerusalem, vereinzelt aber auch in Israel. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass ausländische Besucher Ziel von Gewalt sind. Dennoch wird vor allem in Jerusalem und dem Westjordanland dringend zu erhöhter Vorsicht geraten. Reisende sollten Menschenansammlungen jeder Art meiden. Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

    Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu vereinzelten terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann – das Risiko eines Anschlags besteht fort. Reisende sollten bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten lassen.

    Trotz der 2014 nach der Militäroperation „Protective Edge“ vereinbarten Waffenruhe, kommt es immer wieder vereinzelt zu Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen. Bei Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zum Gaza-Streifen wird daher zu erhöhter Wachsamkeit geraten.

    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon wird abgeraten. In den vergangenen Monaten haben sich die Spannungen im Grenzgebiet deutlich erhöht und es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, die aus syrischem Hoheitsgebiet abgeschossen wurden, in Israel niedergingen.

    Ferner wird geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden.

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/palaestinensischegebietesicherheit/203674

    Ohne Kommentar!

  15. #15 von DFens am 06/12/2017 - 20:56

    #6 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 – 19:52
    Bennett zu Trump: „Du bist dem enormen Druck gewachsen, bist aber durchgekommen“

    —————————————————————————–

    Aber natürlich doch! Das war schon im Wahlkampf so. Er führt die linke Polit- und Medienschickeria nach Strich und Faden vor und spielt damit, von diesen I****ten unterschätzt zu werden. Erst kündigt Donald John Trump eine wichtige Entscheidung an. Dann schiebt er meist via Twitter ein paar verbale Korken hinterher. Nun lässt D.J. Trump diesen medialen Pausenfüllern sehr viel Zeit zum herumgackern. Und die leiern, hetzen, fetzen, kläfen und jodeln um Trump herum. Aber der quengelt nicht, sondern schiebt noch mehr Korken hinterher. Warum? Es gibt nur eine Antwort Freunde. Wenn aus der Sicht von D.J. Trump die Zeit reif ist, lautet das Motto: Schluss jetzt, Donald will tanzen! Denn geradezu tänzelnd fährt er am Ende die Entscheidung ein. So wie bei der Steuerreform, bei der Einreisekontrolle oder vorhin bei der Unterschrift dieser grandiosen Urkunde. Junge…Junge…der Donald John Trump ist schon ein cooler Hund 🙂

  16. #16 von Lomar am 06/12/2017 - 21:29

    Vielleicht sollten die Juden in den Höhlen von Qumran genauer suchen. Da findet sich bestimmt eine Schriftrolle, auf der beschrieben ist, wie der Prophet Elia in seinem Himmelswagen nachts nach Mekka gereist ist. Vielleicht könnte man so Mekka als jüdischen Besitz deklarieren.

  17. #17 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 21:29

    #13 von DFens

    „Netanjahu: „Historischer Tag, wir sind Trump dankbar“

    Ich schließe mich den Worten von Netanyahu an!
    Das ist ein historischer Tag für Israel und Israel wird es Trump auf ewig danken!
    Auf Trump ist Verlass, er hält seine Versprechen!

    Ich trinke jetzt erstmal ein Glas Sekt auf die amerikanisch/israelische Freundschaft!

    Prost!

    Und all den Miesmachern und Besserwissern sei gesagt: „Sie sollen sich schämen“!

  18. #18 von DFens am 06/12/2017 - 21:40

    #15 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 – 21:29

    Bei mir ist es ein Tröpfchen Yarden Muscat – Port Blanc (Golan Heights Winery, Katzrin). Der wäre vor knapp zwei Jahren hier fast boykottiert worden. Wenn sich dieses wunderbare Tröpfchen dadurch verteuert hätte, wäre DFens sehr sauer geworden. Und das will Keiner!

  19. #19 von DFens am 06/12/2017 - 21:44

    Meine Haltung zu Israel sollte klar sein. Seit Trump am Ruder ist, stelle ich fest, dass sich meine pro-amerikanische Einstellung endlich wieder gut anfühlt.

  20. #20 von quotenschreiber am 06/12/2017 - 21:58

    Staatsraison ist vorbei. Die geschäftsführende Kanzlerin teilt Trumps Ansichten nicht:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article171348052/Merkel-Die-Bundesregierung-unterstuetzt-diese-Haltung-nicht.html

  21. #22 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 22:02

  22. #23 von H. Maas am 06/12/2017 - 22:03

    Trump mischt den Weltpolitikladen richtig auf. Der Mann ist gut und wird immer besser.

  23. #24 von DFens am 06/12/2017 - 22:15

    Für mich hier der Satz des Tages: Israels Präsident Reuven Rivlin: „Es gibt kein passenderes oder schöneres Geschenk, jetzt wo wir uns 70 Jahren Unabhängigkeit des Staates Israel nähern“, sagte Rivlin. „Jerusalem ist nicht und wird niemals ein Hindernis für Frieden sein, für die, die Frieden wollen.“ Keine weiteren Worte nötig…

  24. #25 von Heimchen am Herd am 06/12/2017 - 22:17

    #18 von quotenschreiber

    „Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich von der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA distanziert. „Die Bundesregierung unterstützt diese Haltung nicht, weil der Status von Jerusalem im Rahmen einer 2-Staaten-Lösung auszuhandeln ist“, schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwochabend im Namen der Kanzlerin bei Twitter.“

    Für was hält sich Merkel eigentlich? Sie glaubt doch wohl nicht, dass Trump sich dafür interessiert,
    was diese größenwahnsinnige Frau sagt? Trump spielt in einer ganz anderen Liga!

  25. #26 von Sophist X (@sophist_x) am 06/12/2017 - 23:26

    Die Bundesregierung unterstützt diese Haltung nicht.

    Ich sehe die bundeskanzelnde Hasskröte diesen Satz förmlich vor meinem inneren Auge quaken. Ich habe dieses zurückgebliebene Larfifarideutsch so satt, vor allem wenn man eben Trumps Rede als Vergleich hatte.

    Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt ist keine Haltung. Eine Haltung ist etwas völlig anderes als eine Anerkennung. Lerne endlich Deutsch, lerne Worte!
    Diese Frau ist ein Schandfleck sogar für das alles andere als perfekte Bildungssystems der DDR
    .

  26. #27 von Cheshire Cat am 07/12/2017 - 01:06

    Im allgemeinen Jubel, muss jemand zur Vernunft rufen.

    Dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist, steht außer Frage (was denn sonst?).
    DIE FRAGE IST ABER, OB MAN JETZT NOCH DIESES FASS AUFMACHEN SOLL.
    Es gibt im Moment viel dringendere Probleme im Region (Beseitigung von IS, Befriedung Syriens / Iraks usw.).

    Ich bezweifle, dass Trump zahlreiche außenpolitische Konflikte (Naher Osten / IS / Syrien / Irak, Afghanistan, China / Korea, Ukraine / Russland) + interne Probleme noch zufriedenstellend managen kann.
    Wenn Trump die Probleme über den Kopf wachsen, kann es ihm den Kopf kosten.
    Und damit wäre auch Israel nicht geholfen.

    Klug wäre es, die Zahl der Konflikte zu reduzieren und nicht weitere Probleme zu schaffen.

  27. #28 von Sophist X (@sophist_x) am 07/12/2017 - 10:50

    >#27 von Cheshire Cat am 07/12/2017 – 01:06
    >Im allgemeinen Jubel, muss jemand zur Vernunft rufen.

    Ich halte es für sehr vernünftig, den Palis und ihren Freunden (unseren Feinden) zu zeigen, dass sie nicht die Macht haben, der Welt Vorschriften zu machen.
    Darüber hinaus war es nur ein Formalität. Falls es zu Gewaltausbrüchen kommt, werden wie immer die Palis dafür verantwortlich sein und man wird die Juden dafür verantwortlichen machen. Business as usual.

  28. #29 von Lomar am 07/12/2017 - 11:12

    @ Cheshire Cat

    Und wie löst man Konflikte? Indem man denen, die dauernd fordern und mit Gewalt drohen und sie auch anwenden, die dem Verhandlungspartner die Vernichtung wünschen und androhen, die alles ablehnen, was ihren Forderungen nicht entspricht, alle Forderungen erfüllen will?
    Das ist doch Jahrzehnte lang gemacht worden. Es hat nichts gebracht und es hat die Region nicht friedlicher gemacht.
    Vielleicht löst man Konflikte, in dem man die Parteien ihren Konflikt allein lösen lässt aber zu seinen Freunden steht. Man muss eben zwischen Freund und Feind unterscheiden. Wer seinen Feinden hilft ist nicht dicht.

  29. #30 von Heimchen am Herd am 07/12/2017 - 11:48

    #27 von Cheshire Cat

    „Im allgemeinen Jubel, muss jemand zur Vernunft rufen.“

    Ich empfehle Dir, die Rede von Donald Trump einmal in Ruhe durchzulesen! Trump
    hat vollkommen richtig und vernünftig gehandelt!

    Hier kannst Du die Rede auf Deutsch lesen:

    Die Jerusalem-Rede von Donald Trump

    https://tapferimnirgendwo.com/2017/12/07/die-jerusalem-rede-von-donald-trump/#comment-146542

  30. #31 von Cheshire Cat am 07/12/2017 - 15:37

    @#28 von Sophist X (@sophist_x) am 07/12/2017 – 10:50

    Hamas hat zur 3. Intifada aufgerufen.
    https://www.usatoday.com/story/news/world/2017/12/07/hamas-leader-calls-new-intifada-after-trumps-jerusalem-move/929806001/
    Hamas leader calls for new ‚intifada‘ after Trump’s Jerusalem move amid ‚days of rage‘

    Braucht Israel das (jetzt) wirklich?

    Ich verstehe schon, dass man vom Sofa eine mutigere Sicht auf die Dinge hat.
    Trotzdem soll man versuchen, die realen Folgen der politischen Handlungen zu berücksichtigen.

  31. #32 von Cheshire Cat am 07/12/2017 - 15:43

    @#29 von Lomar am 07/12/2017 – 11:12
    „Und wie löst man Konflikte?“

    Konflikte löst man am besten nacheinander.

    Es ist nicht mutig, alleine mit Dutzend Feinden gleichzeitig zu kämpfen, sondern dumm.
    Klug ist, Feinde zusammen mit Verbündeten nacheinander zu erledigen.

    Ist eigentlich eine Banalität, aber Trump muss offensichtlich Banalitäten erst lernen.
    Hoffentlich überlebt er den Lernprozess.

  32. #33 von Lomar am 07/12/2017 - 17:44

    Man kann die Konflikte ja auch nacheinander lösen. Aber irgendwann muss man sie halt angehen. Sie immer weiter auf die lange Bank zu verschieben, verschärft die Konflikte eher als dass es sie löst. Jetzt war Jerusalem mal dran.

  33. #34 von Sophist X (@sophist_x) am 07/12/2017 - 20:02

    >#31 von Cheshire Cat am 07/12/2017 – 15:37

    >Ich verstehe schon, dass man vom Sofa eine mutigere Sicht auf die Dinge hat.

    Drehstuhl. Um im Internet zu kommentieren bedarf es in der Tat wenig Mut, man kann aber immerhin hoffen, dass man irgendwo einen Schalter umlegt. Kommt vor, aber sehr, sehr selten.

    Dass Trump den seit langem festgeschriebenen Status Jerusalems anerkannt hat, geschah mit Zustimmung und Beifall der israelischen Regierung. Beide Seiten wissen besser als ich, auf was sie sich einlassen und was sie riskieren konnten. Bei allen Unwägbarkeiten halte ich es für richtig, den Terroristen ein Stück Teppich unter den Füßen weggezogen zu haben.

  34. #35 von Cheshire Cat am 07/12/2017 - 22:21

    @#33 von Lomar am 07/12/2017 – 17:44
    „Man kann die Konflikte ja auch nacheinander lösen. Aber irgendwann muss man sie halt angehen.“

    Die Betonung liegt auf IRGENDWANN.
    Die Jerusalem-Frage brannte nicht und für ihre endgültige Lösung sollte eine günstigere Zeit abgewartet werden.

    Israel muss nicht die Erfahrung Deutschlands wiederholen, das zweimal (!) im Mehrfronten-Krieg niedergegangen ist.

    @#34 von Sophist X (@sophist_x) am 07/12/2017 – 20:02
    „Dass Trump den seit langem festgeschriebenen Status Jerusalems anerkannt hat, geschah mit Zustimmung und Beifall der israelischen Regierung. Beide Seiten wissen besser als ich, auf was sie sich einlassen und was sie riskieren konnten.“

    Die Erfahrung lehrt leider, dass man davon ausgehen MUSS, dass die verantwortlichen Politiker NICHT wissen, was sie tun. Das Irrenhaus BRD ist dafür ja das beste Beispiel.

    Trump mangelt es an Professionalität.
    Es ist am Anfang der Präsidentschaft nicht selten und wird durch Rekrutierung der klugen Berater ausgeglichen, auf deren Rat man auch hört.
    Entweder fehlen bei Trump kluge Leute (manche hat er ja selbst entsorgt) oder ist er nicht willens auf sie zu hören oder beides.

    Bei Trump entsteht überhaupt der Eindruck, dass er der Spielball der „Familie“ ist, wie seinerzeit Yeltzin – das Ende ist bekannt.

    PS
    „Um im Internet zu kommentieren, bedarf es in der Tat wenig Mut, …“

    Das meinte ich nicht (und das stimmt auch nicht ganz).
    Ich meinte, dass die Position des fernen Beobachters zwangsläufig mit (subjektiven) Fehlern behaftet ist (was natürlich auch für mich selbst gilt).

    Das soll man wissen und versuchen zu korrigieren, wenn man realistische Schlüsse ziehen will.