AfD-Hochburg – tief im Westen

Bekanntlich wählen die AfD, die noch keine Erfahrung mit den Vorzügen der multikulturellen Gesellschaft gemacht haben. nach dieser Logik braucht es dringend Zuwanderung nach Duisburg-Marxloh.

Duisburg hat gewählt – und das Ergebnis hat es in sich. Denn die rechtspopulistische AfD war hier so stark wie fast nirgendwo im Westen. Und wieder ist der Brennpunkt Marxloh.
Allein im Stimmbezirk 0709 Obermarxloh holte die AfD bei der Bundestagswahl satte 30,4 Prozent der Stimmen. Die CDU kam nur auf magere 13,8 Prozent. Auch die SPD konnte sich nur knapp gegen die Rechtspopulisten verteidigen. Sie kam bei den Zweitstimmen auf 35,77 Prozent. Die Grünen schafften mit 2,37 Prozent noch nicht mal die 5-Prozent-Hürde, die Linke liegt bei 6,58 Prozent, die FDP bei 5,53 Prozent.

Ein Video zum Artikel im WESTEN lässt ahnen, wie es dazu kommen konnte.

Ebenfalls im Westen, nämlich in Bergisch Gladbach, bricht eine SPD-Politikerin am Wahlabend in Tränen aus, nachdem sie die Kunde erreicht hat, dass die AfD soeben einen Fackelzug zum Reichstag durchführt. War aber eine Verwechselung. Es war nicht die AfD sondern die NSDAP und auch nicht 2017, sondern 1933. Aber Frau Engelmeier glaubt offenbar jeden Scheiß.

  1. #1 von Cheshire Cat am 27/09/2017 - 20:40

  2. #2 von Cheshire Cat am 27/09/2017 - 21:38

    Zurzeit überbieten Medien einander mit tiefpsychologischen Erklärungen für Niederlage der Etablierten.

    Niemand kommt aber auf die banale Idee, dass die Politik der Etablierten Scheiße ist und sie dafür abgestraft wurden.
    So einfach kann das Leben sein.

  3. #3 von Sophist X am 28/09/2017 - 09:22

    Die 30% der AfD könnte in etwa der Anteil der Leute sein, die arbeiten gehen (um die Clientel Merkels und der SPD zu finanzieren).