Mit betreutem Journalismus Seelen retten

Von Peter Grimm

Viele deutsche Medien leiden. Die einen am Leserschwund und sinkenden Einnahmen, die anderen – vor allem die, die von Gebühren leben – am Glaubwürdigkeitsschwund. Und daran, dass stattdessen hierzulande Populisten Erfolg haben. Jetzt stellt sich die ARD-ZDF-Medienakademie der Frage: „Wie können Redaktionen bunter werden, wie die Diversität in den Köpfen trainiert werden, um so das Publikum besser in der Breite zu erreichen?“. Normalerweise hört man auf zu graben, wenn man in einem Loch sitzt. Nicht so in diesem Fall. Weiter so! Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 12/10/2017 - 17:48

    SKANDAL AUF FRANKFURTER BUCHMESSE

    *http://www.pi-news.net/antaios-verlag-auf-frankfurter-buchmesse-attackiert/
    Antaios-Verlag auf Frankfurter Buchmesse attackiert

    https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/669-11-oktober-2017

    Die Saat geht auf: Heute Nacht oder in den frühen Morgenstunden ist der Stand des Antaios-Verlages auf der Frankfurter Buchmesse verwüstet worden, etwa 35 Bücher wurden durch Zahnpasta, Kaffee und andere Flüssigkeiten beschädigt und in den Zustand der Unverkäuflichkeit überführt; die Linke ist doch arg infantil, was ihre staatliche Alimentierung nicht nobler macht. Am Vormittag gab es linke „Protestveranstaltungen“ – in Deutschland protestiert ja nicht die Opposition, sondern es wird gegen sie protestiert –, und auch ein paar Gesandte des Börsenvereins sollen mit total originellen antirassistischen Plakaten vorstellig geworden sein. Ob es in irgendeiner Form zu Diskussionen kommen wird – ich meine so mit ausformulierten Argumenten –, darf angesichts dieser elanlosen, bildungsfernen, aber machtgeschützten Linken bezweifelt werden.

    „… Der Buchhandel als Verband oder Buchhändler als Einzelunternehmer widerstanden auch zur Schlächterzeit nicht, sondern haben fleißig Schlächterliteratur produziert und verkauft. Deshalb müssen sie aber heute nicht gemeinsame Sache mit der neuen SA machen und das auch noch als Engagement für Meinungsfreiheit hinstellen.
    (…)
    Den Aufruf zur Repression als widerständige, ‚kritische’ Haltung darzustellen, ist an Schäbigkeit kaum zu überbieten.

  2. #2 von Heimchen am Herd am 12/10/2017 - 19:37

    „Viele deutsche Medien leiden. Die einen am Leserschwund und sinkenden Einnahmen, die anderen – vor allem die, die von Gebühren leben – am Glaubwürdigkeitsschwund.“

    Lasst sie leiden, sie haben es sich verdient zu leiden!

    Wer nur Lügen und Halbwahrheiten verbreitet, darf sich nicht wundern, wenn sich die Leser
    abwenden und sich ihre Informationen anderswo holen!