Die Wahrheit war einfach zu lang

Von Peter Grim

Es ist eine gute Woche her, da berichtete die deutsche Presse über einen afghanischen Asylbewerber, der von Nazis in der Straßenbahn blutig geschlagen worden sei. Hätte es einen Grund gegeben, der Meldung zu misstrauen? Hätte man die Quelle für fragwürdig halten sollen? Immerhin war es die Linksjugend, die den Stein ins Rollen brachte, und ihr Anliegen, zu zeigen, wie sehr deutsche Nazis unschuldige Asylbewerber bedrohen, ist schließlich eine gute Sache. Hilfreich wäre es allerdings, wenn die Geschichte auch stimmen würde. Darf man eigentlich auch falsche Nachrichten von links auf gut neudeutsch „fake news“ nennen? Egal, denn vor denen hatte offenbar keiner Angst, sonst hätte man ja mal bei der Polizei nachfragen können, warum die Beamten der Öffentlichkeit diesen Fall fremdenfeindlicher Gewalt bislang verschwiegen haben. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 29/10/2017 - 15:41

    Eine weitere bunte Sprach-Kreation:
    JUGENDLICHE MÄNNER

    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/23127/3771482
    „jugendliche Männer“:
    …einen 13- und einen 15-Jährigen aus Versmold festzuhalten. Der dritte Täter, ein weiterer 15-Jähriger, konnte flüchten. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurden die drei jungen Männer in ihre Erziehungseinrichtung zurück gebracht.“

    PI-Fund

  2. #2 von Heimchen am Herd am 29/10/2017 - 19:13

    „Der junge Afghane sei anschließend nach Hause gegangen, wo er von seiner Mutter erstversorgt worden ist. In der Schule habe er dann einem Klassenkameraden das Foto mit seinen Verletzungen gezeigt. Da er, aufgrund der Länge, nicht den ganzen Sachverhalt erzählen wollte, habe er die Geschichte mit den 3 Nazis und dem Baseballschläger erfunden.“

    Ich möchte nicht wissen, wie oft solche Geschichten von den „Opfern“ erfunden werden?!
    Und unsere Gutmenschen glauben das natürlich sofort, ohne es nachzuprüfen!