„Eine Rassismus-Definition, die die halbe Bevölkerung einschließt“?

Von Susanne Baumstark

Der Deutsche Bundestag soll, so verkünden es viele Politiker derzeit, gerade angesichts der AfD-Wahlerfolge keine rassistische Äußerung im hohen Hause dulden. Nun sind Eingriffe in die freie Rede von Abgeordneten eine heikle Angelegenheit, weshalb man sich schon sicher sein sollte, was Rassismus eigentlich ist. Der Begriff ist nicht klar definiert und wird mittlerweile immer breiter ausgelegt. Echter Fremdenhass und ein kritischer Blick auf die Zustände werden oft in einen Topf geworfen. Mehr auf der Achse …

  1. #1 von Cheshire Cat am 30/09/2017 - 15:14

    „Wer ist legitimiert, eine Äußerung als rassistisch zu klassifizieren? Und hat dabei – laut Unterscheidung bei Humanrights – das „klassische Konzept“, das „verallgemeinerte Konzept“ oder das „juristische Konzept“ von Rassismus zugrunde zu liegen?“

    Der (designierte) Bundestagspräsident.
    Seine Prioritäten hat er ja öffentlich verkündet:
    Rettung Europas vor Inzucht-Degeneration durch Import der Fickkräfte aus Afrika / Asien.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/wolfgang-schaeuble-abschottung-wuerde-europa-in-inzucht-degenerieren-lassen-14275838.html

    Das kann man „Ficki-Ficki-Konzept“ nennen.
    Entsprechend ist alles rassistisch, was Ficki-Ficki hindert.

    Man kann darauf mit „Joschka-Konzept“ reagieren:
    „Mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch, Herr Präsident!“